Benutzer:Drucker03

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de Diese Person spricht Deutsch als Muttersprache.
-4 Dä Metmacher deit Kölsch bal esu jot wie sing Muttersprooch schwaade.
en-2 This user is able to contribute with an intermediate level of English.
gmh-2 Dise persôn hat guote kennunge in diutscher zunge.
la-2 Hic usor media Latinitate contribuere potest.
grc-1 ῞Οδε ὁ χρώμενος ἁπλᾶ ῾Ελληνιστὶ γεγραμμένα συνιέναι δύναται.
Cyrl Diese Person kann das kyrillische Alphabet lesen.
Sütterlin Dieser Benutzer kann alte deutsche Schreibschriften (z. B. Sütterlin) lesen.
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Dieser Benutzer ist ein lizensierter Funkamateur.
Nuvola apps korganizer.pngNuvola apps korganizer.png Für eine Universalenzyklopädie ist kein Thema irrelevant, das sich durch reputable Quellen belegen lässt.
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Kleinkram[Bearbeiten]

Ich klicke mich ganz gerne einfach per Spezial:Zufällige Seite quer durch die WP und lese. Manchmal gibt es Haarsträubendes zu entdecken, oft etwas zu lachen, viel aus fremden Wissensgebieten zu lernen. Ich kann das deshalb jedem empfehlen, der etwas Zeit aufbringen will. Und es gibt immer wieder Gelegenheiten, Trivialitäten zu korrigieren - mal ein falsches oder fehlendes Komma, mal einen unsinnigen Link auf Begriffsklärungen. Das mache ich gerne. Wenn das jemandem aufgefallen sein sollte (was mich wundern würde): Das ist keine Hamsterquälerei, sondern eher das Auffegen hinter dem Karnevalszug.

Inhaltlich trage ich eigentlich nur etwas bei, wenn ich mich auf dem jeweiligen Gebiet auskenne. Deshalb gibt es weniger originäres Material von mir. Eine Liste durch mich bearbeiteter oder initiierter Artikel gibt es von meiner Hand nicht und wird es auch nie geben. Ich sehe niemanden schräg an, der so seine persönliche Ruhmeshalle auf seiner Benutzerseite errichtet, aber für mich ist das einfach nichts.

Und falls sich jemand fragt (manche Leute recherchieren ja irgendwie hinter allem her), warum ich zwischen Anfang 2007 und Ende 2009 nicht aktiv war: Ich war in der Zeit vorwiegend unangemeldet tätig, auch wenn der eine oder andere Wikipedia-Autor die Tätigkeit von IPs eher naserümpfend zur Kenntnis nimmt und IP beinahe als Schimpfwort verwendet (na gut, mancher braucht eben die Nestwärme einer von Nicknames wimmelnden Community, darüber soll man nicht richten). Warum ich jetzt wieder angemeldet schreibe, liegt in dem unbestreitbaren Vorteil eines Accounts: Es ist viel leichter, den Überblick über das zu behalten, was man sich vorgenommen oder bereits erledigt hat.


Und nun noch etwas „Politisches“ *eg*[Bearbeiten]

Mußte mal raus: Ich war immer schon sehr erheitert, wenn in Löschdiskussionen oder auf Artikel-Diskussionsseiten die fehlende Relevanz als Argument gegen eine Information angeführt wurde. Ich finde das derart abstrus - das kann eigentlich nur in einem deutschen Finanzamt erfunden worden sein. Fällt etwas Relevantes hinten aus dem Server raus, wenn man vorne zu viel (im Auge mancher Betrachter) Irrelevantes hineinschiebt?

Mir scheint, daß mit dieser Haltung Wissen und Bildung als Elitemerkmal restauriert werden sollen - wenn schon in offener und selbstorganisierter Form Wissen gesammelt wird, dann will man wenigstens bestimmen, was davon sammelnswert ist. Mancher gefällt sich eben darin, Herrschaft auszuüben.

Also alles Quark mit der Relevanz. Was wahr und belegbar ist, muß nicht gelöscht werden. Jetzt habe ich (mehr zufällig) entdeckt, daß es für meine Ansicht zu diesem Thema einen Begriff gibt: Inklusionismus. Prima, das Wort ist fast so plemplem wie die Verbissenheit, gegen die der Inklusionismus sich richtet - da paßt also die Form perfekt zur Funktion.


Man mauert sich ein[Bearbeiten]

Das passt recht gut zum Vorangehenden: Mit der Einrichtung des virtuellen Veteranenfriedhofs hat sich zum wiederholten Mal gezeigt, dass eine nicht unerhebliche Zahl derjenigen, die sich gerne Wikipedianer nennen, keineswegs das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen wollen, sondern einen geschlossenen Kreis von Wissensverwaltern mit elitären Ansprüchen favorisiert.

Wenn in der Diskussion zum zugehörigen Meinungsbild schon Kriterien diskutiert werden, wann welcher Schreiber würdig sei, auf dieser Leichentafel verewigt zu werden, dann wirft das ein ziemlich grelles Licht auf alle die, die um die Wikipedia eine Mauer ziehen wollen. Man wird nicht lange darauf warten müssen, dass derart verirrte Seelen eine Aufnahme- und Tauglichkeitsprüfung für Wikipedia-Autoren fordern oder das Editier-Recht für IPs streichen möchten.

Mir scheint, dass man mit einer solchen Gedenkseite vor allem sich selbst feiert und Verstorbene dabei bedenkenlos instrumentalisiert. Ich vertrete nach wie vor den Standpunkt, dass jeder Mitarbeiter hinter das veröffentlichte freie Wissen zurückzutreten hat und kein Platz für Selbstbespiegelung und Ahnenkult ist, wenn dieses Wissen auf Dauer frei bleiben soll.