Belgien beim Eurovision Song Contest

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Bilanz

Flagge Belgiens
Übertragende Rundfunkanstalt
RTBF, VRT
Erste Teilnahme
1956
Anzahl der Teilnahmen
59 (Stand 2017)
Höchste Platzierung
1 (1986)
Höchste Punktzahl
363 (2017)
Niedrigste Punktzahl
0 (1962, 1965)
Punkteschnitt (seit erstem Beitrag)
41,58 (Stand 2016)
Punkteschnitt pro abstimmendem Land im 12-Punkte-System
1,93 (Stand 2016)

Dieser Artikel befasst sich mit der Geschichte Belgiens als Teilnehmer am Eurovision Song Contest.

Belgien nimmt seit dem ersten Wettbewerb im Jahr 1956 teil. Den einzigen Sieg konnte das Land im Jahr 1986 durch die 13-jährige Sandra Kim mit dem Lied J’aime la vie erreichen. Mit acht „roten Laternen“ ist Belgien neben Deutschland hinter Finnland (neunmal) und Norwegen (elfmal) das Land, das am dritthäufigsten auf dem letzten Platz landete.

Fernsehsender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die beiden belgischen Fernsehsender, die französischsprachige RTBF und das niederländischsprachige VRT, wechseln sich jährlich mit der Teilnahme ab, der Wettbewerb wird jedoch jedes Jahr von beiden Sendern mit Kommentar in der jeweiligen Sprache ausgestrahlt. Die erste Teilnahme fiel 1956 dem wallonischen Sender zu, seitdem wurde der Wechsel ständig durchgehalten. War Belgien wie z. B. 1994 aufgrund eines schlechten Vorjahresergebnisses durch den flämischen Sender nicht zur Teilnahme berechtigt, so kam der französische Sender erst 1995 zum Zug.

Erfolge im Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RTBF ist im Vergleich zu VRT deutlich erfolgreicher: nicht nur der einzige Sieg 1986 geht auf das Konto des französischsprachigen Senders, sondern auch die beiden zweiten Plätze 1978 und 2003. Die höchsten Platzierungen des flämischen Senders sind der sechste Platz 2010 und die siebten Plätze 1967, 1969 und 1977. Zudem finden sich unter den acht letzten Plätzen nur zwei Beiträge von RTBF, nämlich 1962 und 2000. Vor dem sechsten Platz im Jahre 2010 hatte es seit mehr als 30 Jahren keine flämische Platzierung unter den ersten Zehn gegeben, 1977 erreichte die Gruppe Dream Express den siebten Platz. Andererseits schaffte es von 2005 bis 2009 keiner der beiden Sender, sich für das Finale zu qualifizieren. Dies änderte sich erst 2010 mit einem Beitrag des VRT. 2011 und 2012 schaffte man es ebenfalls wieder nicht ins Finale. 2013 konnte man sich für das Finale qualifizieren, erreichte im Finale einen zwölften Platz, jedoch in der linken Tabellenhälfte. Während man 2014 wieder an einer Qualifikation scheiterte, konnte man 2015 wieder das Finale erreichen – man erreichte sogar das beste Ergebnis seit Jahren: Im Finale belegte man einen vierten Platz mit 217 Punkten und im Halbfinale wurde man Zweiter. Im Jahr darauf erreichte der flämische Sender mit dem zehnten Platz eines seiner besten Ergebnisse überhaupt. Auch 2017 erreichte man zum dritten Mal in Folge die Top 10 und erreichte am Ende, wie 2015 schon, den 4. Platz. Außerdem erreichte man 2017 die höchste Punktzahl Belgiens allerzeiten.

Liste der Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Farblegende: – 1. Platz. – 2. Platz. – 3. Platz. – Punktgleichheit mit dem letzten Platz. – ausgeschieden im Halbfinale/in der Qualifikation/im osteuropäischen Vorentscheid. – keine Teilnahme/nicht qualifiziert.

Jahr Interpret Titel
(Musik/Text)
Sprache Übersetzung Finale Halbfinale/
Qualifikation
Platz Punkte Platz Punkte
1956 Mony Marc Le plus beau jour de ma vie
(Claude Alix / David Bee)
Französisch Der schönste Tag meines Lebens k.A. / 14 k.A. Direkte Teilnahme
Fud Leclerc Messieurs les noyés de la Seine
(Jean Miret, Jacques Say / Robert Montal)
Französisch Ihr ertrunkenen Herren der Seine k.A. / 14 k.A.
1957 Bobbejaan Schoepen Straatdeuntje
(Harry Frekin / Eric Franssen)
Niederländisch Straßenmelodie 8 / 10 5
1958 Fud Leclerc Ma petite chatte
(André Dohet)
Französisch Mein kleiner Schatz 5 / 10 8
1959 Bob Benny Hou toch van mij
(Hans Flower / Ke Riema)
Niederländisch So liebe mich doch 6 / 11 9
1960 Fud Leclerc Mon amour pour toi
(Jack Say / Robert Montal)
Französisch Meine Liebe für Dich 6 / 13 9
1961 Bob Benny September, gouden roos
(Hans Flower / Wim Brabants)
Niederländisch September, du goldene Rose 15 / 16 1
1962 Fud Leclerc Ton nom
(Eric Channe / Tony Golan)
Französisch Dein Name 13 / 16 0
1963 Jacques Raymond Waarom
(Hans Flower / Wim Brabants)
Niederländisch Warum 10 / 16 4
1964 Robert Cogoi Près de ma rivière
(Robert Cogoi)
Französisch Nahe bei meinem Fluss 10 / 16 2
1965 Lize Marke Als het weer lente is
(Jef van den Berg / Jaak Dreesen)
Niederländisch Wenn es wieder Frühling ist 15 / 18 0
1966 Tonia Un peu de poivre, un peu de sel
(Paul Quintens / Phil van Cauwenbergh)
Französisch Etwas Pfeffer, etwas Salz 4 / 18 18
1967 Louis Neefs Ik heb zorgen
(Paul Quintens / Phil van Cauwenbergh)
Niederländisch Ich habe Sorgen 7 / 17 8
1968 Claude Lombard Quand tu reviendras
(Jo van Wetter / Roland Dero)
Französisch Wenn du wiederkommst 7 / 17 8
1969 Louis Neefs Jennifer Jennings
(Paul Quintens / Phil van Cauwenbergh)
Niederländisch 7 / 16 10
1970 Jean Vallée Viens l’oublier
(Jean Vallée)
Französisch Komm und vergiss ihn 8 / 12 5
1971 Jacques Raymond & Lily Castel Goeiemorgen, morgen
(Paul Quintens / Phil van Cauwenbergh)
Niederländisch Guten Morgen, Morgen 14 / 18 68
1972 Serge & Christine Ghisoland À la folie ou pas du tout
(Daniël Nelis, Bob Milan / Daniël Nelis)
Französisch Abgöttisch oder gar nicht 17 / 18 55
1973 Nicole & Hugo Baby, Baby
(Ignace Baert / Erik Marijsse)
Niederländisch, Englisch, Französisch, Spanisch 17 / 17 58
1974 Jacques Hustin Fleur de liberté
(Jacques Hustin / Franck F. Gérald)
Französisch Blume der Freiheit 9 / 17 10
1975 Ann Christy Gelukkig zijn
(Mary Boduin)
Niederländisch, Englisch Könnte es das Glück sein 15 / 19 17
1976 Pierre Rapsat Judy et cie
(Pierre Rapsat / Eric van Hulse)
Französisch Judy und Co. 8 / 18 68
1977 Dream Express A Million in One, Two, Three
(Luc Smets)
Englisch Eine Million in eins, zwei, drei 7 / 18 69
1978 Jean Vallée L’amour ça fait chanter la vie
(Jean Vallée)
Französisch Die Liebe lässt das Leben singen 2 / 20 125
1979 Micha Marah Hey na na
(Charles Dumolin / Guy Beyers)
Niederländisch 18 / 19 5
1980 Telex Euro-Vision
(Michel Moers, Dan Lacksman, Marc Moulin)
Französisch Eurovision 17 / 19 14
1981 Emly Starr Samson
(Kick Dandy, Giuseppe Marchese / Kick Dandy, Penny Els)
Niederländisch 13 / 20 40
1982 Stella Si tu aimes ma musique
(Fred Bekky, Rony Brack, Bobott / Jo May)
Französisch Wenn du meine Musik magst 4 / 18 96
1983 Pas de deux Rendez-vous
(Walter Verdin / Paul Peyskens, Walter Verdin)
Niederländisch Verabredung 18 / 20 13
1984 Jacques Zegers Avanti la vie
(Henri Seroka / Jacques Zegers)
Französisch Komm im Leben vorwärts 5 / 19 70
1985 Linda Lepomme Laat me nu gaan
(Pieter Verlinden / Bert Vivier)
Niederländisch Lass mich jetzt gehen 19 / 19 7
1986 Sandra Kim J’aime la vie
(Jean-Paul Furnémont, Angelo Crisci / Rosario Marino Atria)
Französisch Ich liebe das Leben 1 / 20 176
1987 Liliane Saint-Pierre Soldiers of Love
(Gyuri Spies, Marc de Coen / Liliane Saint-Pierre)
Niederländisch, Englisch Soldaten der Liebe 11 / 20 56
1988 Reynaert Laissez briller le soleil
(Joseph Reynaerts, Dany Willem / Joseph Reynaerts, Philippe Anciaux)
Französisch Lasst die Sonne scheinen 18 / 21 5
1989 Ingeborg Door de wind
(Stef Bos)
Niederländisch Durch den Wind 19 / 22 13
1990 Philippe Lafontaine Macédomienne
(Philippe Lafontaine)
Französisch Meine Mazedonierin 12 / 22 46
1991 Clouseau Geef het op
(Kris Wauters, Jan Leyers, Koen Wauters, Bob Savenberg)
Niederländisch Gib es auf 16 / 22 23
1992 Morgane Nous on veut des violons
(Claude Barzotti / Anne-Marie Gaspard)
Französisch Wir wollen Violinen 20 / 23 11
1993 Barbara Dex Iemand als jij
(Marc Vliegen / Tobana)
Niederländisch Jemand wie du 25 / 25 3
1994 Nicht qualifiziert
1995 Frédéric Etherlinck La voix est libre
(Pierre Theunis)
Französisch Die Stimme ist frei 20 / 23 8 Direkt für das Finale qualifiziert
1996 Lisa del Bo Liefde is een kaartspel
(John Terra, Siirak Brogden / Daniel Ditmar)
Niederländisch Die Liebe ist ein Kartenspiel 16 / 23 22 12 / 29 45
1997 Nicht qualifiziert
1998 Mélanie Cohl Dis oui
(Philippe Swan)
Französisch Sag ja 6 / 25 122 Direkt für das Finale qualifiziert
1999 Vanessa Chinitor Like the Wind
(Ilia Beyers, J. Terra, Emma Hjälmås, Wim Claes)
Englisch Wie der Wind 12 / 23 38
2000 Nathalie Sorce Envie de vivre
(Silvio Pezzuto)
Französisch Lust zu leben 24 / 24 2
2001 Nicht qualifiziert
2002 Sergio & the Ladies Sister
(Marc Paelinck / Dirk Paelinck)
Englisch Schwester 13 / 24 33 Direkt für das Finale qualifiziert
2003 Urban Trad Sanomi
(Yves Barbieux)
Konstruierte Sprache 2 / 26 165
2004 Xandee 1 Life
(Marc Paelinck / Dirk Paelinck)
Englisch Ein Leben 22 / 24 7
2005 Nuno Resende Le grand soir
(Alec Mansion, Frédéric Zeitoun)
Französisch Der große Abend Ausgeschieden 22 / 25 29
2006 Kate Ryan Je t’adore
(N. Kings, L. Greene, N. Bergwall, K. Ryan)
Englisch Ich bete dich an Ausgeschieden 12 / 23 69
2007 The KMG's Love Power
(Paul Curtiz / Paul Curtiz, Sexyfire)
Englisch Die Macht der Liebe Ausgeschieden 26 / 28 14
2008 Ishtar O Julissi
(Michel Vangheluwe / Michel Vangheluwe)
Konstruierte Sprache
(„Ishtarisch“)[1]
Ausgeschieden 17 / 19 16
2009 Copycat Copycat
(Miam Monster Miam / Jacques Duvall)
Englisch Nachahmer Ausgeschieden 17 / 18 1
2010 Tom Dice Me and My Guitar
(Tom Dice, Jeroen Swinnen / Tom Dice, Ashley Hickin)
Englisch Ich und meine Gitarre 6 / 25 143 1 / 17 167
2011 Witloof Bay With love baby
(Benoît Giaux, RoxorLoops)
Englisch Mit Liebe, Baby Ausgeschieden 11 / 19 53
2012 Iris Would you?
(Nina Sampermans, Jean Bosco Safari, Walter Mannaerts)
Englisch Würdest Du? Ausgeschieden 17 / 18 16
2013 Roberto Bellarosa Love Kills
(Jukka Immonen, Iain Farquharson, Andreas Anastasiou)
Englisch Liebe tötet 12 / 26 71 5 / 16 75
2014 Axel Hirsoux Mother
(Ashley Hicklin, Rafael Artesero)
Englisch Mutter Ausgeschieden 14 / 16 28
2015 Loïc Nottet Rhythm Inside
(Loïc Nottet, Beverly Jo Scott)
Englisch Rhythmus im Innern 4 / 27 217 2 / 16 149
2016 Laura Tesoro What's The Pressure?
(Sanne Putseys, Louis Favre, Birsen Uçar)
Englisch Was ist der Druck? 10 / 26 181 3 / 18 274
2017 Blanche City Lights
(Ellie Delvaux, Emmanuel Delcourt, Pierre Domoulin)
Englisch Stadtlichter 4 / 26 363 4 / 18 165
2018

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Loïc Nottet, 2015 in Wien
Laura Tesoro, 2016 in Stockholm
Blanche, 2017 in Kiew

Entsprechend dem Wechsel des Fernsehsenders, wechselt in der Regel auch die Sprache, in der die Beiträge vorgestellt werden. Die wallonischen Beiträge wurden bis einschließlich 2000 und 2005 vollständig auf Französisch vorgetragen, 2003 wurde Sanomi in einer Fantasiesprache vorgetragen bevor 2007 und 2009 im Halbfinale jeweils ein Beitrag komplett auf Englisch vorgestellt wurde. VRT hingegen hat öfter die Chance genutzt, seinen Beitrag ganz oder teilweise auf Englisch vorzutragen, wenn die Regeln dies zuließen, so z. B. 1975, als das Lied ab der zweiten Strophe zum Englischen wechselte, und in allen niederländischen Beiträgen seit 1999. 1977 hätte jedes Land den Regeln gemäß sein Lied in der Landessprache vorstellen müssen, da aber Belgien – wie auch Deutschland – vor Bekanntgabe der Regelung bereits seinen Beitrag gewählt hatte, durften beide Länder mit einem englischsprachigen Lied antreten. 2008 hat es mit O Julissi Na Jalini von Ishtar erneut ein Lied in imaginärer Sprache gegeben.

Einige Beiträge wurden auch in der jeweils anderen Landessprache sowie in der dritten Landessprache Deutsch und Englisch aufgenommen.

Nationale Vorentscheidungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit vielen Jahren bedient sich der flämische Fernsehsender aufwendiger nationaler Vorentscheidungen (Eurosong), die in der Regel Halbfinalrunden und 2006 auch Viertelfinalrunden enthielten. Viele Vorentscheidungsbeiträge wurden nationale Hits, so z. B. Belle PérezUn mundo bailando 2006. Der französischsprachige Sender verließ sich hingegen in den letzten Jahren auf Vorentscheidungen mit sehr wenigen Teilnehmern (wie z. B. 2005) oder interne Auswahlverfahren (wie z. B. 2007). Auch VRT ging 2010 zu interner Auswahl über. 2011 gab es eine "klassische" Vorentscheidung, 2012 und 2013 wurde der Interpret intern ausgewählt und der Beitrag aus zwei bzw. drei Liedern ausgewählt. Im Jahr 2014 veranstaltete VRT einen groß angelegten Eurosong mit drei Casting-, einer Callbackrunde, drei Halbfinals und einem Finale am 16. März. Mitglied der Jury war Ruslana, die Gewinnerin des ESC 2004. Nach der internen Auswahl durch RTBF 2015 verringerte VRT sein Eurosong-Format für 2016 mit fünf Teilnehmern in einer Show am 17. Januar 2016.

Kommerzielle Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die einzige belgische Gewinnerin Sandra Kim erreichte mit ihrem Siegertitel J’aime la vie 1986 europaweit in einigen Ländern die Hitparaden. Am besten schnitt sie in den Niederlanden (Platz 2) und Österreich (Platz 6) ab. In Deutschland erreichte sie lediglich Platz 50, in der Schweiz Platz 29.

Trotz schlechten Abschneidens 2004 und 2006 wurden sowohl Xandees als auch Kate Ryans Beiträge Nummer-1-Hits in Belgien. Die wallonischen Beiträge der letzten Jahre waren kommerziell deutlich weniger erfolgreich. In den letzten Jahren erreichten die belgischen Finalteilnehmer folgende Platzierungen: Tom Dice kam auf Platz 1 in den belgischen und Platz 20 in den deutschen Charts. Roberto Bellarosa erreichte mit seinem Beitrag Platz 6 in Belgien und Platz 90 in Deutschland. 2015 erreichte Loïc Nottet in Belgien Platz 1, in Deutschland Platz 21, in Großbritannien Platz 31 und in Österreich Platz 50.

Ausgetragene Wettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Stadt Austragungsort Moderation
1987 Brüssel Palais du Centenaire Viktor Lazlo

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Länder erhielten die meisten Punkte von oder vergaben die meisten Punkte an Belgien:

Die meisten im Finale vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 182
2 DeutschlandDeutschland Deutschland 162
3 IrlandIrland Irland 160
4 FrankreichFrankreich Frankreich 153
5 SchwedenSchweden Schweden 148
Die meisten im Finale erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 NiederlandeNiederlande Niederlande 161
2 FrankreichFrankreich Frankreich 127
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 111
4 IrlandIrland Irland 107
5 PortugalPortugal Portugal 104
Die meisten insgesamt vergebenen Punkte
Platz Land Punkte
1 NiederlandeNiederlande Niederlande 218
2 IrlandIrland Irland 187
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 182
4 SchwedenSchweden Schweden 177
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 162
Die meisten insgesamt erhaltenen Punkte
Platz Land Punkte
1 NiederlandeNiederlande Niederlande 217
2 FrankreichFrankreich Frankreich 166
3 IrlandIrland Irland 143
4 PortugalPortugal Portugal 130
5 DeutschlandDeutschland Deutschland 129

Stand: 2016

Vergaben der Höchstwertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den letzten zehn Contests vergab Belgien die Höchstpunktzahl an zehn verschiedene Länder, davon je zweimal an Schweden und die Türkei. Im Jahr 2016 verteilte jedes Land zweimal 12 Punkte. Dabei stammten die ersten zwölf Punkte von der Jury, die zweiten vom Televoting der Zuschauer.

Erhaltendes Land
Jahr Land Platz
1975 IrlandIrland Irland 9
1976 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1
1977 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1978 IsraelIsrael Israel 1
1979 SpanienSpanien Spanien 2
1980 IrlandIrland Irland 1
1981 DanemarkDänemark Dänemark 11
1982 SchweizSchweiz Schweiz 3
1983 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 4
1984 IrlandIrland Irland 2
1985 NorwegenNorwegen Norwegen 1
1986 SchweizSchweiz Schweiz 2
1987 IrlandIrland Irland 1
1988 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1989 OsterreichÖsterreich Österreich 4
1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 6
1991 SchweizSchweiz Schweiz 5
1992 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1993 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2
1995 SpanienSpanien Spanien 2
1996 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 8
1998 NiederlandeNiederlande Niederlande 4
1999 NiederlandeNiederlande Niederlande 9
2000 LettlandLettland Lettland 3
2002 SpanienSpanien Spanien 7
2003 TurkeiTürkei Türkei 1
2004 TurkeiTürkei Türkei 4
2005 GriechenlandGriechenland Griechenland 1
2006 ArmenienArmenien Armenien 8
2007 TurkeiTürkei Türkei 4
2008 ArmenienArmenien Armenien 4
2009 TurkeiTürkei Türkei 4
2010 GriechenlandGriechenland Griechenland 8
2011 FrankreichFrankreich Frankreich 15
2012 SchwedenSchweden Schweden 1
2013 NiederlandeNiederlande Niederlande 9
2014 OsterreichÖsterreich Österreich 1
2015 SchwedenSchweden Schweden 1
2016 AustralienAustralien Australien (J) 2
PolenPolen Polen (T) 8
2017 SchwedenSchweden Schweden (J) 5
PortugalPortugal Portugal (T) 1

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Belgien ist unter den sieben Ländern, die 1956 an der ersten Ausgabe des Eurovision Song Contest teilnahmen dasjenige, das am längsten auf seinen ersten Sieg warten musste: 1986 nahm es bereits zum 31. Mal teil.
  • Belgien hat nie freiwillig auf eine Teilnahme verzichtet, die Aussetzer 1994, 1997 und 2001 resultierten alle aus einer schlechten Vorjahresplatzierung.
  • Das Land, dem Belgien durchschnittlich am meisten Punkte gegeben hat, ist Armenien: das Halbfinale 2006 eingerechnet, erhielt das Land im Durchschnitt 11,3 Punkte – zweimal 12 und einmal 10. Am meisten Punkte erhalten hat Belgien seit 1975 von den niederländischen Nachbarn – 6,3 im Durchschnitt.
  • Belgien ist das Land, dessen Beiträge am häufigsten – zumindest nicht von dem Künstler, der das Lied im Wettbewerb vorgestellt hat – aufgenommen wurden (1956 beide Beiträge, 1962, 1971 und 1979). Zudem war im Wettbewerb im Allgemeinen der belgische Beitrag 1979 der letzte, der unter diese Kategorie fällt.
  • Der belgische Sänger Fud Leclerc ist der einzige Sänger im Wettbewerb, der viermal das gleiche Land in der gleichen Sprache vertreten hat.
  • Im Halbfinale 2007 erhielt Belgien insgesamt 14 Punkte – 12 davon kamen aus dem erstmals teilnehmenden Georgien.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Glen Webb: Belgians Create Feel Good Factor. Eurovision.tv, 11. Mai 2008, abgerufen am 27. Mai 2008 (englisch).