Benutzer Diskussion:Hardenacke

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Josef Joffe, Herausgeber der Zeit, in der Debatte um Jakob Augstein: Es gilt heute als verwerflicher, „jemanden einen Antisemiten zu nennen, als einer zu sein“. Zitiert nach [1].

Maria Sefidari über Wikipedia: „Einige Gemeinschaften sind so veränderungsunfähig und innovations­resistent geworden, dass sie im Jahr 2006 stecken zu bleiben drohen.“

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Man ist offenbar wild entschlossen,[Bearbeiten]

einen dieser Workshops auf der diesjährigen WikiCon in Dresden zu veranstalten, um irgendeine Lösung in unserem Scheißkonflikt (pardon!) zu finden, als wenn das möglich und vor allem gewollt wäre. Achim Raschka und Kollegen sehen offenbar nicht, dass das Problem so tief sitzt, wie der europäische Antisemitismus in den Köpfen den satten deutschen alternativen Fettsäcke. Genausogut könnte man versuchen mit einem solchen Workshop den Nahostkonflikt zu lösen. Vielleicht sollten sie versuchen, H. Modest (den angeblich bescheidenen) Broder einzuladen (Kohle genug hat WMDE), dann wäre auch ich garantiert als Fan dabei, denn den würde ich mir dann gleich für den nächsten Salon krallen :-) Aber das alles ist schon jetzt verlorene Liebesmüh. Ich sehe es schon vor mir: Lauter disziplinierte, etwas dickliche gutmütige Wikipedianer sitzen da rum und reden... und erreichen - nix. Na, hoffen wir auf das Beste: Gute Unterhaltung und eine amüsantes Show. Es war gut, dass wir drüber geredet haben. :-) --Schlesinger schreib! 20:17, 30. Jun. 2015 (CEST)

Sehe ich ähnlich skeptisch. Wahrscheinlich eher so: Wie bringen wir diese Fanatiker zur Vernunft? Dass unsere Position gerade das Gegenteil von Fanatismus und religiöser Verbohrtheit ist, begreifen sie ja gar nicht. Wir verlangen keine jüdischen Symbole oder so etwas, sondern einfach Neutralität. Es wird aber wieder die ach so korrekte Äquidistanz gepflegt werden zwischen „beiden Seiten“. Also irgendwas zwischen Aufklärung und Dunkelmännertum, zwischen Neutralität und Antisemitismus (der natürlich keiner ist, vollkommen abwegig sowas). Irgendein Frieden - oder besser Friedhofsruhe? - wird vereinbart werden, je nach Geschmack Erst- oder Hauptautor oder Verbot jeder Änderung oder was weiß ich. Fauler Kompromiss eben. Sie werden auch nicht begreifen, dass der ganze Kladderadatsch überhaupt nur aufgekommen ist wegen einiger Dunkelmänner, die das Kreuz jedem aufdrücken wollen, ob es ihm passt oder nicht - und der Einmischung vieler Ahnungsloser, die gar nicht wissen, was dahintersteckt.

Wenn sie den Broder dazukriegten, wäre es schon etwas anderes, aber er wird es wahrscheinlich ablehnen, sich in solchen kleinkarierten Quark hineinziehen zu lassen.

Achim Raschka möchte ich nicht unterschätzen. Er versucht anscheinend, das Beste aus der verfahrenen Lage zu machen (anstatt sich beherzt auf unsere Seite, die ohnehin die zukunftsträchtigere ist, zu schlagen).

Ich gehöre leider (oder besser: gottseidank) nicht zu den Zeitreichen und werde wohl nicht dabeisein, obwohl Dresden natürlich immer eine Reise wert ist.

--Hardenacke (Diskussion) 20:44, 30. Jun. 2015 (CEST)

Nachtrag: Jetzt dient die Seite auch als Bühne für eitle Nichtteilnehmer, die demonstrativ-empört ihre Nichteilnahme showmäßig deklamieren, weil der Nürnberger dabei sein möchte und der Initiator das nicht ablehnt. Herrlich :-) --Schlesinger schreib! 20:46, 30. Jun. 2015 (CEST)
Reden ist immerhin besser als Schiessen (verbal). Und Broder ist auch nicht immer nur appetitlich! MfG Arieswings (Diskussion) 21:06, 30. Jun. 2015 (CEST)
...obwohl ja die Chancen, daß FT in Dresden die Häppchen abgreift, gleich Null sind. Aber er kennt halt das Spielchen. --Niedergrund (Diskussion) 21:35, 30. Jun. 2015 (CEST)

Übrigens: Der „Kleine Stampfi“ (Du weißt schon [2], aber ich lebe noch), hat uns enttarnt: Er begreift zwar nicht, dass er es mit der Weltverschwörung zu tun hat, aber dass er es immerhin mit einer Verschwörung von jüdischen, fröhlich türkischen und noch fröhlicheren anderen Bösewichtern zu tun hat, hat er aufgedeckt. Gut, dass er noch nicht gemerkt hat, dass Atomicocktail gar nicht dem Atomwaffensperrvertrag beigetreten ist, sonst würde er das ja bekanntgeben. Jedenfalls gibt es eine „Abschussliste“. Hast Du das eigentlich gewusst? Ich nicht. --Hardenacke (Diskussion) 21:07, 30. Jun. 2015 (CEST)

"Gegenteil von Fanatismus"? Nein! Auf beiden Seiten in diesem Konflikt sind Fanatiker unterwegs, die mit allen Mitteln ihre Agenda durchsetzen wollen -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 21:13, 30. Jun. 2015 (CEST)

(BK) Jeder ist in seiner eigenen Welt, aber meine ist die Richtige! (Die Lassie Singers) --Stobaios 21:20, 30. Jun. 2015 (CEST)
Kannst Du, Mayo statt Senf, mir vielleicht erklären, was in dem Wunsch, in die Einleitungen „geboren am ... gestorben am ...“ zu schreiben, fanatisch ist? Sind die Franzosen alle fanatisch (né le 28 août 1749 à Francfort et mort le ...)? Oder an dem Bis-Strich der fanatischen enwikipedia? --Hardenacke (Diskussion) 21:22, 30. Jun. 2015 (CEST)
ich habe nicht gesagt,dass das Verwenden von geboren/gestorben Fanatismus sei - ich vertrete ja auch die Meinung, dass dies die bessere Lösung ist. Aber die Art wie dieser Krieg, denn ein solcher ist es von beiden Seiten geführt wird in immer den gleichen Artikeln ist Fanatismus. Man kann es auch ganz in Ruhe machen wie z.B. Informationswiedergutmachung und zig andere User -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 21:29, 30. Jun. 2015 (CEST)
Krieg? Na, wenn du das so siehst, deine Sache. Aber wie soll man denn mit so Leuten wie Koberger, Seader, Koyaanis, Kleiner Stampfi, Verum und wie sie alle heißen, nebst den dazu passenden Admins überhaupt umgehen? Männchen machen, bittebitte sagen, oder was? Nee. Erst durch unsere konsequente Vorarbeit ist die Diskussion erst in Gang gekommen und das Problem überhaupt erst in das Bewusstsein der Leute gelangt. Der Nebeneffekt ist nun, dass auch weniger beherzte Leute sich in unserem Sinne gefahrlos positionieren können. Ist doch alles prima. Das wird alles schon werden, auch ohne Workshop. --Schlesinger schreib! 21:42, 30. Jun. 2015 (CEST)
Es ist noch nicht sehr lange her, da hast Du mich massiv behindert, Mayo statt Senf, beim „ganz in Ruhe machen“. Wie oft habe ich in den letzten zwei Jahren darum gebeten, mich in Ruhe an „meinen“ Artikeln arbeiten zu lassen. Ich habe fast zehn Jahre lang relativ unbehelligt (und ungesperrt) an Artikeln gearbeitet - und nicht viel anders, als ich es heute noch mache: Beo abarbeiten, mehr oder weniger kleine Verbesserungen vornehmen, Unstimmigkeiten geraderücken etc. Das Gesperre und Nachgestelle ging exakt damals mit Ariel Scharon, kurz nach seinem Tod los, als sich wohl alle bisherigen Autoren einig waren, dass ein Kreuz eigentlich unpassend sei, und der alte Hardenacke genau das so machte - und für eine Woche gesperrt wurde. Seitdem fühle ich mich tatsächlich von Eiferern verfolgt. --Hardenacke (Diskussion) 21:45, 30. Jun. 2015 (CEST)

Es wird in diesem Workshop leider wenig rauskommen. Aber ich sehe es wie andere: Die Zukunft gehört nicht denen, die an diesem Kreuz hängen wie der Herrgott selbst, sondern denen, die Enzyklopädie können. Atomiccocktail (Diskussion) 21:17, 30. Jun. 2015 (CEST)

Ja, so ist es wohl. --Hardenacke (Diskussion) 21:46, 30. Jun. 2015 (CEST)

Was mich ernsthaft an manchen zweifeln lässt: Solche Benutzer wie Verum oder Koyaanis, wohl auch Serten, sehen sich selbst vermutlich als Konservative. Sie sollten wissen, dass es nach dem Krieg solche meinungsprägenden Konservativen wie Axel Springer waren, die sich der damals unendlich schweren Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen verschrieben hatten und über die Jahre tatsächlich ein gutes Verhältnis zwischen Israel und Deutschland erreichten. Der Grundsatz, den Springer seinem Verlag Anfang der Fünfzigerjahre gab, das „Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes,“ gilt auch heute noch. Der Wikipedia-Autor Freud ist als CSU-Mitglied Vorsitzender einer Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Vielleicht können sie darüber mal nachdenken. --Hardenacke (Diskussion) 22:22, 30. Jun. 2015 (CEST)

Man könnte sehr viel dazu schreiben. Aber mit Konservativ-Sein hat diese Frage m. E. nur ganz am Rande zu tun. Allein hier [3] zeigt sich ein Spektrum weit breiterer Ansätze im heutigen Konservatismus. Blickt man mal hier rein [4] (nicht in die historischen, sondern in die aktuellen Teile), dann wird es noch viel komplexer. Nicht zu vergessen ist, dass jede Zeit ihre speziellen Leit- und Vorbilder hat. Zwei Generationen danach sind bestimmte Präpositionen verständlicherweise andere, auch wenn sie durchaus auf der Basis der gleichen konservativen Grundüberzeugungen beruhen. Auch der Blick auf Israel ist ein anderer, so sehr andererseits die generelle Unterstützung des Landes und eine klare Haltung gegen Antisemitismus Grundpfeiler geblieben sind. Letztlich wäre ein in den 1970er Jahren geborener Axel Springer auch ein anderer. --Niedergrund (Diskussion) 23:00, 30. Jun. 2015 (CEST)
Du schreibst selbst, dass die generelle Unterstützung Israels und eine klare Haltung gegen Antisemitismus geblieben sind. Nur darum geht es mir hier. --Hardenacke (Diskussion) 01:56, 1. Jul. 2015 (CEST)
Da angesprochen: Darf ich mich nachher zum Konservatismus-Punkt äußern? --Koyaanis (Diskussion) 07:32, 1. Jul. 2015 (CEST)
@Hardenacke Vielleicht war das wieder mal etwas zu kryptisch. Der letzte Edit von mir sollte weniger einen Widerspruch in der Sache darstellen, als vielmehr die Kette zwischen Konservativ-Sein mit der generellen Unterstützung Israels sowie einer klaren Haltung gegen Antisemitismus und - eben dem Konflikt um genealogische Zeichen bei Personenartikeln in der WP ist - hinterfragen. Mein Bauchgrummeln setzt spätestens dort ein, wo beides in einen direkten Kontext gestellt und angedeutet wird, dass Konservative eigentlich automatisch für eine vollständige Ersetzung der Zeichen (die etwa Schlesinger ja tatsächlich möchte) sein müßten (so hast Du es nicht ausgedrückt, aber so könnte es eben auch gelesen werden). Das würde mich dann doch ein wenig an die regelmäßigen Versuche erinnern, die darauf abzielen, all jenen eine klare Haltung gegen (tatsächlichen, nicht vermeintlichen) Rechtsextremismus abzusprechen, die gleichsam eine offene und zugleich kritische Diskussion zum Thema Zuwanderung mit Einbindung aller Teile der Bevölkerung einer pauschalisierenden "Willkommenskultur" für alle entgegensetzen und die Arbeit zahlreicher Institutionen im sogenannten "Kampf gegen Rechts" für politisch einseitig und letztlich kontraproduktiv halten. Nicht alles liegt eben auf einer Ebene und darf / sollte in einen Bezug gesetzt werden. Daß bei der obigen Diskussion leider auch antisemitische Phrasen wiedergekäut werden, die indiskutabel sind, ist das eine. Daß viele andere Befürworter der genealogischen Zeichen mit Antisemiten eine feste Gesinnungsgemeinschaft bilden würden, wäre trotzdem ein ebenso polemischer wie falscher Rückschluß. --Niedergrund (Diskussion) 09:49, 1. Jul. 2015 (CEST)
D`accord. So einfach ist es tatsächlich nicht. Ich meinte das eher als Anregung zum Nachdenken darüber, dass es gerade unter Konservativen einen gewissen Grundkonsens gibt, sich von Antisemitismus abzugrenzen, und dass es vor diesem Hintergrund doch nicht so schwer sein dürfte, meine - auch von mir erst nach und nach erarbeitete - Meinung zum Thema zu akzeptieren. --Hardenacke (Diskussion) 11:40, 1. Jul. 2015 (CEST)

Fragen an Schlesinger und Hardenacke. Als ich in de.Wikipedia anfing, Ende 2011, gab es diese Formatvorlage für Biografien mit Stern/Kreuz breits. Könnt ihr mir bitte erklären, welche "Dunkelmänner" (Sie werden auch nicht begreifen, dass der ganze Kladderadatsch überhaupt nur aufgekommen ist wegen einiger Dunkelmänner, die das Kreuz jedem aufdrücken wollen, ob es ihm passt oder nicht) diese vereinbahrt haben? Das muss schon in der dunklen Vergangenheit der Wikipeda im passiert sein. (wie konnte das nur passieren?) Und warum haben sich so viele User daran gehalten? Wohl auch User aus dem Portal Judentum (?). Und was bitte ist negativ an einem Frieden? --Fiona (Diskussion) 10:17, 1. Jul. 2015 (CEST)

Ja, das wurde bereits in der Anfangszeit der Wikipedia etabliert, zunächst so, dann, nach einer Woche geändert, ohne dass von den wenigen Benutzern damals groß diskutiert und wohl auch nicht weiter darüber nachgedacht wurde. Später gab es dann zunehmend Anfragen und Diskussionen. Ich erinnere mich noch daran, wie ich einem Vertreter einer nichtchristlichen Glaubensgemeinschaft empfahl, das einfach so hinzunehmen, weil es wohl so eine Art „Wikipedia-Gesetz“ sei. Inzwischen ist es aber anders: Die Position, dass das Kreuz nicht für jeden passt, hat zugenommen, es gab Abstimmungen und Streit darüber, wobei das letzte gültige Meinungsbild zum Thema mit knapper Mehrheit festgestellt hat, dass keine verbindliche Pflicht zur Verwendung der genealogischen Zeichen sein soll und Ausnahmen zulässig. Immer wieder wurde angezweifelt, dass es z. B. Juden überhaupt stört, dass Kreuzzeichen verwendet werden. Diese Zweifel wurden ausgeräumt durch Stellungnahmen nahmhafter jüdischer Lehrer und auch christlicher Theologen. Inzwischen kann als gesichert gelten, dass - zumindestens von und bei jüdischen Personen - die Kreuze als unpassend emfunden werden. Auch im muslimischen Bereich tut sich da etwas. Mit diesem Wissen könnte eigentlich Frieden herrschen, wenn, ja wenn da nicht einige wenige - aus welcher Motivation auch immer - mit allen Mitteln gegen das Selbstverständliche und Legitime anrennten. - Es hat also ein Lernprozess stattgefunden, wenn auch nicht bei jedem. Ich empfinde Leute, die sich solchen Erkenntnissen trotz aller Vorhaltungen verweigern, als „Dunkelmänner“, wie sie schon in den Dunkelmännerbriefen der Humanisten verspottet wurden. Ihnen war der Streit zwischen Johannes Reuchlin und Johannes Pfefferkorn vorausgegangen, ob jüdische Schriften verbrannt gehören oder nicht. Das ist keine Gleichsetzung mit unserem Streit, natürlich nicht, aber eine Parallele, die mich amüsiert, also nicht ganz ernstgemeint, wie alle solche Vergleiche. Jedenfalls erinnern mich die heutigen Ausflüchte irgendwie daran. --Hardenacke (Diskussion) 11:40, 1. Jul. 2015 (CEST)
Meine Meinung: In der Frühzeit der Wikipedia, also einer Zeit, als der Brockhaus als das Maß aller enzyklopädischen Dinge bei den schüchternenm, sich minderwertig fühlenden Leuten der ersten WP-Generation galt, wollte man ihm nacheifern. Außerdem muss man wissen, dass die ersten User eher aus der Nerd-, Programmierer- und Gamerszene stammten und daher sowieso ein Faible für Symbole, Piktogramme, Smileys und natürlich der Wingdingsschrift hatten. Solche Leute haben auch eine eigene Ästhetikauffassung, also eine spezielle Internetästhetik, die sich in Katzenbildern, Animefiguren und diesen ASCII-Art-Bildchen zeigt. Da die Netzkultur jung ist, versucht man ihr zur Konsolidierung eine Art Tradition aufzudrücken, um irgendwelche Renommeemängel loszuwerden, was weiß ich. In dieser Mischung aus Besserwissertum, Rechthaberei und Konrinthenkackerei entsteht eben diese Angst vor Veränderung, die mit einer wertkonservativen Haltung nun gar nicht zu tun hat. --Schlesinger schreib! 11:56, 1. Jul. 2015 (CEST)
Danke an beide. Diese Hintergründe sollten beim Workshop zu dem Thema nicht fehlen. Angst vor Veränderung, ja, und das, was Hannah Arendt den Besitz von Regeln bezeichnet. Mir ist aufgefallen, dass immer wieder zum Ausdruck kommt: Juden sollen nicht auf ihre 'Besonderheit' pochen (dürfen). Eine Haltung, die schon das Denken nichtjüdischer Deutscher im 19. Jahrhundert prägte. Shulamit Volkov schreibt: "Selbst die liberalen Befürworter der Emanzipation hofften, dass die Juden mit ihrer Integration ihre Einzigartigkeit abstreiften." --Fiona (Diskussion) 13:28, 1. Jul. 2015 (CEST)

Viele Juden haben gegen das Kreuzzeichen gar nichts einzuwenden[Bearbeiten]

Lieber Hardenacke,

Du verkündest in der Wikipedia seit Monaten permanent, dass die Mehrheit der Juden sich durch das Kreuzzeichen schwer diskriminiert fühle. Das ist aber in deiner Verallgemeinerung anscheinend nicht ganz richtig. Hier kannst du die jüdische Moderatorin Sarah Silverman mit einem Jesus/Kruzifix-Bastelset sehen. Dort trug sie in einer TV-Show sogar ein Kruzifix um den Hals. Der jüdische Komponist Ernest Bloch (der sich übrigens intensiv mit traditioneller jüdischer Musik befasste und eigene Musikwerke mit alttestamentarischem Inhalt komponierte) hatte in seinem Haus in Kalifornien in seinem Arbeitszimmer ein großes Kruzifix hängen (Foto hier auf Seite 24). Für manche Juden ist das Kruzifix anscheinend auch ein allgemeines Symbol für menschliches Leid, Mitmenschlichkeit und Toleranz wie sie Jesus Christus propagierte. Das Kruzifix, wie du es in der Diskussion machst, nur auf die brutale und oft antisemitische Kirchengeschichte zu reduzieren ist genauso oberflächlich, wie den Islam mit dem ISIS-Terrorismus gleichzusetzen. Es scheint Juden zu geben, die das Kruzifix bewusst und im positiven Sinn für sich verwenden. Auf Youtube habe ich ein Video gesehen, wo jemand zum Test mit einem dicken Kruzifix um den Hals durch Haifa läuft um die Reaktionen zu testen. Das Ergebgnis war, dass ihn niemand beachtet oder schief angeschaut hat. Es gibt also sehr viele Juden, denen das Kreuzzeichen schlicht scheißegal und gleichgültig ist und die sich dadurch nicht diskriminiert fühlen. PS: Wenn du diese andere Sichtweise von mir nicht erträgst, kannst du meinen Beitrag natürlich gleich löschen, damit ihn bloß niemand anderes aus der Wikipedia liest. Gruß Boris F. (92.211.194.33 12:22, 1. Jul. 2015 (CEST))

Ja, Sarah Silverman. Interessante Komikerin und hübsch noch dazu. Was eine Parodie ist, weißt Du aber schon? Und Ernest Bloch, sehr tiefsinniger Mann. Und hat ein Kreuz im Arbeitszimmer. Und jemand läuft mit einem Kreuz durch Haifa. Kennst Du Israel nicht? Weißt Du wieviele Christen dort leben, vollkommen unbehelligt und vom israelischen Staat geschützt, wie auch alle Synagogen, Kirchen und Moscheen? Israel ist eines der tolerantesten Länder dieser Welt. Sowohl jüdische als auch christliche (orthodoxe, katholische) und muslimische Feiertage gelten dort. Hast Du aber jemals auf einem jüdischen Grab ein Kreuz gesehen? Was willst Du mir eigentlich sagen? Dass ich das Kruzifix auf „die brutale und oft antisemitische Kirchengeschichte“ reduziere? Woraus schließt Du das? Merkwürdige Behauptungen aufzustellen, um sie dann zu widerlegen: Damit bist Du noch nie sehr weit gekommen. Nein, löschen werde ich das nicht. Es spricht für sich - und gegen Dich und Deine oberflächliche Sichtweise. Das einzige, was ich bereue: dass ich damals gegen Deinen Ausschluss aus dewiki aufgetreten bin. Es war ein Fehler, wenn ich Deine Sudeleien anderswo verfolge. --Hardenacke (Diskussion) 13:01, 1. Jul. 2015 (CEST)

Konservatismus[Bearbeiten]

Hältst du es für ausgeschlossen, dass man in Deutschland konservativ, israelfreundlich UND gleichzeitig für eine Zwei-Staaten-Lösung sein kann? --Koyaanis (Diskussion) 18:03, 1. Jul. 2015 (CEST)

Komm zur Wikicon nach Dresden, Koyaanis, ich erkläre es dir dann.. --Hubertl (Diskussion) 11:47, 2. Jul. 2015 (CEST)

Sind wir jetzt beim Gesinnungsraten? Ich halte überhaupt nichts für ausgeschlossen. --Hardenacke (Diskussion) 18:04, 1. Jul. 2015 (CEST)

Na ja, immerhin zweifelst du meinen und auch den Konservatismus anderer User an... Zwinkerndes Smiley, als Emoticon ;)
Ich stelle die Frage aus der Erfahrung mit Freud heraus, der ein Eintreten für einen unabhängigen palästinensischen Staat per se schon für anti-CDUlerisch und latent antiisraelisch zu halten scheint. --Koyaanis (Diskussion) 18:25, 1. Jul. 2015 (CEST)
das ist natürlich Freudscher POV, der seiner Position geschuldet ist -- - Majo Senf - Mitteilungen an mich 18:27, 1. Jul. 2015 (CEST)
Komm zur WikiCon nach Dresden, -- - Majo Senf, ich erkläre dir dann, was ein Freudscher Versprecher ist. --Hubertl (Diskussion) 11:48, 2. Jul. 2015 (CEST)

Gregor Gysi: erklärt Dir das. Wohl kein Konservativer. --Hardenacke (Diskussion) 18:31, 1. Jul. 2015 (CEST)

Und ich sags mal so: Es gibt schon ein paar Failed States zu viele auf dieser Erde. --Hardenacke (Diskussion) 18:38, 1. Jul. 2015 (CEST)

Ey, soll ich dafür etwa ein taz-Abo abschließen...? Und was der kleine Ex-DDR-Anwalt über dieses Thema zu sagen hat, interessiert mich nicht die Bohne.
Aber Freud's Position, zumal sie dank dir jetzt allgemein bekannt ist, sollte derartige POV's erst recht ausschließen, da seine CSU-Mitgliedschaft ein gewisses Glaubwürdigkeitsproblem aufwirft. --Koyaanis (Diskussion) 18:40, 1. Jul. 2015 (CEST)
So, damit ist unser Gespräch jetzt beendet. --Hardenacke (Diskussion) 18:43, 1. Jul. 2015 (CEST)
Danke, @Hardenacke, für das Beenden dieses sinnlosen Ratens, das eben kein (wirkliches) Gespräch ist. Unterstellungen, Mutmaßungen, Annahmen ersetzen hier das, was doch einfachst zu haben wäre: Gewißheit, indem man mich fragt. Aber mich fragt man nicht; man unterstellt mir diesen oder jenen Blödsinn, Unsinn, Unfug, und hält mich dann für schwierig, weil ich diejenigen Positionen vertreten muß, die man mir unterschiebt. Es ist hochgradig lächerlich. --Freud DISK Konservativ 21:25, 1. Jul. 2015 (CEST)
Ja, das war das typische Gelaber. Aber Du hattest ja auch schon das Vergnügen ... Bringt wohl nichts. --Hardenacke (Diskussion) 21:33, 1. Jul. 2015 (CEST)

Herrlich,[Bearbeiten]

jetzt versucht Seader mal wieder Hauptautor bei Chajim Leib Auerbach durch Aufblähung des Textes durch Träume zu werden, nachdem kurz vorher sogar ich auf einmal auch in dieser netten kleinen Anzeige als maßgeblicher Autor auftauchte. Das muss natürlich sofort geändert werden! Ich lach' mich kringelig. Vielleicht gibt es ja einen spannenden Wettsteit zwischen Koberger und Seader, wer am Ende ihre geliebten genealogischen Zeichen einfügen darf. Gruß --Schlesinger schreib! 19:43, 2. Jul. 2015 (CEST) :-) 

Lach Dich ruhig kringelig Schlesi. Aufblähen? In erster Linie habe ich den Artikel, im Vergleich zu euch allen, um Informationen erweitert, nachdem ich auch so vor euch allen bereits im Artikel aufgefallen bin. MfG Seader (Diskussion) 19:47, 2. Jul. 2015 (CEST)
„Informationen“ wie †? --Freud DISK Konservativ 19:49, 2. Jul. 2015 (CEST)
lol. Nee. :) MfG Seader (Diskussion) 19:50, 2. Jul. 2015 (CEST)
Das hast du gut gemacht. Weiter so. Aus dir wird mal ein Super Autor. Vielleicht nimmst du auch noch aus dem Artikel über Chajim Leib Auerbachs Vater, den Rabbiner Meir Auerbach, die Zeichen raus, dann wäre es perfekt. --Schlesinger schreib! 19:53, 2. Jul. 2015 (CEST)
Nö, Wettstreit gibt es nicht, ganz im Gegenteil, meine Bearbeitungen schenke ich hiermit Seader, der sie nun seinen Bearbeitungen zurechnen darf Pffffft.gif -- Hans Koberger 20:04, 2. Jul. 2015 (CEST)
Das ist lieb von dir, Hans. Würdest du noch kurz die genealogischen Zeichen aus dem Artikel Meir Auerbach entfernen? Du darfst auch den Halbgeviertstrich verwenden. --Schlesinger schreib! 20:09, 2. Jul. 2015 (CEST)
Du meinst, weil Dir der Arsch auf Grundeis geht??/i -- Hans Koberger 20:43, 2. Jul. 2015 (CEST)
Würde ich ja gern machen, aber dann sperren sie mich auf deinen oder Seaders Zuruf. Du dagegen kämst mit der Masche bei den Admins durch. Also, sei mutig und kein Weichei! --Schlesinger schreib! 20:55, 2. Jul. 2015 (CEST)
Ach komm, keine faulen Ausreden! BTW: Machst Du eigentlich freiwillig den Handlanger des Plagiators Kühntopf oder zahlt er Dir etwas? -- Hans Koberger 21:03, 2. Jul. 2015 (CEST)