Belvedere (Neubrandenburg)

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Das Belvedere von der Seeseite

Das Belvedere in Neubrandenburg ist ein Aussichtspunkt oberhalb des nordwestlichen Steilufers des Tollensesees.

Herzog Adolf Friedrich IV. ließ 1775 auf den Höhen südlich des Dorfes Broda ein Sommerhaus errichten und nannte es Belvedere (schöne Aussicht). Dieses Haus wurde später abgebrochen und in der Beguinenstraße in Neubrandenburg wieder aufgebaut.

An Stelle des alten Belvederes ließ Großherzogin Marie 1823 durch den Baumeister Friedrich Wilhelm Buttel ein neues Haus in Form eines griechischen Tempels errichten. Der rechteckige Putzbau erhielt die Gestalt eines dorischen Prostylos.[1]

1934/35 erfolgte der Umbau des Belvederes durch Heinrich Tessenow zu einer Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, die heute jedoch nicht mehr besteht. 1994 bis 1996 wurde das Gebäude umfangreich restauriert. Vom Belvedere hat man einen weiten Blick über den Tollensesee.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Belvedere (Neubrandenburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerd Baier u.a.: Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Bezirk Neubrandenburg. Institut für Denkmalpflege (Hrsg.), Kunst und Gesellschaft, Berlin 1982, S. 213.

Koordinaten: 53° 32′ 52″ N, 13° 14′ 8″ O