Benjamin Guinness

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Statue zu Ehren Benjamin Guinness' nahe der St. Patrick’s Cathedral in Dublin, geschaffen von John Henry Foley.

Sir Benjamin Lee Guinness, 1. Baronet (* 1. November 1798 in Dublin; † 19. Mai 1868 in London) war ein irischer Bierbrauer und Philanthrop.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guinness wurde 1798 in Dublin als Sohn von Arthur Guinness (1768–1855) und Anne Lee geboren und war somit Enkel des Gründers der Brauerei Guinness. Am 24. Februar 1837 heiratete er Elizabeth Guinness (1813–1865), die Tochter seines Onkels Edward Guinness (1772–1833). Nach dem Tod seines Vaters 1855 übernahm Guinness die Leitung der Brauerei. Durch den Ausbau der Brauerei und Gewinne aus dem von ihm geförderten Exporthandel wurde Guinness zu einem der reichsten Männer Irlands.

Diesen Reichtum nutzte er, um in den 1860er Jahren die Sanierung der St. Patrick’s Cathedral zu finanzieren. Aufgrund dessen wurde er am 15. April 1867 zum Baronet, of Ashford in the County of Galway and St. Stephen’s Green in the County of Dublin, erhoben.[1]

Neben seinen geschäftlichen Tätigkeiten war Guinness auch politisch sehr aktiv, so bekleidete er im Jahr 1851 das Amt des Lord Mayor of Dublin (Oberbürgermeister)[2] und war von 1865 bis zu seinem Tod Mitglied des House of Commons für die Conservative Party. Er starb in London und wurde im Friedhof Mount Jerome in Dublin beigesetzt.

Nach seinem Tod ging die Baronetcy auf seinen ältesten Sohn Arthur, den späteren 1. Baron Ardilaun über, der gemeinsam mit seinem Bruder Edward, dem späteren Earl of Iveagh, auch die Leitung der Brauerei übernahm.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus seiner Ehe mit Elizabeth Guinness hatte er vier Kinder:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag GUINNESS of Ashford auf Leigh Rayment's Peerage Page
  2. Liste der Oberbürgermeister von Dublin (PDF; 42 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]