Benutzer:Bull 73/test

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Dodge Dart
Produktionszeitraum: 1960–1976 / 2013 –
Klasse: Full-size (1960–1961)
Mid-size (1962)
Compact (1963–1976)
Karosserieversionen: Coupé, zweitürig Limousine, zweitürig Limousine, viertürig Cabriolet, zweitürig Kombi, fünftürig
Vorgängermodell: Dodge Lancer
(für Kompaktversion)
Nachfolgemodell: Dodge Aspen


Vorgängermodell des kompakten Dart der 3.Generation:
62er Dodge Lancer 770 4-Door Sedan
Nachfolgemodell des Dodge Dart:
78er Dodge Aspen

Dodge Dart ist die Typenbezeichnung für mehrere von Dodge (ein Unternehmen des Chrysler-Konzerns) in den Jahren 1960 bis 1976 hergestellte Modelle in Nordamerika. Die Produktion des Dart wurde in späteren Jahren auch nach Argentinien, Brasilien und Kolumbien für die dortigen Märkte ausgedehnt. Die Modelle des Dodge Dart wurden dort noch teilweise bis Anfang der 80er produziert. Ebenso wurden dort andere Modelle des Chrysler-Konzerns unter dem Namen Dodge Dart hergestellt und vertrieben. Es gab ebenso Lizenznachbauten in Spanien und der Schweiz. Außerdem speziell auf diese Länder zugeschnittene Exportmodelle des Dodge Dart sowie Chrysler-Modelle unter dem Namen Dodge Dart in Australien, Singapur und Mexico. In Südafrika wurde der Dart unter der Chrysler-Marke DeSoto vertrieben.

Die Geschichte des Dart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dart wurde als preisgünstigeres Einstiegsmodell der Full-size-Modelle von Dodge eingeführt (erhältlich 1960 und 1961), wurde 1962 zu einem Mid-size-Car und war schlußendlich von 1963-1976 ein Compact-Car.

Zum besseren Verständnis: Ein amerikanisches Full-size-Car entspricht von der Größe der deutschen Oberklasse. Anders als in Deutschland, ist die Klasse nicht über die Länge, sondern über das Innenraumvolumen definiert, was mindestens 3.300 Liter (120 ft³) betragen muss.[1] Vorher war das Kriterium ein Radstand von mindestens 2790 Millimeter (110 Inch). Durch die länger gewordenen Radstände in der Mittelklasse wurde auch die Länge zu einem wichtigen Faktor, Full-size-Cars sollten mindestens 5000 Millimeter (197 Inch) lang sein. Während europäische Käufer einen Zusammenhang zwischen Außenmaßen, Technik, Qualität und Komfort erwarten, ist dies in anderen Ländern, besonders den USA, nicht der Fall. Fahrzeuge, die komplett der deutschen Oberklasse entsprechen, nennt man in den USA Luxury- oder Premium-Full-Size-Cars. Der amerikanische Begriff Mid-size-Car oder Intermediate Car ist gesetzlich definiert und bezeichnet die dortige Mittelklasse, die erst seit etwa 1980 der europäischen entspricht. Vorher waren die dortigen Mittelklasse-Modelle deutlich größer und entsprachen eher den damaligen europäischen Oberklasse-Modellen in Länge und Breite. In den USA gibt es auch den Begriff der Compact-Cars, welcher 1960 für Fahrzeuge eingeführt wurde, die im Vergleich zu damaligen amerikanischen Full-size-Cars kompakt waren, jedoch für europäische Verhältnisse immer noch riesig, vergleichbar mit der damaligen europäischen Mittelklasse. Im Zuge der Ölkrise in den 70ern wurden diese dann durch wesentlich kleinere Modelle ersetzt, die inzwischen fast durchgehend auf europäischen oder asiatischen Fahrzeugen der unteren Mittelklasse basieren.

Chrysler hatte den Namen Dart bereits 1956 für ein von dem italienischen Karosserier Ghia entworfene Konzeptauto benutzt.[2][3] Die Projektplaner des neuen Modells schlugen den Namen Dart vor. Ranghöhere Konzernmanager forderten ein teures Forschungsprogramm für ein neues Autos was auf den Namen Zipp hören sollte.[4] Dies wurde für den Namen Dart abgelehnt.[4]

Im Laufe seiner 13-jährigen Produktion verdiente sich der Dart den Ruf als robustes und zuverlässiges Auto. "Der Dart war eines der erfolgreichsten Kleinwagen, die jemals auf dem amerikanischen Automobilmarkt eingeführt wurden", so R.D. McLaughlin, damaliger Vize-Präsident von Chrysler's Submarken: "Seine Besitzer sind ihm sehr treu und es ist ein Auto, das sich durch seine Zuverlässigkeit und Wertbeständigkeit einen Namen gemacht hat ... das sind (einige) der Gründe, warum wir trotz der Einführung des neuen kompakten Dodge Aspen, auch weiterhin den Dart vermarkten werden."[5]

Letztlich wurden im späten Frühjahr 1976 die A-Body-Dart ersatzlos gestrichen und durch den auf der neuen Chrysler-F-Plattform (F-Body) basierenden Dodge Aspen ersetzt. Später kam es zu vielen Klagen wegen erheblicher Qualitätsmängel an den ersten Aspen.

Modelle Jahr für Jahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1st Generation 1960 – 1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht Modellgeneration 1: 1960 – 1961[6]
Modell (Karosserieform, Bauzeit) Maße / Gewicht Motoren / Getriebe / Leistung
Dart Phoenix (4-Door Sedan, 1960 – 1961)
Dart Phoenix (Convertible, 1960 – 1961)
Dart Phoenix (Hardtop Coupe, 1960 – 1961)
Dart Phoenix (Hardtop Sedan, 1960 – 1961)
Dart Pioneer (2-Door Sedan, 1960 – 1961)
Dart Pioneer (4-Door Sedan, 1960 – 1961)
Dart Pioneer (Hardtop Coupe, 1960 – 1961)
Dart Pioneer Wagon (5-Door Station Wagon, 1960 – 1961)
Dart Seneca (2-Door Sedan, 1960 – 1961)
Dart Seneca (4-Door Sedan, 1960 – 1961)
Dart Seneca Wagon (5-Door Station Wagon, 1960 – 1961)
Länge: 209.4 in (5319 mm)
Breite: 78.7 in (1999 mm)
Höhe: 54.8 in (1392 mm)
Radstand: 118 in (2887 mm)
Leergewicht: 3860 ibs (1750 kg)

Leistung (in brutto SAE):[7]
108 – 246 kW
147 – 335 PS
145 – 330 hp
Ottomotoren:
225 cu in (3,7 L) Slant-6[8][9][10][11]
318 cu in (5,2 L) V8[8][12][13][14]
361 cu in (5,9 L) V8[8][12][15][16]
383 cu in (6,3 L) V8[8][12][15][16]

Getriebe:
3-Gang manual
3-Gang Torqueflite automatic[17][18]
verwandte Chrysler-Modelle
Schwestermodelle (baugleich bis auf Interieur / Ausstattung; Motor oder nur Motorbezeichnung und Antrieb; Karosserie komplett oder nur Front / Heck und einzelne firmentypische stilistische Merkmale) Modelle mit gleicher Plattform (teilweise verkürzt / verlängert; (meist) incl. Motoren, Antrieb, Komponenten) identische (leicht modifizierte) Modelle mit (meist) anderer Firmen- und Typenbezeichnung (hauptsächlich für andere Länder)
Plymouth Valiant Plymouth Barracuda
Dodge Lancer
DeSoto Rebel (Südafrika)
Chrysler Valiant (Australien)
Chrysler Valiant (Argentinien)
Chrysler Valiant (Brasilien)
Barreiros-Dodge Dart (Spanien)
Barreiros Diesel (Spanien)

Modellentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1.Generation:
60er Dodge Dart Seneca

Erstmals tauchte die Bezeichnung Dart an Dodge-Modellen im Modelljahr 1960 auf, wo sie ein neues Einstiegsmodell benannten, das unterhalb der großen Modelle Dodge Matador und Dodge Polara rangierte und das Modellprogramm von Dodge um ein preisgünstigeres Auto ergänzte. Sämtliche Dart-Modelle, mit Ausnahme der Kombis, maßen in der Länge zehn Zentimeter weniger und saßen auf einem gegenüber Matador und Polara um zehn Zentimeter verkürzten Radstand. Angeboten wurden diese mit selbsttragender Karosserie versehenen Modelle als zwei- und viertürige Limousinen (letztere mit B-Säulen oder in Hardtop-Version), als fünftürige Kombis, als Hardtop-Coupé sowie als Cabriolet.[6] Drei Ausstattungsstufen standen zur Wahl: Dart Seneca, Dart Pioneer und Dart Phoenix.[6] Den Antrieb übernahm serienmäßig ein 3,7-Liter-Reihensechszylinder (145 hp/147 PS), auf Wunsch gab es V-8-Motoren mit 5,2 bis 6,3 Liter Hubraum (230-325 hp/233-329 PS). Die Modelle 1961 erhielten ein Facelift mit stark geänderter Front. Ein kleinerer 2,8-Liter-Sechszylinder (101 hp/102 PS) und ein größerer 6,8-Liter-V8 (350-375 hp/355-380 PS) ergänzten die Motorenpalette.

1960 entstanden von allen Dart-Versionen 306.602. Nach dem extremen Facelift 1961 sank der Absatz rapide auf nur noch 167.678 Exemplare, fast nur noch halb so viele verkaufte Wagen wie im Vorjahr.


Die leistungsstärksten Dart-Modelle von 1960 – 1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modelljahr: leistungsstärkstes Modell[6]
Motor, Getriebe, Leistung (in brutto SAE):[7]
Leistungswerte (Topspeed, Sprint, Drag Time)
1960: Dodge Dart Phoenix 361 D-500 Pack (Hardtop Coupe)[19]
Motor: 5,9 l - V8, 361 cui;[8][15][16]Getriebe: 3-Gang, torqueflite automatic;[17][18]Leistung: 231 kW / 314 PS / 310 hp
Topspeed: 193 km/h / 120 mph; →Sprint 0 - 60 mph: 7,2 s; →Sprint 0 - 100 km/h: 7,6 s; →1/4-mile drag time (402 m): 15,3 s
1961: Dodge Dart Phoenix 383 D-500 Ram Induction (Hardtop Coupe)[20]
Motor: 6,3 l - V8, 383 cui;[8][15][16]Getriebe: 3-Gang, torqueflite automatic;[17][18]Leistung: 246 kW / 335 PS / 330 hp
Topspeed: 197 km/h / 122 mph; →Sprint 0 - 60 mph: 6,8 s; →Sprint 0 - 100 km/h: 7,1 s; →1/4-mile drag time (402 m): 14,9 s

Verkaufszahlen 1960 – 1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stückzahlen (Modelljahre):

  • 1960: 306.602
  • 1961: 167.678

Gallery 1960 – 1961[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


2nd Generation 1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht Modellgeneration 2: 1962[21][22]
Modell (Karosserieform, Bauzeit) Maße / Gewicht Motoren / Getriebe / Leistung
Dart (4-Door Sedan, 1962)
Dart (2-Door Sedan, 1962)
Dart Wagon (5-Door Station Wagon, 1962)
Dart 330 (4-Door Sedan, 1962)
Dart 330 (2-Door Sedan, 1962)
Dart 330 (Hardtop Coupe, 1962)
Dart 330 Wagon (5-Door Station Wagon, 1962)
Dart 440 (4-Door Sedan, 1962)
Dart 440 (Convertible, 1962)
Dart 440 (Hardtop Coupe, 1962)
Dart 440 (Hardtop Sedan, 1962)
Dart 440 Wagon (5-Door Station Wagon, 1962)
Polara 500 (Convertible, 1962)
Polara 500 (2-Door Hardtop Coupe, 1962)
Polara 500 (4-Door Hardtop Sedan, 1962)
Länge: 202 in (5131 mm)
Wagon: 210 in (5334 mm)
Breite: 76,5 in (1943 mm)
Radstand: 116 in (2946 mm)
Leergewicht: 3550 ibs (1610 kg)

Leistung: (in brutto SAE):[7]
108 – 287 kW
147 – 390 PS
145 – 385 hp
Ramcharger 413 Max Wedge:
306 – 313 kW
416 – 426 PS
410 – 420 hp
Ottomotoren:
225 cu in (3,7 L) Slant-6[8][9][10][11]
318 cu in (5,2 L) V8[12][13][14]
361 cu in (5,9 L) V8[12][15][16]
383 cu in (6,3 L) V8[12][15][16]
413 cu in (6,8 L) V8[12][15][16][23][24]
Ramcharger 413 Max Wedge:
413 cu in (6,8 L) V8[12][23][24][25]

Getriebe:
3-Gang manual
3-Gang Torqueflite automatic[17][18]
verwandte Chrysler-Modelle
Schwestermodelle (baugleich bis auf Interieur / Ausstattung; Motor oder nur Motorbezeichnung und Antrieb; Karosserie komplett oder nur Front / Heck und einzelne firmentypische stilistische Merkmale) Modelle mit gleicher Plattform (teilweise verkürzt / verlängert; (meist) incl. Motoren, Antrieb, Komponenten) identische (leicht modifizierte) Modelle mit (meist) anderer Firmen- und Typenbezeichnung (hauptsächlich für andere Länder)
Plymouth Valiant Plymouth Barracuda
Dodge Lancer
DeSoto Rebel (Südafrika)
Chrysler Valiant (Australien)
Chrysler Valiant (Argentinien)
Chrysler Valiant (Brasilien)
Barreiros-Dodge Dart (Spanien)
Barreiros Diesel (Spanien)

Modellentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2.Generation:
62er Dodge Dart 330 2-Door Sedan
2.Generation:
62er Dodge Dart 330 Ramcharger 413 Max Wedge

Für das Jahr 1962 lancierte Dodge, ebenso die Schwestermarke Plymouth, deutlich verkleinerte full-size-Modelle auf einem Radstand von 295 statt zuletzt 300/310 Zentimetern. Der Dart, untergliedert in die Baureihen Basis, Dart 330 und Dart 440,[21] stellte dabei wiederum die preiswerteren Modelle. Völlig neu im Stil waren die Karosserien. Technisch waren keine nennenswerten Unterschiede zu verzeichnen. Der Absatz sank weiter auf nur noch 136.088 Dart-Modelle.


Die leistungsstärksten Dart-Modelle 1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modelljahr: leistungsstärkstes Modell[21]
Motor, Getriebe, Leistung (in brutto SAE):[7]
Leistungswerte (Topspeed, Sprint, Drag Time)
1962: Dodge Dart 330 Ramcharger 413 Max Wedge[25][26] 410-HP (2-Door Sedan)[27][28][29] (zählt zu den Muscle Cars)
Motor: 6,8 l - V8, 413 cui;[8][23][24][25]Getriebe:3-Gang, manual; →Leistung: 306 kW / 416 PS / 410 hp
Topspeed: 215 km/h / 134 mph; →Sprint 0 - 60 mph: 5,6 s; →Sprint 0 - 100 km/h: 5,9 s; →1/4-mile drag time (402 m): 14,0 s
1962: Dodge Dart 330 Ramcharger 413 Max Wedge[25][26] 420-HP (2-Door Sedan)[27][28][29] (zählt zu den Muscle Cars)
Motor: 6,8 l - V8, 413 cui;[8][23][24][25]Getriebe: 3-Gang, manual; →Leistung: 313 kW / 426 PS / 420 hp
Topspeed: 215 km/h / 134 mph; →Sprint 0 - 60 mph: 5,5 s; →Sprint 0 - 100 km/h: 5,8 s; →1/4-mile drag time (402 m): 13,9 s

Verkaufszahlen 1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stückzahlen (Modelljahr):

  • 1962: 148.356* (inclusive 12.268 Dodge Polara 500)

Gallery 1962[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


3rd Generation 1963 – 1966[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht Modellgeneration 3: 1963 – 1966[30]
Modell (Karosserieform, Bauzeit) Maße / Gewicht Motoren / Getriebe / Leistung
Dart 170 (4-Door Sedan, 1963 – 1966)
Dart 170 (2-Door Sedan, 1963 – 1966)
Dart 170 Wagon (5-Door Station Wagon, 1963 – 1966)
Dart 270 (4-Door Sedan, 1963 – 1966)
Dart 270 (2-Door Sedan, 1963 – 1966)
Dart 270 (2-Door Hardtop, 1964 – 1966)
Dart 270 Wagon (5-Door Station Wagon, 1963 – 1966)
Dart 270 (Convertible, 1963 – 1966)
Dart GT (2-Door Hardtop, 1963 – 1966)
Dart GT (Convertible, 1963 – 1966)
Dart Charger 273 V8 (2-Door Hardtop, 1965)
Dart Charger 225 V6 (2-Door Hardtop, 1966)
Länge: 196 in (4978 mm)
Wagon: 190 in (4826 mm)
Breite: 70,8 in (1798 mm)
Höhe: 55,9 in (1420 mm)
Radstand: 111 in (2819 mm)
Wagon: 106 in (2692 mm)
Leergewicht: 2634 ibs (1195 kg)

Leistung (in brutto SAE):[7]
75 – 175 kW
102 – 238 PS
101 – 235 hp
Ottomotoren:
170 cu in (2,8 L) Slant-6 I6[8][9][10][11]
225 cu in (3,7 L) Slant-6[8][9][10][11]
318 cu in (5,2 L) V8[12][13][14]
273 cu in (4,5 L) V8[12][15][16]

Getriebe:
4-Gang manual
3-Gang manual
3-Gang Torqueflite automatic[17][18]
verwandte Chrysler-Modelle
Schwestermodelle (baugleich bis auf Interieur / Ausstattung; Motor oder nur Motorbezeichnung und Antrieb; Karosserie komplett oder nur Front / Heck und einzelne firmentypische stilistische Merkmale) Modelle mit gleicher Plattform (teilweise verkürzt / verlängert; (meist) incl. Motoren, Antrieb, Komponenten) identische (leicht modifizierte) Modelle mit (meist) anderer Firmen- und Typenbezeichnung (hauptsächlich für andere Länder)
Plymouth Valiant Plymouth Barracuda
Dodge Lancer
DeSoto Rebel (Südafrika)
Chrysler Valiant (Australien)
Chrysler Valiant (Argentinien)
Chrysler Valiant (Brasilien)
Barreiros-Dodge Dart (Spanien)
Barreiros Diesel (Spanien)

Modellentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3.Generation:
64er Dodge Dart 270 4-Door Sedan

Ab dem Modelljahr 1963 löste ein neuer Dart in der sogenannten „Compact“-Klasse den vormaligen Dodge Lancer ab. Dieser Dart besaß einen Radstand von 2819 Millimeter (Kombi: 2692 Millimeter) und konkurrierte in der Hauptsache mit Ford Falcon, Mercury Comet und den Compact-Modellen von General Motors: Chevrolet Chevy II, Pontiac Tempest, Oldsmobile F-85 und Buick Special. Plymouth bot mit dem zur selben Zeit erneuerten Valiant (Radstand 2692 Millimeter) ein ähnliches, im Detail anders gestaltetes Auto an.

Der neue Dart stand als zwei- und viertürige Limousine, fünftüriger Kombi, zweitüriges Hardtop-Coupé und als Cabriolet in den Ausstattungslinien Dart 170, Dart 270 und Dart GT im Programm.[30] Sechszylindermotoren von 2,8 und 3,7 Litern Hubraum standen zur Wahl. Ab Modelljahr 1964 kam ein 180 hp/182 PS starker 4,5-Liter-V8 hinzu. In den Jahren 1965 und 1966 gab es nur geringfügige Detailänderungen und optische Retuschen.



Die leistungsstärksten Dart-Modelle von 1963 – 1966[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modelljahr: leistungsstärkstes Modell[30]
Motor, Getriebe, Leistungswerte
1970: Dodge Dart Swinger 340 (zählt zu den Muscle Cars)[31]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 199 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,9 s; 1/4-mile drag time: 15,3 s
1971: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[32]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 207 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,4 s; 1/4-mile drag time: 14,8 s
1972: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[33]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1973: Dodge Dart Sport 340 (zählt zu den Muscle Cars)[34]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,8 s; 1/4-mile drag time: 15,0 s
1974: Dodge Dart Sport 360 (zählt zu den Muscle Cars)[35]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 182,5 kw / 248 PS / 245 hp
Topspeed: 192 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1975: Dodge Dart Sport 360[36]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 171,5 kw / 233 PS / 230 hp
Topspeed: 213 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,4 s; 1/4-mile drag time: 15,9 s
1976: Dodge Dart Sport 360[37]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 164 kw / 223 PS / 220 hp
Topspeed: 208 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,7 s; 1/4-mile drag time: 16,1 s

Verkaufszahlen 1963 – 1966[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stückzahlen (Modelljahre):

  • 1963: 140.900
  • 1964: 181.300
  • 1965: 177.300
  • 1966: 83.600


Gallery 1963 – 1966[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


4th Generation 1967 – 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Generation 4.1 1967 – 1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Übersicht 5.Modellgeneration 1970 –1976[38]
Modell (Karosserieform, Bauzeit) Maße / Gewicht Motoren
Dart (2-Door Hardtop, 1971 – 1976)
Dart (4-Door Sedan, 1970 – 1976)
Dart Custom (2-Door Hardtop, 1970)
Dart Custom (4-Door Sedan, 1970 – 1976)
Dart SE (2-Door, 1974 – 1976)
Dart SE (4-Door, 1974 – 1976)
Dart Swinger (2-Door Hardtop, 1970 – 1976)
Demon (Coupe, 1971 – 1972)
Dart Sport (Coupe, 1973 – 1976)
Dart Lite (2-Door Coupe, 1976)
Länge:
4890 – 5166 mm
Breite:
1770 – 2014 mm
Höhe:
1340 – 1370 mm
Radstand:
2743 – 2820 mm
Gewicht:
1228 – 1545 kg
Ottomotoren:
6 Zyl. und 8 Zyl.
Hubraum:
3,7 – 5,9 Liter
198,3 – 359,9 cui
Leistung:
74,5 – 205 kW
101 – 279 PS
100 – 275 hp
Modellentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
4.Generation:
69er Dodge Dart GT Convertible

Im Herbst 1966 präsentierte Dodge auf unveränderter Technik einen Dart mit völlig neuer Karosserie. Das Parallelmodell Plymouth Valiant wurde zu diesem Zeitpunkt ebenfalls erneuert, und besaß erneut einen kürzeren Radstand als der Dart (274 statt 282 cm) und eine andere Karosserie. Kombi und Cabriolet entfielen, viertürige Limousine und zweitüriges Hardtop-Coupé blieben im Programm. Angeboten wurden die Ausstattungsvarianten Basis, Dart 270 und Dart GT.

1968 rückte das betont sportliche Dart GTS Coupé mit 275 hp/279 PS leistendem 5,6-Liter-V8 an die Spitze des Dart-Modellangebotes.

1969 wurde der Dart 270 durch den Dart Custom ersetzt und das Hardtop-Coupé Swinger, das mit Motoren von 2,8 bis 6,3 Litern Hubraum erhältlich war, kam neu ins Angebot.



Die leistungsstärksten Dart-Modelle von 1967 – 1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Modelljahr: leistungsstärkstes Modell[30]
Motor, Getriebe, Leistungswerte
1970: Dodge Dart Swinger 340 (zählt zu den Muscle Cars)[31]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 199 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,9 s; 1/4-mile drag time: 15,3 s
1971: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[32]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 207 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,4 s; 1/4-mile drag time: 14,8 s
1972: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[33]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1973: Dodge Dart Sport 340 (zählt zu den Muscle Cars)[34]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,8 s; 1/4-mile drag time: 15,0 s
1974: Dodge Dart Sport 360 (zählt zu den Muscle Cars)[35]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 182,5 kw / 248 PS / 245 hp
Topspeed: 192 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1975: Dodge Dart Sport 360[36]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 171,5 kw / 233 PS / 230 hp
Topspeed: 213 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,4 s; 1/4-mile drag time: 15,9 s
1976: Dodge Dart Sport 360[37]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 164 kw / 223 PS / 220 hp
Topspeed: 208 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,7 s; 1/4-mile drag time: 16,1 s
Verkaufszahlen 1967 – 1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stückzahlen (Modelljahre):

  • 1967: 153.500
  • 1968: 171.800
  • 1969: 191.000
Gallery 1967 – 1969[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Generation 4.2 1970 – 1976; Dodge Demon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
5.Generation:
71er Dodge Demon Coupe
Übersicht 5.Modellgeneration 1970 –1976[39]
Modell (Karosserieform, Bauzeit) Maße / Gewicht Motoren
Dart (2-Door Hardtop, 1971 – 1976)
Dart (4-Door Sedan, 1970 – 1976)
Dart Custom (2-Door Hardtop, 1970)
Dart Custom (4-Door Sedan, 1970 – 1976)
Dart SE (2-Door, 1974 – 1976)
Dart SE (4-Door, 1974 – 1976)
Dart Swinger (2-Door Hardtop, 1970 – 1976)
Demon (Coupe, 1971 – 1972)
Dart Sport (Coupe, 1973 – 1976)
Dart Lite (2-Door Coupe, 1976)
Länge:
4890 – 5166 mm
Breite:
1770 – 2014 mm
Höhe:
1340 – 1370 mm
Radstand:
2743 – 2820 mm
Gewicht:
1228 – 1545 kg
Ottomotoren:
6 Zyl. und 8 Zyl.
Hubraum:
3,7 – 5,9 Liter
198,3 – 359,9 cui
Leistung:
74,5 – 205 kW
101 – 279 PS
100 – 275 hp


Modellentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
5.Generation:
72er Dodge Dart Swinger 2-Door Hardtop
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe

1970 erfolgte ein größeres Facelift mit neuen Front- und Heckpartien; der GTS entfiel und als Muscle Car-Variante fungierte nun der Dart Swinger 340.

1971 erschien als zusätzliche Dart-Variante auf dem kürzeren Radstand des Plymouth Valiant der Dodge Demon, ein zweitüriges Coupé mit komplett neuer Karosserie. Sein Plymouth-Parallelmodell war der Plymouth Duster. Der Duster war für Plymouth ein so großer Erfolg, dass Dodge eine eigene Version des Wagens, wollte und bekam. Im Gegenzug erhielt Plymouth eine Version des zweitürigen Hardtop-Coupé Dodge Dart Swinger, das Plymouth Scamp genannt wurde.

1972 wurden unter den Bezeichnungen Demon, Dart, Dart Swinger und Dart Custom insgesamt 7 verschiedene Modelle angeboten.


1973 schrumpfte diese Zahl auf 6 und der Demon wurde in Dart Sport umbenannt -konservative christliche Kreise hatten Anstoß am bisherigen Namen („Dämon“) genommen. Zugleich erhielten die Darts, den US-Vorschriften entsprechend, kräftigere vordere Stoßstangen.

1974 wurde die bisherige Sportversion Dart Sport 340 durch den Sport 360 mit etwas größerem 5,9-Liter-V8 (170 hp/172 PS) ersetzt. Auch wurden die hinteren Stoßfänger robuster gestaltet; neu waren die SE-Modelle mit umfangreicherer Ausstattung.

Für das letzte Modelljahr des Dart, 1976, entfielen die SE-Ausführungen. Den Sport gab es zusätzlich in einer „Lite“ genannten Version mit Aluminium-Teilen; die Gewichtsreduzierung um 50 Kilogramm sollte den Benzinverbrauch senken helfen.



Die leistungsstärksten Dart-Modelle von 1970 – 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe
Modelljahr: leistungsstärkstes Modell[30]
Motor, Getriebe, Leistungswerte
1970: Dodge Dart Swinger 340 (zählt zu den Muscle Cars)[31]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 199 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,9 s; 1/4-mile drag time: 15,3 s
1971: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[32]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 205 kw / 279 PS / 275 hp
Topspeed: 207 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,4 s; 1/4-mile drag time: 14,8 s
1972: Dodge Demon 340 (zählt zu den Muscle Cars)[33]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 3-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1973: Dodge Dart Sport 340 (zählt zu den Muscle Cars)[34]
Motor: 5,6 l - V8, 339,4 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 179 kw / 243 PS / 240 hp
Topspeed: 203 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,8 s; 1/4-mile drag time: 15,0 s
1974: Dodge Dart Sport 360 (zählt zu den Muscle Cars)[35]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 4-Gang, manuell; Leistung: 182,5 kw / 248 PS / 245 hp
Topspeed: 192 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 6,7 s; 1/4-mile drag time: 14,9 s
1975: Dodge Dart Sport 360[36]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 171,5 kw / 233 PS / 230 hp
Topspeed: 213 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,4 s; 1/4-mile drag time: 15,9 s
1976: Dodge Dart Sport 360[37]
Motor: 5,9 l - V8, 359,9 cui; Getriebe: 3-Gang, automatic; Leistung: 164 kw / 223 PS / 220 hp
Topspeed: 208 km/h; Sprint 0 - 100 km/h: 8,7 s; 1/4-mile drag time: 16,1 s
Verkaufszahlen 1970 – 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe
5.Generation:
74er Dodge Dart Sport Coupe

Stückzahlen (Modelljahre):

  • 1967: 153.500
  • 1968: 171.800
  • 1969: 191.000
  • 1970: 191.986
  • 1971: Dart: 170.461; Demon: 79.959
  • 1972: Dart: 214.788; Demon: 48.580
  • 1973: Dart: 209.264; Sport: 79.428
  • 1974: Dart: 195.998; Sport: 67.469
  • 1975: Dart: 133.905; Sport: 37.192
  • 1976: Dart: 39.822; Sport: 13.642


Gallery 1970 – 1976[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Nachfolgemodell Dodge Aspen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgemodell des Dodge Dart:
79er Dodge Aspen R/T Coupe

Nachfolger des langlebigen Dart war der Dodge Aspen. Der Aspen basierte nicht mehr auf der A-Plattform, sondern der F-Plattform des Chrysler-Konzerns und war das Schwestermodell zum Plymouth Volare.

Auf dem mexikanischen Markt trugen der Dodge Aspen und seine Nachfolgemodelle bis in die 1980er-Jahre hinein die Bezeichnung Dodge Dart.


Der Dart in aller Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brasilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dodge Dart Brasilien:
78er Dodge Charger R/T

Der Dart wurde außer in Nordamerika in etlichen Ländern weltweit in mehr oder weniger veränderter Form produziert.

In Brasilien fertigte der dortige Chrysler-Ableger von 1969 bis 1983 auf dem US-Dart des Jahres 1969 aufbauende Varianten als Limousine und Hardtop-Coupé unter den Bezeichnungen Dodge Dart (5,2-Liter-V8, 201 SAE-PS (148 kW)), Dodge Charger (Coupé, 5,2 Liter, 208 PS (153 kW)) und Dodge Charger R/T (Coupé, 5,2 Liter, 218 PS (160 kW)), ab 1974 die besser ausgestatteten Versionen Gran Sedan und Gran Coupé und ab 1978 Dodge Magnum und LeBaron.



Argentinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dodge Dart Argentinien:
Dodge Polara

In Argentinien baute die dortige Chrysler Fevre SAIC von 1968 bis 1979 Dart-Abwandlungen, ebenfalls als Limousine und Coupé, mit dem 3,7-Liter-Sechszylinder oder dem 5,2-Liter-V8. Diese Modelle liefen unter den Namen Dodge Valiant (3,7 Liter, 139 SAE-PS (102 kW), Dodge Coronado und Polara (Scheibenbremsen, 3,7 Liter, 147 PS (108 kW), Dodge GT (3,7 Liter, 157 PS (115 kW), Dodge RT (Coupé, 3,7 Liter, 165 PS (121 kW) und Dodge GTX (Coupé, 5,2 Liter, 215 PS (158 kW).

(Quelle: Automobil Revue, Katalognummer 1973 (techn. Daten))

Spanien und Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dodge Dart Spanien:
Dodge 3700 GT

In Spanien produzierte der LKW-Hersteller Barreiros von 1965 bis 1971 den 1963er Dart als Limousine und Kombi in optisch leicht veränderter Gestalt, ab 1969 ebenso als Dodge Diesel und als Dart 3700 GT; von diesen Modellen entstanden insgesamt 17.589 Exemplare. Von 1971 bis 1977 baute Barreiros einen Dodge 3700 genannten Dart der Nachfolgegeneration als Limousine unter den Bezeichnungen Dodge 3700, 3700 GT und 3700 GT Automatico, alle vom 3,7-Liter-Reihensechszylinder mit 165 SAE-PS (121 kW) angetrieben. Von dieser Baureihe wurden in Spanien 9959 Stück gefertigt.


In der Schweiz wurden in den 1960er- und 1970er-Jahren vom VW-, Porsche- und Chrysler-Importeur AMAG einige Modelle der Dart-Reihe überwiegend in Handarbeit aus CKD-Teilen montiert.

Dodge Dart Revival 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dodge Dart 2013

Der Dodge auf der Fiat Plattform (Fiat Viaggio), debütierte auf der North American International Auto Show am 9. Januar 2012. Entwicklungskosten des Dart waren 1 Milliarde US $! Die Entwicklung dauerte etwa 18 Monate, um den Dart für die US-Anforderungen auf der Plattform des Alfa Romeo Giulietta anzupasen.

Der Dart in Kino und TV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine schrecklich nette Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Al Bundy (Ed O’Neill), Familienoberhaupt der Bundys aus der erfolgreichen US-Sitcom Eine schrecklich nette Familie, ist stolzer Besitzer eines 1974er Dodge Dart.[40] In einer Episode erwähnt er, dass sein Dodge aus Teilen anderer alter und kaputter Fahrzeuge dieser Marke gebaut wurde.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dodge Dart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikipedia auf Englisch
 Wiktionary: Dodge – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Dart – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Größendefinition der amerikansichen Fahrzeugklassen Abgerufen am 28. April 2012.
  2. 1956 Chrysler Dart. Carstyling.ru. 2. Juli 2007. Abgerufen am 25. April 2012.
  3. 1957 Chrysler Diablo. Classiccars.about.com. 22. Mai 2008. Abgerufen am 25. April 2012.
  4. a b Witzenburg, Gary. "The Name Game", Motor Trend, 4/84, S.86.
  5. Chrysler Corporation: "New Dart Lite competes for compact economy crown. For release: Friday, October 3, 1975"
  6. a b c d Dodge Dart, 1st generation (1960 – 1961), Abgerufen am 26. April 2012.
  7. a b c d e Definition der amerikanischen brutto SAE PS/hp. Abgerufen am 01. Mai 2012.
  8. a b c d e f g h i j k Chrysler Engines, im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  9. a b c d American Straight-6 Engines, im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  10. a b c d Chrysler's Slant-6 Engine (1959 – 2000), im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  11. a b c d The Chrysler Slant Six Engine (170-198-225). Abgerufen am 26. April 2012.
  12. a b c d e f g h i j American V8 Engines, im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  13. a b c Chrysler's A Engine (1958 – 1967), Chrysler's first small-block V8 im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  14. a b c The Chrysler A Engine (277-301-303-313-318-326). Abgerufen am 26. April 2012.
  15. a b c d e f g h Chrysler's B Engine (1958 – 1978), Chrysler's big-block V8 im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  16. a b c d e f g h The Chrysler B Engine (350-361-383-400). Abgerufen am 26. April 2012.
  17. a b c d e Chrysler TorqueFlite Automatic Getriebe, im englischen Wikipedia. Abgerufen am 26. April 2012.
  18. a b c d e The legendary Chrysler-Plymouth-Dodge Torqueflite Transmission. Abgerufen am 26. April 2012.
  19. Datenblatt 60er Dodge Dart Phoenix Hardtop Coupe, Abgerufen am 26. April 2012.
  20. Datenblatt 61er Dodge Dart Phoenix Hardtop Coupe, Abgerufen am 26. April 2012.
  21. a b c Dodge Dart, 2nd generation (1962), Abgerufen am 01. Mai 2012.
  22. 62er Dodge Dart Buyer's Guide, Abgerufen am 01. Mai 2012.
  23. a b c d Chrysler's RB Engine (1959 – 1979), Abgerufen am 01. Mai 2012.
  24. a b c d The RB Engines (383-413-426-440), Abgerufen am 01. Mai 2012.
  25. a b c d e The Max Wedge: Maximum Output, Abgerufen am 01. Mai 2012.
  26. a b What is a Max Wedge, Abgerufen am 01. Mai 2012.
  27. a b Datenblatt 62er Dodge Dart 330 2-Door Sedan, Abgerufen am 01. Mai 2012.
  28. a b 62er Dodge Dart 330 Ramcharger 413 Max Wedge -The Shutdown King, Abgerufen am 01. Mai 2012.
  29. a b 1962 to 1964 Dodge Ram Chargers and Plymouth Super Stock Max Wedge Package Cars
  30. a b c d e Dodge Dart, 3rd generation (1963 – 1966), Abgerufen am 03. Mai 2012.
  31. a b c Datenblatt 70er Dodge Dart Swinger 340. Abgerufen am 25. April 2012.
  32. a b c Datenblatt 71er Dodge Demon 340. Abgerufen am 25. April 2012.
  33. a b c Datenblatt 72er Dodge Demon 340. Abgerufen am 25. April 2012.
  34. a b c Datenblatt 73er Dodge Dart Sport 340. Abgerufen am 25. April 2012.
  35. a b c Datenblatt 74er Dodge Dart Sport 360. Abgerufen am 25. April 2012.
  36. a b c Datenblatt 75er Dodge Dart Sport 360. Abgerufen am 25. April 2012.
  37. a b c Datenblatt 76er Dodge Dart Sport 360. Abgerufen am 25. April 2012.
  38. http://www.automobile-catalog.com/model/dodge/dart_5gen.html
  39. http://www.automobile-catalog.com/model/dodge/dart_5gen.html
  40. Al Bundys 74er Dodge Dart

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Automobil Revue, Hallwag Verlag, Bern – diverse Katalognummern.
  • Flammang, James und Kowalke, Ron: Standard Catalog of American Cars 1976–1999. Krause Publications, Iola 1999. ISBN 0-87341-755-0.
  • Gunnell, John: Standard Cars of American Cars 1946–1975. Krause Publications, Iola 2002. ISBN 0-873494-61-X.