Benutzer:Swiss Federal Archives

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Schweizerisches Bundesarchiv in Bern

Willkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liebe Besucherin, lieber Besucher

Willkommen auf der Benutzerseite des Schweizerischen Bundesarchivs (BAR). Das Bundesarchiv hat die Aufgabe, Unterlagen der schweizerischen Bundesversammlung, des Bundesrats, der Bundesverwaltung und der schweizerischen Vertretungen im Ausland zu sichern und zugänglich zu machen. Durch die Vermittlung der Archivunterlagen wird staatliches Handeln für alle Interessierten nachvollzieh- und überprüfbar.

Wir gehen davon aus, dass die Wikipedia-Community und Interessierte an anderen Wikimedia-Projekten (beispielsweise Wikisource oder Commons) die archivierten Unterlagen für ihre enzyklopädische Arbeit brauchen können. Auf der Diskussionseite geben wir gerne Auskunft, wenn es Fragen zur Nutzung der Bestände im Bundesarchiv für Wikimedia-Projekte gibt.

Dieser Account wird sich nicht inhaltlich an der deutschsprachigen Wikipedia beteiligen. Er dient als Kommunikationsaccount mit der Community, um den direkten Austausch bei Projekten zu fördern.

Betreut wird dieser Account von Marco Majoleth (^Mm).

Aktuell: Wikipedia Schreibwerkstatt 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Veranstaltungen der Reihe siehe Wiki on Rails

Aus Anlass der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Juni 2016 führen wir dieses Jahr ab 22. Oktober zusammen mit weiteren GLAM-Institutionen eine Wikipedia-Werkstatt zum Thema "Eisenbahngeschichte" durch.

Die wichtigsten Daten:

  • Samstag, 22. Oktober 2016, 9 bis 16 Uhr: An der Auftaktveranstaltung wird den Teilnehmenden eine Einführung ins Schreiben für Wikipedia geboten. Diese gibt Wikipedia-Anfängerinnen und -Anfängern Auskunft über den Aufbau eines Artikels oder die wichtigsten Relevanzkriterien. Daneben werden auch Recherche-Einführungen in die Archivdatenbank des Bundesarchivs, die Online-Edition Dodis der DDS und in die Bestände von SBB-Historic im Vordergrund stehen.
  • Samstag, 5. November 2016, 10 bis 16 Uhr: Atelier I in der Nationalbibliothek (Infos)
  • Donnerstag, 17. November 2016, 14 bis 19 Uhr: Atelier II im Bundesarchiv (Leitung: Micha L. Rieser)
  • Donnerstag, 1. Dezember 2016, 17:15 bis ca. 19 Uhr: Schlussveranstaltung im Bundesarchiv

Weitere Informationen dazu auf der Projektseite zur Schreibwerkstatt im Bundesarchiv.


Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mediationsakte vom 19. Februar 1803 auf Wikimedia Commons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab sofort steht die Mediationsakte auf Wikimedia Commons als hoch aufgelöste PDF-Datei zur Verfügung. Das File ist mit einer Kurzbeschreibung als Swiss GLAMmy erschienen.

Mehr Informationen zur Mediationsakte im historischen Kontext im Wikipedia-Artikel Mediation (Geschichte).

 Commons: Constitutions of Switzerland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Wikipedia-Werkstatt 2015 „Biografien schreiben“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch zu Jacques Freymond existiert noch kein Artikel in der deutschsprachigen WP

2015 fanden im Schweizerischen Bundesarchiv mehrere Anlässe im Rahmen der Wikipedia-Werkstatt „Biografien schreiben“ statt. Die Reihe startete am 5. September 2015 im Beisein von über 40 Mitwirkenden und fand am 12. November 2015 den Abschluss.

Die Veranstaltungen rund um das Thema „Biografien schreiben“ fanden ein interessiertes Publikum. Am 5. September erzählte zuerst der Schriftsteller und Biograf Charles Linsmayer über das Biografienschreiben. Anschliessend standen kurze Inputs von Wikipedians (u. a. von Lantus und Lantina) und Einführungen in die Recherche im Archiv auf dem Programm. Zudem konnten die Teilnehmenden bei Micha L. Rieser und Hadi eine vertiefte Einführung ins Schreiben für Wikipedia besuchen. Diese gab Auskunft über die wichtigsten Relevanzkriterien, über den Aufbau eines biografischen Artikels und die Anwendung des Wiki-Quellcodes. Ziel war, dass alle Teilnehmenden bis anfangs November 2015 einen Wikipedia-Artikel neu schreiben oder editieren.

Schreibatelier

Am 10. September 2015 fand ein Schreibatelier statt. Die Veranstaltung wurde von einem erfahrenen Wikipedianer begleitet und bot die Möglichkeit, an den zuvor begonnenen Artikeln weiterzuarbeiten oder neu in die Werkstatt einzusteigen.

Abschluss Wikipedia-Werkstatt „Biografien schreiben“

An der Schlussveranstaltung vom 12. November 2015 wurden die neuen und ergänzten Artikel besprochen und es fand ein interessanter Erfahrungsaustausch statt.

Weitere Informationen auf der Projektseite der Werkstatt.


Arbido 3/2015: "GLAM und/et/e Wikimedia"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktuelle Ausgabe der dreisprachigen informationswissenschaftlichen Fachzeitschrift Arbido widmet sich auf über 50 Seiten der Zusammenarbeit von GLAM und Wikimedia. Darunter ist unter anderem ein Artikel unseres ehemaligen Wikipedians-in-Residence Micha L. Rieser, ein Erfahrungsbericht des Bundesarchivs und ein Interview mit Stefan Kwasnitza, dem Leiter der Abteilung Informationszugang.

Die Beiträge sind unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 frei zugänglich: GLAM & Wikimedia (03.09.15)


Bundesverfassung 1848 online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 12. September 1848 ist ab sofort auf Wikimedia Commons zur freien Nutzung verfügbar.

 Commons: Constitutions of Switzerland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Carl Durheims Fahndungsfotografien von Heimatlosen auf Wikimedia Commons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tafel IV der auf Bogen gedruckten Lithografien (1853). Diese Bogen versandte die Bundesanwaltschaft an die schweizerischen Polizeistellen.

In den Jahren 1852 bis 1853 fotografierte Carl Durheim im Auftrag der Eidgenossenschaft hunderte aufgegriffene und festgehaltene Heimatlose und Fahrende. Der Berner Lithograph und Pionierfotograf schuf damit einen weltweit einzigartigen Bestand an Polizeifotografien. Das Schweizerische Bundesarchiv digitalisierte die 221 Salzpapierabzüge und veröffentlichte diese auf Wikimedia Commons.

Heimatlose und Fahrende (auch Nichtsesshafte) wurden im 19. Jahrhundert als ordnungs- und sozialpolitisches Problem betrachtet. Die „Sozialreformer“ sahen im „Vagabundieren“ ein Übel, das von einer fortschrittlichen Gesellschaft überwunden werden sollte. Bis ins 19. Jahrhundert hinein fanden sogenannte „Betteljagden“ statt, bei denen Arme und Fahrende aus dem Gemeindegebiet vertrieben wurden. Später wurden die Methoden subtiler: Regelmässige Arbeit, fester Wohnsitz, obligatorischer Schulbesuch der Kinder: mit entsprechenden Vorschriften sollten die Fahrenden in die Gesellschaft eingegliedert und die nichtsesshafte Lebensweise zum Verschwinden gebracht werden. Durchgesetzt wurden sie mit einer Mischung aus Hilfe und Zwang.

Von 1849 bis 1852 liess die Bundesanwaltschaft in einer schweizweiten Polizeiaktion Heimatlose aufspüren, registrieren und zwangsweise einbürgern. Anfangs 1852 erhielt Carl Durheim den Auftrag, die in einem Berner Gefängnis inhaftierten Heimatlosen und Fahrenden zu fotografieren. Bei der dadurch entstandenen Sammlung von Fahndungsfotografien handelt es sich, nach heutigem Kenntnisstand, um den weltweit frühesten überlieferten Bestand an Polizeifotografien.

Die Fotosammlung ist als Quelle für die Fotografiegeschichte interessant, da sie über die Arbeitsweise eines der ersten professionellen Fotografen der Schweiz Aufschluss gibt. Darüber hinaus reflektiert die Sammlung auch den Umgang der bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts mit der ihr fremden Gruppe der Heimatlosen und Fahrenden.

Galerie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carl Durheims Fahndungsfotografien von Heimatlosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Publikation der Genfer Konventionen auf Wikimedia Commons[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genfer Konvention vom 22. August 1864

Vor 150 Jahren, am 22. August 1864, wurde die erste Genfer Konvention „betreffend die Linderung des Loses der im Felddienst verwundeten Militärpersonen“ unterzeichnet. Das Originaldokument von 1864, die 1949 abgeschlossenen und bis heute gültigen Konventionen, sowie einige weitere Unterlagen zum Thema, wurden vom Schweizerischen Bundesarchiv digitalisiert und sind nun auf Wikimedia Commons zugänglich:

 Commons: Genfer Konventionen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Der Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention ging die Gründung des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) im Jahre 1863 voraus. Angeregt wurde die Gründung des IKRK durch das von Henry Dunant geschriebene Buch „Eine Erinnerung an Solferino“, welches 1862 erschienen ist. In diesem schildert er seine Erlebnisse als Zeuge der verlustreichen Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859. Neben der Schilderung seiner Erlebnisse, unterbreitete er darin auch zwei Vorschläge für den Schutz von Kriegsversehrten. Erstens sollte das medizinische Personal auf dem Schlachtfeld als neutraler Akteur anerkannt werden, um die ungehinderte Versorgung der Verletzten zu ermöglichen. Zweitens schlug er vor, in jedem Land Hilfsgesellschaften für die Pflege Kriegsverwundeter zu gründen. Dunants Ideen fanden europaweit viel Beachtung und führten schliesslich 1863 zur Gründung des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK).

In der Folge organisierte die ins Leben gerufene Hilfsgesellschaft zahlreiche Konferenzen und trieb die Entwicklung des humanitären Völkerrechts voran. Eine Diplomatenkonferenz im August 1864, welche vom Bundesrat auf Anregung des IKRK in Genf einberufen wurde, führte schliesslich zur Unterzeichnung der ersten Genfer Konvention. Diese wurde im Laufe der Jahre überarbeitet, erweitert und so stets an die neuen Herausforderungen angepasst.

Unter dem Eindruck der Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs lud der Bundesrat in Genf erneut zu einer Diplomatenkonferenz ein, um die Abkommen zu diskutieren und den Erfahrungen des Krieges anzupassen. Die vier Genfer Konventionen, welche 1949 aus dieser Arbeit resultierten, traten ein Jahr später in Kraft und sind bis heute gültig. 1977 wurden sie um zwei Zusatzprotokolle erweitert, welche unter anderem Regeln für eine humanitärere Kriegsführung enthalten. In einem weiteren Zusatzprotokoll, hinzugekommen im Jahre 2005, wird der rote Kristall, neben dem roten Kreuz, dem roten Halbmond und dem (ausschliesslich vom Iran verwendeten) roten Löwen mit roter Sonne, als viertes Schutzzeichen angenommen. Die Genfer Konventionen sind von 196 Staaten unterzeichnet (Stand Juni 2014).

In der Kategorie "Geneva Conventions contributed by CH-BAR" hat das Bundesarchiv folgende Konventionen publiziert:

  • Genfer Konvention von 1864 (CH-BAR#K1#1777)
  • Internationale Übereinkunft vom 6. Juli 1906 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Heere im Felde (CH-BAR#K1#1778)
  • Genfer Abkommen vom 27. Juli 1929 zur Verbesserung des Loses der Verwundeten und Kranken der Heere im Felde (CH-BAR#K1#1779)
  • Genfer Abkommen vom 27. Juli 1929 über die Behandlung der Kriegsgefangenen (CH-BAR#K1#3122)
  • Die vier Genfer Konventionen von 1949 (CH-BAR#K1#1822)
  • Zusatzprotokolle von 1977 (CH-BAR#K1#2679)
  • Zusatzprotokoll von 2005 (CH-BAR#K1#5918)


Edit-a-thon 2014 zur Fotosammlung "Aktivdienst Erster Weltkrieg"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bureau des Agenten für Kriegsgefangene in Genf

Artikelschreiben für Newcomers und Cracks: Zusammen mit der Nationalbibliothek, erfahrenen Wikipedians und der Wikimedia CH führten wir vom 21. Juni bis am 31. August 2014 einen Edit-a-thon durch. Im Fokus lag die bereits auf Wikimedia Commons zugängliche Fotosammlung „Aktivdienst Erster Weltkrieg“ des Bundesarchivs. Diese Fotos liessen sich nicht nur für Artikel rund um die Schweiz im Ersten Weltkrieg verwenden, sondern etwa auch zu historischen Persönlichkeiten, alten Ortsbildern oder besonderen Bauten. Beispiele: Das Haus zum Hirzen, die Wappenfelsanlage Chessiloch, die Rote Brücke (Bern) oder Eduard Wildbolz. Die Artikel und Edits sind im Tab "Themen" der Projektseite aufgeführt. Zudem wurden uns weitere Fehlermeldungen zu den Metadaten der Fotosammlung auf unserer Diskussionsseite hinterlassen.

Allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für ihr Engagement!

Mehr Informationen unter Edit-a-thon Fotosammlung Erster Weltkrieg.


Fotosammlung "Aktivdienst Erster Weltkrieg"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulzimmer und Soldatenstube. Beispiel aus der Fotosammlung "Aktivdienst Erster Weltkrieg"

Von Juli bis November 2013 wirkte Micha L. Rieser als Wikipedian-in-Residence im Schweizerischen Bundesarchiv. Das Engagement war dank einer Zusammenarbeit von Wikimedia CH mit dem Bundesarchiv möglich. Ein Ergebnis daraus ist die Publikation von über 5‘000 digitalisierten Fotografien zum Aktivdienst der Schweizer Armee während des Ersten Weltkriegs (1914-1918). Die Bilder sind auf Wikimedia Commons unter der Kategorie „CH-BAR Collection First World War Switzerland" zugänglich:

 Commons: Fotosammlung "Aktivdienst Erster Weltkrieg" – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

In der Zwischenzeit sind 110 dieser Fotos in die deutschsprachige Wikipedia eingebunden worden und je 11 in die französische und die englische (Stand 2. April 2014). Zudem haben wir auf unserer Diskussionsseite Rückmeldungen zu den Metadaten erhalten, die wir zur Verbesserung und Ergänzung dieser Daten verwenden können. Ein grosses Dankeschön an die Community für diesen Effort!


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