Benutzer:Kath Erich/Baustelle3

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St. Jakobus der Ältere (Guntramsdorf) möglicher Hauptlink, Pfarrkirche Guntramsdorf als redirekt

Bild:

Die Pfarrkirche Guntramsdorf ist eine dem hl. Jakobus geweihte römisch-katholische Kirche. Sie wurde in den Jahren 1948 bis 1952 unter der Gesamtplanung 1950 von Josef Vytiska errichtet.

Die Pfarrkirche Guntramsdorf in Guntramsdorf ist eine dem hl. Jakobus den Älteren geweihte römisch-katholische Kirche und steht am Kirchenplatz.

Gemeinde Guntramsdorf[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

  1. Funde bezeugen, dass das Gemeindegebietes bereits vor 5000 Jahren besiedelt worden war... Im und vom Ort sind mehrere archeologisch interessante Fundstücke vorhanden. Drei von ihnen befinden sich im nunmehrigen Gotteshaus...
  2. Pfarre Guntramsdorf (1. urkundliche Bezeugnung, Abtrennung der Expositur Eichkogelsiedlung..)
  3. Die drei Kirchen am heutigen Standort

Kirche[Bearbeiten]

Sie wurde in den Jahren 1948 bis 1952 unter der Gesamtplanung 1950 von Josef Vytiska errichtet.

Ausstattung[Bearbeiten]

Kirchenraum
36,5 x 19 m
Decke und Kirchendach werden von zehn Betonpfeilern getragen.
Turm
Höhe 44 m
Glocken
  1. Große Glocke: Ton f, 955 kg schwer
Die Glocke trägt das Bild des hl. Josef und die Worte: Dem Schutzpatron der Arbeiter aus den Früchten der Arbeit ehrfurchtsvonn zugeeignet. Sammlung Direktor Richard Kögl.
  1. Mittlere Glocke: Ton as, 600 kg schwer
Die Glocke trägt das Bild des der Gottesmutter und die Worte: Magna mater Austria -- ora pro nobs ex collect -- Richard Kögl."
  1. Kleine Glocke: Ton b, 398 kg schwer [1]
  1. Knoll, 189f

Rundgang durch die Kirche[Bearbeiten]

Ein kleiner Kirchenführer.

Über Pfarren, Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • DEHIO-HANDBUCH. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Niederösterreich südlich der Donau. Teil 1. A bis L. Guntramsdorf Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, Seiten 626 bis 627.

Weblinks[Bearbeiten]

.Guntramsdorf .Guntramsdorf


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Fallbeispiel Pfarre Guntramsdorf und Pfarre Neuguntramsdorf[Bearbeiten]

Dieses Fallbeispiel zeigt:

1. Die Situation einer Pfarrkirche nach ihrer Zerstörung und die einzelnen Schritte bis zu ihrer Wiedererrichtung. 2. Die Errichtung einer "Zweigstelle" (Expositur) einer Pfarre. 3. Das Werden der Expositur zu einer selbstständigen Pfarre.

Quelle: Knoll, Josef: Chronik der Marktgemeinde und Pfarre Guntramsdorf / Verf. und Verl.: Josef Knoll. - Guntramsdorf : Knoll, 1957

1. Die Situation einer Pfarrkirche nach ihrer Zerstörung und die einzelnen Schritte bis zu ihrer Wiedererrichtung.

a. 24. Mai 1944: 2 Bombentreffer zerstörten die Kirche bis auf den Turm voll.
b. Einrichtung zweier Notkapellen durch die Pfarrgemeinde, je eine für die Wochentagsmessen (Pfarrjugendheim) und für die Sonntagsmessen ("Leutgeberstube". Offenbar ein Raum eines Herurigenlokals, in dem am Sonntag die hl. Messe gefeiert wurde. Die Sakristei war die Waschküche).
c. Herbst 1945 Bau der Notkirche.
d. 2.12.1945: Weihe der Notkirche durch Kardinal Innitzer.
e. (19. 9.) 1948 - 1952 Wiederaufbau der Pfarrkirche.
Aufräumarbeiten und sprengen des Turms
22. Juni 1949: Grundsteinweihe nachdem "die Mauern des Gotteshauses bereits" emporgeachsen waren.
4. Mai 1952: Kirchenweihe durch Kardinal Innitzer.

Anmerkung: Die ehemalige Notkirche diente zur Zeit der Herausgabe der Chronik als Pfarrsaal.


2. Die Errichtung einer "Zweigstelle" (Expositur) einer Pfarre.

14.8.1938: Erster Spatenstich zur Gründung der Siedlung unter dem Eichkogel (Eichkogelsiedlung - damals Holzwebersiedlung genannt) durch Gauleiter Globocnik. "Sie soll in ersgter Linie den alten, illegalen Kämpfern dienen, die hier von iohren Mühen ausrasten sollen" Außerdem sollte der Südosten Wiens zur Gartenstadt ausgebaut werden und mit dfer Großstadt verbunden werden. Der ein Jahr später erfolgte Kriegsausbruch vereitelte die Zielsetzungen.

Nach dem Kriegsende gelangte die Siedlung in den Besitz der "Neuen Heimat".
Am 17. 7. 1947 erwarb die Pfarre Guntramsdorf von der "Neuen Heimat" inmitten der Siedlung ein Grundstück (3391m²)und begann mit der Errichtung einer "Notgottesdienststätte" aus Holz.
Am 19.9.1948 wurde die Siedlung unter dem Eichkogel zu einer eigenenh Expositur mit eigfener Matrikelführung und eigenem Pfarrkirchenratsgebiet. Am gleichen Tag "benedizierte Prälat Dr. Weinbacher die dem hl. Josef geweihte Notkirche. Leiter der Expositur war der erste Kaplan von Guntramsdorf.
Díe Siedlung erlebte einen starken Bevölkerungsanstieg, weswegen am 2. 9.1950 eine Schulexpositur "für die Kleinen" errichtet. Zum Zeitpunkt der Verfassung der Chronik betgrug die Einwohneranzahl der Siedlung 1661.

3. Das Werden der Expositur zu einer selbstständigen Pfarre

29.9.1957: Pfarrhof und Pfarrheimweihe in der Eichkogelsiedlung. Der erste Kaplan von Guntramsdorf übersiedelte nunmehr in die Expositur.

Da ich nur über die erste Auflage der Chronik verfüge, kann ich nicht sagen, wann genau die neue Kirche Neu Guntgramsdorf erbaut worden ist und ab wann sie eine eigene (und nicht nurmehr iene Expositur) Pfarre wurde. Dies herauszufinden ist jedoch eine leichte Übung.


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Pfarren, Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

1. Die Pfarre ist der unterste selbständige Teilverband (Seite 384)

2. Jede Diözese und jede ihr gleichgestellte Teilkirche muss flächendeckend in Pfarren (Vgl. unten unkt 3) gegliedert sein (Seite 384).

Die Pfarre ist eine bestgimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die auf Dauer errichtet ist und vom Pfarrer geleitet wird. Aufgabe des Pfarrers: Seelsorge (Seite 385).

Glieder dieser Gemeinschaft sind alle Getauften, die in der Pfarre ihren Wohnsitz oder Nebenwohnsitz haben - Territorialpfarren (Seite 385).

Personal bestimmte Pfarren: Z. B. Militärpfarrer (Seite 387f)

2. Die Pfarre ist eine nichtkollegiale Körperschaft, also eine Personengemeinschaft mit Rechtspersönlichkeit. Rechtlich wird sie vom Pfarrer vertreten (Seite 387).

3. Regelform:Kanonische Pfarre. Weitere Formen: Pfarrverband, Quasipfarren (z:B. Aus dem Pfarrverband gelöste Expositur) (Seite 388f) a. Die aus seelsorgerischen Gründen erfolte interne Gliederung einer Pfarre (z.B. in Pfarrbezirke) erzeugt keine Rechtswirkungen nach außen. (Seite 390) b. Die Pfarrkirche ist die Hauptkirche der Pfarre. Sie muss für alle seelsorglichen Bedürfnisse ausgestatttet sein (Tauffbrunnen! Tabernakel!) In ihr sollen auch alle Taufen und Trauungen stattfinden. Neben ihr können auf dem Pfarrterritorium noch andere Kirchen und Kapellen bestehen. Teilweise stehen sie im Eigentum und in der Verwaltung der Pfarre, teilweise anderen Rechtsträgern, z. B. Ordensgemeinschaften. Die Sonntagspflicht kann in jeder dieser Gottesdienststätten erfüllt werden. Für Hausmessen usw. bestehen besondere Bestimmungen. (Quellenangabe derzeit offen)

4. Errichtung/Aufhebung/Änderung: Diözesanbischof nach Anhörung des Priesterrates. (Seite 392f) 5. Staatskirchenrechtliche Stellung a. Deutschland:

Bundesrepublik Deutschland:Die Katholische Kirchengemeinde, und damit auch die Pfarre, ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. (Seite 394f)

Die DDR Verfassung 1968 enthält keine Bestimmungen und verweist auf Vereinbarungen (Seite 394f) Anmerkung: Die verfassungsmäßige Lage nach dem Zusammenschluss ist mir nicht bekannt, weswegen ich dies erst einmal kommentarlos zur Kenntnis nehme. b. Österreich: "Pfarrkirche" und "Pfarrpfründe" genießen öffrentlich-rechtliche Stellung. (Seite 395) Anmerkung: Die Pfarrkirche betrifft die Pfarre, die Pfarrpfründe stellt den Lebensunterhalt des Pfarrers sicher. c. Schweiz: ES gilt kantonales Recht. Auch Quasipfarren können staatliche Rechtspersönlichkeit besitzen (Kirchengemeinden) (Seite 395) Quelle: Hack Hubert in Listl/Müller/Schmitz; Handbuch des katholischen Kirchenrechts, Verlag Friedrich Pustet, Rgensburg, 1983, ISBN 3-7917-0860-0, S 384-395 3. Kirche/Kapellen/sonstige Gottesdienststellen

  • Kirche[3] (Stichwortsuche)
  • Kapelle[4] (Stichwortsuche)
  • Sonstige Gottesdienststellen
Quellen: Liturgische Vorschriften und Diözesane Regelungen

4. Dom und Kathetrale/Pfarrkirche/Sonstige Kirchen/Kapellen/Sonstige Gottesdienststellen

  • Dom und Kathetrale
  • Pfarrkirch
  • Sonstige Kirchen
  • Öffentliche Kapellen
  • Nicht öffentliche Kapellen
  • Sonstige Gottesdienststellen
Quellen: Lexikon

5. Richtlinien für Kirchebau

Quellen: Diözesane Vorschriften

6. Juristische Personen lt. Kirchenrecht und lt. Staatskirchenrecht

Quellen:

7. Notkirchen/Siedlungskirchen/Beispiele 1. Kirchen und Kapellen sind immer als Kirchen und Kapellen geweiht. Werden Provisorien als "Notkirche" oder mit einem anderen Ausdruck bezeichnet, ist das zwar ein Hinweis darauf, dass sie nur zur Überbrückung eines momentanen Zustands dienen, ändert aber nichts daran, dass sie geweihte Kirchen (und Kapellen) sind. Ihre Ausstattung usw. ist natürlich sparsamer und ihre Kapazität beschränkter. Provisorien können natürlich auch sehr lange bestehen. 2. Die Ortsentwicklung lässt viele von der Hauptkirche entfernte Siedlungsgebiete entstehen. Es ist eine finanzielle und personelle Frage, ob und in welcher Ausstattung in Siedlungen Kirche unhd Kapellen errichtet und auch betreut werden können. Allerdings gibt es auch Beispiele dafür, dass die bisherige Pfarrkirche durch die Ortsentwicklung ihre zentrale Stellung verloren und ein Neubau ihre Funktion übernommen hat.