Benissa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gemeinde Benissa
Benissa des del penyal d'Ifac.JPG
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Benissa
Benissa (Spanien)
(38° 42′ 52,2″ N, 0° 3′ 9,8″O)
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: Valencia
Provinz: Alicante
Koordinaten 38° 43′ N, 0° 3′ OKoordinaten: 38° 43′ N, 0° 3′ O
Höhe: 275 msnm
Fläche: 69,71 km²
Einwohner: 11.005 (1. Jan. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 157,87 Einw./km²
Postleitzahl: 03720
Gemeindenummer (INE): 03041
Verwaltung
Website: www.benissa.es

Benissa (Spanisch: Benisa) ist eine Gemeinde im Südosten von Spanien in der Provinz Alicante in der Valencianischen Gemeinschaft. Am 1. Januar 2019 hatte die Gemeinde 11.005 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Benissa hat eine 4 km lange Küstenlinie an der Costa Blanca, die die Städte Moraira und Calp verbindet. Die Landschaft der Gegend umfasst Klippen, felsige Buchten, Sandstrände und kleine Buchten entlang der Benissa Costa. Auf dem Gebiet von Benissa gibt es auch terrassenförmige Weinberge, Berge und Palmen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Toponym von Benissa stammt vom arabischen Stammesnamen Beni-Hisa oder Beni-Eyce. Nach der christlichen Rückeroberung (1248) durch die Truppen von Jakob II. von Aragón wurde die Stadt zusammen mit den früheren Einwohnern von Menschen aus den Pyrenäen, Katalonien und Aragonien besiedelt, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung über Jahrhunderte muslimisch blieb. Die letzten muslimischen Bürger wurden im Jahr 1609 vertrieben.

Benissa bildete zusammen mit Altea, Calp und Teulada eine Herrschaft, zu deren Herrschern auch der sizilianische Admiral Ruggiero di Lauria gehörte. Im 15. und 16. Jahrhundert erlitt es zahlreiche Angriffe durch nordafrikanische Piraten.

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[2]
1842 1900 1930 1950 1970 1981 1991 2001 2011
3.678 5.724 6.226 5.750 5.624 7.067 8.045 9.821 11.613

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mittelalterliche Stadtkern ist mit seinem Marktplatz, den engen Gassen und Kirchen ist weitgehend erhalten geblieben. Schmiedeeiserne Balkone und Wappenschilder schmücken die historischen Gebäude. Der Palast von Torres-Orduña ist als Kulturzentrum und Bibliothek für die Öffentlichkeit zugänglich. Benissa hat auch eine starke katholische Tradition mit einem Franziskaner-Seminar, das viele Franziskaner in ganz Spanien ausgebildet hat, und einer großen neugotischen Kirche, der Catedral de la Marina.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreu Ivars (1885–1936), Geistlicher und Kirchenhistoriker

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Benissa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. INEbase. Alteraciones de los municipios. Abgerufen am 11. Juni 2021.