Bekim Kastrati

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Bekim Kastrati
Personalia
Geburtstag 25. März 1979
Geburtsort PećSFR Jugoslawien
Größe 186 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
KF Peje
Germania Geistenbeck
bis 2000 1. FC Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2001 SC Wegberg
2001–2002 FC Wegberg-Beeck 22 0(4)
2002 Aris Thessaloniki
2003–2004 Borussia Freialdenhoven 34 (13)
2004–2006 Borussia Mönchengladbach 4 0(0)
2004–2006 Borussia Mönchengladbach II 59 (43)
2006–2007 Eintracht Braunschweig 6 0(1)
2007–2009 Fortuna Düsseldorf 37 0(5)
2007–2009 Fortuna Düsseldorf II 7 0(2)
2009–2010 Dynamo Dresden 8 0(0)
2010 Bonner SC 10 0(5)
2010–2012 Wuppertaler SV Borussia 34 0(5)
2011–2012 Wuppertaler SV Bor. II 11 0(5)
2012–2013 TuS Bösinghoven 29 (10)
2013–2014 SC Rheindahlen 10 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2006 Albanien 3 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2015 SC Rheindahlen
2017–2018 SV Mönchengladbach
2018– Teutonia St. Tönis
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Bekim Kastrati (* 25. März 1979 in Peć, SFR Jugoslawien, heute Kosovo) ist ein ehemaliger albanischer Fußballspieler und aktueller -trainer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kastrati spielte zu Beginn seiner Karriere u. a. beim FC Wegberg-Beeck, bei Aris Thessaloniki und seinem Jugendverein KF Peja.

2004 wechselte Kastrati vom Amateurklub Borussia Freialdenhoven zu Borussia Mönchengladbach. Als Stürmer in der U-23 wurde er in der Saison 2005/06 mit 29 Toren in der Oberliga Nordrhein Torschützenkönig. Außerdem absolvierte er vier Spiele für die Profimannschaft.

Um mehr Spielpraxis als Profi zu bekommen, wechselte er 2006 zu Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga. Nach nur einem Jahr mit sehr viel Verletzungspech (Kreuzbandriss) wechselte Bekim Kastrati zur Saison 2007/08 in die Regionalliga Nord zum Ligakonkurrenten Fortuna Düsseldorf, wo er an seine sportlichen Erfolge anknüpfen wollte. Im Januar 2008 zog er sich in einem Testspiel gegen den FC Bayern München einen Hodenriss zu.[1]

Im Sommer 2009 unterschrieb Kastrati beim Drittligisten Dynamo Dresden einen Vertrag für ein Jahr.[2]

In Dresden konnte er sich allerdings nicht wie gewünscht durchsetzen und wurde in den Kader der zweiten Mannschaft abgeschoben. Daraufhin bat Kastrati um Januar 2010 um Auflösung seines Vertrags. Zuvor hatte er bereits ein Probetraining in Bonn beim dortigen Regionalligisten Bonner SC absolviert. Dort überzeugte er und unterschrieb in Bonn einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2010/11. Direkt in seinem ersten Ligaspiel für Bonn traf Kastrati doppelt und führte den Bonner SC so zu einem 5:1-Sieg über Wormatia Worms. Trotz des Klassenerhalts erhielt der Bonner SC keine Lizenz für die Saison 2010/11 in der Regionalliga. Damit wurde auch der Vertrag von Kastrati aufgelöst. Er unterschrieb daraufhin einen Vertrag beim Wuppertaler SV Borussia, der ebenfalls in der Regionalliga West spielt. Im Oktober 2011 wurde er von Neu-Trainer Hans-Günter Bruns aus dem Profikader gestrichen und spielt fortan für die Reserve in der Niederrheinliga.[3]

Im Sommer 2012 schloss er sich dem Oberligisten TuS Bösinghoven an[4], den er nach der Saison 2012/13 wieder verließ.[5]

Am 12. August 2013 gab der Bezirksligist SC Rheindahlen die Verpflichtung Kastratis bekannt.[6] Dort absolvierte er in der Saison 2013/14 zehn Ligaspielen, in denen er drei Tore erzielte. Hierbei trat er kurzzeitig als Spielertrainer in Erscheinung, in dem er sich auch selbst einsetzte, und konzentrierte sich ab der Saison 2014/15 nur mehr auf seine Trainertätigkeit. Im Sommer 2016 wurde bekanntgegeben, dass Kastrati als Trainer am DFB-Stützpunkt Mönchengladbach/Viersen aufgenommen wurde.[7] Im November 2017 übernahm er das Traineramt des Bezirksligisten SV Mönchengladbach.[8] Für die Saison 2018/19 stellte die DJK Teutonia St. Tönis Kastrati als neuen Trainer vor.[9]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2006 wurde Kastrati in drei Länderspielen der albanischen Nationalmannschaft eingesetzt. Weitere Einsätze blieben in der Folgezeit aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Notoperation. Kastrati am Hoden verletzt. (Memento vom 27. April 2009 im Internet Archive) In: n-tv vom 23. Januar 2008.
  2. Dynamo verpflichtet Bekim Kastrati - Meldung auf www.dynamo-dresden.de
  3. Warmschießen für den KFC Uerdingen?
  4. Bekim Kastrati wechselt zum TuS Bösinghoven (Memento vom 12. August 2012 im Internet Archive)
  5. TuS startet in die neue Oberliga-Saison www.rp-online.de vom 26. Juli 2013 (abgerufen am 26. Juli 2013)
  6. Kastrati geht in die Bezirksliga www.reviersport.de vom 12. August 2013
  7. Bekim Kastrati wird Stützpunkt-Trainer, abgerufen am 3. Januar 2018
  8. Bekim Kastrati übernimmt den SV Lürrip, abgerufen am 3. Januar 2018
  9. Teutonia St. Tönis - Kastrati kommt aus Lürrip, abgerufen am 16. April 2018