Benjamin Raschke

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Benjamin Raschke (2016)

Benjamin Raschke (* 23. Dezember 1982 in Lübben (Spreewald), Bezirk Cottbus, DDR) ist ein deutscher Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg und seit 2014 Mitglied des Landtages Brandenburg. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2019 war er zusammen mit Ursula Nonnemacher Spitzenkandidat der Grünen. Seit Dezember 2019 ist er Fraktionsvorsitzender.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raschke besuchte das Paul-Gerhardt-Gymnasium in Lübben und legte dort 2002 die Abiturprüfungen ab.[1]

Von 2002 bis 2007 studierte er an der Universität Konstanz und an der Universität Warschau Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft. Von 2007 bis 2008 war er Klima-Campaigner beim Bundesverband der Grünen. Bis 2010 arbeitete er als Referent für Mobilität beim Bundesverband der Verbraucherzentrale.

Benjamin Raschke ist Vater von zwei Kindern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benjamin Raschke ist seit 2005 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. 2006/2007 gehörte er dem Vorstand des Kreisverbandes Konstanz an. Von September 2008 bis Dezember 2019 war Benjamin Raschke Gemeindevertreter in Schönwald (Landkreis Dahme-Spreewald). Zur Bundestagswahl 2009 kandidierte er im Wahlkreis 63 und auf Listenplatz 2 der Brandenburger Landesliste der Grünen.

Am 14. November 2009 wurde Benjamin Raschke neben Annalena Baerbock zu einem von zwei gleichberechtigten Landesvorsitzenden des bündnisgrünen Landesverbands Brandenburg gewählt. In diesem Amt wurde er 2011 und 2013 bestätigt und gab das Amt als Landesvorsitzender mit seinem Einzug als Mitglied des Landtages 2014 ab.

Von 2010 bis 2012 war Benjamin Raschke wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn,

Zur Landtagswahl 2014 kandidierte er im Wahlkreis 26 und auf Listenplatz 4, über den er in den Landtag einzog.[2]

Seine Arbeitsschwerpunkte sind Umwelt, Landwirtschaft, Tierschutz, Ländliche Räume und Rechtspolitik.

Raschke wurde bei einer Urwahl durch 61,6 Prozent der teilnehmenden Mitglieder des Landesverbands auf den zweiten Listenplatz der Grünen für die Landtagswahl in Brandenburg 2019 gewählt und damit zusammen mit Ursula Nonnemacher als Spitzenkandidat nominiert.[3] Er trat außerdem im Wahlkreis 28 an.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Reaktion auf die öffentliche Diskussion über Diäten und Elternzeit[4][5] spendete Raschke die Differenz zwischen Elterngeld und erhaltenen Diäten an den Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands.[6]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Benjamin Raschke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Birgit Keilbach: Förderverein engagiert sich seit 20 Jahren für das Lübbener Paul-Gerhardt-Gymnasium. In: Lausitzer Rundschau. 22. Juni 2011; Der Förderverein gab sich die Ehre.@1@2Vorlage:Toter Link/gymln.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 270 kB)
  2. Übersicht der gewählten Bewerber beim Landeswahlleiter. Abgerufen am 30. September 2014.
  3. Ursula Nonnemacher und Benjamin Raschke sind das Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg 15. Februar 2019
  4. Landtag plant neue Regeln für Elternzeit und Diäten. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  5. Grüne Volksvertreter nehmen voll bezahlte Auszeit fürs Kind. Abgerufen am 19. Januar 2019.
  6. Benjamin Raschke: Fragen und Antworten zu meiner Elternzeit 2017. 17. April 2017, abgerufen am 26. Februar 2020.