Benutzer:Kopilot/Anetta Kahane

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Anetta Kahane (2016)

Anetta Kahane (geboren am 25. Juli 1954 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Journalistin und Autorin. Sie ist Diplom-Lateinamerikanistin und arbeitete in der DDR als Dolmetscherin, Übersetzerin und Dozentin. 1990 war sie die erste Ausländerbeauftragte des Ost-Berliner Magistrats, baute nach der Wiedervereinigung die Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen in Berlin mit auf und setzte sich für eine interkulturelle Bildung an Schulen in den neuen Bundesländern ein. Sie engagiert sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Ende 1998 begründete sie die Amadeu Antonio Stiftung mit, deren hauptamtliche Vorsitzende sie seit 2003 ist.

Von 1974 bis 1982 war sie Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) der DDR-Staatssicherheit. Seit diese frühere Tätigkeit 2002 bekannt wurde, benutzen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten sie zu Kampagnen gegen Kahane und die Stiftung.

Anetta Kahane lebt in Berlin. Sie ist geschieden und hat eine Tochter.[1]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anetta Kahane ist das jüngste von drei Kindern des kommunistischen Journalisten Max Kahane und der Künstlerin Doris Kahane, geborene Machol. Beide Eltern waren säkulare Juden und flohen 1933 vor dem nationalsozialistischen Regime aus Deutschland. Max Kahane kämpfte als Interbrigadist ab 1938 im spanischen Bürgerkrieg für die Zweite Spanische Republik, dann in der französischen Résistance.[2] Doris Machol schloss sich 1940 in Frankreich der Résistance an.[3] Sie war 1944 bis zur Befreiung im Sammellager Drancy interniert.[4] Nach Kriegsende kehrten die Eltern als Kommunisten nach Ost-Berlin zurück.[5] In der DDR wurden sie als „politisch und rassisch“ Verfolgte des Naziregimes (VdN) eingestuft.[6] Einer der Brüder Anetta Kahanes ist der Filmregisseur Peter Kahane.

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wuchs in Berlin-Pankow auf,[7] wo die jüdische Familie ihrer Mutter seit mehreren Generationen ansässig gewesen war. Der Vater war Mitglied der SED. Als er 1957 der erste Auslandskorrespondent der Nachrichtenagentur ADN der DDR in Indien wurde, lebte die Familie drei Jahre in Neu-Delhi und Anetta Kahane besuchte eine indische Vorschule. 1961 wurde sie in Berlin eingeschult und kam zu den Jungen Pionieren. 1963 zog die Familie für neun Monate nach Rio de Janeiro, wo Max Kahane für die DDR-Zeitung Neues Deutschland als Auslandskorrespondent arbeitete.[8]

Wie andere Kinder der Holocaust-Nachfolgegeneration wuchs Anetta Kahane unter dem prägenden Eindruck der Traumata ihrer Eltern auf.[9] Während ihrer Schulzeit begann sie sich laut ihrer Autobiografie gegen den Willen ihrer Eltern öffentlich als Jüdin zu bekennen.[10] Sie trug eine Halskette mit Davidstern und erfuhr antisemitische Feindseligkeit u.a. von Eltern einer Mitschülerin.[11]

Ausbildung und Tätigkeiten bis 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anetta Kahane schloss 1973 die Erweiterte Oberschule mit der Hochschulreife ab. Sie absolvierte anschließend ein Volontariat in der Lateinamerika-Redaktion des Senders Radio Berlin International. Von Herbst 1974 bis 1979 studierte sie Lateinamerikanistik an der Universität Rostock. Nach dem Diplomabschluss wurde sie der Humboldt-Universität zu Berlin zugeteilt, wo sie von 1980 bis 1983 portugiesischen Sprachunterricht gab.[1]

Im Alter von 19 Jahren wurde Anetta Kahane vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) angeworben. Nachdem eine Freundin bei einem Fluchtversuch verhaftet worden war, verhörte das MfS sie als mögliche Mitwisserin der Flucht. In dem Zusammenhang willigte sie in die Zusammenarbeit ein.[12] Das MfS führte sie 1974 bis 1982 als IM „Victoria“. Ihr Führungsoffizier notierte, dass sie gleich beim zweiten Treffen „Personen belastet“ habe. Etliche von ihnen wurden anschließend vom MfS überprüft.[13] In den Akteneinträgen wurde sie jedoch auch als „unzuverlässig, politisch-ideologisch unausgereift und schwer zu führen“ eingestuft,[14] so dass das MfS ihr zunächst die Erlaubnis zu Auslandsreisen als Dolmetscherin verwehrte.[15]

Im Jahr 1979 durfte sie nach São Tomé und Príncipe (Westafrika) reisen, um als Dolmetscherin für Portugiesisch im dortigen Staatlichen Planungsministerium der DDR zu arbeiten; 1981 begleitete sie Tiefbauingenieure in Mosambik. Nach ihren Angaben erlebte sie die vorgebliche „sozialistische Bruderhilfe“ als rassistischen und paternalistischen Umgang der DDR-Vertreter mit der Bevölkerung. Darin habe sie das Versagen und die Verlogenheit des staatlich verordneten Antifaschismus erkannt.[10]

Sie kündigte die Zusammenarbeit mit dem MfS 1982 von sich aus auf. Das MfS strich sie umgehend von der Reisekaderliste.[16][17] Sie verlor ihre Anstellung an der Universität und arbeitete ab 1983 freiberuflich als literarische Übersetzerin.[18] 1986 stellte sie einen Ausreiseantrag.[16] Vom Abbruch ihrer IM-Tätigkeit an wurde sie nach Aktenlage selbst vom MfS beobachtet, besonders seit ihrem Ausreiseantrag.[15][19] Nach der Wende habe sie ihren engsten Mitarbeitern gegenüber ihre Stasitätigkeit bekannt, sich jedoch gegen eine Selbstanzeige entschieden.[20]

Ab Mitte der 1980er Jahre gehörte sie mit Salomea Genin, Barbara Honigmann, deren Mann Peter und anderen der Gruppe „Wir für uns“ in der Jüdischen Gemeinde in Ost-Berlin an, die sich mit den Geschichten der Flucht ihrer Eltern und Großeltern aus Deutschland 1933 und deren Rückkehr 1945 beschäftigte.[21][22]

In der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung in der DDR setzte sie sich für Ausländer und Minderheiten ein. Sie nahm für das Neue Forum an der Arbeitsgruppe Ausländerfragen des Runden Tisches teil.[23] Sie war mit verantwortlich für einen Antrag, der sich „Aufruf zur Aufnahme sowjetischer Juden in der DDR“ nannte. Er wurde am 12. Februar 1990 ohne Gegenstimmen angenommen und von der damaligen Regierung der DDR umgesetzt.[22]

Von Mai bis Oktober 1990 war Anetta Kahane die erste und zugleich letzte Ausländerbeauftragte im Magistrat von Ost-Berlin.[24] Als sie erlebte, dass Sinti und Roma, Schwarzafrikaner und Vietnamesen auf offener Straße zusammengeschlagen wurden, hat ihr Kampf gegen den Alltagsrassismus begonnen. Nach ihrer Meinung sei das sogenannte Ausländerproblem zuallererst ein Inländerproblem gewesen.[25] Sie kritisierte die Bagatellisierung von rassistischen Angriffen durch die Volkspolizei, die sich mehrmals geweigert hätte Anzeigen von Betroffenenen entgegenzunehmen. Bewusstseinsbildende Maßnahmen hielt sie für das einzige, was helfen würde.[26]

Als am 3. Oktober 1990 mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland die Vereinigung vollzogen wurde, befand sich Anetta Kahane als Ausländerbaufragte von Ost-Berlin in Israel zu einem Erfahrungsaustausch über die Integration von Juden aus der Sowjetunion. Sergey Lagodinsky berichtete, dass die israelischen Behörden ihr als Amsträgerin eines kommunistischen Landes sowie als Jüdin aus Deutschland, die Juden ins „Täterland“ statt nach Israel holte, mit Misstrauen begegneten. Nachdem der Antrag zur Aufnahme sowjetischer Juden in der DDR auch von den Ministerpräsidenten der Bundesrepublik anerkannt worden war, konnten etwa 200.000 Juden ins wiedervereinigte Deutschland auswandern. [27][22]

Tätigkeiten seit 1991[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Land Berlin beauftragte 1991 Kahane, die zu dem Zeitpunkt Verwaltungsangestellte war, mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung die Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen in Berlin aufzubauen. Weitere 17 Projekte entstanden in den darauf folgenden Jahren in Ostdeutschland.[28][29] Treibende Kräfte waren Christian Petry von der Freudenberg Stiftung und Anetta Kahane.[30] Sie gründete den Verein RAA e. V. (Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule) als Träger aller Regionalen Arbeitsstellen in den neuen Bundesländern. Deren wichtigste Schwerpunkte waren vom Beginn der 1990er Jahre an die Bekämpfung des Rechtsextremismus, die Erziehung zur Demokratie und interkulturelle Bildung. Für die Umsetzung der Ziele entwickelte die RAA Berlin Kriterien. Kahane war überzeugt, dass eine demokratische, zur Nachbarschaft offene Schule der Weg sei, der Gefahr der Ethnisierung von Konflikten und der sozialen Ausgrenzung entgegenzuwirken.[31] Für Anetta Kahane ist das Gegenteil von Faschismus nicht Antifaschismus, sondern die demokratische Kultur.[32] Bernd Wagner und Kahane, die in den Regionalen Arbeitsstellen und dem Zentrum Demokratische Kultur zusammenarbeiteten,[33] vertraten seit 1990, Rechtsextremismus in Ostdeutschland nach der Wende lasse sich nicht nur ökonomisch und sozialpsychologisch erklären, sondern müsse historisch aus der DDR-Geschichte begriffen werden. Dort habe es lange vor 1989 Ausländerfeindlichkeit und eine rechte Jugendszene gegeben.[34][26] Ihre Thesen werden erst seit Ende der 1990er Jahre in der Forschung stärker beachtet.[35] Als die Fremdenfeindlichkeit und der Rechtsextremismus in Ostdeutschland weiter eskalierten, gründete Kahane zusammen mit anderen 1998 die Amadeu Antonio Stiftung mit dem Anliegen, die demokratische Zivilgesellschaft gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus zu stärken.

Am 8. Oktober 2002 gab die Sozialsenatorin des Landes Berlin, Heidi Knake-Werner, in einem Radiointerview bekannt, dass Kahane ihre Wunschkandidatin für die Nachfolge von Barbara John sei, der Ausländerbeauftragten des Berliner Senats.[36] Daraufhin machten Zeitungsberichte bekannt, dass Kahane von 1974 bis 1982 als IM der Stasi gearbeitet hatte, und kritisierten, dass dies nicht schon früher offengelegt worden war.[29] Kahane genoss zu diesem Zeitpunkt bundesweit ein hohes Ansehen für ihr Engagement gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus, für das sie im September desselben Jahres mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet wurde. Knake-Werner war darüber informiert gewesen, dass sich Kahane als 19-Jährige für die Staatssicherheit verpflichtet hatte, und plädierte wie die FDP und SPD im Berliner Senat für eine Einzelfallprüfung, während die damalige CDU-Generalsekretärin Verena Butalikakis schon das Anliegen zurückwies, eine ehemalige IM in dieses Amt zu setzen.[13] Am 10. Oktober erklärte Kahane, sie stehe für das Amt der Ausländerbeauftragten des Senats nicht zur Verfügung.[37] In ihrer 2004 erschienenen Autobiografie mit dem Titel Ich sehe was, was du nicht siehst. Meine deutschen Geschichten setzte sie sich mit ihrer IM-Tätigkeit auseinander.[38][14]

Bis 2003 war Anetta Kahane Leiterin der RAA Berlin und Geschäftsführerin des RAA e. V.[18] Im selben Jahr wurde sie hauptamtliche Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung. In Veröffentlichungen und Projekten setzt sie sich gegen Rassismus und Antisemitismus ein und entwickelte pädagogische Praxisangebote mit. Antisemitismus ist für Kahane, laut Heribert Prantl, „das Exempel und Lehrfeld für alle anderen rassistischen Angriffe“.[39] Sie beschäftigt sich insbesondere mit Judenfeindlichkeit in der DDR, über die sie in einem Interview mit der Jüdischen Allgemeine sagte:

„Alles Jüdische, einschließlich der Judenfeindschaft, war dort ein Tabu […] Man hat das Thema quasi unsichtbar gemacht. Und damit den Bürgern die Möglichkeit genommen, sich mit Juden auseinanderzusetzen. Der Antisemitismus, den es in der DDR auf jeden Fall gab, war sehr subtil und trat vorrangig durch politische, kulturelle und israelfeindliche Stereotype zutage.“[40]

Nach der Dritten Weltkonferenz gegen Rassismus 2001 in Durban, auf der gefordert wurde, die UN-Resolution 3379 wieder in Kraft zu setzen, in der Zionismus als eine Form des Rassismus bezeichnet wurde, gehörte Kahane mit Julius H. Schoeps u. a. zu den deutsch-jüdischen Protagonisten, die die global auftretende Feindschaft gegen Israel als einen Angriff auf den „kollektiven Juden“ bezeichneten.[41] Zusammen mit Deidre Berger, Micha Brumlik, Stephan J. Kramer und Julius H. Schoeps initiierte Anetta Kahane 2015 das „Netzwerk zur Erforschung und Bekämpfung des Antisemitismus“ (NEBA).[42] Für Kahane ist Antisemitismus von heute ein „weltweites Unbehagen am Jüdischen“. Es könne sich „in den unterschiedlichsten Formen Bahn brechen, von diffusen Verschwörungstheorien gegenüber einer vermeintlichen jüdischen Machtelite bis zur Israelkritik in ‚das wird man ja wohl noch sagen dürfen‘-Manier“.[43]

Kampagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtskonservative bis rechtsextreme Akteure instrumentalisieren Kahanes IM-Vergangenheit für kampagnenartige Angriffe gegen sie und die Stiftung.[44]

Im Jahr 2012 beauftragte Anetta Kahane den Politikwissenschaftler Helmut Müller-Enbergs, Art und Folgen ihrer Tätigkeit als IM zu untersuchen.[45] Er legte im November 2014 seine zusammenfassende gutachterliche Stellungnahme vor: Die Akten, die das BStU für Aufarbeitungszwecke zur Verfügung gestellt hatte, seien nahezu vollständig und zeigten nicht, dass Kahane als IM von 1974 bis 1982 anderen Menschen Nachteile zugefügt habe.[46] Auch eine Vorteilsnahme Kahanes sei darin nicht zu erkennen. Jedoch habe jede Art von Informationen an das MfS das Risiko einer Benachteiligung der Betroffenen enthalten.[15] 2016 veröffentlichte die Stiftung die gutachterliche Stellungnahme von Müller-Enbergs auf ihrer Website.

Nachdem Bundesjustizminister Heiko Maas Kahane 2015 als Vertreterin der Amadeu Antonio Stiftung eingeladen hatte, an einer Task-Force zum Umgang mit rechtswidrigen Hassbotschaften im Internet beratend mitzuwirken, erklärte Vera Lengsfeld, Kahane würde „nun wieder mit Ausarbeitung von Spitzel-Richtlinien“ beschäftigt. In einem Gastbeitrag im Focus kritisierte Hubertus Knabe unter der Überschrift Stasi-IM als Netz-Spionin?, es sei unverständlich, dass das Bundesjustizministerium ihre Stiftung für „eine sensible Aufgabe wie die Kontrolle des Internets“ herangezogen habe. Dem hielt Jens Gieseke entgegen, Knabe spiele mit der im Internet gängigen Unterstellung, dass es sich bei dem vom Bundesjustizministerium geförderten Projekt gegen Hassrede um eine Art „Stasi 2.0“ handle. Es gehe Knabe nicht um Anetta Kahane, sondern darum, die Amadeu-Antonio-Stiftung als Ganzes aus dem Projekt zur Bekämpfung von Hasskampagnen im Internet zu drängen.[47]

In rechten Blogs, auf Facebook-Seiten von Privatpersonen und Organisationen, auf Twitter und diversen Homepages, aber auch in direkt an die Stiftung gerichteten E-Mails eskalierten die Attacken seit 2016.[48] Sie haben zum Teil antisemitische Züge und gehen bis zu Morddrohungen[49] und Anschlagsplänen. [50] Antisemitische Foto-Montagen verbreiteten im Netz auch AfD-Politiker, wie der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron.[51]

In der neurechten Jungen Freiheit hatte Thorsten Hinz 2007 laut Britta Schellenberg von Anetta Kahane unter dem Titel Die Zuträgerin „ein klassisches rechtsextremes Feindbild: Jüdisch, Spitzel und Bolschewiki“ geschaffen. Er habe mit ihr auch das Anliegen an sich diskreditiert, den Kampf gegen Rechts.[52] Im Oktober 2018 kommentierte der Historiker Götz Aly die Angriffe auf Kahane. Weil die Stiftung gegen Rassismus und neonationalistische Ressentiments anarbeitet, werde Kahane seit Jahren zum Ziel des Hasses, der sich immer stärker gegen sie als Jüdin richte.[14]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobiografie

Herausgeberin und Autorin

  • Nach Auschwitz. Schwieriges Erbe DDR. Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der DDR-Zeitgeschichtsforschung. Mit Enrico Heitzer, Martin Jander, Patrice G. Poutrus, Wochenschau Verlag Wissenschaft, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-7344-0705-5
Rezensionen:
Henrike Voigtländer: in Sehepunkte, Ausgabe 19 (2019), Nr. 4
Julia Haak: „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“: Das neue Buch von Anetta Kahane. In: Berliner Zeitung, 21. November 2018
Roland Kaufhold: Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR. Hagalil, 11. Juni 2019.
  • Geteilte Erinnerung? Zum Umgang mit Nationalsozialismus in Ost und West. Amadeu Antonio Stiftung, Berlin 2011, ISBN 978-3-940878-10-6.
  • Das hat's bei uns nicht gegeben! Antisemitismus in der DDR. Buch zur Ausstellung der Amadeu Antonio Stiftung, mit Annette Leo und Heike Radvan, Berlin 2010, ISBN 3-89331-176-9
  • Begegnungen, die Hoffnung machen. Grenzen gegenüber Ausländern überwinden. Mit Eleni Torossi, Herder, Freiburg 1993, ISBN 978-3-451-04236-2

Buchbeiträge

  • Rechtsextremismus. Herausforderungen für die ganze Gesellschaft. In: W. Frindte, D. Geschke, N. Haußecker, F. Schmidtke (Hrsg.): Rechtsextremismus und „Nationalsozialistischer Untergrund“, Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-09997-8, S. 303–307
  • Das deutsche Opfertum. In: Liske, Markus, Präkels, Manja (Hrsg.): Vorsicht Volk! Oder: Bewegungen im Wahn? Verbrecher Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-95732-121-3, S. 137–139
  • Der Partisan aus Chemnitz. In: Gisela Dachs (Hrsg.): Proteste. Jüdische Rebellion in Jerusalem, New York und andernorts. Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-633-54261-1, S. 59–71.
  • Erinnern heißt Leben. In: Beatrice von Weizsäcker, Hildegard Hamm-Brücher (Hrsg.): Demokratie ist keine Glücksversicherung: vierzig Jahre Theodor-Heuss-Preis, 1965 bis 2005: Chronik und Zeitansage. Hohenheim, 2005, ISBN 3-89850-129-9, S. 227 ff.
  • Jeckes in der DDR. In: Gisela Dachs (Hrsg.): Die Jeckes. Jüdischer Verlag im Suhrkamp-Verlag, 2005, ISBN 3-633-54219-1
  • Ich habe die Möglichkeit, etwas zu tun. In: Elmar Balster (Hrsg.): Augenblicke. Portraits von Juden in Deutschland. Mosse, Berlin 2003, ISBN 3-935097-08-5, S. 45–46
  • Handeln für Demokratie ist Handeln gegen Rechtsextremismus. In: Jens Mecklenburg (Hrsg.): Was tun gegen Rechts, Elefanten Press, Berlin 1999, ISBN 978-3-88520-749-8, S. 58–71
  • Ich durfte, die anderen mußten … In: Vincent von Wroblewsky (Hrsg.): Zwischen Thora und Trabant. Juden in der DDR. Aufbau, Berlin 1993, ISBN 3-7466-7011-X, S. 124–144
  • Fremdheit mit Folgen: Geschichte einer Ausländerbeauftragten. In: Namo Aziz, Thea Bauriedl (Hrsg.): Fremd in einem kalten Land: Ausländer in Deutschland. Herder, Freiburg 1992, ISBN 3-451-04130-8, S. 137 ff.

Artikel (Auswahl)

Kolumnen
Artikel in Bulletin. Schriftenreihe des Zentrum Demokratische Kultur[57]
  • Antisemitismus als Herausforderung für die Demokratie. 2004/5, S. 5–6
  • Was ist Zivilgesellschaft ? 2000/1, S. 6–11
  • Zivilgesellschaft und Barbarei 2000/1, S. 11–12
  • Die reine Lehre ist die reine Lehre. Zur Kritik der akzeptierenden Sozialarbeit. 1999/1, S. 5–7
  • Ferch – Ein Orts des Glücks? 1998/4, S. 41–44
  • Unsere Schule ist wie Schoko mit Vanille – ein Beispiel aus B-Lichtenberg. 1998/4, S. 16
  • Handeln für mehr Demokratie ist Handeln gegen Rechtsextremismus. 1998/4, S. 8–16 (mit Bernd Wagner, Sylke Kirschnick)
  • Protest!? 1998/2, S. 24–25
  • Gedanken zum Gedenken 1998/2, S. 18–19
  • Solidarität neu denken 1998/1, S. 3–4

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Schneider: Anetta Kahane und die Amadeu Antonio Stiftung. In: Peter Schneider: An der Schönheit kann’s nicht liegen. Berlin – Porträt einer ewig unfertigen Stadt. btb, München 2016, ISBN 978-3-442-71379-0, S. 228–238.
  • Esther Schapira, Georg M. Hafner: Sie halten einfach einen starken Juden nicht aus – Zu Besuch bei Anetta Kahane. In: Esther Schapira, Georg M. Hafner: Israel ist an allem schuld: Warum der Judenstaat so gehasst wird. Bastei Lübbe, Köln 2015, ISBN 978-3-7325-0596-8, S. 190–194.
  • Heribert Prantl: Anetta Kahane. Den Mond nach Berlin holen. In: Heribert Prantl: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten. Süddeutsche Zeitung Edition, München 2016, ISBN 978-3-86497-352-9, S. 194–209

Dokumentarfilm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kopilot/Anetta Kahane – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Anetta Kahane: Vorsitzende Amadeu Antonio Stiftung im Gespräch mit Jochen Kölsch, ARD-alpha, br.de, 24. April 2014 (PDF)
  2. Annette LeoKahane, Max Leon. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  3. Ulla Plener (Hrsg.): Frauen aus Deutschland in der französischen Résistance. Eine Dokumentation. Edition Bodoni, Berlin 2005, ISBN 3-929390-90-6, S. 284
  4. Rita Thalmann: Jewish Women exiled in France After 1933. In: Sibylle Quack (Hrsg.):Between Sorrow and Strength. Women Refugees of the Nazi Period, Cambridge University Press, 2002, ISBN 978-0-521-52285-4, S. 55–56
  5. Heribert Prantl: Anetta Kahane. Den Mond nach Berlin holen. In: ders.: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten. Süddeutsche Zeitung Edition, München 2016, ISBN 978-3-86497-352-9, S. 206
  6. Anetta Kahane: Ich sehe was, was du nicht siehst, Berlin 2004, S. 36.
    Kahane, Doris geb. Machol. In: Versorgungsliste der VdN, Findbuch des Landesarchivs Berlin, Berlin 2006, ISBN 978-0-19-927626-4, S. 136
    Josie McLellan: AntiFascism and Memory in East Germany. Remembering the International Brigades 1945-1989, Clarendon Press, Oxford 2004, ISBN 2004, S. 71
  7. Peter Schneider: Anetta Kahane und die Antonia Amadeo Stiftung, in: ders.: An der Schönheit kann's nicht liegen ..., Kiepenheuer & Witsch, Köln 2015, ISBN 978-3-462-04744-8, S. 230
  8. Kahane, Max (SED, in: Michael Minholz, Uwe Stirnberg: Der Allgemeine Deutsche Nachrichtendienst (ADN), Saur, München u. a. 1995, ISBN 3-598-20557-0, S. 413
  9. Gerald Beyrodt:Stumme Ausgrenzung. Juden in der DDR. Deutschlandfunk Kultur, 6. November 2009
  10. a b Martin Jander: Rezension A. Kahane: Ich sehe was, was du nicht siehst. In: H-Soz-Kult, 3. November 2004
  11. Mary Fulbrook: The People's State. East German Society from Hitler to Honecker. Yale University Press, New Haven 2005, ISBN 978-0300144246, S. 264
  12. Heribert Prantl: Anetta Kahane. Den Mond nach Berlin holen. In: Heribert Prantl: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten. München 2016, S. 205.
  13. a b Thomas Rogalla: Anetta Kahane. Eine Statsi-Debatte, die nicht beendet wurde, in: Berliner Zeitung, Ausgabe 78 vom 2. April 2003, S.19
  14. a b c Götz Aly: Der antisemitische Hass gegen Anetta Kahane. Berliner Zeitung, 2. Oktober 2018
  15. a b c Helmut Müller-Enbergs: Zusammenfassende gutachterliche Stellungnahme zu Frau Anetta Kahane und die DDR-Staatssicherheit. Amadeu Antonio Stiftung, 26. November 2014 (PDF)
  16. a b Thomas Rogalla: Anetta Kahane. Eine Statsi-Debatte, die nicht beendet wurde, in: Berliner Zeitung, Ausgabe 78 vom 2. April 2003, S.19. Zitiert in: Roger Engelmann: Die herbeigeschriebene «Legitimationskrise». Anatomie einer Kampagne gegen die Stasi-Unterlagen-Behörde, in: Deutschland Archiv, 6/2007, S. 1071-1078 und Fn31.
  17. Peter Schneider: Anetta Kahane und die Amadeu Antonio Stiftung. In: Peter Schneider: An der Schönheit kann's nicht liegen, München 2016, S. 232.
    Britta Schellenberg: Die Rechtsextremismus-Debatte. Charakteristika, Konflikte und ihre Folgen. 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-04176-2, S. 208, Fn. 844
  18. a b Rupert Strachwitz, Florian Mercker: Stiftungen in Theorie, Recht und Praxis: Handbuch für ein modernes Stiftungswesen. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 978-3-428-11680-5, S. 1135
  19. Helmut Müller-Enbergs: Ergänzung zur zusammenfassenden gutachterlichen Stellungnahme zu Frau Anetta Kahane und die DDR-Staatssicherheit. Amadeu Antonio Stiftung, 17. Januar 2017 (PDF).
    Maritta Tkalec: Die „deutschen Geschichten“ der Anetta Kahane: Die Seherin und ihr blinder Fleck. Berliner Zeitung, 16. August 2004
  20. Peter Schneider: Anetta Kahane und die Amadeu Antonio Stiftung. In: Peter Schneider: An der Schönheit kann’s nicht liegen, München 2016, S. 234
  21. Gerald Beyrodt:Stumme Ausgrenzung. Juden in der DDR. Deutschlandfunk Kultur, 6. November 2009
  22. a b c Martin Jander: Anetta Kahane, Konrad Weiß und die „nachholende Revolution.“ Hagalil, 29. Oktober 2019
  23. Bundesarchiv (Hrsg.): DA 3/27 Sitzungen. - Protokolle und Vorlagen der 1. bis 10. Sitzung Jan. - März 1990. Teilnehmerliste der Sitzung AG-Ausländerfragen am 2. Jan. 1990. (Faksimile)
  24. Andrea Böhm: “...enorm viel Verständnis auch für die Deutschen“. In: taz, Berlin lokal, 10. Mai 1990; online auf ddr89.de.
    Thomas Schwarz: Integrationspolitik als Beauftragtenpolitik. Die Ausländerbeauftragte des Berliner Senats, in: Fran Gesemann (Hrsg.): Migration und Integration in Berlin, VS Verlag, Wiesbaden 2001, ISBN 978-3-8100-3060-3, S. 137
  25. Heribert Prantl: Anetta Kahane. Den Mond nach Berlin holen. In: Heribert Prantl: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten. München 2016, S. 200f.
  26. a b Britta Bugie: Rechtsextremismus Jugendlicher in der DDR und in den neuen Bundesländern von 1982 - 1998, Lit Verlag, Münster/Hamburg/London 2002, ISBN 978-3-8258-6155-1, S. 220f
  27. Sergey Lagodinsky: Deutschlands neues Judentum und das veränderte Verhältnis zu Israel. In: Olaf Glöckner, Julius H. Schoeps (Hrsg.): Deutschland, die Juden und der Staat Israel. Eine politische Bestandsaufnahme, Georg Olms Verlag, Hildesheim/ Zürich/New York 2016, ISBN 978-3-487-08580-7, S. 194
  28. Britta Kollberg, Cordula Mäbert, Herbert Weber: „- dann hab' ich mir das Hitlerbärtchen abrasiert“: Exit – Ausstieg aus der rechtsextremen Szene. In: Rechtsextremismus, Jugendgewalt, Neue Medien, Band 2. Zentrum Demokratische Kultur, Klett Schulbuchverlag, 2002, ISBN 3-12-060202-7, S. 3–5
  29. a b Barbara Junge: John-Nachfolge: Kandidatin war Stasi-IM. Tagesspiegel, 9. Oktober 2002
  30. Klaus Peter Wallraven: Handbuch politische Bildung in den neuen Bundesländern. Wochenschau Verlag, 2003, ISBN 978-3-87920-627-8, S. 74
  31. Silke Kirschnik: Rechtsextremismus an Schulen. Was tun? Anregungen und Argumente für Lehrer/innen. In: Christoph Butterwegge, Georg Lohmann (Hrsg.): Jugend, Rechtsextremismus und Gewalt: Analyse und Argumente. Leske & Budrich, Opladen 2001, S. 147
  32. Offene Worte zur IM-Tätigkeit. Tagesspiegel, 24. März 2004; zitiert in: Thomas Beutelschmidt, Rüdiger Steinlein: Realitätskonstruktion. Faschismus und Antifaschismus in Literaturverfilmungen des DDR-Fernsehens. Leipziger Univeristäts-Verlag, Leipzig 2004, ISBN 978-3-937209-78-4, S. 7
  33. Jeanette Goddar: Menschenrechtlerin mit Akte. taz, 10. Oktober 2002
  34. Michael Hammerbacher: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit: Handlungsstrategien gegen eine rechtsextreme Jugendkultur und fremdenfeindliche Einstellungen. Diplomica, Hamburg 2015, ISBN 978-3-95934-688-7, S. 67 f.
  35. Wolfgang Edelstein: Die Ausbreitung rechter Jugendkultur in Deutschland, in: Felix Büchel et al. (Hrsg.): Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Dokumentation einer multidisziplinären Vortragsreihe, Leske und Budrich, Opladen 2002, ISBN 978-3-8100-3542-4, S. 20
  36. Sabine am Orde: Kandidatin wider Willen. taz, 9. Oktober 2002
  37. Kahane sagt ab. John-Nachfolge wieder offen. Tagesspiegel, 11. Oktober 2002.
  38. Offene Worte zur IM-Tätigkeit. Tagesspiegel, 24. März 2004
  39. Heribert Prantl: Anetta Kahane. Den Mond nach Berlin holen. In: ders.: Was ein Einzelner vermag. Politische Zeitgeschichten. München 2016, S. 194
  40. Katrin Richter: Interview: „Alles Jüdische war in der DDR ein Tabu“. In: Jüdische Allgemeine, 23. Dezember 2010
  41. Sergey Lagodinsky: Deutschlands neues Judentum und das veränderte Verhältnis zu Israel. In: Olaf Glöckner, Julius H. Schoeps (Hrsg.): Deutschland, die Juden und der Staat Israel. Eine politische Bestandsaufnahme. Georg Olms Verlag, Hildesheim/Zürch 2016, ISBN 978-3-487-08580-7, S. 208
  42. Antisemitismus-Experten geben Gründung von Netzwerk bekannt. In: haGalil, 26. Februar 2015; Martin Krauß: „Einen anderen Akzent setzen“. Neues Netzwerk will Antisemitismus erforschen und bekämpfen. In: Jüdische Allgemeine, 5. März 2015; Alice Lanzke: Netzwerk gegen Antisemitismus. »NEBA«-Gründungskonferenz entwickelt Forderungskatalog für Bundestagsabgeordnete. Jüdische Allgemeine, 3. Juli 2015;
    Forscher beklagen Zunahme „softer“ Holocaust-Leugnung, Die Welt, 3. Juli 2015
  43. Dundula Haage: Konferenz zum Antisemitismus. „Unbehagen am Jüdischen“. taz, 15. Dezember 2017
  44. Samuel Salzborn: Als Meinungsfreiheit getarnter Hass. Die rechte Kampagne gegen die Amadeu Antonio Stiftung. In: amadeu-antonio-stiftung.de, 3. Oktober 2016
  45. Klaus Pokatzky: Anetta Kahane. Unbeirrbares Engagement gegen rechten Hass. Deutschlandradio Kultur, 6. Juni 2016
  46. Stefan Locke: Die AfD und ihr historischer Kenntnisstand, FAZ, 12. August 2016
  47. Matthias Meisner: Streit um die Stasi-Vergangenheit von Anetta Kahane. Tagesspiegel, 13. Dezember 2016
  48. Matthias Meisner: Trotz „rechter Kampagne“: Weiter Staatsgeld für Amadeu-Antonio-Stiftung. Tagesspiegel, 7. Dezember 2016
  49. Hanna Spanhel: Rechtsextremismus: Wenn Helfer Opfer rechter Übergriffe werden. Süddeutsche Zeitung, 26. April 2016; Konrad Litschko: Drohungen im Netz, Kleber an der Tür. Taz, 25. April 2016; Wolfram Wette: Franco A. und die anderen. Zeit Online, 12. Mai 2017; Angriffe gegen Amadeu-Antonio-Stiftung: Volle Kanne Hass. Tagesspiegel, 3. August 2016
  50. Schriftliche Anschlagspläne. Franco A. unter verschärftem Terrorverdacht, FAZ, 6. September 2019
  51. Katrin Bischoff: Antisemitische Darstellung. AfD-Fraktion verbreitet Karikatur von Anetta Kahane. Berliner Zeitung, 21. September 2018
  52. Britta Schellenberg: Die Rechtsextremismus-Debatte. Charakteristika, Konflikte und ihre Folgen, 2. Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-04176-2, S. 209
  53. Theodor Heuss Stiftung: 1991 Preisträger; Aufrechter Gang. Theodor-Heuss-Preis für Bürgerrechtler. Zeit Online, 15. März 1991
  54. Amory Burchard: Einsatz inmitten der braunen Flut. Anetta Kahane wird heute der Moses-Mendelssohn-Preis für ihr Engagement gegen Rechts verliehen. Tagesspiegel, 5. September 2002
  55. Theodor-Heuss-Stiftung: Kuratoriumsmitglieder (Stand Januar 2019)
  56. Jüdische Gemeinde: Andreas Nachama bekam die meisten Stimmen. Tagesspiegel, 19. März 2001
  57. Norbert Madloch: Rechtsextremismus in der DDR und in den neuen Bundesländern. Auswahl–Bibliographie.


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