Bello (Kolumbien)

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Bello
Koordinaten: 6° 20′ N, 75° 33′ W
Karte: Kolumbien
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Bello
Bello auf der Karte von Kolumbien
Colombia - Antioquia - Bello.svg
Lage der Gemeinde Bello auf der Karte von Antioquia
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Antioquia
Stadtgründung 1676
Einwohner 491.182 (2019)
– im Ballungsraum 3.952.494
Stadtinsignien
Flag of Bello (Antioquia).svg
Escudo de Bello (Antioquia).svg
Detaildaten
Fläche 149 km2
Bevölkerungsdichte 3059 Ew./km2
Höhe 1450 m
Stadtgliederung 10
Gewässer Río Medellín, Represa La García
Postleitzahl 051050
Vorwahl 0057 4
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz César Suárez Mira (2016–2019)
Stadtpatron Santa Inés
Website www.bello.gov.co
Kapelle Nuestra Señora del Rosario de Hatoviejo
Kapelle Nuestra Señora del Rosario de Hatoviejo
Blick auf Bello
Blick auf Bello
Metrostation Niquía in Bello
Metrostation Niquía in Bello

Bello ist eine Gemeinde (Municipio) im Departamento Antioquia in Kolumbien. Es trägt den Namen des südamerikanischen Philosophen, Völkerrechtlers, Philologen und Dichters Andrés Bello.[1]

Die Stadt liegt im Aburrá-Tal zehn Kilometer nördlich von Medellín und gehört zu dessen Metropolregion, der Metropolregion Valle de Aburrá. Die Einwohner nennen sich bellanitas.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bello liegt auf einer Höhe von ungefähr 1450 m ü. NN Metern und zehn Kilometer nördlich vom Stadtzentrum von Medellín. An die Stadt grenzen im Norden San Pedro de los Milagros, im Osten Copacabana, im Westen Medellín und San Jerónimo und im Süden Medellín.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Bello hat 491.182 Einwohner, von denen 485.959 im städtischen Teil (cabecera municipal) der Gemeinde leben. In der Metropolregion leben 3.952.494 Menschen (Stand 2019).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bello wurde 1676 von dem Spanier Gaspar de Rodas gegründet. Laut den Chroniken war es im Juli 1541 als Truppen von Jeronimo Luis Tejelo den Weg in das breite Tal Los Aburrá fanden. Indigene Bauern hatten dort eine verstreute Siedlung mit Häusern eingerichtet. Sie bewohnten vor allem die Siedlung Niquías, heute Stadtteil von Bello. Im Jahre 1574 hatte Gaspar de Rhodes auf dem Rathaus von Santa Fe de Antioquia um Landbewilligung im Tal des Aburrá nachgefragt, um es einerseits für Viehweiden und Verpflegungsstationen zu nutzen, andererseits um die Eroberungszüge mit Nahrungsmittel zu versorgen. Ab 1576 wurde seinem Wunsch entsprochen. So durfte er die Domäne im Namen der spanischen Krone nutzen sowie die Herrschaft über das Land und deren Stifte, Dörfer und Herden ausüben. Ab 1613 nannte man den Ort Hato Viejo, anstatt Hato Rhodes oder Aburra, um ihn von späteren Siedlungen zu unterscheiden.[1]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bello ist an das Metronetz von Medellín angeschlossen. Die Fahrt zwischen den beiden Zentren dauert 15 Minuten.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bello war 2014 der Fußballverein Deportivo Rionegro ansässig, der in der kolumbianischen zweiten Liga spielt. Nach einem Jahr zog der Verein weiter nach Turbo. Von 1995 bis 2007 existierte zudem der Verein Atlético Bello, der zwölf Jahre in der zweiten Liga spielte, aber 2007 sein Startrecht an Atlético Juventud verkaufte. Beide Vereine trugen ihre Heimspiele im Estadio Tulio Ospina aus, das heute eine Kapazität von ca. 12.000 Plätzen hat. Bello war ein Austragungsort verschiedener Wettkämpfe der Südamerikaspiele, die 2010 in Medellín veranstaltet wurden. In Bello wurden die Inline-Speedskating-Weltmeisterschaften 1990 ausgetragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bello – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Alcaldía de Bello. Alcaldía de Bello – Antioquia, abgerufen am 4. Mai 2019 (spanisch, Webseite der Gemeinde Bello).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Historia del municipio de Bello. Alcaldía de Bello - Antioquia, abgerufen am 4. Mai 2019 (spanisch, Informationen zur Geschichte der Gemeinde).
  2. ESTIMACIONES DE POBLACIÓN 1985 - 2005 Y PROYECCIONES DE POBLACIÓN 2005 – 2020 TOTAL DEPARTAMENTAL POR ÁREA. (Excel; 1,72 MB) DANE, 11. Mai 2011, abgerufen am 4. Mai 2019 (spanisch, Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien).