Benutzer:Florean Fortescue

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Florean Fortescue (Europa)
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La gira[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Datum Ort Gegner Ergebnis Anlass
11. 06. 1905 Montevideo Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nottingham Forest FC 1 : 6
10. 09. 1922 Montevideo TschechienTschechien Teplitzer FK 1 : 0
04. 07. 1923 Montevideo Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Third Lanark AC 0 : 2
18. 07. 1926 Montevideo SpanienSpanien RCD Espanyol Barcelona 1 : 0 Copa Club Español
  • Gegen den Teplitzer wegen Regen abgebrochen




  • Wirtschaftlich solide durch steigende Mitgliederzahlen und eine verantwortungsbewusste und kompetente Vereinsführung
  • Belohnung für die Spieler (weil sie wegen der Spaltung nicht Europa besuchen konnten bei Olympia) und bekannter werden

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
Luis Biscardi
Juan Legnazzi
Denis D’Agosto
José Benincasa
Alberto Nogués
Juan Santero
Antonio Aguerre
Gildeón Silva
Pascual Ruotta (C)Kapitän der Mannschaft
Alfredo Boccardo
Ladislao Pérez
Pascual Paola
Antonio Sacco
Pablo Terevinto
Juan Pedro Arremón
Peregrino Anselmo
Antonio Cámpolo
Arturo Suffiotti
Name Funktion
Vicente Rubino Delegationspräsident
Pablo Perazzo Hochrangiges Vereinsmitglied
Leonardo De Lucca Cheftrainer
Alberto Nogués Mannschaftsarzt
Roberto Fígoli Physiotherapeut
José Piendibene, einer der berühmtesten Spieler in der Vereinsgeschichte des CA Peñarol, musste verletzungsbedingt in Uruguay bleiben.

Mit Ausnahme des 36-jährigen Stürmerstars José Piendibene, der nach einer Verletzung zur medizinischen Rehabilitation in Uruguay blieb, stand die komplette erste Mannschaft für die Reise zur Verfügung. Aufgrund der zeitlichen Überschneidung wurden die Spieler aus der nationalen Meisterschaft abgezogen, die man stattdessen mit der zweiten Mannschaft bestritt. Nichtsdestotrotz belegte der CA Peñarol 1927 den zweiten Platz hinter dem Rampla Juniors FC.

Einige der Sportler hatten bereits internationale Titel gewonnen. So gehörten Juan Legnazzi, Antonio Cámpolo und Pascual Ruotta der uruguayischen Nationalmannschaft an, die siegreich aus dem in Chile ausgetragenen Campeonato Sudamericano 1920 hervorging. Ladislao Pérez (damals allerdings noch für den Montevideo Wanderers FC spielend) siegte mit Uruguay vor heimischer Kulisse beim Campeonato Sudamericano 1923 und wurde dabei von Leonardo De Lucca trainiert, der nun vier Jahre später den CA Peñarol betreute. Er blieb dem Verein treu und war nach der Liga-Professionalisierung 1932 noch mehrfach für kurze Zeit Trainer der Aurinegros, mit denen er 1932 die Meisterschaft gewinnen konnte.

Zwar begleitete offiziell kein Mannschaftsarzt die Reise, doch Abwehrspieler Alberto Nogués war in Uruguay als Arzt tätig und kümmerte sich in Europa um die medizinischen Belange des Teams. Nach seinem Karriereende 1936 setzte er die Arbeit in der medizinischen Abteilung des Vereins noch einige Jahrzehnte fort.

Entgegen damals üblicher Praxis bei derartigen Giras entschlossen sich die Verantwortlichen des CA Peñarol, keine Spieler anderer Vereine mitzunehmen und für die Dauer der Fahrt ins eigene Team zu integrieren.

Verlauf der Reise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwieriger Start in der alten Welt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Dienstag, den 15. März 1927, legte die Mannschaft an Bord der SS Conte Verde in Montevideo ab. Das großzügige Dampfschiff bot Gymnastik- und Sportmöglichkeiten an Deck, was insbesondere für die Sportler relevant war, da sie so ihre körperliche Fitness aufrechterhalten konnten. Nach Zwischenstopps in den brasilianischen Städten Santos und Rio de Janeiro wurde der Atlantische Ozean überquert. Geplant war, in Barcelona an Land zu gehen, von dort mit dem Zug in die französische Hauptstadt Paris weiter zu reisen und dort ein erstes Spiel zu bestreiten. Einige Tage vor der Ankunft informierte der mitreisende Vereinsvorstand, der in Telegraphenverbindung zum Festland stand, das Team allerdings darüber, dass es eine Planänderung gäbe und das erste Spiel in Wien stattfinden würde. Die Conte Verde lief am Morgen des 23. März in Barcelona. Die Reisegruppe wurden von lokalen Sportlern begrüßt und erhielt eine kurze Stadtführung, ehe man gegen 12:30 Uhr mit dem Schiff weiter nach Genua fuhr. Es war vorgesehen, in wenigen Wochen nach Spanien zurückzukehren und Partien gegen den FC Barcelona sowie RCD Espanyol Barcelona zu bestreiten. Auch in Genua einheimische Athleten die Ankunft der Reisenden. Zu diesem Zeitpunkt waren die vorgesehenen Spiele in Deutschland noch nicht final angesetzt, da es finanzielle Unstimmigkeiten zwischen den deutschen Vereinen und Peñarol gab. Zwar sahen die Uruguayer die Reise als Freundschaftsspiele an und beabsichtigten nicht, Einnahmen zu erzielen – dennoch wollte man durch Antrittsgelder die eigenen Unkosten decken. Man forderte dieses Geld in US-Dollar, was den Deutschen nicht passte. Außerdem war in Genua noch ein Spiel gegen den CFC Genua geplant, ehe die Reise nach Wien fortgesetzt werden sollte. Dieses kam aber nicht zustande.

Die erste Partie der Gira – das erste Spiel des CA Peñarol auf europäischem Boden – wurde schließlich am Sonntag, den 3. April 1927, um 16 Uhr vom tschechoslowakischen Schiedsrichter Zadak angepfiffen. Gegner im Stadion Hohe Warte war eine Wiener Stadtauswahl, die sich aus Spielern der Vereine SC Hakoah Wien, SK Rapid Wien, First Vienna FC 1894, Wiener AC, Floridsdorfer AC, SC Wacker Wien und 1. Simmeringer SC zusammensetzte. Das exotische Team lockte zahlreiche Zuschauer ins Stadion; die Schätzungen differieren zwischen 40.000 und 80.000 Besuchern. Nach nur zehn Minuten gelang Pablo Terevinto das erste Tor für die Uruguayer, die in der ersten Halbzeit überlegen agierten. Ihre Leistung ließ jedoch im weiteren Verlauf der Partie nach, sodass sie nach drei Gegentoren binnen neun Minuten noch 1:3 verloren. Schmerzhafter als die Niederlage wog allerdings der Ausfall von Alberto Nogués, der sich am Knie verletzte und auf weitere Einsätze während der Tour verzichten musste. Er konzentrierte sich in den folgenden Monaten auf seine Tätigkeit als Mannschaftsarzt. Während der Begegnung registrierten Fans, Journalisten und die Wiener Mannschaft einige Besonderheiten im Spiel der Südamerikaner, die den europäischen Taktikvorstellungen widersprachen. So bildete Peñarol beispielsweise bei einem Freistoß von Ferdinand Wesely keine Mauer auf – stattdessen stellten sich die beiden Verteidiger zum Torwart auf die Torlinie.

Eine Woche später folgte am 10. April vor 30.000 Zuschauern im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße in München eine Partie gegen den FC Bayern München, bei der die Aurinegros durch Pech um den verdienten Ausgleich gebracht wurden und in der 87. Minute ein Eigentor erzielten, dass die 1:2-Niederlage besiegelte. Ähnlich unglücklich verlief die Partie gegen den Hamburger SV, die Schiedsrichter Alfred Birlem am 15. April im Altonaer Stadion leitete. Ein zweifelhafter Elfmeter entschied sie zugunsten der Norddeutschen, die letztlich 3:2 gewannen. Zeitgleich zum Beginn von Peñarols Rundreise durch Deutschland hatte in Spanien der RCD Espanyol Barcelona seinen Kalender für die nächsten Monate vorgestellt, der entgegen den Erwartungen kein Freundschaftsspiel gegen die Schwarz-Gelben enthielt. Als Erklärung hieß es, dass es keinerlei Verhandlungen gegeben habe.

Anzeige der Zigarettenfabrik Greiling vom 16. April 1927 (Vortag des Spiels gegen den Dresdner SC) im Dresdner Anzeiger.

Mit diesen drei Niederlagen im Rücken reiste das Team nach Dresden, um sich mit dem Dresdner SCmitteldeutscher Meister des Jahres 1926 – zu messen. Das dortige Aufeinandertreffen geriet durch die allseitige Herzlichkeit und eine regelrechte Volksfestatmosphäre zu einem emotionalen Höhepunkt der Reise. Am Vortag des Spiels wurden die Gäste nachmittags mit zehn Privatautos am Westminster-Hotel im Stadtteil Südvorstadt abgeholt und zum Neuen Rathaus gefahren, wo eine große Menschenmenge sie in Empfang nahm. Stadtrat Dr. Marthes, der Vorsitzende des Amtes für Leibesübungen, begrüßte die Spieler persönlich und anschließend nahm man sie mit auf eine Stadtrundfahrt, die auf dem Weißen Hirsch endete. Im Restaurant Luisenhof trafen dann die Gegner freundschaftlich aufeinander und ließen den Tag gesellig ausklingen. Das Spiel selbst – zu dem die Zigarettenfabrik Greiling mehrere Sammelbilder herausgab – fand am 17. April bei Regenschauern und vor 14.000 Zuschauern im Stadion am Ostragehege statt. Beim Einlauf bildeten die Spieler der Jugendmannschaften des Dresdner SC ein Spalier für die Uruguayer, ehe Schiedsrichter Werner von der SpVgg Dresden-Löbtau 1893 die Partie anpfiff. Die ersten 20 Minuten waren die Aurinegros drückend überlegen und letztlich fiel die Entscheidung erst in der Schlussminute, als die Dresdner durch einen wiederholten Hand-Elfmeter 2:1 gewannen.

Spielszene während der Partie des CA Peñarol gegen Hertha BSC (in weißen Trikots).

Ein 0:1 gegen Hertha BSC im Berliner Poststadion am 19. April – immerhin das vierte Spiel innerhalb von neun Tagen – erhöhte die Anzahl der Niederlagen in Europa auf fünf in Serie, denen keinerlei Positivergebnisse gegenüberstanden. Das erste dieser Art erlebten die weit gereisten Sportler dann am 24. April, als sie im Frankfurter Waldstadion auf eine Stadtauswahl trafen, bestehend aus Spielern von von Eintracht Frankfurt (unter anderen Franz Schütz und Willi Pfeiffer, Rot-Weiss Frankfurt und dem FSV Frankfurt (unter anderen Albert Eschenlohr). Peco Bauwens, der spätere erste Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, leitete die Partie und die 10.000 Zuschauer sahen einen Halbzeitstand von 1:1. In der zweiten Hälfte profitierte der CA Peñarol in Person seines Kapitäns Pascual Ruotta von zwei Aussetzern des Frankfurter Torwartes Willy Trumpp. Dessen schwache Abwehr nutzte Ruotta zunächst aus, um die Führung zu erzielen. Wenig später rutschte Trumpp nach einem von Ruotta scharf geschossenen Strafstoß der eigentlich bereits gehaltene Ball noch ins Tor, was den Endstand von 3:1 für Peñarol markierte. Nach diesem Triumph gönnten die Verantwortlichen der Delegation ihren Spielern eine kurze Pause, weswegen man zur Erholung für einige Tage nach Paris fuhr. Die Maßnahme wirkte sich zumindest nicht negativ aus, denn als am 1. Mai in Zürich die nächste Partie gegen die Young Fellows Zürich anstand, verbuchte man mit einem 1:0 abermals einen Sieg.

Es folgten zwei Begegnungen mit den zur damaligen Zeit besten Mannschaften Mitteleuropas: Der SK Rapid Wien hatte gerade die Austragung 1926/1927 des österreichischen Cups gewonnen und der AC Sparta Prag war jüngst tschechoslowakischer Meister 1925/1926 sowie 1927 geworden. Vor allem aber sollten beide Vereine im weiteren Verlauf des Jahres im Finale der ersten Austragung des Mitropapokals aufeinandertreffen, des ersten großen internationalen Wettbewerbes der Welt für Vereinsfußballmannschaften und in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die wichtigste Trophäe im kontinentaleuropäischen Vereinsfußball. Dieses Endspiel sollte Prag mit 7:4 (Hin- und Rückspiel) gewinnen. Die Favoritenrollen waren demnach klar verteilt und tatsächlich setzte sich der SK Rapid Wien am 4. Mai in seiner Heimstatt, der Pfarrwiese, mit 5:0 gegen Peñarol durch. Glimpflicher erging es den Uruguayern vier Tage später vor 20.000 Zuschauern im Prager Stadion Letná, als sie sich lediglich wegen eines späten Eigentores in der 85. Minute 0:1 geschlagen geben mussten. Der außerordentlich guten Stimmung im Stadion Anerkennung zollend, wollte man für den nächsten Tag noch ein Spiel gegen ein kombiniertes Team vom AC Sparta Prag und SK Slavia Prag ansetzen. Diese Partie kam aber nicht zustande.

Versöhnliche zweite Hälfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Niederlage in Prag nahm sich das Team aus Montevideo eine 13-tägige Auszeit zum Trainieren und zur Entspannung. Es ist davon auszugehen, dass Trainer De Lucca während dieser Zeit seine Taktik umstellte, die Spielweise besser an die europäischen Gegner anpasste und seine Spieler nachdrücklich zu besseren Leistungen motivierte. Tatsächlich verlief die zweite Hälfte der Gira wesentlich erfolgreicher als der Beginn; von den letzten zehn Partien verlor der CA Peñarol nur eine einzige.

Die Erfolgsserie begann am 21. Mai in Lausanne, als sich der überforderte FC Lausanne-Sport den anstürmenden Uruguayern im Stade de la Pontaise 1:7 geschlagen geben musste. Das Spiel war um 17:45 Uhr vom einheimischen Schiedsrichter Demartines angepfiffen worden, lockte wegen schlechten Wetters aber nur wenige Zuschauer an. Diejenigen, die den Weg ins Stadion gefunden hatten, erlebten, dass Paola, Sacco und Ruotta jeweils ein Doppelpack gelang. Es folgte am nächsten Tag ein 1:1-Unentschieden gegen eine städtische Auswahl in Bern, wobei das wohlwollende Publikum allerdings Peñarol den moralischen Sieg zusprach. Der Abstecher in die Schweiz fand am 26. Mai in Genf seinen Abschluss mit einem Spiel gegen den Servette FC Genève – den Landesmeister der Saison 1925/1926. Peñarol gewann die Partie 1:0 und reiste anschließend weiter nach Paris.

Spielszene während der Partie des CA Peñarol gegen die Pariser Stadtauwahl (in weißen Trikots).

Im dortigen Stade Buffalo im Vorort Montrouge trat man drei Tage später gegen eine offiziell als Pariser Stadtauswahl betitelte Mannschaft an. Tatsächlich setzte sich das Team aus Spielern sowohl der Hauptstadtvereine RC Paris, Red Star Paris (Sieger der Coupe de France 1920/1921, 1921/1922, 1922/1923) und Stade Français als auch der Vorortclubs Football Étoile Club de Levallois, Stade olympique de l’Est und Club athlétique de Vitry zusammen, beinhaltete allerdings auch Spieler von Stade Reims. Vor Beginn de Partie, die 1:1 endete, hielten alle Sportler und das Publikum eine Schweigeminute im Gedenken an den unerwartet verstorbenen Rugby Union-Spieler Aimé Cassayet-Armagnac sowie an die verschollenen Piloten Charles Nungesser und François Coli.

Während der letzten zweieinhalb Wochen der Rundreise gastierten die Uruguayer in Spanien, trafen dort auf drei Kontrahenten und absolvierten auch jeweils ein Revanchespiel. Der FC Barcelona musste einige organisatorische Probleme lösen, um den Ansprüchen des CA Peñarol gerecht werden zu können. Ende Mai, unmittelbar nach dem Gastspiel in Paris, bestätigte man gegenüber der spanischen Presse:

„Der Nimbus von Prestige und großer Klasse, dessen sich die amerikanische Mannschaft in ganz Europa erfreut, verwandelte sich, sobald man von ihrer Reise erfuhr, in eine Reihe von Verträgen, die die Abwesenheit dieses berühmten Teams von unserem Spielfeld von Las Corts befürchten ließ. Aber unser meisterhafter Verein, alle Hindernisse überwindend und bereit für alle materiellen Opfer, erreichte schließlich die Verpflichtung einer so angesehenen Mannschaft, damit sie uns zu den angegebenen Daten besuche.“[1]

Als das Team schließlich am 1. Juni Barcelona erreichte – mehr als zwei Monate, nachdem man dort erstmals europäischen Boden betreten hatte –, war die Atmosphäre von Anfang an sehr freundschaftlich geprägt. Die Parfümerie Myrurgia fertigte silberne Pokale für die Partien, die im Vorfeld im Stadtzentrum ausgestellt wurden. Allerdings sah sich Peñarols mit Vorwürfen ob der mäßigen Leistungen seines Vereins konfrontiert. Er begründete dies unter anderem mit dem schlechten Wetter, parteiischen Schiedsrichtern in Deutschland sowie mit Nogués’ Verletzung und einer Neuralgie, unter der Silva litt. Desweiteren führte er aus:

„Wir haben Länder besucht, welche ich, glauben Sie mir, nicht wieder besuchen werde, nicht einmal als einzelner Tourist.“[2]
Einlauf der Spieler von CA Peñarol und FC Barcelona (in dunklen Trikots) in den Camp de Les Corts. Im Anzug und gestützt von den Spielern geht Esteban Pedrol.

Das erste Spiel gegen den FC Barcelona fand am 5. Juni im Camp de Les Corts statt. Den Anstoß führte dabei der Barcelonese Esteban Pedrol aus, der auf einen Gehstock gestützt und von Spielern beider Mannschaften begleitet das Stadion betrat, nachdem er zwei Monate zuvor im Spiel gegen den Valencia CF einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitten hatte. Die Begegnung ging für Peñarol 1:5 verloren, das Rückspiel am darauffolgenden Tag verlief jedoch mit 1:1 als Remis und das Publikum auf den Tribünen bedachte die Gäste mit viel Beifall. Zum Abschied übersandte die uruguayische Delegation noch ein Dankesschreiben an den Präsidenten des FC Barcelona, indem die Gastfreundschaft und der große Sportsgeist der Katalanen, insbesondere auch der Zuschauer, hervorgehoben wurde. Ein ganz anderes Bild erwartete die Aurinegros Mitte Juni in der spanischen Hauptstadt Madrid. Eine sommerliche Hitzwelle belastete die Stadt und der nächste Gegner – Atlético Madrid – hatte sich entschlossen, seine erste Mannschaft zu schonen und lediglich die zweite Mannschaft und Ersatzspieler zu den Freundschaftsspielen gegen Peñarol aufzubieten. Auch die Bevölkerung zeigte wenig Interesse an den Partien (5:2 und 4:3 für die Uruguayer) und nur vergleichsweise wenige Zuschauer verfolgten sie im Stadium Metropolitano de Madrid. Interessant war das Zusammentreffen mit dem Torwart Ricardo Zamora von Espanyol Barcelona, der den Madrilenen aushalf und eine Halbzeit lang auf dem Platz stand. Bei der Südamerika-Tour seines Vereins im Jahr zuvor war er im Estadio Gran Parque Central in Montevideo von José Piendibene überwunden worden, als Peñarol 1:0 gewann. Die Sieger wollten ihn anschließend verpflichten, was letztlich aber ohne Erfolg blieb. Die letzten beiden Spiele der Gira absolvierte der CA Peñarol am 19. und 22. Juni im Estadio Mestalla in Valencia gegen den Valencia CF. Im Hinspiel, das 0:0 endete, verschossen beide Mannschaften je einen Strafstoß; Valencia tat dies absichtlich als Geste des Fair Play, denn er war von Schiedsrichter Vidal Royo zu Unrecht gegeben worden. Nachdem Torhüter Biscardi in der zweiten Partie einen Elfmeter parieren konnte, gewannen die Uruguayer mit 2:1 und verabschiedeten sich mit einem Sieg aus Europa.

Am 23. Juni fuhr das Team von Valencia nach Barcelona und am 24. Juni legte die SS Conte Verde in Richtung Südamerika ab.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auflistung aller Partien der Europa-Tour
Datum Ort Stadion Gegner Ergebnis
03. 04. 1927 Wien Stadion Hohe Warte OsterreichÖsterreich Wiener Stadtauswahl 1 : 3
10. 04. 1927 München Grünwalder Stadion DeutschlandDeutschland FC Bayern München 1 : 2
15. 04. 1927 Hamburg Altonaer Stadion DeutschlandDeutschland Hamburger SV 2 : 3
17. 04. 1927 Dresden Stadion am Ostragehege DeutschlandDeutschland Dresdner SC 1 : 2
19. 04. 1927 Berlin Poststadion DeutschlandDeutschland Hertha BSC 0 : 1
24. 04. 1927 Waldstadion Frankfurt am Main DeutschlandDeutschland Frankfurter Stadtauswahl 3 : 1
01. 05. 1927 Zürich Stadion Förrlibuck SchweizSchweiz Young Fellows Zürich 1 : 0
04. 05. 1927 Wien Pfarrwiese OsterreichÖsterreich SK Rapid Wien 0 : 5
08. 05. 1927 Prag Stadion Letná TschechienTschechien AC Sparta Prag 0 : 1
21. 05. 1927 Lausanne Stade de la Pontaise SchweizSchweiz FC Lausanne-Sport 7 : 1
22. 05. 1927 Bern Stadion Wankdorf SchweizSchweiz Berner Stadtauswahl 1 : 1
26. 05. 1927 Genf SchweizSchweiz Servette FC Genève 1 : 0
29. 05. 1927 Paris Stade Buffalo FrankreichFrankreich Pariser Stadtauswahl 1 : 1
05. 06. 1927 Barcelona Camp de Les Corts SpanienSpanien FC Barcelona 1 : 5
06. 06. 1927 Barcelona Camp de Les Corts SpanienSpanien FC Barcelona 1 : 1
12. 06. 1927 Madrid Estadio Metropolitano SpanienSpanien CA de Madrid 5 : 2
15. 06. 1927 Madrid Estadio Metropolitano SpanienSpanien CA de Madrid 4 : 3
19. 06. 1927 Valencia Estadio Mestalla SpanienSpanien Valencia CF 0 : 0
22. 06. 1927 Valencia Estadio Mestalla SpanienSpanien Valencia CF 2 : 1


Ergebnisbilanz der Europa-Tour
Spiele Siege Unentschieden Niederlagen Tore Torfifferenz
19 7 4 8 32 : 33 –1


Torschützen des CA Peñarol
Pl. Spieler Tore
1. Antonio Sacco 7
Pablo Terevinto
2. Peregrino Anselmo 6
3. Pascual Ruotta 4
4. Pascual Paola 3
5. Ladislao Pérez 2
Arturo Suffiotti
Anmerkung: 31 der 32 eigenen Tore erzielte der CA Peñarol selbst, eines steuerte Antonio Rey vom Valencia CF als Eigentor bei. Von den 33 Gegentoren wiederum entfallen zwei auf Eigentore – Denis D’Agosto unterlief eines gegen den FC Bayern München und Pascual Ruotta eines gegen den AC Sparta Prag.

Nachgang, Wirkung und Ausblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rückblickend erscheint die Planung und Umsetzung der Gira teilweise unzureichend durchdacht. Ein Beispiel hierfür sind die sich durch die komplette Reisezeit ziehenden Komplikationen bei Vertragsverhandlungen um Spiele und Antrittsgelder und der teilweise anmaßende Umgang der uruguayischen Delegation mit den europäischen Teams. Ebenfalls nicht optimal war die Reihenfolge der Partien, die zahlreiche lange Zugfahrten in bereits zuvor bereiste Regionen erforderte. Eine geschicktere Planung und Streckenoptimierung hätte den Spielern manch strapaziöse Fahrt ersparen können. Möglicherweise sind diese organisatorischen Unachtsamkeiten auch auf die für alle Beteiligten neuen Erfahrungen und ungewohnten europäischen Verhältnisse zurückzuführen.

Innerhalb der Vereinsführung des CA Peñarol stieß der Verlauf der Reise auf Missfallen. Zum einen störte man sich an den schwachen Ergebnissen und zum anderen an den wirtschaftlichen Aspekten, denn die Gira hatte dem Klub einen Verlust von 9000 uruguayischen Pesos eingebracht. Der Verwaltungsrat übernahm die Verantwortung und trat zurück nahezu geschlossen zurück – der Vizepräsident, der Generalsekretär, der Schatzmeister sowie die Beisitzer räumten ihre Posten. Einzig der seit 1921 amtierende Vereinspräsident Julio María Sosa blieb noch bis 1928 im Amt.

Sehr wohl erfolgreich war die Reise jedoch in Hinblick darauf, den Bekanntheitsgrad der Mannschaft in Übersee zu steigern beziehungsweise sie überhaupt erst einmal in das öffentliche Bewusstsein der europäischen Fußballfunktionäre und -interessierten zu rücken. Noch im selben Jahr 1927 unternahm beispielsweise der spanische Real Madrid CF eine Tour durch Süd-, Mittel- und Nordamerika. Am 24. Juli 1927 trafen die Königlichen und die Aurinegros aufeinander und trennten sich 0:0. Weitere europäische Teams machten auf ihren jeweiligen Südamerikareisen Ende der 1920er Jahre Station beim CA Peñarol. Angeregt durch die während der Gira aufgebauten, sehr guten Beziehungen zwischen beiden Vereinen kam es am 26. August 1928 zu einem Spiel gegen den FC Barcelona, das mit 1:1 ebenfalls unentschieden endete. Am 9. Juni 1929 besiegten die Uruguayer den englischen Chelsea FC mit 2:1 und am 3. August gleichen Jahres Ferencváros Budapest – damals amtierender ungarischer Meister und Titelträger des Mitropapokals – mit 2:0, ehe am 31. August ein 1:1 gegen den FC Turin folgte. Alle diese Spiele fanden im Estadio Pocitos in Montevideo statt, der damaligen Heimstätte des CA Peñarol.

Von den Spielern, die an der Reise beteiligt waren, sollten einige noch große internationale Erfolge feiern. So wurden Juan Pedro Arremón, Antonio Cámpolo und Peregrino Anselmo von Trainer Primo Gianotti in das uruguayische Aufgebot für die Olympischen Sommerspiele 1928 in Amsterdam berufen, wo die Celeste ihre Goldmedaille von 1924 verteidigen konnte. Anselmo blieb während der vier Partien zwar ohne Einsatz, spielte dafür aber im Juli 1930 bei der ersten Weltmeisterschaft, die vor heimischer Kulisse in Uruguay ausgetragen wurde. Er steuerte in zwei Begegnungen drei Tore bei – unter anderem zwei Treffer im Halbfinale gegen Jugoslawien – und krönte sich am Ende des Turnieres mit seinen Kameraden zum weltbesten Team.

Mediale Berichterstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reise des uruguayischen Spitzenteams erregte auch mediale Aufmerksamkeit. Im Deutschen Reich und in Spanien berichteten nicht nur lokale Tageszeitungen, sondern auch überregionale Sportzeitschriften – wie beispielsweise Fußball, der Kicker und El Mundo Deportivo – über die Partien. Für südamerikanische Fans begleitete El Gráfico das Geschehen. Viele Sportjournalisten bewerteten den Spielstil des CA Peñarol als sehr attraktiv, aber nicht zwingend offensiv. Die Mannschaft habe viele Spiele dominiert, jedoch zu selten Torgefahr entwickelt. Hinsichtlich der Taktik der Uruguayer zeichneten die Zeitungsartikel allerdings ein überaus ambivalentes und teilweise widersprüchliches Bild.

Nach der ersten Begegnung Anfang April gegen die Wiener Stadtauswahl resümierte El Mundo Deportivo:

„Die erste Halbzeit verlief vorteilhaft für die Uruguayer, die ein vorzügliches Kombinationsspiel realisierten und es schafften, ein wenig zu dominieren. […] Man erwartet mit großem Interesse die nächsten Auftritte von Peñarol.“[3]

Gleichwohl unterstellte nach der Niederlage gegen den FC Bayern München ein dortiges Sportmagazin den Schwatz-Gelben „ein veraltetes System“.[4] Demgegenüber standen die Berichte der Dresdner Presse, die vom „atemberaubenden südamerikanischen Kombinationsspiel“[5] schwärmte. Der Dresdner Anzeiger machte den Klimawechsel als primäre Ursache für Peñarols Niederlagenserie aus und führte als weitere Faktoren an, dass die Gäste zwar einerseits häufig ihre europäischen Gegner unterschätzt haben könnten, aber andererseits auch oftmals von den Unparteiischen benachteiligt wurden. Das selbe Argument brachten auch die Dresdner Neueste Nachrichten vor, die nach der Partie gegen den Dresdner SC – entschieden lediglich durch einen wiederholten Hand-Elfmeter in der Schlussminute – die Leistung des Schiedsrichters heftig kritisierten und ihm indirekt eine einseitige Leistung zugunsten der deutschen Mannschaft vorwarfen. Nachdem sich die Uruguayer gegen die Frankfurter Stadtauswahl den ersten Sieg der Rundreise hatten erkämpfen können, war es der Kicker, der die Spielweise des ausländischen Teams überaus scharf und direkt kritisierte:

„Wozu derartig teure und fremdländische Mannschaften? Jede süddeutsche Bezirksligamannschaft ist besser als Penarol. Die den Spielern nachgerühmte fabelhafte Balltechnik- und -behandlung fehlte vollkommen. Sie mögen Akrobaten sein, aber sie sind schlechte Akrobaten. Von Taktik haben sie keine Ahnung, zum Zusammenspiel offenbar nie etwas gehört. Das einzige, was hin und wieder imponierte, war das Kopfspiel einzelner Spieler. – Es verlohnt nicht der Mühe, um Penarol viel Worte zu machen, weil die Spieler aus Südamerika stammen. […] Die Frankfurter Mannschaft war leicht zu schlagen. Sie bestand aus Spielern dreier Vereine. […] Diese elf Leute fanden sich niemals zusammen. […] Zum Schluß insbesondere in der zweiten Spielhälfte, war er grauenhaft langweilig. […] Und die Zuschauer waren froh, daß diese sinnwidrige Kickerei aus war. Zu diesen Leistungen paßte kein besseres Wetter. Es goß nämlich zeitweise in Strömen.“[6]








  • Mundo Deportivo nach dem Spiel gegen Prag: „Deberían haber logrado, por lo menos, otros tantos goals, pero delante de la puerta son la inocencia personificada y parece que desconocen lo que significa un tiro. [Gegen Rapid] Lo mismo ocurrió en Praga. El Sparta derrotó al Peñarol ante 20.000 espectadores, por 1-0, no obstante la superioridad del Peñarol, abrillantada por su táctica y su técnica. Se dio el caso de que el público rindiera grandes ovaciones a los extranjeros y silbara al campeón checoslovaco.“







  • „eine interessante Begegnung und eine Demonstration schönen Fußballs. […] Die Südamerikaner gestalten das Fußballspiel um einiges mehr [im Vergleich zu Manchester United] mit Elan und Überschwänglichkeit. Sie tragen ihre Angriffe mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit und einer völlig südländischen Verbissenheit vor. Mit ihrer Heftigkeit überraschen sie den Gegner und gehen oft mit Tempo, was ihre Angriffe so effektiv macht. Es muss außerdem gesagt werden, dass das Team der Gäste aus sehr brillanten Individualisten besteht, die ein sehr gut kombiniertes Mannschaftsspiel realisieren. […] L'équipe uruguayenne fit une très grosse impression. Elle possède un perçant remarquable, et la ligne des avants travaille énormément. Il est vrai qu'elle est admirablement soutenue par les lignes intermédiaires et d'arrière qui poussent inlassablement l'attaque. C'est ainsi que les deux backs, toutes les fois que les avants partaient dans le camp lausannois, poussaient jusque sur la ligne au milieu du terrain et renvoyaient de là les balles qui leur parvenaient. Cette défense est du reste formidable.“ (Tribune de Lausanne, 35. Jahrgang, № 141, 22. Mai 1927, Seite 4: http://scriptorium.bcu-lausanne.ch/zoom/60725/view?page=4&p=separate&view=0,0,2377,3084)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://campeondelsiglo.com/web/2013/10/23/rescatando-la-gira-europea-de-1927/
  2. http://campeondelsiglo.com/web/2013/10/23/rescatando-la-gira-europea-de-1927/
  3. http://campeondelsiglo.com/web/2013/10/23/rescatando-la-gira-europea-de-1927/
  4. https://www.dsc-museum.de/2014/07/11/die-s%C3%BCdamerikaner-kommen/
  5. https://www.dsc-museum.de/2014/07/11/die-s%C3%BCdamerikaner-kommen/
  6. Kicker, 26. April 1927.

l[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel
Sol invictus
Orphiker
Manichäismus
Heka-Kult
Elagabal
Serapis
Zoroastrismus



  • Verwechslung, weil sie ölig erscheinen und ihre Farben changieren. Allerdings zerbricht Schwimmeisen bei physikalischer Beanspruchung (zum Beispiel bei Druckausübung) in kleine Plättchen, wohingegen Ölfilme in ihre alte Form wieder annehmen. Biofilme beziehungsweise Biomatten sind zumeist klebrige Überzüge unterschiedlicher Mächtigkeit, die sowohl von Bakterien, als auch von Pilzen, Algen, Protozoen sowie Schmutz- und Korrosionsprodukten geformt werden. Üblicherweise bilden sie sich allerdings nicht an der Wasser-Luft-Grenzfläche, sondern innerhalb der Wassersäule, von wo aus sie zur Oberfläche aufsteigen können.
  • Ferrihydrite can form biotically or abiotically. Leptothrix sp. and Gallionella sp. are two common Fe oxidizing bacteria species that live in circumneutral waters and produce ferrihydrite (Banfield and Zhang, 2001). The oxidation of Fe(II) provides these bacteria with energy. Abiotically, ferrihydrite forms directly from rapidly hydrolyzed Fe(III) solutions or as a result of oxidation of Fe(II) solutions at redox boundaries (Schwertmann and Friedl, 1998). Over time, ferrihydrite undergoes transformation to goethite or hematite, both of which are more stable crystalline Fe oxides (Cornell and Schwertmann, 2003).
  • sammelt sich an Pflanzenstängeln oder in Mikro-Kehrwassern, wo die Aufenthaltsdauer des Wassers am größten ist
  • Die Bruchplatten sind mm oder cm groß. Im Zeitrahmen von Minuten bis zu einer Stunde stellt sich der Film wieder her
  • Die Wasserchemie: Das Wasser wird dominiert von Na, Cl, SO4, DIC and DOC mit kleineren Konzentrationen von Mg, Fe(II) und Ca
  • Redoxpotentiale im Wasser liegen zwischen 241 und 277 mV mit pe-Werten (Maß der nicht messbaren Elektronenaktivität)[1] von 4,3 bis 4,5. Dies legt nahe, dass das Wasser reduziert. There was little difference between Fe(II) and total Fe as measured in the field (<20 mM), and the values determined by ICP, suggesting that most of the Fe was in reduced form.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/eh-wert/3731



  • 1924: Herbakalaja Heilmittel-Vertriebs-GmbH in der Berliner Linkstraße 11 (Ortsteil Tiergarten) ist der alleinige Generalvertrieb für „Groß-Berlin“ und die Provinz Brandenburg. (herbakalaja, Seite 81)
  • Februar 1936: Die Geschäftsleitung der Herbakalaja Vertriebs-GmbH in Berlin (Potsdamer Straße 102) (auch tiergarten) wird auf Johann Buthmann übertragen[1]
  • Es bestand dort bis mindestens 1940,[2] 1938 noch unter Buthmann[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handelsblatt der Pharmazeutischen Zeitung, № 16, 22. Februar 1936. In: Hanns R. Fiek (Hrsg.): Pharmazeutische Zeitung, 81. Jahrgang, Verlag Julius Springer, Berlin, 1936, Seite 227.
  2. http://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15849340_1940/516/
  3. http://digital.zlb.de/viewer/fulltext/10089470_1938/3758/



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Moin,

Ich bin im Sommer 2005 durch schulische Recherchen auf die Wikipedia aufmerksam geworden. Recht spät, wenn man bedenkt, dass das Projekt zu diesem Zeitpunkt schon gut vier Jahre existierte. Die Zielsetzung und der offensichtliche Erfolg haben mich sofort fasziniert. Meinen ersten Edit hatte ich dann einige Monate darauf – am 23. Dezember 2005 um 18:21 Uhr im Artikel Pyroklastischer Strom. Man hat ja in der Vorweihnachtszeit auch nichts anderes zu tun. Das ist mittlerweile 4107 Tage her. Als Benutzer registriert habe ich mich am 20. Juni des folgenden Jahres.

In der Wikipedia habe ich mich anfangs vorwiegend auf all jene Themen konzentriert, die meine Heimatstadt in irgendeiner Weise tangieren. Mittlerweile schweift der Blick weiter und verharrt nicht mehr auf einem bestimmten Feld; vielmehr hüpfe ich mal hierhin und mal dorthin. Dort, wo es mir gut gefällt, verweile ich auch durchaus etwas länger oder komme gerne wieder.