Ben Shapiro

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ben Shapiro 2016

Benjamin „Ben“ Aaron Shapiro (* 15. Januar 1984 in Burbank, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Autor, Rechtsanwalt und konservativer politischer Kommentator. Ben Shapiro ist Gründer und Chefredakteur der Nachrichtenseite The Daily Wire und Autor mehrerer politischer Bücher.[1][2]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ben Shapiro wuchs in Los Angelos auf. Er begann bereits mit jungen Jahren Violine zu spielen und spielt diese bis heute noch. Mit zwölf führte er das Stück Schindlers Liste beim Israel Bonds Banquet im Jahre 1996 auf.[3] Shapiro übersprang zwei Klassen und schloss mit 16 die Yeshiva University High School, eine orthodox-jüdische Jungenschule in Los Angeles ab. Mit 17 wurde er zum jüngsten US-amerikanischen nationalen Kolumnisten, angestellt von Creators Syndicate.[4] Im Alter von zwanzig Jahren erwarb Shapiro an der University of California den Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft und wurde in die Phi-Beta-Kappa-Gesellschaft aufgenommen. Seine ersten zwei Bücher wurden vor seinem 21. Geburtstag veröffentlicht. 2007 machte er seinen Abschluss cum laude an der Harvard Law School. Sein viertes Buch wurde 2011 von dem Verlag HarperCollins veröffentlicht.

Von 2012 bis 2016[5] war er bei Breitbart News angestellt. Er gründete The Daily Wire während seiner Zeit bei Breitbart News am 21. September 2015. Im selben Monat fing auch die The Ben Shapiro Show an, die täglich 250.000 bis 350.000 mal auf Soundcloud heruntergeladen wird. Auf seinem YouTube-Kanal mit über 1.400.000 Abonnenten wird die Show auch über 300.000-mal pro Tag geschaut. Laut einer Studie der Anti-Defamation League, die antisemitische Tweets zwischen dem August 2015 bis zum Juli 2016 zählte, war Shapiro mit über 7.400 Tweets gegen ihn der am meisten angegriffene Journalist.[6] Im August 2018 bat Shapiro Alexandria Ocasio-Cortez um eine öffentliche Debatte. Im Gegenzug würde sie 10.000 Dollar für ihre Wahlkampagne oder für eine wohltätige Einrichtung ihrer Wahl erhalten. Ocasio-Cortez verglich dieses Angebot mit Catcalling, einer Form der sexuellen Belästigung.[7][8]

2008 heiratete Shapiro die Ärztin Mor Toledano. Die beiden haben zwei Kinder. Shapiros Vermögen wird auf über 7 Millionen Dollar geschätzt.

Ansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amerikanische Präsidentschaftswahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Präsidentschaftswahlen 2016 war Shapiros bevorzugter Kandidat Ted Cruz; Donald Trump als republikanischen Kandidaten lehne er ab.[9] Seiner Ansicht nach waren die meisten Stimmen für Trump vielmehr eine Stimme gegen Hillary Clinton.[10]

Schwangerschaftsabbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shapiro befürwortet ein vollständiges Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, auch bei Schwangerschaften durch Vergewaltigung oder Inzest, eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine schwere Behinderung für das Kind und bei Gefahr für die Gesundheit für die Mutter einschließt.[11] Er bezeichnete Frauen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, als baby killers (deutsches Äquivalent etwa Kindermörder).[12] 2019 äußerte er, dass der Supreme Court die Entscheidung Roe v. Wade wohl nicht zurücknehmen wird.

Beim March for Life 2019 in der Hauptstadt Washington bezeichnete er Schwangerschaftsabbrüche als Gewaltakte.[13]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Shapiro. Porträt auf der Seite The Daily Wire, abgerufen am 24. September 2017
  2. Gene Maddaus: Inside the Battle ‘For the Soul of Conservative Media’. Variety, abgerufen am 24. September 2017
  3. https://spectator.us/ben-shapiro/
  4. https://premierespeakers.com/ben_shapiro/bio
  5. https://moneyinc.com/ben-shapiro-net-worth/
  6. https://slate.com/news-and-politics/2018/01/is-ben-shapiro-a-conservative-liberals-can-count-on.html
  7. https://www.nytimes.com/2018/08/10/nyregion/alexandria-ocasio-cortez-debate-catcalling-ben-shapiro.html
  8. https://www.haaretz.com/jewish/ben-shapiro-offered-alexandria-ocasio-cortez-10-000-to-debate-1.6366048
  9. Chava Gourarie: How the ‘alt-right’ checkmated the media. Columbia Journalism Review, 30. August 2016, abgerufen am 28. September 2018 (englisch).
  10. Sabrina Tavernise: Ben Shapiro, A Provocative ‘Gladiator,’ Battles to Win Young Conservatives. The New York Times, 23. November 2017, archiviert vom Original am 8. Februar 2018; abgerufen am 12. Februar 2018 (englisch).
  11. Seth Stevenson: Whose Side Is Ben Shapiro Really On? Slate Magazine, abgerufen am 2. Oktober 2018 (englisch).
  12. Ben Shapiro takes stage at UC Berkeley under extraordinary security. SFGate, 15. September 2017, abgerufen am 3. Oktober 2018 (englisch).
  13. Jane Coaston: Why some anti-abortion conservatives think Alabama’s abortion law goes too far. In: Vox. 17. Mai 2019, abgerufen am 24. Juni 2019 (englisch).