Bellenberg

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bellenberg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bellenberg
Bellenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bellenberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Höhe: 504 m ü. NHN
Fläche: 5,12 km2
Einwohner: 4423 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 863 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89287
Vorwahl: 07306
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 115
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Memminger Str. 7
89287 Bellenberg
Webpräsenz: www.gemeinde-bellenberg.de
Bürgermeisterin: Simone Vogt-Keller (CSU / FW)
Lage der Gemeinde Bellenberg im Landkreis Neu-Ulm
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Bellenberg ist eine Gemeinde mit etwa 4500 Einwohnern im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm (Bayern).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bellenberg liegt etwa einen Kilometer östlich des bayerisch-württembergischen Grenzflusses Iller zwischen den Städten Vöhringen im Norden und Illertissen im Süden und 15 Kilometer südlich des Ballungsraumes Ulm/Neu-Ulm. Zu erreichen ist der Ort über die Autobahn A 7, die Staatsstraße 2031 und die Bahnstrecke Ulm–Memmingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1302 wurde Bellenberg erstmals urkundlich erwähnt. Archäologische Ausgrabungen haben jedoch belegt, dass es bereits in der Mittelbronzezeit (etwa 1500 bis 1300 v. Chr) ein Siedlungsraum war.

Die Burg auf dem Schlossberg war Mittelpunkt der Herrschaft Bellenberg. Sie wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts im Städtekrieg von den Ulmern zerstört. Die Herren von Ellerbach waren von 1357 bis 1570 Inhaber der Herrschaft Bellenberg. Die Ulmer benutzten die Steine der zerstörten Burg als Baustoff für das Ulmer Münster.

Die neue Pfarrkirche in Bellenberg

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 16-köpfige Gemeinderat hatte nach der Kommunalwahl 2008 diese Sitzverteilung:

  • Freie Wähler: 7 Sitze
  • CSU: 5 Sitze
  • SPD: 4 Sitze

Bei der Kommunalwahl 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

  • Freie Wähler: 8 Sitze
  • CSU: 6 Sitze
  • SPD: 2 Sitze

Der seit 1984 amtierende frühere Bürgermeister Roland Bürzle (CSU/FW) wurde 2008 von Simone Vogt-Keller abgelöst. Die Kandidatin von CSU und Freien Wählern, die bereits vor ihrer Wahl in der Gemeindeverwaltung als Beamtin tätig gewesen war, erhielt 69,8 % der Stimmen.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Über grünem Schildfuß in Grün ein goldener Dreiberg, darauf ein goldener Laubbaum (Linde“).

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportlich aktiv auf Vereinsebene ist man in Bellenberg beim ASV Bellenberg (Gymnastik, Ringen, Turnen, Ski, Tischtennis, Volleyball, Wandern), dem FV Bellenberg, dem Tennisverein, dem Eishockeyclub und dem Schützenverein "Pfeil".

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Mang (* 17. Juni 1950), Weltmeister und Olympia-Zweiter (1972) im Gewichtheben des Superschwergewichtes
  • Guido Oberdorfer, Firmengründer der WAP-Reinigungsgeräte (heute Nilfisk GmbH)
  • Roland Bürzle (* 1947), Bürgermeister (1984–2008)

Weitere Söhne und Töchter Bellenbergs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bellenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Homepage der Gemeinde Bellenberg, gemeinde-bellenberg.de, abgerufen am 19. Mai 2017.