Benutzer:Weniger=Mehr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Irrelevantes raus aus der Wikipedia!

Herzlich willkommen auf der Seite einer bekennenden Sockenpuppe!

Sinn und Zweck dieses Accounts ist es, einen auffälligen Namen zu benutzen, der den Leser dazu verleiten soll, die auf dieser Seite dargelegten Hintergründe durchzulesen. Denn Mein Name ist Programm!

Kurz nachdem ich diese Seite eingerichtet hatte, wurden Autoren für das Wikipedia-Buch gesucht. Für mich war sofort klar: „mein“ Thema muss in Buch! Zugegeben: ich habe ein wenig mit mir gekämpft, ob ich unter diesem Namen oder unter dem meines Hauptaccounts schreiben sollte... aber „Weniger=Mehr“ hat gewonnen :)

Gegendarstellung zur Wikipedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maßstab für eine Enzyklopädie

1.) Es wird behauptet, die Wikipedia wäre eine freie Enzyklopädie. Das ist unwahr. Wahr ist vielmehr: die Wikipedia ist ein freies Konglomerat aus Schülerzeitung, Nachrichtenportal, Faktensammlung und Enzyklopädie.

2.) Es wird behauptet, die deutsche Wikipedia würde aus 2.200.801 Artikeln bestehen. Das ist unwahr. Wahr ist vielmehr: die deutsche Wikipedia besteht aus 2.200.801 Listen, Stubs und Artikeln.

3.) Es wird behauptet, die Wikipedia wäre reif, Weltkulturerbe zu werden. Das ist unwahr. Wahr ist vielmehr: die Wikipedia könnte reif sein, Weltkulturerbe zu werden, wenn sie eine Enzyklopädie wäre und aus Artikeln bestünde.

Hier abgebildet ist ein Beispiel für eine Enzyklopädie: ein Qualitätsprodukt der Spitzenklasse, etwas Edles. Ledereinband, Goldprägung. Etwas, das man aufschlägt, nachdem man sich die Hände gewaschen hat. Und wie das Äußere, so der Inhalt: für höchste Ansprüche.

Deshalb plädiere ich für eine Umbenennung: Der Name Wikisurium ist ein Kofferwort, das sich aus „Wiki“ (hawaiisch für „schnell“) und „Sammelsurium“ (ursprünglich: „saures Gericht aus gesammelten Speiseresten“) zusammensetzt.

Relevanzkrieg in der Wikipedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ich habe mich hier jahrelang ausschließlich um Artikelarbeit gekümmert, und so manches mag mir dabei entgangen sein: Organisatorisches, Meinungsbilder, Veränderungen. Aber offensichtlich ist das Thema, das mir am Herzen liegt, nach wie vor umstritten: Relevanz! Offensichtlich haben sich zwei „Sekten“ gebildet, die völlig gegensätzliche Meinungen darüber vertreten, wie die Wikipedia auszusehen hat: kurz, knapp und auf das Wesentliche konzentriert wie eine Enzyklopädie oder endlos ausufernd wie ... äh... keine Enzyklopädie. Jeder Seite unterstellt der anderen, Sinn und Funktionsweise der Wikipedia nicht verstanden zu haben, und wahrscheinlich nimmt auch jede Seite in Anspruch, allein die reine, ursprüngliche Lehre zu vertreten.

Inklusionisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Inklusionisten lehnen Relevanzkriterien ab. Jedes noch so banale Ereignis kann und soll in die Wikipedia eingebaut werden, denn es gibt ja Platz genug. Diese Seite scheint gut organisiert zu sein, wie eine lange Liste mit aufsteigender Tendenz zeigt. Leider haben sie bereits einige Erfolge erreicht, so z.B. die Abschaffung des Stub-Bausteins, was letztendlich bedeutet, dass die Botschaft „Lieber Leser, beurteile bitte die Qualität der Wikipedia nicht aufgrund dieses grottenschlechten Mini-Artikels“ wegfiel und dass Stubs damit praktisch „gesellschaftsfähig“ wurden.

Exklusionisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Exklusionisten ist und bleibt die Wikipedia ganz klar eine Enzyklopädie, und genau so soll sie auch aussehen. Enzyklopädischer Stil ist angesagt: kurz, knapp und auf das Wesentliche konzentriert. Inklusionisten behaupten, dass herkömmliche Enzyklopädien so knapp formuliert wären, damit sie auf relativ wenig Papier passen. Exklusionisten wissen, dass herkömmliche Enzyklopädien so knapp formuliert sind, damit wichtige Informationen übersichtlich dargestellt und leicht zu finden sind. Denn:

In der Kürze liegt die Würze
Weniger ist mehr
Je mehr Bäume, desto schwieriger ist es, den Wald zu sehen
Je größer der Heuhaufen, desto länger muss man nach der Nadel suchen

Wie viele Exklusionisten es gibt, ist völlig unbekannt. Wahrscheinlich ist es den meisten von ihnen – langgediente gute Autoren – gar nicht bewusst, dass sie Exklusionisten sind, denn sie halten ihre Einstellung zur Wikipedia für völlig normal und selbstverständlich.

Der Kampf läuft...[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man braucht nur einen Blick in die Löschdiskussionen zu werfen. Ein Dutzend User tippen tausend mal mehr Zeichen, als der diskutierte Stub lang ist, um seine Irrelevanz bloßzustellen bzw. um seine Existenzwürdigkeit zu verteidigen. Wieviel Energie könnte eingespart werden, wenn allen Beteiligten klar wäre, dass solche Stubs die Qualität der Wikipedia (und nur dies kann der alleinige Maßstab sein!) nicht verbessern und deshalb am besten gar nicht erst geschrieben werden. Gleiches gilt für Banalitäten, mit denen vorhandene Artikel aufgebläht werden und wo endlose Kämpfe für/gegen Straffung bzw. für/gegen weiteres Aufblähen stattfinden. Beispiele siehe unten.

... und führt wohin?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

All diese Kämpfe zermürben und frustrieren. Und je weiter die Zahl der Inklusionisten wächst, desto mehr frustrierte Exklusionisten wird es geben. Ich fürchte, auf die Dauer gibt es nur zwei Möglichkeiten:

  1. viele langgediente, gute Autoren kehren der Wikipedia nach und nach den Rücken, weil sie in dieser Form einfach nicht mehr ihr Ding ist
  2. die Wikipedia spaltet sich in zwei getrennte Projekte: eine qualitativ hochwertige Enzyklopädie und eine quantitativ hochwertige Datensammlung

Es ist mittlerweise zu befürchten, dass der Zeitpunkt, über eine Spaltung nachzudenken, bereits erreicht ist. (Nein, so etwas Bürokratisches wie Wikiweise will ich auch nicht.)

Wie konnte es dazu kommen?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ich sehe immer wieder, wie Kriterien, die zu der Löschung von Artikeln führen können, mehr und mehr aufgeweicht werden, meist mit dem Argument „Neue Autoren werden vergrault“. Dies kann und darf kein Argument sein, um die ehemals hohen Qualitätsansprüche der Wikipedia immer weiter herunterzuschrauben.

Auf der Hauptseite der Wikipedia steht „Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen“ − wohlgemerkt: „gute“, nicht „neue“! Die Wikipedia ist nun 10 Jahre alt. Jeder kennt sie. Jeder, der mitmachen möchte, macht mit. Wo sollen da noch neue Autoren herkommen? Da gibt es m.E. nur zwei Quellen: erstens den frisch gebackenen Rentner, der bislang keine Zeit hatte und sich jetzt neue Hobbies sucht, und zweitens den Teenager, der allmählich merkt, dass ein Computer nicht nur für Ballerspiele gut ist. Die erste Gruppe mag Wissen haben, das für die Wikipedia wertvoll sein kann, jedoch dürften dies Einzelfälle sein. Der Hauptteil neuer Autoren gehört sicherlich zu der zweiten Gruppe. Die haben so gut wie kein Wissen. Mit einer strohfeuerartigen Begeisterung tragen sie Stoff aus Nachrichtenportalen zusammen und basteln daraus neue Artikel, deren Qualität jeder Beschreibung spottet. Stil ist Schüleraufsatz, Rechtschreibung ist Glückssache, und wenn's in Arbeit auszuarten droht, trägt man auch schon mal den eigenen Artikel auf einer QS-Seite ein (Beispiel). Klar, dass solche Artikel ewig unbearbeitet bleiben, denn jeder wird sich hüten, etwas zur Verbesserung beizutragen, weil jede Verbesserung aus fremder Hand die Strategie des Leistungsverweigerers aufgehen lassen würde und ihn ermuntern würde, noch mehr ungeliebte Arbeit auf andere abzuwälzen.

Gute Autoren sind willkommen − was machen wir mit den schlechten? Durch hoch gesetzte Messlatten vergraulen? Na klar, wie soll's denn sonst gehen?

Das ständige Senken der Qualitätskriterien führt letztendlich nur dazu, dass langgediente Autoren der Wikipedia frustriert den Rücken kehren und sich ärgern, dass sie für dieses niveaulos gewordene Projekt ihre Arbeitszeit verschwendet haben.

Öfters mal was löschen![Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allen Beteiligten sollte klar sein: jeder Artikel repräsentiert die Wikipedia zu jeder Sekunde. Wikipedia ist keine Kladde. Es kann nicht angehen, dass schlechte, kurze Artikel eingestellt werden, um anschließend ewig an ihnen herumzubasteln (oder auch nicht).

Es existieren mehrere Babel-Bausteine mit der Botschaft „für Verbessern und gegen voreiliges Löschen“. Ich weiß nicht, warum. Das eine schließt doch das andere nicht aus! Anscheinend ist der Eindruck weit verbreitet, dass Löschen etwas Endgültiges wäre. Ist es aber nicht. Löschen heißt ja nicht unbedingt „wir wollen keinen Artikel mit diesem Lemma“ sondern „wir wollen keinen Artikel in dieser Form“.

Jeder gelöschte Artikel kann jederzeit wieder neu eingestellt werden – selbstverständlich erst nach gründlicher Überarbeitung und Beseitigung der Löschkriterien. Besonders offensichtlich neuen und unerfahrenen Autoren sollte dies klar gemacht werden mit dem Hinweis, dass das Überarbeiten am besten auf der Spielwiese oder auf der Benutzerseite des Autors stattfinden sollte. Auf diese Weise sollte das Löschen nicht mehr weh tun.

Löschen kann nie voreilig sein. Voreilig ist nur verfrühtes Wiedereinstellen.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inklusionismus Exklusionismus
Nach Angaben von Innenminister Ahmed Friaa hatten die Unruhen bis zu diesem Zeitpunkt 78 Zivilisten das Leben gekostet, weitere 94 waren verletzt worden; beschädigt wurden 85 Polizeiwachen, 13 Rathäuser, 43 Banken, elf Fabriken und 66 Geschäfte und Einkaufszentren. (So in Wikipedia) Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Unruhen fast 100 Tote und ebensoviele Verletzte gefordert, zahlreiche Gebäude waren beschädigt worden, vor allem Polizeiwachen.
Laut offiziellen Angaben kamen seit dem Beginn der Demonstrationen am 12. März 88 Menschen ums Leben und es gab fast 1900 Verletzte. Gezählt wurden ausschließlich die identifizierten Opfer. [...] Nach anderen Angaben forderten die Unruhen 91 Tote und über 2000 Verletzte. (So in Wikipedia) Seit dem Beginn der Demonstrationen kamen etwa 90 Menschen ums Leben, etwa 2000 wurden verletzt.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon bot mehrmals eine Vermittlung der UNO an. Die thailändische Regierung lehnte dieses Vermittlungsangebot mit der Begründung ab, Thailand könne seine Probleme selbst lösen. Der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich besorgt über die Situation und rief beide Seiten dazu auf, auf Gewalt zu verzichten. (inzwischen entfernt – danke!) Die UNO bot mehrmals eine Vermittlung an, was die thailändische Regierung mit der Begründung ablehnte, Thailand könne seine Probleme selbst lösen.
(Wenn irgend ein Außenminister nur das sagt, was alle Außenminister auf der ganzen Welt bei derartigen Situationen sowieso zu sagen pflegen, dann verdient dies keine Erwähnung.)
„Es liegt auf der Hand, dass uns die Daten der Flugschreiber einen großen Schritt voranbrächten bei der Frage, warum dieser Unfall geschehen ist“, sagt Paul-Louis Arslanian, Chef der Behörde BEA, welche die Unglücksursache untersucht. (inzwischen entfernt – danke!) -
(Banalität, 1:1 aus der Presse übernommen)
(fiktives Beispiel:)

Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter Väter Väter Väter Väter.
(open end...)

(aus Life of Brian:)

Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter.
Rech: Ja.
Loretta: Und von unserer Väter Väter Väter Väter.
Rech: Das reicht. Noch genauer brauchen wir es nicht.

Es könnte schlimmer sein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Seiten lassen ahnen, wie sich extreme Inklusionisten die Wikipedia vorstellen:

Ich kann eine gewissen Schadenfreude nicht ableugnen, dass es offensichtlich nicht genügend Autoren gibt, die diese Meinungen teilen und es für nötig halten, diese Materialsammlungen abzuarbeiten.

We are not alone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]