Benutzer:Florean Fortescue

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Marcrad II. (bl. 1170–1181/1182 oder 1190) entstammte der unmittelbar an der Slawengrenze in der Gegend um Neumünster grundherrlich angesessenen, altfreien und niederadelig-ländlichen Familie der Ammoniden und war als Overbode ein Führer des holsteinischen Volksadels.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn von Marcrad I. (bl. 1127–1170) und lebte auf einem Landgut in Bornhöved.[1] Seine Tochter Thanbrigge heiratete den frühhansischen Groß- und Fernkaufmann Hugo von Hildesheim; eine zweite Tochter wurde Nonne in Hildesheim.[2]

Es ist bekannt, dass zumindest sein Vater und er für die ersten als Landfremde eingesetzten Grafen von Holstein und Stormarn eine starke Bedrohung darstellten.[3] Marcrad II. soll „Untaten“ verübt haben.[4]



  • war unter Heinrich dem Löwen Kommandant entweder der Siegesburg in Bad Segeberg[5] oder einer Burg in Plön[6]
  • Heinrich wollte mit Marcrads Leuten die von kaisertreuen Grafen besetzte Festung Ratzeburg zurückerobern. Das konnte aber wegen Zeitknappheit nicht verwirklicht werden, da das Heer von Friedrich I. (HRR) zu rasch näherrückte
  • Adolf wechselte die Seiten. Lübeck war Heinrich treu und wurde von Barbarossa belagert.
  • Arnold von Lübeck berichtet, dass auch Marcrad II. während der Belagerung innerhalb der Stadt Lübeck war[7]
  • Er verstarb wenige Monate später im dänischen Exil.[8]
  • 1190 verstorben[9]
  • Holsten
  • 1181 vertrieben[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. von Wersebe, August: Ueber die niederländischen Colonien, welche im nördlichen Teutschlande im zwölften Jahrhunderte gestiftet worden, weitere Nachforschungen mit gelegentlichen Bemerkungen zur gleichzeitigen Geschichte. Gebrüder Hahn, Hannover, 1815, Erster Band, Seite 313.
  2. Hammel-Kiesow, Rolf: Die Hanse. 4. Auflage, Verlag C.H.Beck, 2008, München, ISBN 978-3-406-44731-0, Seite 41.
  3. Helmut Willert: Von der Frühgeschichte bis 1814. In: Stadt Itzehoe (Hrsg.): Itzehoe. Geschichte einer Stadt in Schleswig-Holstein. Bd. 1, S. 10f.
  4. http://www.igeawagu.com/news/sonstige-hinweise/1173215767/0/Gottschalk_Daso_und_die_Vision_des_Bauern_Gottschalk.html
  5. Boockmann, Hartmut: Barbarossa in Lübeck. In: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, Band 61, 1981, Seite 10.
  6. Heinze, Gottlob / Schumann, Wilhelm: Lehrbuch der deutschen Geschichte. 1877. Neuauflage: Salzwasser-Verlag, Paderborn, 2015, ISBN 978-3-846-07776-4, Seite 292.
  7. Boockmann, Hartmut: Barbarossa in Lübeck. In: Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde, Band 61, 1981, Seite 11.
  8. Vgl. Walther Lammers, Das Hochmittelalter bis zur Schlacht von Bornhöved, Neumünster, 1981, S. 370-374
  9. Scior, Volker: Das Eigene und das Fremde. Identität und Fremdheit in den Chroniken Adams von Bremen, Helmolds von Bosau und Arnolds von Lübeck. 1. Auflage, Akademie Verlag, 2002, Berlin, ISBN 3-05-003746-6.
  10. Vgl. E. Hoffmann, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Neumünster, 1975, Bd. 100, S. 39



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Ich bin im Sommer 2005 durch schulische Recherchen auf die Wikipedia aufmerksam geworden. Recht spät, wenn man bedenkt, dass das Projekt zu diesem Zeitpunkt schon gut vier Jahre existierte. Die Zielsetzung und der offensichtliche Erfolg haben mich sofort fasziniert. Meinen ersten Edit hatte ich dann einige Monate darauf – am 23. Dezember 2005 um 18:21 Uhr im Artikel Pyroklastischer Strom. Man hat ja in der Vorweihnachtszeit auch nichts anderes zu tun. Das ist mittlerweile 3840 Tage her. Als Benutzer registriert habe ich mich am 20. Juni des folgenden Jahres.

In der Wikipedia habe ich mich anfangs vorwiegend auf all jene Themen konzentriert, die meine Heimatstadt in irgendeiner Weise tangieren. Mittlerweile schweift der Blick weiter und verharrt nicht mehr auf einem bestimmten Feld; vielmehr hüpfe ich mal hierhin und mal dorthin. Dort, wo es mir gut gefällt, verweile ich auch durchaus etwas länger oder komme gerne wieder.