Benutzer:Gabel1960/Gunnar Kaiser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen


 Info: Erneute Löschprüfung bitte erst nach weiterem Ausbau der Rezeption!


Gunnar Kaiser (* 1976 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Gymnasiallehrer, der als Romanautor, Blogger und Stand-up-Comedian bekannt wurde.[1][2][3] Gunnar Kaiser und Heike-Melba Fendel sind Stiefgeschwister. Sein erster Roman Unter der Haut wurde in vier Sprachen übersetzt und erhielt internationales Medienecho. Er gründete den Kulturblog philosophisch leben und den YouTube-Kanal Kaiser TV, dem er sich seit 2021 hauptberuflich widmet. Er ist wegen seines Einsatzes für "freie Debattenräume" umstritten, sein Eintreten gegen die Coronamaßnahmen wird kritisiert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gunnar Kaiser studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik an der Universität zu Köln und arbeitete nach dem Abschluss des Referendariats als Gymnasiallehrer für Deutsch und Philosophie in Bonn und in Köln.[1][4]

Zum Blogger, zunächst auf Facebook, wurde er nach eigener Darstellung, weil „die ganzen Aphorismen und Aperçus von Philosophen doch seit Jahrtausenden auf so eine Plattform (warten), auf der Menschen einem einzelnen Zitat so viel messbare Aufmerksamkeit schenken. In Büchern verbergen sich diese Schätze ja oft, müssen erst geborgen werden, und wer blättert heute noch im Marc Aurel? Höchstens bei Festtagsreden hört man solche Sätze dann noch als bildungsbürgerliches Bonmot, die Halbwertszeit dürfte aber ähnlich kurz sein wie bei Facebook.“ Facebook sei seiner Auffassung nach nur ein Tool, sein Ziel sei es, die Menschen zu seinen Büchern, Artikeln und Videos zu „verführen, um dort eine etwas freiere Plattform für die Auseinandersetzung mit Literatur und Philosophie zu haben.“[5]

Gunnar Kaiser schreibt für den Schweizer Monat,[6] die Neue Zürcher Zeitung[7] und Die Welt.[8]

Literarische Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Literaturzeitschriften erschienen Kaisers Kurzgeschichten und Gedichte. Sein erster Roman Unter der Haut erschien 2018. Er wurde ins Französische[9], Italienische,[10] Spanische[11] und Türkische[12] übersetzt.

Unter der Haut (2018)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhalt

Der Romanerstling erzählt in drei Teilen die Geschichte des Studenten Jonathan Rosen, der die Verführungskünste erlernen möchte, und seines Verführers und Mentors Josef Eisenstein. Im New York des Jahres 1969 führt der lebenserfahrene und bibliophile, zugleich aber geheimnisvolle und neurotische Eisenstein den naiven Studenten der Literatur in die Abenteuer der Liebe ein. Der narzisstische Übervater macht den Studenten völlig von sich abhängig und manipuliert ihn nach seinen Wünschen. Im Laufe der 500 Seiten umfassenden Darstellung wird die Vorgeschichte Eisensteins aufgeklärt.[13]

Rezeption

Christoph Schröder konstatiert in seiner Rezension im SWR2 Lesenswert Magazin vom 17. Mai 2018, der Autor blase seinen "sinistren Helden" zu einer diabolischen Figur auf und scheue dabei auch nicht die Kolportage. Eine Vielzahl von "Schauer- und Trash-Elementen" würden zusammengerührt. Kaiser lasse keinen Knalleffekt und auch keine Geschmacklosigkeit aus. Am Ende exkulpiere sich der Autor selbst, indem er in einer Reflexion über Literatur und Wahrheit die Trivialität der Romanhandlung dem Helden selbst zuschreibt.

Die zum Teil an Trivialromane erinnernde Rollenprosa, die wir über knapp 500 Seiten gelesen haben, soll, so suggeriert es die Auflösung, auch genau das gewesen sein – ein Trivialroman. Das allerdings ändert nichts daran, dass man, um das zu erfahren, diesen „Schmonzes“, um den Autor selbst zu zitieren, erst einmal durchlesen muss, diese Mischung aus Pathos, Größenwahn und banalen Lebensweisheiten. Eine lange Nase hat Kaiser uns am Ende gedreht. Er dürfte daran mehr Freude gehabt haben als seine Leser.[14]

Cornelia Wolter schrieb in der NRZ, im Roman gehe es um Schöngeistiges, klassische Musik und Popmusik, Bücher und die Kunst der Buchbinderei. Josef Eisenstein wirke zuweilen „wie eine Kopie von Patrick Süskinds Jean-Baptiste Grenouille“. „Dass die erste Frau, mit der Jonathan Rosen schläft, ausgerechnet Gretchen heißt und die Rolle von Eisenstein als Faust’scher Mephisto damit gleich manifestiert wird, wirkt etwas zu dick aufgetragen, auch wenn es sich später aufklärt.“[15]

Werner Schandor rezensierte in der Wiener Zeitung, der Roman sei ein "....literarisches Schwergewicht, opulent und gelehrt wie Umberto Ecos Der Name der Rose, von verstörender Schönheit wie Patrick Süskinds Das Parfüm und rotzig-trotzig erzählt wie Philip Roths Portnoys Beschwerden." Kaisers Schilderungen seien „dreidimensional und lebendig“. Kapitel für Kapitel tauche man tiefer in sehr unterschiedliche Welten ein: zum einen die Metropole New York im Zeichen der sexuellen Befreiung auf dem Höhepunkt der Flower-Power-Ära, zum anderen die untergehende jüdische Welt von Berlin im Dritten Reich. Ebenso beeindruckend sei das Wissen um die „Schwarze Kunst“ und seine Schilderung obskurer Sammlerkreise. Der Autor wird als wortgewandt und stilsicher bewertet, „nur selten – etwa bei der Charakterisierung von Eisensteins Helfer, einer Mischung aus Quasimodo und Silas, dem Killer aus Dan BrownsSakrileg“ – trägt Kaiser etwas dick auf.“[16]

Janet Kinnert empfiehlt den Roman in Kultur24.berlin als „unterhaltendes Konglomerat an Jean- Baptiste Grenouille aus Süskinds Das Parfum, ein Hauch von Das Schweigen der Lämmer und eine Hinwendung in das Berlin der 1990er.“[17]

In l'Opinion rezensierte Bernard Quiriny, Kaiser mische den Initiationsroman mit bibliophiler Fantasie, den Thriller mit dem historischen Fresko. Der Leser tauche manchmal in das Manhattan von Philip Roth ein und beginne manchmal eine beliebte Saga a la Carlos Ruiz Zafon.

„Man fragt sich, ob er einen Kurs im Sinn hat oder ob er dem Faden seiner Inspiration folgt. Ein paar gute Striche, um hundert Seiten oder mehr zu eliminieren, hätten das Volumen leichter verdaulich und weniger verwirrend gemacht.“[18]

Auftritte als Stand-up-Comedian[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Show Gemeinschaft - Zwischen Einsamkeit und Gruppenzwang wurde als humorvoller Vortrag zum Thema Gemeinschaft wahrgenommen, in dem er bewiesen habe, wie man philosophische Fragestellungen tiefgründig wie unterhaltsam aufbereiten kann: „So lenkte „Monty Python“-Fan Kaiser ... die Zuhörer samt vieler Zitate von Diogenes über Seneca zu Adorno oder Helmuth Plessner durch die Widersprüchlichkeit der „Condition Humaine“, der Bedingung des Menschseins. Letzte Antworten wollte und konnte er keine liefern, aber wertvolle Denkanstöße.“[19][20]

Positionen und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiker bezeichneten Kaisers Positionen als rechts, neurechts oder libertär. Kaiser sieht diese Diffamierungsversuche als unvermeidlich, "weil es eben am billigsten ist." Seiner Auffassung nach wirken Mainstreammedien wie eine "Brandmauer gegen alternative Sichtweisen." Er beruft sich dabei auf Kai Gniffkes Äußerung gegenüber Boris Reitschuster, sie sähen ihre Aufgabe nicht darin, Corona-Kritiker zu Wort kommen lassen.[21]

Im Interview mit Andrea Hanna Hünniger und Heike-Melba Fendel in Die Welt vom 30. April 2021 äußerte Kaiser

Während der COVID-19-Pandemie vertrat Kaiser eine regierungskritische Position, zu seinem Auftritt auf einer Demonstration in München am 26. Juni 2020 kommentierte Sabine Buchwald (Süddeutsche Zeitung), Kaiser baue ein Bedrohungsszenario auf. Er behaupte, man wolle „den Menschen als freies und vernunftbegabtes Wesen abschaffen". Er habe insbesondere „die Intellektuellen“ zum Widerstand gegen „Repression“ und den „Imperativ der Technik“ aufgerufen.[22]

Milosz Matuschek (NZZ und Schweizer Monat) attestierte Gunnar Kaiser, er haben den Widerspruch der Maßnahmen hinsichtlich Beerdigungen, Schulen, Unternehmen und Restaurants gegenüber den Antirassismus- Demonstrationen im Juni 2020 auf den Punkt gebracht. Es sei ein kolossales Eigentor zugunsten der geschmähten Skeptiker gewesen, die sich zu Recht fragen, wie gefährlich denn dann das Virus wirklich sei.[23]

Als Beitrag zum Thema Cancel Culture verfasste Kaiser gemeinsam mit Matuschek einen Appell für freie Debattenräume,[24] durch den er einem breiten Publikum bekannt wurde.[25] Bei Cancel Culture gehe es demnach darum, „mit Mitteln der Drohung, der Gewaltandrohung, tatsächlicher Gewalt, mit Mobbing oder Shitstorms Menschen unter Druck zu setzen, damit sie aus der Debatte gedrängt werden. Unter Druck gesetzt werden oft Dritte, zum Beispiel Veranstalter, Verleger, Arbeitgeber oder Plattformen, um die Leute unmöglich zu machen, um die es eigentlich geht, ohne dass diese in den Diskurs direkt mit einbezogen werden.“ Die Täter blieben dabei oft im Dunkeln, Urheber seien anonym. Die neue Qualität sei die „überbordende Political Correctness“ gegenüber Kunst und Kultur und der fehlende Protest dagegen, der politisch stigmatisiert und marginalisiert werde.[26]

Philipp Bovermann und Felix Stephan bezeichneten in der Süddeutschen Zeitung am 29.September 2020 den Brief zum Aufruf der Unterzeichnung des Appells als „obskur". Der Brief, der unter deutschsprachigen Künstlern, Akademikern, Intellektuellen die Runde mache, zeichne „ein düsteres Bild vom Zustand der Öffentlichkeit mit Einsatz alarmistischer Theatralik.“ Die Autoren des Artikels kontaktierten mehrere Unterzeichner, die zumeist ihre Unterschrift begründeten, darunter Ilija Trojanow und Hartmut Esser. In ihrem Vergleich mit dem Aufruf Letter on Justice and Open Debate in Harper's Magazine stellen die Autoren fest, es handle sich bei den Unterzeichnern um „bekannte Köpfe der rechtskonservativen Infosphäre, zu deren Beruf es gehört, hinter jeder Ecke politische Korrektheit und Moralterror zu vermuten und sich umstellt zu fühlen von linksradikaler Gesinnungsinquisition". Der amerikanische Aufruf sei dagegen „Selbstkritik der liberalen Öffentlichkeit“, der deutsche verzerre „eine lebendige Öffentlichkeit, die sich gegen illiberale, antisemitische oder auch nur irreführende Positionen verwahrt, als Krisensymptom und verlangt Toleranz auch für die Intoleranten.“[27]

Meedia-Kommentator und Unterzeichner Ben Krischke kritisierte die SZ-Darstellung in seiner Gegenrede vom 16. September 2020 als "wenig interessiert an der Sache". Die Autoren konstruierten eine Kontaktschuld und schöben alle Kritik in die rechte Ecke, wie auch den Aufruf selbst. Die eigene Antipathie als Bewertungsgrundlage für einen Appell zu nehmen, deren Erstunterzeichner-Liste sich diverser lese als manches Impressum einer Tageszeitung, sei journalistisch "mindestens fragwürdig".[28]

Die der FDP nahestehende Friedrich-Naumann-Stiftung distanzierte sich von Gunnar Kaiser, nachdem sie ihn ursprünglich als Moderator gewinnen wollte. In der NZZ vom 23. Dezember 2020 diskutierte Kaiser mit dem Stiftungsvorsitzenden Karl-Heinz Paqué über den Vorwurf der Nähe zu Verschwörungstheorien. Kaiser bette legitime Zweifel in eine verschwörungstheoretische Erzählung, so Paqué, und überschätze dabei zum Beispiel grotesk den Einfluss des Weltwirtschaftsforums. Dieses habe nach Kaisers Aussage eine „zentral geplante Kreislaufwirtschaft mit maximaler Kontrolle der Wirtschaft und der Menschen“ im Sinn. Kaiser glaube, einen „Weltmasterplan“ zur Beseitigung der Demokratie und der Marktwirtschaft aufgespürt zu haben. Damit bewege er sich „weit jenseits der liberalen Demarkationslinie“. Kaiser wies die Einordnung Paqués zurück: „Mein Vorwurf bleibt, dass man aus liberaler Warte die technokratischen Pläne des Weltwirtschaftsforums und anderer Akteure kritisieren muss, statt sie als blosse Buchphantasie abzutun. Da ist mir Ihr Liberalismus zu harmlos. Es gibt eine globale Gefahr für die Freiheit, auf die Liberale aufmerksam machen müssen.“[29]

Mladen Gladic (Die Welt) warf Kaiser am 29. Januar 2021 vor, eine rote Linie überschritten zu haben. Kaiser habe auf Facebook die Frage hinsichtlich der Corona-Pandemie gepostet, ob ältere Menschen ein paar Lebensjahre mehr verdient hätten, wenn sie die Einschränkungen anderer und ihre desaströsen Konsequenzen "hinnehmen und freudig akzeptieren"[30] (vollständiges Zitat in der Fußnote).

Es ist kein Fall von „Cancel Culture“, wenn man feststellt, dass Gunnar Kaiser, der die Bedingungslosigkeit des Rechts auf Leben, die ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist, relativiert, als Gesprächspartner bis auf Widerruf nicht mehr infrage kommt.[31]

In einer Kontroverse vom November 2020 warf Kaiser Mai Thi Nguyen-Kim von MaiLab vor, ihre Annahme, in der Wissenschaft gäbe es einen Konsens, sei ein typischer Fehlschluss der technokratischen Weltanschauung: „Wissenschaft lebt von Dissens, nicht von Konsens“.[32]

In einem Artikel des Tagesspiegel vom 21. Mai 2021 verglichen Andreas Busche und Hannes Soltau in Zusammenarbeit mit Antischwurbler den "rechten Libertären" Kaiser und Paul Brandenburg und analysierten ein Gespräch beider zum Thema Grundrechtseinschränkungen im Vorfeld der Video-Aktion "Alles Dichtmachen". Bei beiden liefe es oft auf den "Punkt" hinaus, dass Menschenleben gegen Freiheitsrechte "ausgespielt" würden.[33]

Hans-Jürgen Jakobs (Handelsblatt) konstatiert, die "Deformation der Debattenkultur" sei der vielleicht bedrohlichste Kollateralschaden dieser Krise. "Sie sorgt dafür, dass wesentliche Pfeiler unseres Systems brüchig werden." Polarisierung, Aggression und Hysterisierung seien die Merkmale dieser Fehlentwicklung. In der Welt der "normierten Mittelstandsgesellschaft" wolle niemand stigmatisiert werden. Dagegen stünden Milosz Matuschek und Gunnar Kaiser mit ihrem Aufruf für freie Debattenräume.[34]

Blogs und Vlogs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiser gründete den Kultur-Blog KaiserTV. Auf seinem youtube Kanal veröffentlicht Gunnar Kaiser mehrere Videos pro Woche, die circa 221K Abonnenten erreichen.

Gerichtsentscheidung gegen Kanallöschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juli 2021 wurde der Youtube-Kanal Kaisers ohne genaue Nennung von Gründen gesperrt. Am selben Tag stellte der Anwalt Kaisers, Joachim Steinhöfel, daher einen Antrag auf einstweilige Verfügung, die die 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln am 13. Juli erließ. Steinhöfel wertete dies als sensationellen Präzedezenzfall und Entscheidung für die Pressenfreiheit. Youtube muss Verstöße gegen Richtlinien konkret aufschlüsseln.[35]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heike Melba-Fendel ist Kaisers Halbschwester.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachbücher

Fiktionale Literatur

Beiträge

  • Der Gottesmann. In: Moral. Hrsg. von Jens Neuling. VirPriV Verlag, Bad Oeynhausen 2001.
  • Später, nachts. In: Wandler, Zeitschrift für Literatur, Nr. 25. Ligatur e. V., Vaihingen 2000.
  • Paperback Writer. In: netzgeschichten 5. Hrsg. von Sven Trautwein. yedermann Verlag, Riemerling 2003.
  • Der Brief. In: Ein Gast von Nebenan, Allitera Verlag, München 2003

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Süddeutsche Zeitung: Philosophierender Comedian. Abgerufen am 13. Januar 2020.
  2. VRM GmbH & Co KG: Philosophische Stand-up-Comedy in Rüsselsheim - Main-Spitze. Abgerufen am 13. Januar 2020.
  3. „Frag dich, was du selbst lesen willst“. 12. Oktober 2017, abgerufen am 30. Juni 2020.
  4. Über Gunnar Kaiser. Abgerufen am 29. September 2020.
  5. „Frag dich, was du selbst lesen willst“. 12. Oktober 2017, abgerufen am 30. Juni 2020.
  6. Beiträge von Gunnar Kaiser im Schweizer Monat
  7. z. B. Gunnar Kaiser: Vorwärts zur neuen Staatsordnung: Warum Intellektuelle in der Corona-Zeit das kritische Denken kritisieren in NZZ 9. September 2020
  8. Gunnar Kaiser: Gunnar Kaiser: Die ungewisse Welt und ihre Feinde. In: DIE WELT. 22. Dezember 2020 (welt.de [abgerufen am 29. Dezember 2020]).
  9. Dans la Peau, Titel der französischen Übersetzung von Unter der Haut.
  10. Nella Pelle, Titel der italienischen Übersetzung von Unter der Haut.
  11. BAJO LA PIEL Gunnar Kaiser. In: Adriana Hidalgo. Abgerufen am 28. Dezember 2020 (spanisch).
  12. Derinin Altında, Titel der türkischen Übersetzung von Unter der Haut.
  13. Von Redaktion literaturkritik.de: Berührung und Verführung, Geschichte und Geheimnis – Gunnar Kaisers anspielungsreicher Debütroman „Unter der Haut“ - : literaturkritik.de. Abgerufen am 13. Januar 2020 (deutsch).
  14. https://www.swr.de/swr2/programm/download-swr-16208.pdf
  15. Cornelia Wolter: Gunnar Kaiser aus Köln mit seinem Debütroman „Unter die Haut“. 2. August 2018, abgerufen am 13. Januar 2020 (deutsch).
  16. Werner Schandor: Obsessive Bibliophilie. Abgerufen am 13. Januar 2020.
  17. Buchempfehlungen von Janet Kinnert #1. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  18. «Relié pleine peau». La critique de Bernard Quiriny. 18. Februar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020 (französisch): „Intarissable, Kaiser joue sur tous les tableaux : il mélange le roman d’initiation avec la fantaisie bibliophilique, le thriller avec la fresque historique ; on se croit tantôt plongé dans le Manhattan de Philip Roth, tantôt embarqué dans une saga populaire à la Carlos Ruiz Zafon. On se demande s’il a un cap en tête, ou s’il suit le fil de son inspiration. Quelques bons coups de serpe, pour éliminer cent pages, voire plus, auraient rendu le volume plus digeste, et moins confus.“
  19. VRM GmbH & Co KG: Philosophische Stand-up-Comedy in Rüsselsheim - Main-Spitze. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  20. Redaktion: Gunnar Kaiser sucht die Gemeinschaft im Alten Wannenbad Gera. 1. Dezember 2019, abgerufen am 30. Juni 2020 (deutsch).
  21. Die Tagespost: Die Tagespost. 5. November 2020, abgerufen am 4. Oktober 2021 (deutsch).
  22. Sabine Buchwald: München: Demos gegen Coronamaßnahmen und Rassismus. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  23. Milosz Matuschek: Corona-Demos und Black lives matter: Gelten hier Doppelstandards? Abgerufen am 30. Juni 2020.
  24. Die Tagespost: Die Tagespost. 5. November 2020, abgerufen am 12. März 2021 (deutsch).
  25. Ben Krischke: YouTube dreht Gunnar Kaiser den Geldhahn zu – und kassiert Schlappe vor Gericht | MEEDIA. 30. Juli 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021 (deutsch).
  26. Hubertus Volmer: Ein Aufschrei namens "Cancel Culture". Abgerufen am 29. September 2020.
  27. Philipp Bovermann, Felix Stephan: Debatte: Was ist der "Appell für freie Debattenräume"? Abgerufen am 29. September 2020.
  28. Ben Krischke: Warum ich den "Appell für freie Debattenräume" unterzeichne | MEEDIA. 16. September 2020, abgerufen am 13. März 2021 (deutsch).
  29. Ein Streitgespräch über Corona und die Grenzen des Liberalismus (nzz.ch) https://www.nzz.ch/international/ein-streitgespraech-ueber-corona-und-die-grenzen-des-liberalismus-ld.1593530
  30. Mladen Gladić: Gunnar Kaiser hat die rote Linie überschritten. Ein Kommentar. In: DIE WELT. 29. Januar 2021 (welt.de [abgerufen am 12. März 2021]): „Haben ältere Menschen“, fragt er, „die klaglos hinnehmen, dass ‚in ihrem Namen‘ und ‚zu ihrem Schutz‘ Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzt werden, sie Störungen und Neurosen entwickeln, unter Isolation und Einsamkeit so sehr leiden, dass unter ihnen die Suizidrate signifikant steigt, sie seit beinahe einem Jahr nur noch einen billigen Abklatsch von Bildung bekommen, nicht mehr unbeschwert spielen und ihren Hobbys nachgehen können, sie zu Hause vernachlässigt werden, auch kleine Kinder acht Stunden am Tag im Sommer Masken tragen mussten und eine ganze jüngere Generation für die zukünftigen Schulden und gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgeschäden wird bürgen und aufkommen müssen …“ – hier fügt Kaiser einen Absatz ein – „… haben ältere Menschen, die das hinnehmen und freudig akzeptieren für ein paar eigene Lebensjahre mehr, diese Lebensjahre dann verdient?“
  31. Mladen Gladić: Gunnar Kaiser hat die rote Linie überschritten. Ein Kommentar. In: DIE WELT. 29. Januar 2021 (welt.de [abgerufen am 12. März 2021]).
  32. Die Tagespost: Die Tagespost. 14. November 2020, abgerufen am 12. März 2021 (deutsch).
  33. Die Geschichte hinter #allesdichtmachen. Abgerufen am 29. Mai 2021.
  34. Essay: Polarisierung, Aggression und Hysterisierung – über ein Land, das seine Debattenkultur verlor. Abgerufen am 4. Oktober 2021.
  35. Ben Krischke: YouTube dreht Gunnar Kaiser den Geldhahn zu – und kassiert Schlappe vor Gericht | MEEDIA. 30. Juli 2021, abgerufen am 4. Oktober 2021 (deutsch).
  36. dnb.de
  37. amazon.com CreateSpace Independent Publishing Platform


[[Kategorie:Blogger]] [[Kategorie:Autor]] [[Kategorie:Schriftsteller (Köln)]] [[Kategorie:Deutscher]] [[Kategorie:Geboren 1976]] [[Kategorie:Mann]]