Ben Walter

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KanadaKanada Ben Walter Eishockeyspieler
Ben Walter
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. Mai 1984
Geburtsort Beaconsfield, Québec, Kanada
Größe 183 cm
Gewicht 86 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Nummer #11
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 2004, 5. Runde, 160. Position
Boston Bruins
Spielerkarriere
2000–2002 Langley Hornets
2002–2005 University of Massachusetts Lowell
2005–2007 Providence Bruins
2007–2009 Bridgeport Sound Tigers
2009–2010 Lowell Devils
2010–2011 Lake Erie Monsters
2011–2013 Abbotsford Heat
2013 Örebro HK
2013–2014 Jokerit Helsinki
2014–2016 EC Red Bull Salzburg
2016–2017 Nippon Paper Cranes
seit 2017 EC VSV

Ben James Walter (* 11. Mai 1984 in Beaconsfield, Quebec) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2017 beim EC VSV in der EBEL unter Vertrag steht. Er ist der Sohn des ehemaligen Eishockeyspielers Ryan Walter.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walter spielte in seiner Jugend zwischen 2000 und 2002 für zwei Jahre bei den Langley Hornets in der British Columbia Hockey League. Danach ging er auf die University of Massachusetts Lowell, wo er für die River Hawks in der Hockey East, einer Division im Spielbetrieb der National Collegiate Athletic Association spielte. In seiner dritten Spielzeit für die Universität erreichte er 39 Scorerpunkte in 34 Spielen und wurde er ins Second All-Star Team der Division gewählt.

Nach drei Jahren, in denen er im NHL Entry Draft 2004 in der fünften Runde an 160. Stelle von den Boston Bruins ausgewählt worden war, unterschrieb er am 31. August 2005 einen NHL-Einstiegsvertrag über drei Jahre bei den Bruins. Er begann seine erste Profisaison bei den Providence Bruins, dem Farmteam Bostons, in der American Hockey League. Am 12. Januar 2006 gab Walter sein NHL-Debüt bei den Boston Bruins im Spiel gegen die Los Angeles Kings. Insgesamt kam er zu sechs NHL-Einsätzen, während er in 62 Spielen mit Providence 40 Punkte erreichte. Die Einsatzsituation setzte sich auch in der folgenden Spielzeit fort, ehe er am 11. September 2007 im Tausch gegen Petteri Nokelainen an die New York Islanders abgegeben wurde.

Walter (rechts) im Trikot des Örebro HK gegen MODO Hockey

Für die Saison 2007/08 wurde der Angreifer zunächst zu den Bridgeport Sound Tigers in die AHL beordert, bevor er für die Islanders am 3. November 2007 sein erstes Spiel gegen die Pittsburgh Penguins bestritt. In dieser Saison kam er nur auf acht Einsätze für die Islanders, während er eine wichtige Rolle bei den Sound Tigers erfüllte und in 68 Spielen 20 Tore und 46 Assists erreichte. Nach der Spielzeit wurde Walters Vertrag um ein weiteres Jahr. Am 30. Juni 2009 wurde die Transferrechte des Stürmers im Tausch gegen Tony Romano an die New Jersey Devils abgegeben. Bei den Devils erhielt er einen Einjahresvertrag und wurde bei den Lowell Devils in der AHL eingesetzt. Auch in Diensten New Jerseys pendelte Walter zwischen NHL- und AHL-Kader. Am 7. Juli 2010 unterzeichnete der Kanadier einen Einjahresvertrag bei der Colorado Avalanche. Dort wurde Walter deren Farmteam Lake Erie Monsters in der AHL zugewiesen. Im Sommer 2011 wechselte Walter nach nur einem Jahr erneut den Klub und schloss sich für zwei Jahre der Organisation der Calgary Flames an, wo er abermals dem Farmteam Abbotsford Heat zugewiesen wurde.

Nach dem Abschluss der Saison 2012/13 zog Walter nach Europa und er unterschrieb einen Einjahresvertrag beim Örebro HK aus der Svenska Hockeyligan. Das Engagement beim schwedischen Klub dauerte aber nur bis zum Jahresende an, als er am 29. Dezember 2013 in die finnische Liiga zu Jokerit Helsinki wechselte und dort die Spielzeit beendete. Zur Saison 2014/15 wechselte Walter zum österreichischen Klub EC Red Bull Salzburg in die EBEL. Mit den Roten Bullen gewann der Mittelstürmer am Saisonende den Österreichischen Meistertitel. Den Titel verteidigte er nach einer zwischenzeitlichen Vertragsverlängerung im folgenden Jahr mit dem Team.

Im Sommer 2016 kam mit Greg Poss ein neuer Trainer nach Salzburg, woraufhin Walter nach Japan zu den Nippon Paper Cranes wechselte. Nach Ende des einjährigen Engagements in Ostasien in der Asia League Ice Hockey kehrte der Kanadier im Juli 2017 nach Österreich zurück. Dort schloss er einen Vertrag mit dem EC VSV ab.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reguläre Saison Play-offs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2000/01 Langley Hornets BCHL 50 8 22 30 19
2001/02 Langley Hornets BCHL 50 29 47 76 29
2002/03 University of Massachusetts Lowell Hockey East 35 5 12 17 12
2003/04 University of Massachusetts Lowell Hockey East 36 18 16 34 18
2004/05 University of Massachusetts Lowell Hockey East 36 26 13 39 32
2005/06 Providence Bruins AHL 62 16 24 40 33 3 2 0 2 2
2005/06 Boston Bruins NHL 6 0 0 0 4
2006/07 Providence Bruins AHL 73 24 43 67 58 13 4 4 8 6
2006/07 Boston Bruins NHL 4 0 0 0 0
2007/08 Bridgeport Sound Tigers AHL 68 20 46 66 31
2007/08 New York Islanders NHL 8 1 0 1 0
2008/09 Bridgeport Sound Tigers AHL 65 20 30 50 10 5 1 4 5 2
2008/09 New York Islanders NHL 4 0 0 0 0
2009/10 Lowell Devils AHL 78 22 36 58 26 5 1 1 2 2
2009/10 New Jersey Devils NHL 2 0 0 0 2
2010/11 Lake Erie Monsters AHL 77 23 47 70 24 7 3 2 5 4
2011/12 Abbotsford Heat AHL 75 19 40 59 30 8 1 7 8 2
2012/13 Abbotsford Heat AHL 68 15 34 49 18
2013/14 Örebro HK SHL 35 2 13 15 14
2013/14 Jokerit Helsinki Liiga 23 2 5 7 4 1 0 1 1 0
2014/15 EC Red Bull Salzburg EBEL 50 13 30 43 12 13 2 8 10 6
2015/16 EC Red Bull Salzburg EBEL 41 5 13 18 22 16 5 5 10 0
2016/17 Nippon Paper Cranes ALIH 48 12 27 39 40 2 1 2 3 2
BCHL gesamt 100 37 69 106 48
Hockey East gesamt 107 49 41 90 62
AHL gesamt 566 159 300 459 230 41 12 18 30 18
NHL gesamt 24 1 0 1 6
EBEL gesamt 91 18 43 61 34 29 7 13 20 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ben Walter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien