Benutzer:SBT/Werkstatt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Construction.png Dieser Artikel ist in der Entstehung und noch nicht offizieller Bestandteil der freien Enzyklopädie Wikipedia.

Sollten Sie über eine Suchmaschine darauf gestoßen sein, bedenken Sie, dass der Text noch unvollständig ist und Fehler oder ungeprüfte Aussagen enthalten kann. Wenn Sie Fragen zu dem Thema haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Benutzer SBT auf.


Seite zur Strukturierung der Geschichte des Straßenbau

[1], [2], [3], [4]


Straßen sind planmäßig angelegte und unterhaltene Verkehrswege die zwei Orte miteinander verbinden. Sowohl die Lage der Straßen wie ihre Bautechnik unterliegt historischen Entwicklungen hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen, der verwendeten Verkehrsmittel und dem Stand der Ingenieurtechnik.

Das Wort Straße stammt von Via Strata (lat.: bestreuter Weg), das Wort Chaussee von Via Calkeata (lat: Straße aus Kalstein) ab.


Vorgeschichtliche Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entstehung der Straße reicht in die Vorgeschichtliche Zeit zurück. Die ersten Straßen entstanden wahrscheinlich durch Regelmäßiges begehen von Verbindungen zwischen den ersten Siedlungen der Menschen in der Steinzeit. Einen ersten Entwicklungsschub löste die Erfindung des Rad um 4000 v.Chr. aus. Die höhere Belastung durch Karren und Zugtiere machte es erforderlich die Straßen mit Steinen zu befestigen.

Altertum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • um 700 v.Chr. Steinstraßen in Assyrien
  • um 600 v.Chr. Asphalt wird zum Fugen verfüllen in Babylon genutzt
  • um 600 v.Chr. Euphratbrücke in Babylon gilt als technisches Meisterwerk. Überbau aus Zedernholz über sieben Pfeiler aus gebrannten Ziegeln.
  • um 515 v.Chr. Entstehung der Persischen Königsstraßen

Römisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Liste antiker Brückenbauten, Kategorie:Straße im Römischen Reich, Kategorie:Römische Brücke, Römische Bautechnik

Verlauf der Via Appia
Die Via Appia bei Rom
Straße in Pompeji mit Schrittstein
Karte der wichstigsten Fernstraßen des römischen Imperium
Tabula Peutingeriana

Eine erste Blühte erreichte der Straßenbau mit dem Römischen Reich. Die Straßenbauverwaltung oblag den Curatores viarum für die innerstädtischen Straßen und den vier Quatuorviri viarum curandarum für die außerstädischen Straßen. Diese Beamten waren Mitglieder der Vigintisexviri. Der höchste religöse Beamter der römischen Republik trug den Titel Pontifex Maximus (lat. „oberster Brückenbauer“). Der Bau der Straßen oblag dem Römischen Heer. Die Unterhaltung der bestehenden Straßen oblag den jeweiligen Provinzen.

Bereits um 450 v.Chr. schreibt das Zwölftafelgesetz der Stadt Rom die Straßenbreite auf 2,48 Meter in der Geraden und 4,96 Meter bei Kurven fest. Später wurde die mindestbreite einer Fernstraße auf 5 Meter festgelegt.

Im Jahr 312 v.Chr. wurde unter dem römischer Censor Appius Claudius Caecus mit dem Bau der Via Appia begonnen. Der erste Bauabschnitt reichte von Rom nach Capua. Durch Weiterbau in den folgenden Jahren erreicht die Via Appia im Jahr 244 v.Chr. Brindisi. Anfänglich war die ca. 6 Meter breite landstraße mit einer Kisdeckschicht versehen, zwischen 295 und 123 v.Chr. wurde sie auf der gesamten Länge gepflastert. Die Via Appia erhielt bereits in der Antike den Titel Regina Viarum, (lat.:Königin der Straßen) und war das Vorbild aller römischen Straßen.

Römische Straßen sind meistens gerade und verfügen über Bögen mit großen Radien. Diese Trassierung war erforderlich da die vierrädrigen Wagen der Römer noch nicht über eine lenkbare Achse verfügten.

Die Straßen verfügten über ein umfangreiches Entwässerungssystem. Soweit die Straßen durch bewaldetes Gebiet führten wurde beiderseits der Straße ein 60 Meter breiter Streifen gerodet. Für die Straßen wurde als Unterbau ein Damm -agger- angelegt der bis zu einem Meter höhe betragen konnte. Der Oberbau war teilweise auch mehr als einem Meter stark. Es wurden meist örtlich vorkommende Gesteine verwendet. Auch die Oberfläche der Straßen unterschieden sich, sie reichten von Kiesdecken über Steinpflaster bis zu hydraulisch gebundenen Decken aus Opus Caementitium. In Asien wurde auch Naturasphalt verwendet.


  • um 250 v.Chr. Die römischen Baumeister verwenden Pozzolan-Zemente. Die als Opus Caementitium bekannte Bautechnig ermöglicht schnelleres Bauen
  • um 200 v.Chr. Mit dem wachsen des Römischen Reich wird das Straßennetz ausgebaut, bis zu 400.000 km Straßen werden errichtet
  • 174 v.Chr. erste Steinbrücke über den Tiber in der Stadt Rom[1]
  • 55 v.Chr. Erste Rheinbrücke (Gaius Iulius Caesar, Gallischer Krieg)
  • 50 v.Chr. Einführung von Radlastbeschränkungen
  • Seit 20 v.Chr. war der Miliarium Aureum der symbolische Mittelpunkt des Straßennetz. Kaiser Augustus ließ ihn auf dem den auf dem Forum Romanum aufstellen.
  • 10 v.Chr. Ausbau des Passweg über den Grossen Sankt Bernhard, den wichtigsten römischen Übergang zwischen Italien und Gallien.
  • 50 Ausbau der Via Claudia Augusta über den Reschenpass zwischen Süddeutschland und Norditalien.
  • 92 erste dauerhafte Rheinbrücke bei Mainz
  • Brenner: Zwischen 195 und 215 ließ der römische Kaiser Septimius Severus die alten, unbefestigten Pfade ausbauen und befestigte Straßen errichten, die jedoch relativ schmal und teilweise auch sehr steil waren.
  • 250 mit der Tabula Peutingeriana entseht die älteste erhaltene Straßenkarte
  • 476 Ende des weströmischen Reich

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele der gebauten Straßen haben das Römische Reich überlebt und waren die wichtigsten Straßen im Mittelalter.

Höhenstraße

Stegewert=Brückendamm: Steg(mittelhochdeutsch)=schmaler erhöhter übergang über ein Gewässer, Wert(mittelhochdeutsch)/werid(althochdeutsch)=freies Land zwischen den Sümpfen

Beispiel: Weinstraße (Wagenstraße), Via Regia

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Makadam (John Loudon McAdam),

Moderner Straßenbau (Thomas Telford)

19./20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Automobil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carl Benz, Gottlieb Daimler

Ford Modell T, (Henry Ford)

AVUS HaFraBa

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung bei Brückenweb.de

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dieter Rössler: Fachkunde für Strassenwärter. 3. Auflage. Donar Verlag, Köln 2000, ISBN 3-9802224-8-9.
  • Maxwell Lay: Die Geschichte der Straße: Vom Trampelpfad zur Autobahn. 2. Auflage. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-593-35132-3.
  • Heinz-Otto Lamprecht: Opus Caementitium, Bautechnik der Römer. 4. Auflage. Beton-Verlag, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7640-0310-3.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römisches Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Interwikilinks Handelsstraße, Kategorie:Altstraße, Brücke#Geschichte