Benterode

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Benterode
Gemeinde Staufenberg
Wappen von Benterode
Koordinaten: 51° 20′ 40″ N, 9° 37′ 18″ O
Höhe: 244 m
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 34355
Vorwahl: 05543

Benterode ist ein Ortsteil der Gemeinde Staufenberg in Süd-Niedersachsen, Landkreis Göttingen (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt rund neun Kilometer (Luftlinie) östlich von Kassel unweit der Grenze zu Hessen südwestlich der nördlichen Ausläufer des Kaufunger Walds im Naturpark Münden. Er befindet sich auf einer Anhöhe oberhalb des Tals der Nieste und wird vom Wellebach, einem rechten bzw. nördlichen Zufluss der Nieste, durchflossen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ersterwähnung Benterodes, am Wellebach, fand 811 durch eine Urkunde Karls des Großen statt. Diese wird heute im Bayrischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt. Karl der Große bestätigt darin dem Grafen Bennit I. (Bennicho) den Besitz der von seinem Vater, dem Billing Amelung I., im Kaufunger Wald angelegten Rodungssiedlungen. Der Ortsname Benterode erinnert noch heute an Bennit. Der Ort besaß einst ein Brauhaus sowie das Braurecht. Am 30. April 1319 verpfändete Otto von Hunt (gen. Hund, dictus Hunt, dictus Canis) sein Dorf Benterode mit allen Gerechtigkeiten und Nutzen für 30 Mark reinen Silbers an Thilo, Conrad und Hermann gen. von Berlepsch.[1] Um 1700 wohnten in Benterode 61 Einwohner, 1867 wuchs die Anzahl auf 385 Seelen an, während 1871 377 Ortsansässige zu zählen waren, die insgesamt in 78 Wohngebäuden lebten und 81 Haushalte gegründet hatten.[2] Im Jahre 1787 wurde zudem eine neue Dorfkirche errichtet, nachdem sich der Vorgängerbau als baufällig eingestuft wurde. Der Prediger reiste damals stets vom Nachbarort Landwehrhagen an.

Am 1. Januar 1973 wurde Benterode in die neue Gemeinde Staufenberg eingegliedert.[3]

Ortsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsratswahl 2016[4]
Wahlbeteiligung: 54,63 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
71,52 %
28,48 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Der Ortsrat setzt sich aus acht Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eichbaum; Anh. Nr. 15 – Urk. in Sammlung Köhler, Fritzlar
  2. Wilhelm Lotze: Geschichte der Stadt Münden nebst Umgegend. Eigenverlag, Hann. Münden 1878, S. 311.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 213.
  4. https://wahlen.kdgoe.de/2016kw/Daten/159034_000049/index.html