Benjamin Schmid (Violinist)

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Benjamin Schmid (* 1968 in Wien) ist ein österreichischer Violinist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmid lebt mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering in Salzburg, wo er auch eine Professur am Mozarteum innehat.

Seine Ausbildung erhielt er in Wien, Salzburg und Philadelphia. Durch etliche Musikpreise verschaffte er sich Reputation. Er gewann 1991 den 2. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg (Mozartpreis – 1. Preis). 1992 gewann er beim Carl-Flesch-Wettbewerb gleichzeitig den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis.

Schmid verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das Werke für Geige und Orchester, Kammermusik und Jazz (Hommage à Grappelli) umfasst. Ein Schwerpunkt liegt auf in Wien entstandenen Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Alban Berg, Karl Goldmark, Erich Wolfgang Korngold, Fritz Kreisler und Kurt Muthspiel. Als Jazzmusiker präsentiert er sich unter dem Namen Beni Schmid.

Benjamin Schmid trat wiederholt als Solist bei Konzerten der Hamburger Symphoniker auf.

Seit 1986 tritt er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen auf. Wiederholt stellt er seit 2000 in einem dreiabendlichen Zyklus die Solowerke für Violine Johann Sebastian Bachs und Eugène Ysaÿes gegenüber.

Benjamin Schmid spielt auf einer Stradivari von 1731 der Donald Kahn Stiftung.

Auszeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmids Album Hot Club Jazz (Gramola) wurde 2015 in die Bestenliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. In seiner Band spielen Diknu Schneeberger, Joschi Schneeberger und Martin Spitzer.[1]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Reger: Violinkonzert, Chaconne für Violine solo, 2012
  • From Fritz to Django, 2007
  • BeniSchmidObsession: Hommage à Grappelli, 2006
  • Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert op. 35, Suite für Klaviertrio op. 23, 2005 (live Salzburger Festspiele 2004)
  • Goldmark: Violinkonzert, Brahms: Doppelkonzert, 2004
  • Eugène Ysaÿe: Sonaten op. 27 Nr. 1–6 (1924), 2003
  • Johann Sebastian Bach: Sechs Sonaten für Violine und Cembalo, 2003
  • Johann Sebastian Bach: Sämtliche Violinwerke, 2003
  • Johann Sebastian Bach: Sonaten und Partiten für Violine solo, 2003
  • Johann Sebastian Bach: Violinkonzerte, 2003
  • Johannes Brahms: Violinkonzert, 2003
  • Pièces de Concert, 2003
  • Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten, Kreisler: Concerto in one Movement (nach Paganini), 2003
  • Johann Sebastian Bach: Sechs Sonaten für Violine solo mit Klavierbegleitung von Robert Schumann, 1995

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.schallplattenkritik.de/bestenlisten/768-bestenliste-3-2015