Benutzer:Florean Fortescue

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Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„I am the whale and Katia is the pilot fish.“

Eigencharakterisierung von Maurice[1]

Katia und Maurice Krafft wurden oft als ungleiches Paar beschrieben. Dies bezog sich sowohl auf ihr äußeres Erscheinungsbild als auch auf ihre unterschiedlichen Perönlichkeiten.

Mit lediglich 1,63 Metern war Katia eine zierliche und elegante Person. Sie besaß ein stets ausgeglichenes Temperament, war rücksichtsvoll im Umgang mit Anderen und ferner immerzu neugierig und wissbegierig. Freunde hoben neben ihrem „stillen Lächeln“ auch die Tatsache hervor, dass sie auf eine sehr ansprechende Art und Weise persönliche Bescheidenheit mit starkem Selbstbewusstsein kombinierte. Sie bemerkten jedoch auch, dass sie ebenso zielstrebig, willensstark und aufmerksam wie Maurice war. Während der zahlreichen Exkursionen konnte sie ihre Stärken einbringen, die im methodischen Arbeiten und im Organisationstalent lagen.

Maurice war in nahezu jeglicher Hinsicht das Gegenteil seiner Ehefrau. Er maß 1,83 Meter und hatte eine kräftige Statur, die wahlweise als „herkulisch“[2] oder „gewachsen wie eine Eiche“ beschrieben wurde. Mit einer durchdringenden, resoluten Stimme und seinem teilweise rabelais’schen Lachen verschaffte er sich Gehör. Neben Streitlustigkeit im Diskurs zeichnete ihn aus, dass er ehrgeizig, meinungs- und durchsetzungsstark war. Maurice besaß einen überaus scharfen Verstand sowie ein brillantes Gedächtnis. Er reagierte allergisch gegenüber menschlichen Eitelkeiten und lehnte sich häufig gegen Autoritäten auf. Bei schlechter Laune konnte er durchaus rüde im zwischenmenschlichen Umgang werden. Seine Extraversion spiegelte sich unter anderem im Spitznamen Lucifer Boum-Boum, den er sich bei zahlreichen seiner Vorträge selbst gab. In Bezug auf die Arbeit stellte Maurice höchste Ansprüche und trieb sich und andere um ihn herum mit seinem Ehrgeiz und seiner Entschlossenheit oftmals bis an körperliche Grenzen.

Jörg Keller, enger Freund und langjähriger Arbeitskollege des Paares, hob in seinem Nachruf hervor:

„The wonderful thing about the life and work of the Kraffts is that one cannot speak separately of Maurice or Katja [sic!]; they were a unique entity. […] Whoever came to know Katja [sic!] and Maurice well was seized by their personalities, open-mindedness, sense of humor, and friendly nature.“

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„When I see an eruption, sometimes it’s so nice, that I just drop my instruments and look. That is to say, I can not only study the eruption – I want also film volcanos to show it to other people.“

[3]


  • Reise nach Indonesien, zum Lengai, zum Nyiragongo


  • Elle devient la première femme volcanologue au monde. Par sa simplicité, par son travail, par son exemple, elle participe au grand mouvement de l'avancée de la cause des femmes.
  • In wissenschaftlichen Kreisen stieß ihr Wirken anfangs teilweise auf Ablehnung. Bestenfalls wurden sie von ihren Kritikern als „extravagant“ abgestempelt, es gab aber auch Stimmen, die sie als Querulanten der Wissenschaft sahen abgestempelt. Einige sprachen ihnen zeitlebens die Wissenschaftlichkeit ihrer Arbeit ab und diskreditierten ihr Wirken
  • Sie nahmen an zahlreichen Fachkonferenzen teil und veröffentlichten mehr als ein Dutzend Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
  • Erstmals Kinderbücher über Vulkane
  • Insgesamt sahen 4 Millionen Zuschauer ihre Shows, Filmvorführungen und Vorträge
  • In einer Zeit, in der sich die Wissenschaft immer weiter spezialisierte, behielten sie einen globalen Blick auf die Vulkane und waren an allen Aspekten des rezenten Vulkanismus interessiert
  • geschichte der vulkanologie







  • Sie wohnten in Cernay, Guebwiller, Ensisheim und schließlich in Wattwiller
  • Catherine Marie Joséphine Conrad
  • Beschließt Vulkanologin zu werden, nachdem sie Haroun Tazieffs Film Les rendez-vous du diable gesehen hat
  • Sie betrieb Leichtathletik, Schwimmen, Radfahren und Skifahren. Sie fährt auch im Globe of death.
  • Sie malte und schrieb
  • Charles Conrad (1913–2006)
  • Produzierte spezielle Artikel für die Stahlindustrie
  • Bruder Jean-Marie
  • Die deutschen Besatzungsbehörden untersagen den Namen Katia, da er zu russisch klingt. In der Familie wurde sie aber von Beginn an Katia gerufen.[4]


  • Flitterwochen auf Santorin
  • Zur Finanzierung organisierten sie geologische Führungen
  • Sie bereisten nie die Sowjetunion
  • Einige ihrer über 20 Bücher wurden in zwölf Sprachen übersetzt
  • These globetrotter volcanoes are a unique collection of samples and objects related to volcanism. They collect and greedily hard paintings, Neapolitan watercolors, engravings, photographs and old postcards, comics, objects, old books, incunabula, publications. Everything that relates to volcanism excite their interest. They constitute the largest library, library and film library in the world on volcanism.
  • Ein Platz auf dem Mühlhauser Campus der Universität des Oberelsass wurde nach ihnen benannt
  • Die Equipe hatte ihren Sitz 1975 in Ensisheim

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf Keller
  2. Nachruf Keller
  3. Aram Boyajian, Alexander Grasshoff, Bert Haanstra, Jack Kaufman, David Seltzer: Volcano. Nature’s Inferno. National Geographic-Film, 1997.
  4. http://www.volcan.ch/bulletins/images/b-067.pdf
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Moin,

Ich bin im Sommer 2005 durch schulische Recherchen auf die Wikipedia aufmerksam geworden. Recht spät, wenn man bedenkt, dass das Projekt zu diesem Zeitpunkt schon gut vier Jahre existierte. Die Zielsetzung und der offensichtliche Erfolg haben mich sofort fasziniert. Meinen ersten Edit hatte ich dann einige Monate darauf – am 23. Dezember 2005 um 18:21 Uhr im Artikel Pyroklastischer Strom. Man hat ja in der Vorweihnachtszeit auch nichts anderes zu tun. Das ist mittlerweile 3867 Tage her. Als Benutzer registriert habe ich mich am 20. Juni des folgenden Jahres.

In der Wikipedia habe ich mich anfangs vorwiegend auf all jene Themen konzentriert, die meine Heimatstadt in irgendeiner Weise tangieren. Mittlerweile schweift der Blick weiter und verharrt nicht mehr auf einem bestimmten Feld; vielmehr hüpfe ich mal hierhin und mal dorthin. Dort, wo es mir gut gefällt, verweile ich auch durchaus etwas länger oder komme gerne wieder.