Benutzer:Elborn/Arbeitstext 1 - Aska

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Lemma: Askanische Oberschule


Die Askanische Oberschule (kurz Aska) ist ein Gymnasium in Berlin-Tempelhof. Die vierzügige Lehranstalt mit rund 820 Schülern besteht seit 1875 und befand sich ursprünglich in Berlin-Kreuzberg. Das ehemalige Jungengymnasium unterrichtet seit xxx beide Geschlechter und hatte im Lauf der Zeit drei verschiedene Standorte. Die Schule ist neusprachlich orientiert und gehörte zu den ersten Berliner Gymnasien, die Leistungskurse in Spanisch anboten. 1987 stellte die Schule zudem mit einem für die damalige Zeit hochmodernen Informatikraum ein frühes Ausbildungsangebot für Informatik bereit.

Die Entwicklung der Stundentafeln zur Zeit des Kaiserreichs, der Novemberrevolution, der beiden Weltkriege , des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit spiegelt die Berliner Geschichte der letzten 130 Jahre wieder. Diese Geschichte ist in den Askanischen Blättern, die seit 1905 – mit Unterbrechungen – bis heute erscheinen, gut dokumentiert. Kunsthistorische und architekturgeschichtliche Bedeutung kommt den drei Gebäuden zu, die das Askanische Gymnasium beherbergten. Unter den Abiturienten finden sich bedeutende Persönlichkeiten wie der Nobelpreisträger Werner Forßmann , der Maler Hans Baluschek oder der bekannteste Vertreter der deutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre, Rudi Dutschke.

Maler Hans Baluschek, Abiturient der Aska: Städtischer Arbeitsnachweis für Arbeiter, 1931

Namensgebung und -Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule trägt den Namen der Askanier, einem schwäbisch-fränkischen Fürstengeschlecht. Der Name leitet sich von Ascharia, ihrem Sitz in Aschersleben, ab. Das Geschlecht war seit dem 10. Jahrhundert im östlichen Sachsen ansässig. Der Askanier Albrecht der Bär gründete 1157 nach einem entscheidenen Sieg über den Slawenfürsten Jaxa von Köpenick die Mark Brandenburg und legte damit – nach verschiedenen vergeblichen deutschen Versuchen in den Jahrhunderten zuvor – den Grundstein zur deutschen Ostexpansion. Bis 1320 bestimmten die Markgrafen der Brandenburgischen Linie des Fürstengeschlechts den Landesausbau, in dessen Zuge auch die beiden Gründungsteile Berlins entstanden.

Die Namenswahl im Jahr 1875 lag sehr wahrscheinlich in der Nähe des ersten Kreuzberger Schulgebäudes zum Askanischen Platz am Berlin Anhalter Bahnhof begründet. Beim Umzug 1929 in den Tempelhofer Wittelsbacherkorso, der seit 1936 Boelckestraße heißt, schloss sich die Aska mit dem dortigen Gymnasium Tempelhof zusammen und trug bis 1938 den Namen Vereinigtes Askanisches und Tempelhofer Gymnasium. Zwischen 1938 und 1945 lautete die Bezeichnung 'Leo Schlageter Schule'. Seit dem Umzug im September 1945 an den heutigen Standort Kaiserin-Augusta-Straße trägt das Gymnasium den aktuellen Namen Askanische Oberschule.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung 1875[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

... Erster Direktor Woldemar Ribbeck ... 27 Jahre Amtszeit ... zum Elitegymasium

Erste Jahre bis 1929[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wittelsbacherkorso 1929 - 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1929 Umzug zum Wittelsbacher Korso, heute Boelckestr. 58-60, Hugo-Gaudig-Oberschule (Homepage hat alte Bilder)

Dort bei Geschichte: 1929 Wegen Schülermangels wird das Askanische Gymnasium von der Halleschen Straße in Kreuzberg zum Wittelsbacher Korso verlegt und mit dem dort befindlichen Tempelhofer Gymnasium zum „Vereinigten Askanischen und Tempelhofer Gymnasium“ zusammengeführt. http://hugo-gaudig-oberschule.de/HGO/Schule/Schulgeschichte/schulgeschichte.htm

1939 (wahrscheinlich ?) Umbennennung in Askanisches Gymnasium
1945 im September Verlagerung zur Kaiserin-Augusta-Allee
1946 wird das Gebäude Boelckestr. als Volksschule weitergeführt
1953 mit dem heutigen Namen Hugo-Gaudig-Schule

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Darstellung in der Schulchronik:
Zur Darstellung der NS-Zeit in der Schulchronik entbrannte in den Leserbriefen der Askanischen Blätter eine Debatte. (NF78,79) So wies Klaus Budzisnski (PEN-Mitglied) die Darstellung zurück, kein Lehrer sei jemals in Uniform erschienen und berichtete über seinen ehemaligen Klassenlehrer Dr. Friedrich Hugo Müller: „Denn am 31. Januar 1933 erschien der bisherige ‚Stahlhelm-Mann’ in voller SA-Uniform mit an die Brust geheftetem EK II im Unterricht und entbot den neuen Gruß.“ (NF78, S. 29) Darüber beschwerte sich wiederum der Sohn des Studienrats, Wolf Dieter Müller im nächsten Heft „Mit Befremden [...].“ und bat um die Berücksichtigung des Latein-Spruchs: „De Mortius nil nisi bene.“ (NF79 S. 39f)

In seinem autobiografischen Roman „Der Riß durch’s Ganze“ (Berlin, 1993) erzählt Klaus Budzinski ausführlich, wie er als elfjähriger Sextaner den 31. Januar 1933 erlebte (Auszug in NF78, S. 35ff)

Budzinski, Journalist und Buchautor, 1921
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/1996/pi139.htm
http://list.genealogy.net/mailman/archiv/ow-preussen-l/2003-04/msg00106.html
„Kabrettologe: (Hauptwerk (?) „Pfeffer ins Getriebe - So ist und wurde das Kabarett“
http://www.gkif.de/texte/buecher_alteboeselieder.htm

hier erwähnt als Coautor bei: Werner Finck, als Literaturangabe bei Kate Kühl, verheiratet mit Renate Rasp (dort sogar roter Link angelegt),

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1945 im September Verlagerung vom Wittelsbacherkorso/seit 1936 Boelckestraße zur Kaiserin-Augusta-Allee ins dort seit 1911 befindliche Gebäude des „Reformrealgymnasiums“, das zwischen 1938 und 1945 den Namen des von den Nazis zum Märtyrer stilisierten Leo Schlageter trug.

Zur Jahrtausendwende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stundentafeln im Wandel der Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Askanische Blätter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

... trugen im Kopf (zumindest Ausgabe 1 von 1905) eine „Anhaltische Münze“ mit Albrecht dem Bären und „seiner Gemahlin“ (ob das wohl stimmt, das Bild ist mir nie zuvor begegnet??) [1]

Mitteilungsblatt der „Ehemaligen“ beziehungsweise der, wie es im Kopf der ersten Ausgaben hieß, freien Vereinigung alter Abiturienten des Askanischen Gymnasiums. Erscheinen einmal jährlich im Dezember mit einer derzeitigen Auflage in Höhe von rund 3.300 Stück. Erstmals mit Nr. 1 im Jahr 1905, regelmäßig bis Nummer 9 im Jahr 1913. Lücke Erster Weltkrieg, Nr. 10 erst im Dezember 1920. Dan regelmäßig bis zur Nummer 27 im Jahr 1938 mit Ausahme der Jahre 1922 und 1923. Große Lücke bis 1951, dann weiter als „Neue Folgen“ (NF)

Quelle: http://rainbow.in-berlin.de/askabl/about

Lehrangebot heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsgemeinschaften etc.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudern an der Havel-Bucht „Scharfe Lanke“ Nr. 67 in Berlin-Pichelsdorf, Bootshaus der ATV Arminia-Cheruska (?), Sonderheft NF76 zum 125-jährigen Jubiläum, S. 4

Modellversuch Umwelterziehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Senator für Schulwesen, siehe Seite 5 in „Das Askanische Gymnasium“, Mitglieder der Leistungskurse Deutsch und Kunst im 2. Halbjahr 1989, Broschüre

Schulorchester[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Gebäude in Kreuzberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1875 von Hermann Blankenstein errichtet, der insbesondere als Architekt der 14 Berliner Markthallen und des Zentral-Vieh- und Schlachthofs bekannt wurde und rund 120 Berliner Schulgebäude errichtete. Im Stil des Akademischen Historismus (?? Luisenstadt) ...

Teils 1945 zerstört, heute in denkmalgeschützten Restgebäuden die Clara-Grunwald-Grundschule:

Zitat Berlin und seine Bauten, Seite 303:

Das Ascanische Gymnasium zwischen und der Kleinbeerenstraße nach den Entwürfen des Stadt-Bauraths Blankenstein durch den Stadt-Bauinspector Reich ausgeführt worden. Die Anlage, welche an der einen Straßenfront das Gymnasium, an der andern das Directorwohnhaus und eine grofse Turnhalle zeigt und in allen Räumen sowie auf dem Hof große Abmessungen hat, erforderte rd. 584 000 M[ark] Baukosten. Einen werthvollen Schmuck besitzt die Aula dieser Anstalt in den beiden Velarien von Knille („Der Schwur am Altare des Vaterlandes") und von A. von Heyden („DerFriede"), welche bei dem Einzuge der Truppen im Juni 1871 die Triumphstraße Unter den Linden zierten.

Zwischenstation Wittelsbacherkorso/Boelckestraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1929-1945
http://hugo-gaudig-oberschule.de/HGO/Schule/Schulgeschichte/schulgeschichte.htm

1929 Gymnasium Tempelhof am Wittelsbacherkorso, benannt nach dem Haus Wittelsbach, nach den Welfen eines der ältesten Adelsgeschlechter.

Seit 1936 Boelckestraße (Oswald Boelcke), im sogenannten Fliegerviertel, im Karree mit den Straßen Wüsthoffstraße (seit 1930 offenbar neu, Kurt Wüsthoff), Wintgensstraße (seit 1930, Kurt Wintgens, vorher Straße 8a), Bäumerplan (seit 1936, Paul Bäumer, vorher teils Preußenring/Deutscher Ring) - alles bekannte Jagdflieger aus dem 1. Weltkrieg - und Bäumerplan,

Heutiges Gebäude Kaiserin-Augusta-Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiesgrube, Fossilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albrecht Kunth (kein wikipedia-Artikel/2 google-Treffer), siehe Bild Gedenktafel an der Schule:

200 Arten fossiler Lebewesen, Eiszeitforschung wesentlich befördert, die nach ihm benannte Schnecke „Paludium diluviana Kunth“

Herbert Hohn, Karl Ernst Albrecht Kunth, Zur Lebensgeschichte des Berliner Geologen, in Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte (JBLG) 3, 1952, Seite 36

Einiges zu Kuhnt in (über Karl August Lossen): http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt00/0007proe.htm

Gedenktafel bei Luise: Albrecht Kunth (Karl Ernst Albrecht), 10.6.1842 in Boleslav (Provinz Schlesien), 21.1.1871 Berlin Geologe Kaiserin-Augusta-Straße 19 http://www.luise-berlin.de/ehrung/indexehr.htm

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Obergeschoss
  • erstellt vom Architekturbüro Köhler & Kranz
  • Der Link der LDL enthält noch weitere Angaben, darunter auch als Literatur: Przerakzki, B., 100 Jahre Askanische Schule. Eine Chronik der Jahre 1875-1975, Berlin 1975

Gebäude von 1911, Reformrealgymnasium, Einzug 1945
Ziel: in den verhältnismäßig engen Straßen eine städtebaukünstleriscche Wirkung zu erzielen. (Seite 13 aus:)

Gebäude per Wettbewerb, Zitate Architekten Köhler und Kranz ausführlich siehe Seite 11 in „Das Askanische Gymnasium“, Mitglieder der Leistungskurse Deutsch und Kunst im 2. Halbjahr 1989, Broschüre

Schulgebäude und Turm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Direktorenhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hauptportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Non scholae ..., Apollo mit der Leier, Athene mit der Eule

Weitere Ornamente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Schulhof, Brunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pausenhof ist nach dem Vorbild eines Klosterhofs gestaltet worden: ... („Leistungskurs...“, Seite 21, 1989)

Innenarchitektur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flure, Treppen, Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Aula[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Seite 12 in „Das Askanische Gymnasium“, Mitglieder der Leistungskurse Deutsch und Kunst im 2. Halbjahr 1989, Broschüre


Bekannte Absolventen und Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verleihungsurkunde des Nobelpreises für Werner Forßmann

Ehemalige Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Klepper: 125 Jahre Askanisches Gymnasium und Askanische Oberschule 1875 bis 2000. Eine Chronik der Schule zum 125-jährigen Bestehen. Verlag Askanische Oberschule, Berlin 2000.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kategorie:Gymnasium Kategorie:Schule in Berlin