Benutzer:Feliks

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Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden. (Adorno)



Hereinspaziert, hereinspaziert, meine Damen und Herren, erleben Sie nun die wunderbare Welt des dämonischen Juden Feliks, der seit 2005 im Auftrag der neoliberalen Ostküsten-Eliten bzw. des jüdischen Bolschewismus (das können Sie sich aussuchen - müssen es aber nicht, denn niemand erwartet von der Theorie über die jüdische Weltverschwörung, dass sie in sich stimmig ist) die Wikipedia fälscht, manipuliert und zensiert. Der wurzellose Kosmopolit ist hoch verdächtig: Einerseits scheint er Zugang zu militärischen und sonstigen staatlichen Geheimnissen in Deutschland zu haben, andererseits dient er offensichtlich fremden Mächten. Schon einmal ward Deutschlands stolzes Heer Opfer eines feigen, von hinten geführten Dolchstoßes : Vor nunmehr genau 100 Jahren verlor das Vaterland einen ganzen Weltkrieg nur wegen der jüdischen Generäle. Militärhistorisch versierte Zeit- und Volksgenossen mögen jetzt einwenden, dass es im Kaiserlichen Heer keinen einzigen jüdischen General gab. Aber eben das war wohl das Problem, nämlich, dass die den Entente-Staaten dienten... Nachforschungen dazu, dass er an Brunnenvergiftung, Hostienfrevel und Ritualmorden beteiligt war, halten noch an, aber den erfahrenen und unerschrockenen Investigatoren in der Sache gelingt es gewisslich auch hier alsbald, gerichtsverwertbare Beweise aufzuspüren. Sie haben ja sogar aufgedeckt, dass der Jude Feliks zu Mauscheleien neigt.

Spaß beiseite: Nachfolgend werden einige Schlaglichter aus der Chronologie rund um die große Feliks-Enthüllung beschrieben. Und manchmal auch, was sonst noch so passierte.

8. März 2019: Seit an Seit: Junge Welt und Compact

Wenn ich mir die Veröffentlichungen der letzten Tage zu mir bei Compact (Magazin) und Junge Welt so anschaue, dann weiß ich zumindest, dass ich selbst genau im Herzen des demokratischen Spektrums stehe. Ok, das war mir vorher auch schon klar, aber Dank an die beiden Redaktionen, dass es ihre Blätter/Webseiten auch noch bestätigt haben. Und natürlich auch an alle, die den Dreck weiterveröffentlicht haben. Vera Lengsfeld zum Beispiel, die sich damit inhaltlich aufs Niveau des vormaligen FDJ-Blättchen bewegt hat. Ad fontes quasi. Die alte SED-Genossin also Seite an Seite mit Elsässers lustiger Truppe. Endlich wächst zusammen, was zusammen gehört.

28. Februar 2019: erste Recherchetipps

Wer aufgrund der aktuellen Bericherstattung im Standard mehr über die auf der Gegenseite operierenden Herren und ihr Gedankengut erfahren möchte, kann mal z.B. hier [1] nachlesen, wie Markus Fiedler zu jemandem steht, der behauptet „Die Geschichte des Holocaust ist eine Geschichte voller Lügen“. Dirk Pohlmann schildert selbst seine Perspektiven bei öffentlichen Sendern hier in einem Leserkommentar: [2]. Die Liebe zu Genauigkeit und Wahrheit bitte ich beispielhaft an dem Satz dort zu prüfen: „Dr. Daniele Ganser und Dr. Ola Tunander haben nach fulminanten akademischen Karrieren mit den falschen Studien zur USA jeweils auf Intervention von US Botschaftern ihre Professorentitel und Arbeitsplätze verloren.“ Daniele Ganser war nie Professor, und Ola Tunander ist es immer noch, wenn auch wohl aufgrund des Alters und nicht des US-Botschafters inzwischen emeritiert [3].

25. Februar 2019: Berufungsankündigung der Gegenseite

Die Gegenseite kündigt Berufung gegen das Urteil an. Ich für meinen Teil warte mal die Urteilsbegründung ab.

20. Februar 2019: Urteil in 1. Instanz

Die einstweilige Verfügung wurde anscheinend in Teilen aufgehoben. Entscheidung über Rechtsmittel erfolgt, sobald Begründung vorliegt.

14. Februar 2019: Antragsgegner sind Serienkiller?

Der Zauberanwalt, der im Verfügungsverfahren die Antragsgegner Pohlmann und Fiedler vertritt, erklärt in seinem heutigen, durchaus kurzweiligen Schriftsatz von nur 39 Seiten, dass der Antragsgegner ein politisch motivierter Rufmörder und insoweit ein „Serienkiller“ sei. Auch wenn unklar ist, welchen seiner beiden Mandanten er nun meint, und obwohl mir keiner von beiden jetzt irgendwie sonderlich nahe steht und ich die Aussage jetzt nicht für völlig abwegig erachte, finde ich das gegenüber den eigenen Mandanten doch ein wenig ungebührlich. Wenn meine Anwältin mir so was unterstellen würde, würde ich ihr das Mandat entziehen.

22. Januar 2019: Elchtest: „Zweierlei Maß“ bei Bearbeitungen zur eigenen Person

Ich schau mir diese Elaborate ja nur ungern freiwillig an, aber ich wurde auf eine gestern veröffentlichte neue Folge hingewiesen. Bei „zweierlei Maß“ fällt mir dann doch diese Anekdote ein:

Der Wikipedia-Account Benutzer:Pohlstein blähte 2005 als Erstlingswerk zunächst den Artikel von Caspar Weinberger so mit Behauptungen zu den U-Boot-Vorfällen in Schweden (zufällig ein Steckenpferd von Dirk Pohlmann) auf, dass damals damit dann der Abschnitt über Weinbergers politische Laufbahn praktisch zur Hälfte aus der U-Boot-Story bestand [4]. Belegt wurde das Seemannsgarn seinerzeit durch Beiträge aus einer auf den bezeichnenden Namen "Parallel History Project" hörenden Quelle. 2010 stellte sich Benutzer:Pohlstein der Leserschaft bei der Diskussion zu Area 51 als „Autor der ARTE ZDF Doku "Geheimnis Area51"“ vor und versuchte dort, seine Thesen unterzubringen. Laut IMDB ist Autor dieser Sendung zufällig Dirk Pohlmann [5]. 2015/2016 möbelte Benutzer:Pohlstein dann mit allein acht Beiträgen den Artikel von - Überraschung! - Dirk Pohlmann auf [6]. 2011-15 textete er mit fast 50 Bearbeitungen [7] die Diskussion:U-Boot-Vorfälle in Schweden zu und versuchte auch dort mit überschaubarem Erfolg, seine Thesen an den Mann zu bringen. Er stellte sich dabei als „Autor der Arte Doku "Täuschung - die Methode Reagan"“ vor. Autor dieser Doku ist laut IMDB zufällig wieder Dirk Pohlmann. Und als Benutzer:Pohlstein dann sein Theorien beim Artikel über die U-Boot-Zwischenfälle nicht unterbringen konnte, löschte er den Hinweis wieder: [8].

Wie sagte F. W. Bernstein: „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche.“

Ach ja, bezeichnend für die Denke der Herrschaften ist die Aussage, dass die „Jelzin-Jahre“ (1991 bis 1999) „die schlimmsten Zeiten für Russland seit Ende des zweiten Weltkrieges“ gewesen seien (Wer sich das Zeug nicht in voller Länge antun will: so ab Minute 34). Die Jelzin-Ära in Russland war zwar wie in allen ehemaligen Ostblockstaaten von enormen wirtschaftlichen Härten für weite Teile der Bevölkerung geprägt, doch hinsichtlich der Menschenrechte war man sicher um Lichtjahre besser dran als in der späten Stalin-Ära von 1945 bis 1953, in der die Menschenverachtung von MWD-Sonderlagern bis hin zur sogenannten Ärzteverschwörung fröhliche Urständ feierte. Wer so was also sagt, der verhöhnt die Opfer des stalinistischen Terrors.

3. Januar 2019: Ordnungsgeldfestsetzung gegen Pohlmann

Das LG Hamburg findet den Aussetzungsantrag anscheinend nicht so überzeugend wie sein Verfasser und setzt gegen Pohlmann Ordnungsgeld wegen Verletzung der einstweiligen Verfügung fest. Dieser hatte zuvor ihm darin untersagten Aussagen wiederholt. Sein Anwalt teilte mit Post vom 19.01.2019 mit, dass er gegen die Festsetzung Rechtsmittel einlegen werde.

10. Dezember 2018: Pohlmann from outer space

Pohlmann auf einem Spezialkanal für Ufo-Jünger über mich in einem Interview vom 10.12.2018:

„Er ist auch jetzt aktiv, zum jetzigen Zeitpunkt wieder, also das ist interessant, [...] Feliks hat gerade Netanjahu bearbeitet [...] ja und äh.“

Fakt ist, dass ich zum letzten mal vor sechs Monaten den Artikel zu Benjamin Netanjahu bearbeitet habe: [9]

Diese Aussagen von Pohlmann lassen mehrere Möglichkeiten offen:

  1. Pohlmann lügt. Eine marginale Bearbeitung des Artikels zu Benjamin Netanjahu vor rund sechs Monaten rechtfertigt nicht die Aussage, dass ich „Netanjahu gerade bearbeite“
  2. Pohlmann ist ein entsetzlich schlechter Rechercheur (was auch den Umstand erklären könnte, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit geraumer Zeit keine neuen Produktionen Pohlmanns veröffentlicht.)
  3. Pohlmann hat seine sieben Sachen nicht mehr beieinander und lebt in einer netten Alternativwelt, in der ich auch gerade Netanjahus Artikel bearbeite (wer dem oben verlinkten Tool nicht glaubt: hier die Versionsgeschichte [10])
  4. Ich hab mich ganz furchtbar getäuscht.

Der freundlichen Abmahnung durch seinen Zauberanwalt sehe ich mit Freude entgegen.

3. Dezember 2018: Aussetzungsantrag und Beförderungsfeier

Der Zauberanwalt beantragt die einstweilige Aussetzung der Vollstreckung und befördert mich auf Seite 11 seines entsprechenden Schriftsatzes en passant auch gleich noch zum „Oberstleutnant der Reserve“. Die beste Ehefrau von allen ist entzückt, denn ihr erster Schwiegervater war auch Oberstleutnant gewesen: „Hey, das ist A15!“ - womit wieder bewiesen wäre, dass Juden zuerst mal nur ans Geld denken... Ich denke mir, wenn der Zauberanwalt sich gerne als Geheimdienstfachmann gibt, dann wird er sich mit den Dienstgraden schon auskennen, vertraue auf seinen untrüglichen Scharfsinn und Sachverstand und mache mit Freunden in einer 80er-Jahre-Bar ein paar Flaschen Prosecco auf. Sollte das mit der Beförderung nicht stimmen, schicke ich die Rechnung an den Zauberanwalt.

28. November 2018: Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung

Der Zauberanwalt hat Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt.

18. Oktober 2018: Zum Versuch von Verschwörungstheoretikern, auf Wikipedia Einfluss zu gewinnen

Lesenswert ist in dem Zusammenhang sicher der Beitrag: Wissen ist Macht – über helle und dunkle Seiten der Wikipedia

17. Oktober 2018: Meine beiden Lieblings-Vlogger - Folge Nr. 9

Zwei Herren, nämlich Markus Fiedler (nicht identisch mit aktuell diesen beiden Markus Fiedlers, sondern Lehrer) und Dirk Pohlmann (inzwischen aktiv bei Ken Jebsens Plattform KenFM sowie gern gesehener Gast bei anderen Alternativmedien wie Nuoviso) bringen seit einiger Zeit recht wunderliche Dinge auch über mich in Umlauf. Ich werde sukzessive diese Meisterwerke des investigativen Journalismus durchkommentieren und beginne zunächst mit ihrer „9. Sinfonie“.

Zu ihrem 10. Streich vorab nur soviel: Eine Vielzahl der dort gemachten Angaben ist schlicht falsch oder zumindest seit bis zu 15 Jahren veraltet. Aber es ist vermutlich völlig witzlos, das den Verschwörungsgläubigen mitzuteilen - für die ist das nur Indiz dafür, wie gerissen die sich doch immer wieder tarnen.

14. Oktober 2018: Warum diese Seite anonym ist

Diverse antisemitische und andere Anfeindungen auf meiner Benutzer- oder Benutzerdiskussion-Seite mussten von Administratoren versionsgelöscht werden (Lösch-Logbuch meiner Benutzerseite, Versionsgeschichte meiner Benutzerdiskussion-Seite, Seitenschutz-Logbuch meiner Benutzerdiskusions-Seite ) oder vollständig entfernt werden (für Nicht-Wikipediander: diese Beleidigungen tauchen nicht mal mehr in der Karteikarte „Versionsgeschichte“ auf oder sind dort zumindest nicht mehr lesbar). Das ging hin bis zu einer Tötungsphantasie. Meine Benutzerseite musste daher inzwischen administrativ dauerhaft vor Vandalismus für Bearbeitungen durch nicht angemeldete oder gerade eben erst angemeldete Benutzer gesperrt werden. Manche nicht ganz so ekelhafte Fälle sind noch in gelöschter Form auffindbar, z.B. hier: [11] [12] [13] [14] [15] [16]. Solche Hetze gegen mich als Jude zieht sich auch durch andere von mir bearbeitete Artikel bzw. die zugehörigen Diskussionsseiten (z.B. hier [17]), wobei ich jetzt viel zu tun hätte, auch noch darüber Buch zu führen. Derartige Nachstellungen zogen sich teilweise auch bis ins reale Leben. Zum Schutz meiner Privatsphäre und meiner Familie habe ich daher alle Hinweise auf meine Identität aus meiner Benutzerseite entfernt, trete nur mehr unter meinem Pseudonym auf und mache ansonsten von dem verbrieften Wikipedia-Prinzip des Rechts auf Anonymität seiner Autoren Gebrauch - übrigens verwenden nur fünf der derzeit 175 Wikipedia-Administratoren ihren Klarnamen als Benutzernamen und wohl nur etwa 10% geben ihn auf ihrer Benutzerseite an. Zudem gilt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das dem Einzelnen die Befugnis gibt, grundsätzlich selbst darüber zu entscheiden, ob, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden (Bundesgerichtshof vom 29. April 2014 - VI ZR 137/13, AfP 2014, 325 Rn. 9; vom 30. September 2014 - VI ZR 490/12, AfP 2014, 534, 536; vom 13. Januar 2015 - VI ZR 386/13, VersR 2015, 336 Rn. 9, jeweils mit weiteren Nennungen). Hierzu gehört insbesondere die Entscheidung, ob die Person überhaupt in die Öffentlichkeit gezogen werden möchte. Diejenigen, die Lust dazu verspüren, eine andere Rechtsauffassung zu vertreten, sollten ggf. zuerst einen Blick in die Preisliste werfen.

13. Oktober 2018: Konferenz in Wien, Suff am Steuer und die Staaatssicherheit

Ein Mitglied unseres Bundestages betont in Wien zunächst mal, dass er ja kein Opfer sei. Das stimmt auch. Er war zumindest in der Sache des von ihm gemanagten ostzonalen Liedermachers wohl eher das, was man landläufig als „Täter“ betrachtet. Abweichend von der zuvor geäußerten These, dass er ja kein Opfer sei, bejammert er dann, er sei sogar Freiwild gewesen. Nach einigem Geprahle über eine via Promi-Bonus straffreie Trunkenheitsfahrt (da könnte sich höchst unabhängig von einer inzwischen wohl eingetretenen Verjährung auch die Führerscheinbehörde dafür interessieren) und darüber, dass er für etwaige Dienste auch nie belangt wurde (denn da gibt es auch Verjährung) nennt er dann meinen Namen und behauptet wahrheitswidrig, ich wäre Mitglied einer Spezialeinheit der israelischen Armee. Der Jud halt. Das wurde dann allerdings erst am 14. Februar 2019 online gestellt. Kenntnisnahme davon ist am 17. Februar 2019 erfolgt (nur damit der Zauberanwalt nicht wieder Probleme bei der Fristberechnung bekommt und irgendwas von Prozessbetrug deliriert, was die zuständige Landgerichtskammer dann aber ohnehin nur wenig interessiert). Aber schon André Brie meinte über ihn (den MdB, nicht den Zauberanwalt), dass er „ja auch mit antisemitischen Verschwörungstheorien hervorgetreten ist, [und] man [ihn] auch nicht zu ernst nehmen sollte“. Brie hätte, wie soll es anders sein, zufällig auch die Nürnberger Gesetze am Hals gehabt, würden sie denn noch gelten. Die Gruppe 42 hat zur Stasi auch ne eher selektive Wahrnehmung. Stasi-Spitzel sind nämlich böse, auch dann, wenn sie aus freien Stücken schon zu DDR-Zeiten die Spitzelei einstellten und dafür lieber als DDR-Bürger Terz mit der volkseigenen Staatsmacht in Kauf nahmen. Wenn sie als West-Spitzel aber unfreiwillig ausgebürgerte ostzonale Liedermacher bespitzelt haben, dann arbeitet man durchaus mit ihnen zusammen. Sind ja auch keine wurzellose Kosmopoliten wie Anetta Kahane...

9. Oktober 2018 Blogger von Welt

Ein prominenter Blogger der „Welt“ hat dort einen Beitrag mit den Worten „Früher brauchte man Beweise. Heute reicht es, wenn die Vorwürfe Jahrzehnte zurückreichen und vage sind“ eingeleitet und dann auf meine Diskussionsseite verlinkt.

Ich habe mit dem Blogger keine alte Rechnung offen. Ich habe auch keine jahrzehntealten, vagen Vorwürfe gegen ihn herausgekramt. Mich stört an dem Blogger nicht seine Vergangenheit. Mit seinen gegenwärtigen publizistischen Aktivitäten habe ich hingegen zuweilen Schwierigkeiten.

Was aber ist mein Kapitalverbrechen? Ich hatte angezweifelt, ob im Wikipedia-Artikel über den Mann dessen Privatblog seine persönliche Anwerbung durch den allseits respektierten FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher so belegt, dass man dies als unumstößliche Tatsache darstellen kann. Viele, die hier jetzt erstmals eine Wikipedia-Seite abseits der eigentlichen Artikel lesen, wissen vielleicht auch nicht, nach welchen Prinzipien Wikipedia eigentlich funktioniert, daher ganz kurz: Die wichtigste Regel ist, dass grundsätzlich alle Artikelinhalte durch zuverlässige, neutrale Sekundärquellen belegt sein müssen (WP:BLG). Selbst wenn wir freundlicherweise annehmen, dass der Blogger hier zuverlässig ist, so ist er hinsichtlich seiner eigenen Person weder eine Sekundärquelle noch neutral und scheidet somit als Beleg eigentlich aus. Daher habe ich die Zulässigkeit seines Privatblogs eben angezweifelt, den Sachverhalt der Anwerbung durch Schirrmacher aber nicht bestritten, sondern vielmehr durch eine andere Fundstelle belegt: [18].

Die Details meiner Majestätsbeleidigung kann man hier im Archiv der Diskussionsseite zum Personenartikel nachlesen: [19]

Interessanterweise verlinkt der Blogger in seinem „Welt“-Beitrag diese Diskussion nicht vollständig, sondern nur so, dass lediglich meine Zweifel an dem Beleg und der Vorschlag eines anderen Wikipedia-Autors („Dann wohl raus damit“) sichtbar werden, so dass ein verzerrter Eindruck von Verlauf und Ergebnis der Diskussion entsteht: [20]. Ob das Zufall oder Methode ist, darf die Leserschaft selbst entscheiden.

23. Dezember 1981: Il marchese del Grillo

Damals erfolgte die Premiere dieses wunderbaren Filmes mit dem noch wunderbareren Alberto Sordi, und dessen schönster Satz darin war „io so' io, e voi non siete un cazzo!“ Ein Hochzeitsfest der hergebrachten italienischen Lebensart mit der Aufklärung. Ok, der Schlüsselsatz darin war etwas derb. Dazu kein „aber“, denn er war notwendig.