Benutzerin:Quod-erat-demonstrandum./Artikelwerkstatt/Doctor-Who-Universum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

DE DC-Multiversum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DC-Multiversum ist ein Konzept des US-amerikanischen Comicverlags DC Comics, in dem es mehrere meist ähnliche Paralleluniversen gibt.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldenes Zeitalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste große Comicwelle (Goldenes Comiczeitalter) begann mit Superman (ab 1938 mit US-Action Comics #1) und Batman (ab 1939 mit US-Detective Comics #27). Schnell etablierten sich eine Menge anderer Comicfiguren beim Vorläufer des jetzigen Verlags DC Comics, unter ihnen Wonder Woman, The Flash und Green Lantern. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Popularität von Superheldencomics drastisch zurück und bis zum Ende der 1950er Jahre wurden alle Superheldentitel eingestellt, mit Ausnahme der „großen Drei“ Superman, Batman und Wonder Woman.

Silbernes Zeitalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1955 führte DC Comics die Figur des Flash neu ein. Diese Figur hatte allerdings mit dem Flash der 1940er Jahre nur den Namen und die Fähigkeit, sich mit enormer Geschwindigkeit fortzubewegen, gemein. Alles andere wie Kostüm, Identität, Herkunft der Superkräfte, Wirkungsstätte, Gegner und Begleitfiguren war neu. Mit dem unerwarteten Erfolg wurde das so genannte Silberne Comiczeitalter eingeläutet, und bald wurden auch Green Lantern und weitere Figuren runderneuert und neu eingeführt.

Gerechtigkeitsliga und Kontinuität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1960 entstand mit der Gerechtigkeitsliga (Justice League of America, kurz JLA, ab US-The Brave and the Bold #28) eine neue, bald sehr populäre Serie. Zwar hatte es bereits ab Beginn der Vierziger mit der Justice Society of America (kurz JSA, ab US-All Star Comics #3) etwas Ähnliches gegeben, aber es gab einen wesentlichen Unterschied, denn die Justice Society bestand nur aus Helden, die keine eigene Comicserie hatten. Die Gerechtigkeitsliga bestand hingegen aus den populärsten Helden, die bereits aus eigenen Serien bekannt waren. Besonders hervorzuheben sind hierbei Flash und Green Lantern, die bei der Gerechtigkeitsliga feste Größen waren. Zwar waren Superman und Batman ebenfalls formal feste Mitglieder der Gerechtigkeitsliga, jedoch tauchten sie in den ersten Jahren nie auf den Titelbildern auf und waren bei den meisten frühen Abenteuern „verhindert“. Der Grund dafür bestand darin, dass diese beiden populären Helden zu dieser Zeit bereits bei sehr vielen Titeln erschienen und sie nicht noch in weiteren verwendet werden sollten.[1] In den folgenden Jahren rückten jedoch auch diese beiden Helden zunehmend ins Zentrum der Geschichten.

Damit hatte das Bestehen der Gerechtigkeitsliga eine weitere Konsequenz, denn die verschiedenen Titel und Helden von DC erschienen nicht mehr komplett unabhängig voneinander. Mit der Gerechtigkeitsliga als Zusammenschluss der wichtigsten Superhelden bei DC bekamen die verschiedenen Geschichten eine Kontinuität, sie schienen in einem gemeinsamen Universum stattzufinden,[2] obwohl jeder der Superhelden immer nur gegen seine eigenen und damit dieselben Gegner kämpfte.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flash zweier Welten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1961 erschien in US-The Flash #123 eine Geschichte, in der der damalige Flash (Barry Allen) auf eine andere Welt gerät, nämlich jene, in der der Flash aus den 1940er Jahren (Jay Garrick) wirkt. Als Erklärung dafür wurde die parallele Existenz mehrerer Universen, die einander zwar stark ähneln, sich aber dennoch unterscheiden, angegeben. Bald wurde die Bezeichnung „Erde-1“ für die Welt der „aktuellen“ Figuren und „Erde-2“ für die Welt der Figuren der 1940er Jahre verwendet, obwohl Herausgeber Julius Schwartz anmerkte, dass es eigentlich andersherum hätte sein müssen.[3] In US-The Flash #137 traf der Flash von Erde-1 schließlich auch auf die Justice Society von Erde-2.

Die pseudowissenschaftliche Erklärung dafür war, dass mehrere Elemente am gleichen Ort sein können, sofern sie mit unterschiedlicher Frequenz vibrieren.[4] Nachdem jeder Flash in der Lage war, seine Vibrationen zu kontrollieren, war es ihnen möglich, zwischen den Parallelwelten zu wechseln.

Gerechtigkeitsliga und Krisen auf den Erden-1, -2 und -3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 erschienen in US-JLA #21 und #22 die Titel „Krise auf Erde-Eins“ und „Krise auf Erde-Zwei“, in der die Gerechtigkeitsliga und die Justice Society gemeinsam agierten. 1964 erschien in US-JLA #29 „Krise auf Erde-Drei“, wobei eine weitere Erde eingeführt wurde. Diese Erde war ein so genanntes Spiegeluniversum in dem wesentliche Charaktereigenschaften der Protagonisten ins Gegenteil gekehrt sind. So sind auf Erde-3 die eigentlichen Superhelden Superschurken und umgekehrt (z. B. Ultraman als Gegenstück zu Superman).

Erwerb der Rechte anderer Comicverlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DC Comics übernahm im Laufe der Zeit eine Reihe von anderen, kleineren Comicverlagen und erhielt so auch deren Rechte an verschiedenen Comicfiguren. Auch diesen weiteren, durchaus bekannten Helden wurden Parallelerden zugewiesen.

Die Erden des Multiversums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schließlich war bis zum Ende des Bronzenen Comiczeitalters eine Reihe Parallelerden entstanden:[5]

  • Erde-1

Die Erde mit den meisten und bekanntesten Superhelden, die ab dem Silbernen Zeitalter in den 1950er Jahren entstanden sind. Hier arbeitete z. B. Clark Kent alias Superman (dessen kryptonischer Name Kal-El war) als Reporter beim Daily Planet. Auf Erde-1 war auch die JLA zu Hause.

  • Erde-2

Auf Erde-2 leben die Helden des Goldenen Zeitalters (1930er und 1940er Jahre), z. B. die JSA. Auf dieser Erde war Clark Kent (dessen kryptonischer Name hier Kal-L lautete) der Herausgeber des Daily Star geworden und mit Lois Lane verheiratet.

  • Erde-3

Eine Erde, auf der viele historische Ereignisse einen völlig anderen Verlauf genommen haben. Hier war die Heimat des Crime Syndicate of America (kurz CSA), deren Anführer Ultraman eine Art böses Gegenstück zu Superman war. Der einzige Held und Gegner des CSA war Lex Luthor.

  • Erde-4

Die Heimat der Comic-Charaktere von Charlton Comics, deren Rechte von DC Comics übernommen wurden. Auf Erde-4 lebte z. B. Blue Beetle.

  • Erde-5

Diese Erde wurde nicht ausdrücklich benannt, da sich v. a. beim Lettering „5“ und „S“ sehr ähnlich sehen. Der Name wird aber vorgeschlagen für die auf den Seiten zwei und drei von US-Crisis on Infinite Earths #1 gezeigte und vernichtete Erde, auf der es anscheinend keine Superhelden gab.[6]

  • Erde-6

Von dieser nur in US-Crisis on Infinite Earths #4 gezeigten und zerstörten Erde stammen heute fast vergessene Figuren wie Lord Volt und Lady Quark.

  • Erde-S

Diese Erde war das Zuhause der Figuren von Fawcett Comics, darunter Captain Marvel und die gesamte Marvel-Familie.

  • Erde-X

Eine Erde, auf der die Nationalsozialisten den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Hier lebten die Figuren des früheren Verlages Quality Comics, z. B. Uncle Sam.

  • Erde-Prime

1968 gelangte Flash in US-The Flash #179 aus seiner Erde (Erde-1) auf unsere „reale“ Erde (Erde-Prime) und es kommt zum Zusammentreffen mit Mitarbeitern von DC, wie z. B. dem Herausgeber Julius Schwartz oder später dem Autor Cary Bates. Von dieser Erde stammte Superboy-Prime, das einzige Superwesen dieser Welt.

Ende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Vielzahl der Universen die Leser immer mehr verwirrte und mitverantwortlich für sinkende Verkaufszahlen gemacht wurde, entschloss man sich in den 1980er Jahren dazu, dem DC-Multiversum in seiner bestehenden Form ein Ende zu setzen und alle Universen zu einem einzigen zu verschmelzen. Das geschah 1985/1986 in Marv Wolfmans Miniserie Crisis on Infinite Earths (dt. Krise der Parallelerden). Der Titel war eine direkte Anlehnung an US-JLA #21, #22 und #29 aus den 1960er Jahren. Die erste der benannten Erden, die im Zuge der Krise der Parallelerden vernichtet wurde, war Erde-3, das gleiche Schicksal erfuhren auch Erde-6 und Erde-Prime. Die verbliebenen fünf Parallelerden wurden zu einer einzigen neuen Erde zusammengeführt, die ab diesem Zeitpunkt bis zur Infinite Crisis (2005/2006) im DC-Universum Bestand haben sollte.

Wiedergeburten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elseworlds und Hypertime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung der so genannten Elseworlds-Geschichten, welche vergleichbar sind mit dem What If …?-Konzept von Marvel Comics, lässt sich bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen, als Imaginary Stories veröffentlicht wurden, in denen Superman nachhaltig (oft verursacht durch Kryptonit) z. B. seine Kräfte verliert oder geschrumpft wird. Im Nachhinein wurde meist berichtet, dass die Geschichten nicht wirklich stattfanden oder vollständig rückgängig gemacht wurden. Eine letzte Geschichte dieser Art stellt Superman: Whatever happened to the Man of Tomorrow? (1986, dt. Superman: Was wurde eigentlich aus dem Mann von morgen?) von Alan Moore dar, die den Original-Superman (von Erde-2) verabschiedet.

Im Modernen Zeitalter kamen in den 1980er Jahren sog. Graphic Novels auf, d. h. Comics eher für ältere Leser. Eine der bekanntesten davon war The Dark Knight Returns (1986, dt. Batman: Der dunkle Ritter kehrt zurück), die eine Zukunft der Helden zeigte und somit nicht in der bekannten „Gegenwart“ der Comics spielte. Batman: Gotham by Gaslight (1989) war der erste Comic mit dem Elseworlds-Logo. Darüber hinaus erschienen der Dreiteiler Batman/Dracula (1991–1999), Kingdom Come (1996/1997) und viele weitere. Letztere Serie fand 1999 eine Fortsetzung mit The Kingdom. Hierbei wurden alle bisher in Elseworlds-Storys erwähnten Wirklichkeiten zu Variationen des Ablaufs der Geschichte des „normalen“ DC-Universums erklärt (nach dem Motto Was wäre wenn …?). Alle Geschichten seien über die Hypertime miteinander verbunden, es handle sich somit um Parallelwelten.

Das Konzept der Hypertime konnte sich bei DC Comics nicht durchsetzen und zu Beginn des 21. Jahrhunderts erschienen die letzten Comics mit dem Elseworlds-Logo. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte v. a. Panini Comics einige der Ausgaben. Die Publikationen erschienen immer mit einem Spruch, der die Idee der Elseworlds-Geschichten zusammenfasst:

In Elseworlds werden Helden aus ihrer gewohnten Umgebung an fremde Orte und Zeiten versetzt - solche, die existierten oder nicht existieren können, konnten oder sollten. So werden Figuren, die so vertraut sind wie das Gestern, wieder frisch wie das Morgen.[7]

Infinite Crisis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Überlebenden der während der Crisis on Infinite Earths zerstörten Erden (Alexander Luthor, der Sohn des Helden Lex Luthor von Erde-3, und Superboy von Erde-Prime), sowie die, die ihren Platz nicht mehr auf der neuen Erde sahen (Superman und Lois Lane von Erde-2) verbündeten sich, um unter der Führung des Erde-3-Luthor ihre alten Heimatwelten wiederherzustellen. Dabei versuchten sie auch Power Girl, die ebenfalls von Erde-2 stammte, für ihre Sache zu gewinnen. In der Folge entstanden 52 Parallelerden. Eine davon (Erde-50) beherbergte auch die WildStorm-Helden, die damit in die DC-Geschichtsschreibung aufgenommen wurden.[8]

Wie die Elseworlds spielten auch diese 52 Parallelerden im DC-Universum kaum eine Rolle und wurden selten in den Comics erwähnt.

Flashpoint, The New 52 und The Multiversity[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Barry Allen (Flash II) herausgefunden hatte, dass Eobard Thawne (Reverse-Flash) der Mörder seiner Mutter war, reiste er in die Vergangenheit, um dieses Verbrechen zu verhindern. Dabei veränderte er aber die Welt so stark, dass sie nicht wiederzuerkennen war:

Alles was wir kannten, veränderte sich innerhalb eines Augenblicks. Die größten Helden der Welt existieren nicht mehr. An ihre Stelle sind die schlimmsten Bedrohungen der Menschheit getreten. Wie hat sich die Geschichte verändert? Und was bedeutet das für die Zukunft? Willkommen zum Flashpoint![9]

Als die Erde infolge der Rivalität zwischen Aquaman und Wonder Woman vor der Zerstörung stand, konnte Flash die Veränderungen rückgängig machen, indem er wieder den Zeitstrom betrat und sich selbst daran hinderte, den Tod seiner Mutter zu unterbinden. Dabei stellte er fest, dass es drei verschiedene Parallelwelten gab (neben der bekannten Erde noch zwei weitere, auf denen die Vertigo- und WildStorm-Geschichten spielten), die nun vereint wurden.[10]

Damit begann das neue DC-Universum mit den New 52 (2011), dem Neustart von 52 Comicserien, die in mehreren Veröffentlichungswellen erschienen. Dabei erhielten auch Action Comics und Detective Comics nach über 70 Jahren eine neue Zählung.[11] Eine der Serien aus der zweiten Veröffentlichungswelle war Erde-2, in der eine alternative Version der bekannten Erde dargestellt wird. Auch die zum selben Zeitpunkt gestartete Serie Worlds’ Finest handelt von Charakteren (Huntress und Power Girl) der Erde-2.[12] Als Beginn von Forever Evil, dem ersten Comic-Event im neuen DC-Universum, wurde die Existenz der Erde-3 gezeigt.[13]

2014/2015 erschien die neunteilige Geschichte The Multiversity, mit der die Gesamtzahl der 52 Erden (#0 bis #51) auch im neuen DC-Universum eingeführt wurde.[14]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Primärliteratur

  • DC Archiv Edition #1: JLA Band 1, Dino Verlag, Stuttgart 1998, von Gardner Fox, Mike Sekowsky, Bernhard Sachs
  • DC Archiv Edition #4: JLA Band 2, Dino Verlag, Stuttgart 1999, von Gardner Fox, Mike Sekowsky, Bernhard Sachs
  • DC Archiv Edition #8: Flash Band 1, Dino Verlag, Stuttgart 2000, von Joe Kubert, Robert Kanigher, Carmine Infantino
  • DC Archiv Edition #13: JLA Band 3, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2003, von Gardner Fox, Mike Sekowsky, Bernhard Sachs
  • DC Archiv Edition #14: JLA Band 4, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2003, von Gardner Fox, Mike Sekowsky, Bernhard Sachs
  • DC Museum Edition #10: US-The Flash #123, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2002, von Gardner Fox, Carmine Infantino, Joe Giella
  • Justice League of America: Crisis #1: 1963–1966, Panini Comics, Stuttgart 2013
  • Justice League of America: Crisis #2: 1967–1970, Panini Comics, Stuttgart 2013
  • Justice League of America: Crisis #3: 1971–1974, Panini Comics, Stuttgart 2014
  • Justice League of America: Crisis #4: 1975–1977, Panini Comics, Stuttgart 2014
  • Justice League of America: Crisis #5: 1978–1980, Panini Comics, Stuttgart 2015
  • Justice League of America: Crisis #6: 1981–1982, Panini Comics, Stuttgart 2015
  • Justice League of America: Crisis #7: 1983–1985, Panini Comics, Stuttgart 2017

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorwort von Paul Gambaccini zu DC Archiv Edition #1, JLA Band 1, Dino Verlag, Stuttgart 1998
  2. Vorwort von Marv Wolfman zu DC Archiv Edition #14, JLA Band 4, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2003
  3. Nachwort von Robert Greenberger zu DC Museum Edition #10: US-The Flash #123, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2002
  4. US-The Flash #123, DC Comics 1961
  5. Vorwort zum JLA Sonderband #12, Dino Verlag, Stuttgart 1999
  6. The Annotated Crisis on Infinite Earths. www.prismnet.com, abgerufen am 20. Mai 2014 (englisch).
  7. Siehe z. B. DC Premium #1: Batman - Schatten über Gotham, Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2001
  8. Panini Vorschau #19: Wizard Exklusiv - Der finale Countdown (PDF; 11,7 MB), Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2008, S. 6 – 7, abgerufen am 26. Juni 2011
  9. Siehe z. B. Flashpoint #3, Panini Comics, Stuttgart 2012
  10. Flashpoint #5, Panini Comics, Stuttgart 2012
  11. Krismann Jörg: Vieles neu macht der Mai … im DC-Universum, Comixene #113, JNK-Verlag, Berlin 2012, S. 6 – 14
  12. DC Comics in 2012 – Introducing the „Second Wave“ of DC Comics-The New 52. Josh Kushins, 12. Januar 2012, archiviert vom Original am 14. Januar 2012; abgerufen am 29. März 2013 (englisch).
  13. Justice League #23, Panini Comics, Stuttgart 2014
  14. Multiversity #1 und #2, Panini Comics, Stuttgart 2015


Kategorie:DC Comics



DE DC-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DC-Universum (häufig DCU abgekürzt) ist das fiktive Universum, das die Gesamtheit aller in den Serien des US-amerikanischen Comic-Verlages DC Comics auftauchenden Charaktere, Orte, Städte, Planeten, Organisationen, Unternehmen, Technologien etc. beinhaltet. Die Comics um die beiden großen DC-Helden Batman und Superman umfassen mehrere Serien, weswegen im Rahmen dieser Reihen auch vom Batman-Universum[1] bzw. Superman-Universum[2] gesprochen wird.

Des Weiteren wird die Bezeichnung DC-Universum abgrenzend zum – bis Mitte der 1980er-Jahre in den DC-Comics bestehenden und während der Infinite Crisis wiedergeborenen – Multiversum verwendet. Die Bezeichnung DC-Universum ist auch analog zu Begriffen wie Marvel-Universum gebräuchlich.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DC-Universum unterliegt denselben Naturgesetzen wie unser reales Universum. Im DC-Universum gibt es jedoch auch Übernatürliches und Paranormales. So gibt es im DC-Universum diverse Personen mit Superkräften und Personen, die der Magie mächtig sind. Auch außerirdische, intelligente Lebensformen und Rassen sind im DC-Universum belegt, jedoch ist dies nicht allen Menschen auf der Erde bekannt. Die Technologien im DC-Universum sind auf der gleichen Stufe wie in der Realität, jedoch mit teilweise sehr großen Schwankungen in Bereichen, die der Science Fiction zuzuordnen sind. Als Beispiel dafür sind Kampfroboter und tragbare Laserwaffen zu sehen.

Das DC-Universum basiert grob auf dem Tagesgeschehen der Realität. Es gibt jedoch einige Länder, welche in der Realität nicht vorhanden sind und einige weitere politische Fakten stimmen nicht überein, was jedoch im Normalfall, über längere Zeit gesehen, keine großen Unterschiede zu den politischen Geschehnissen der Realität macht.

Analog dazu gibt es auch die Universen anderer Comic-Verlage, zum Beispiel das Marvel-Universum der Marvel Comics und das Image-Universum der Image Comics. Manchmal werden jedoch auch Wechselwirkungen (Crossover) zwischen den Welten der verschiedenen Verlage zugelassen, ein Beispiel hierfür ist das Amalgam-Universum der Amalgam Comics, welches eine Kooperation von DC und Marvel war.

Das DC-Universum ist jedoch wegen seines Multiversums im Vergleich beispielsweise zum Marvel-Universum besonders komplex: Im früheren Multiversum existierten verschiedene parallele Universen (die jedoch alle zum DC-Universum gehörten). Dies äußerte sich beispielsweise darin, dass es verschiedene Versionen der Erde gab. Auf diesen Erden lebten teilweise verschiedene Versionen desselben DC-Charakters, die sich in Details wie zum Beispiel dem Charakterhintergrund unterschieden. Es gab auch eine Version der Erde („Erde-3“), in der alle Charaktereigenschaften genau vertauscht waren. Eigentliche Superhelden waren dort „böse“ und ursprüngliche Superschurken „gut“. Auch gab es eine Erde, auf der (fast) alle DC-Helden nur Comicfiguren waren, die Erde-Prime. Die Besonderheiten der verschiedenen parallelen Universen waren jedoch für neue Leser beziehungsweise DC-Laien so verwirrend, dass die Verkaufszahlen mit der Zeit stark darunter litten. Deshalb wurde das Multiversum Mitte der 1980er-Jahre mit den Ereignissen in der Miniserie Krise der Parallelerden (im englischen Original: Crisis on Infinite Earths) zu einem einzigen Universum zusammengefasst.

Zu den wohl bekanntesten Superhelden im DC-Universum zählen: Batman, Superman, die Grüne Laterne (im englischen Original: Green Lantern), The Flash und Wonder Woman.

Neben den Helden gehören auch die Superschurken wie Lex Luthor oder der Joker zum DC-Universum, aber auch Begleitfiguren wie Lois Lane, Jimmy Olsen und Alfred Pennyworth sind ein- und seit Jahrzehnten immer weiter ausgebaut worden. Einige Begleitfiguren traten sogar in eigenen Comicserien auf.

Des Weiteren gehören Städte wie Metropolis und Gotham City oder Planeten wie Krypton oder Oa zum DC-Universum, aber auch Organisationen wie das Projekt Cadmus oder Gruppierungen wie die Gerechtigkeitsliga.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Ausnahme der Planeten Erde und Mars sind sämtliche Orte fiktiv.

Planeten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Apokolips: Apokolips ist die Heimat des tyrannischen Herrschers Darkseid und gleichzeitig die Hauptwelt von dessen Reich. Der Planet ist verschmutzt, verseucht und komplett mit Städten überbaut. Immer wieder werden giftige Gas- und Feuersalven von der Oberfläche des Planeten in den Weltraum geschossen.
  • Colu: Colu ist ein steriler Planet, der von einer Rasse menschenähnlicher, grünhäutiger Wesen, den sogenannten Coluanern (engl. Coluans), bewohnt wird. Der Planet ist eine Randwelt des DC-Universums in der Nähe der Magellanschen Wolke. Die Coluaner werden in den meisten Comics als eine hochintelligente Spezies (ihnen wird die klangvolle „Level 8“-Intelligenz zugeschrieben) beschrieben, die von einer Herrscherkaste künstlicher Lebewesen, die sich selbst als Computer Tyrants bezeichnet, regiert wird. In den alten DC-Comics von vor 1986 wird Colu erstmals in dem Heft US-Superman #167 vom Februar 1964 (Autor: Edmond Hamilton, Zeichner: Curt Swan) vorgestellt. In diesem Heft schicken die Computertyrannen den von ihnen angefertigten Androiden Brainiac – der später zu Supermans Erzfeind wird – auf eine Reise ins All, um zukünftige Eroberungsziele auszukundschaften. Der junge Coluaner Vril Dox (der eine „Level 12“-Intelligenz besitzt), der Brainiac begleitet, kehrt später zurück, zettelt eine Rebellion gegen die Tyrannen an und befreit den Planeten. In den „neuen“ DC-Comics nach 1986 ist Brainiac kein Android, den die Tyrannen erbaut haben, sondern das Bewusstsein eines rebellischen Wissenschaftlers namens Vril Dox, den die Tyrannen hinrichten lassen und dessen Bewusstsein danach irgendwie zur Erde gelangt, wo es sich in wechselnde Wirtskörper einnistet. Die Rebellion gegen die Tyrannen wird hier nicht von Vril Dox, sondern von seinem Klon und Laborassistenten Vril Dox II angezettelt. Die besiegten Tyrannen laden sich selbst auf den Datenspeicher einen Roboterkörper herunter und fliehen. Als „Pulsar Stargrave“ treten sie in späteren Geschichten auf. Die neu gewonnene Freiheit des Planeten wird zeitweise durch Brainiac, der Colu erobert, gestört, später jedoch durch Superman und Vril Dox II und die von ihm geführte L.E.G.I.O.N. wiederhergestellt. In den Geschichten der Serie Legion, die im 30. Jahrhundert spielt, ist Colu die Heimat des gutmütigen jugendlichen Genies Brainiac 5, einem Mitglied der Legion. Zu den Besonderheiten des Planeten zählen neben der immensen Intelligenz seiner Bewohner, dass er zu genau 50 % in Wasser- und 50 % Landflächen geteilt ist und dass die Colunaner die Landflächen möglichst effektiv ausnutzen, indem sie mit Hilfe von Schrumpftechnologie sich selbst sowie Bauwerke und Ähnliches verkleinern, um möglichst viele Dinge auf möglichst kleinem Raum platzieren zu können („Bottled Planet of Colu“).
  • Czarnia: Czarnia (gesprochen Tsch-örnia) ist ein Planet im DC-Universum, der in den Comics über den psychotischen Kopfgeldjäger Lobo eine wichtige Rolle spielt. Der Planet wird erstmals in der Miniserie Lobo: The Last Czarnian von 1989 vorgestellt. Dort wird er dem Leser als eine utopische Welt mit paradiesischen Landschaften beschrieben, deren Bevölkerung, die weißlich-silberhäutigen Czarnianer (engl. Czarnians), in politischem Frieden und sozialer Eintracht miteinander leben, bis ein Kind namens Lobo geboren wird. Lobo macht seine Heimat, der Krieg, Gewalt und soziale Spannungen bisher völlig fremd waren, zunächst einige Jahre lang für seine Mitmenschen zur Hölle. Später beschließt er, Kopfgeldjäger zu werden. Bevor er Czarnia verlässt, entvölkert er noch seinen Heimatplaneten, weil dies in seinen Augen die einzige Möglichkeit ist, um so einzigartig zu werden, wie er es sich wünscht. Er vollbringt das Kunststück, zum letzten Czanianer zu werden, schließlich, indem er eine von ihm selbst gezüchtete, stechmückenähnliche Insektenart benutzt, um ein durch Stiche übertragbares tödliches Virus auf dem ganzen Planeten zu verbreiten. Infolgedessen stirbt jeder, der gestochen wird, eines grausamen, langsamen Todes – mit Ausnahme von Lobo selbst, der sich ein Gegenmittel injiziert hat. Am Ende überleben nur Lobo und seine Grundschullehrerin Mrs. Tribb, die er bei einer späteren Gelegenheit ermordet.
  • Daxam: Daxam ist ein futuristischer Planet, der vor allem in den Comicserien Legion of Super-Heroes, L.E.G.I.O.N. und Valor eine wichtige Rolle spielt. Daxam wird von einer Rasse bewohnt, die sich selbst als Daxamiter (engl. Daxams) bezeichnet. Die Daxamiter sind den Legion-Comics zufolge die Nachkommen einer Gruppe von Kolonisten vom Planeten Krypton, die ihre alte Heimat vor Jahrhunderten verließen, um eine neue Siedlung auf Daxam zu errichten. Anders als das inzwischen untergegangene Krypton besteht Daxam in den DC-Comics noch immer. Unter den Strahlen ihrer eigenen, roten Sonne (die Valor heißt), besitzen die Daxamiter dieselben physischen Eigenschaften wie Menschen, denen sie auch optisch zum Verwechseln ähnlich sehen. Unter den Strahlen einer gelben Sonne entwickeln die Daxamier, deren Zellen das gelbe Sonnenlicht wie Solarbatterien speichern und verwerten können, jedoch dieselben gewaltigen Kräfte wie Superman (Fliegen, Superstärke, -geschwindigkeit, -ausdauer, Hitzeblick, Unverwundbarkeit usw.), der von ihrem untergegangenen Schwesterplaneten stammt. Die Daxamiter werden in den meisten DC-Comics als eine sehr heimatverbundene Rasse dargestellt, von der sich nur wenige Vertreter von ihrem Planeten weg in die Weiten des Weltalls wagen. Zu diesen zählen der Legion-Held Mon El (auch Valor genannt), die Weltraumamazone Julia und die Green Lantern Sodam Yat. Gegenüber Besuchern von anderen Planeten benehmen sich die Daxamiter auf Daxam, die in ständiger Angst einer Invasion leben, meist sehr fremdenfeindlich. Die Daxamiter in ihrer Gesamtheit sind in verschiedenen Geschichten u. a. in Kämpfe mit den Dominatoren (Invasion!), dem Zerstörer Imperiex (Our Worlds at War) und dem Despoten Darkseid (The Great Darkness Saga), der zeitweise das gesamte Volk in seinen mentalen Bann zieht und so zu seinen Kriegssklaven macht, verwickelt. Aufgrund einer genetischen Manipulation, die der sogenannte Eradicator den Ur-Daxamitern einpflanzte, als sie Krypton verließen, besitzen die Daxamiter eine ausgeprägte Schwäche gegen das Metall Blei, das auf sie in ähnlicher Weise wirkt, wie Kryptonit auf Superman – das heißt zunächst durch Verstrahlung/Berührung schwächend, bei längerer Ausgesetztheit tödlich. Einigen Geschichten zufolge wird Daxam in der Zukunft von den Bewohnern des Planeten Throm angegriffen und mit Hilfe von einer massenweisen Bleivergiftung entvölkert werden.
  • Erde: Der dritte Planet des Sonnensystems. Auf ihm spielen die meisten Geschichten des DC-Universums. Er ist Schauplatz der Abenteuer von Superhelden wie Batman, Superman und Flash, von Western-Figuren wie Jonah Hex und Bat-Lash, von Horror-Charakteren wie Swamp Thing, von Kriminalhelden wie Slam Bradley, Mystery-Charakteren wie Doctor Occult und von vielen mehr.
  • Korugar: Korugar ist ein Planet, der erstmals in US-Green Lantern #7 von Juli/August 1961 vorgestellt wird (Autor: John Broome, Zeichner: Gil Kane). Die Bewohner des Planeten, Koruganer, sind menschenähnliche Wesen mit magentafarbener Haut. Zu den häufiger auftretenden Bewohnern zählen Sinestro, Katma Tui und Soranik Natu, die in verschiedenen Geschichten jeweils nacheinander als Green Lantern, das heißt als eine Art Weltraumpolizisten, über Korugar wachen. Zudem sind sie für den gesamten Rest des Weltraum-Sektors 1417, in dem sich Korugar befindet, zuständig. Sinestro missbraucht seine Macht schließlich, um Korugar eine Zeit lang als Diktator zu beherrschen, bevor er von einer Widerstandsbewegung um eine Frau namens Katma Tui und von anderen Green Lanterns gestürzt wird. Die Wächter des Universums, die Führer des Green Lantern Corps, machen Katma Tui danach anstelle Sinestros zur neuen Green Lantern von Korugar.
  • Mars: Der vierte Planet im Sonnensystem und die ursprüngliche Heimat von J'onn J'onzz, dem Martian Manhunter, der zu den grünen Marsianern gehört. Daneben gab es aber auch weiße Marsianer. J'onn J'onzz wird kurz vor der Entvölkerung des Mars durch eine Seuche unabsichtlich auf die Erde teleportiert. Nach dem Tod seiner gesamten Rasse wählt er die Erde als seine neue Heimat.
  • Mogo: Mogo ist der einzige Planet im DC-Universum, der zugleich eine Green Lantern ist. Er ist ein wichtiger Rückzugspunkt für alle restlichen Green Lanterns des Corps, da er den Lanterns, mit Hilfe von mentalen Fähigkeiten und Visionen, zu Regeneration und Beruhigung verhelfen kann. Er wurde in Ausgabe 188 des zweiten Green-Lantern-Jahrgangs eingeführt (US-Veröffentlichung im Mai 1985).
  • New Genesis: New Genesis ist der Heimatplanet der New Gods, geführt vom Highfather. Als dieser stirbt wird die Welt von Takion Lightray weitergeführt. Zu dessen Bewohnern zählen u. a.: Miracle Man, alias Scott Free (Entfesselungskünstler, Sohn des Highfathers und Ehemann von Big Barda), Big Barda (ehemalige Anführerin der Female Furies von Apokolips) Orion (Sohn des Darkseid). Miracle Man wurde in seiner Kindheit im Austausch mit Orion nach Apokolips geschickt, um dort zu leben, während Orion nach New Genesis gesandt wurde. Dieser Austausch sollte dem Frieden zwischen den verfeindeten Planeten dienen. Als Scott Free auf Big Barda traf, verliebten sie sich ineinander und zusammen flohen sie nach New Genesis. Orion blieb allerdings auch auf New Genesis und kämpfte durch den guten Einfluss des Highfathers als einer der New Gods unerbittlich gegen seinen Vater Darkseid. In der Storyline Final Crisis sterben alle New Gods von New Genesis, als auch auf Apokolips, um auf der Erde in menschlichen Körpern wiedergeboren zu werden. Dort übernimmt Darkseid mit Hilfe der „Anti-Lebens-Formel“ während der Final Crisis die Herrschaft über die Erde.
  • Oa: Oa ist ein Planet, der sich im Mittelpunkt des DC-Universums befindet. Den DC-Comics zufolge wird der Planet „seit dem Anbeginn der Zeit“ von den sogenannten Wächtern des Universums bewohnt. Von ihrer Zitadelle auf Oa versuchen die Wächter, eine Rasse blauhäutiger kleinwüchsiger, etwa einen Meter großer Wesen mit Hilfe ihrer galaktischen Polizeitruppe, dem sogenannten Green Lantern Corps, die Entwicklung des Universums hin zum „Guten“ zu beeinflussen. Während die hochintelligenten Wächter über eher mentale Fähigkeiten verfügen, sind die einzelnen Green Lanterns mit Energieringen ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, energetische Strahlen abzufeuern und Gebilde zu formen. Die Energie für ihre Ringe beziehen sie aus der sogenannten Zentralbatterie, einer riesigen Energiequelle auf Oas Oberfläche, die aussieht wie eine gigantische grüne Laterne. Die Stadt der Wächter umfasst, neben der Zentralbatterie, eine Versammlungshalle, eine Erinnerungshalle zum Andenken an tote Green Lanterns, Wohnquartiere, Verwahrungseinrichtungen für gefährliche „Schurken“, eine Bibliothek und Trainingseinrichtungen. Außerhalb der Stadt der Wächter ist Oa eine verödete, leblose Wüstenlandschaft. Nachdem der Planet erst entvölkert (US-Green Lantern #50, 1994) und später zerstört wird (US-Green Lantern #0) wird Oa später zunächst wieder zusammengefügt (US-Legacy: The Last Will and Testament of Hal Jordan), bevor endlich auch die totgeglaubten Wächter durch das gottgleiche Wesen Ion zu neuem Leben erweckt werden. Der Stern von Oa heißt Sto-Oa („Licht von Oa“).
  • Rann: Rann ist ein futuristischer Planet, auf dem die Geschichten um den Weltraumhelden Adam Strange spielen. Der Planet wurde erstmals in dem Comicheft US-Showcase #17 von November/Dezember 1958 vorgestellt. Er wird in den meisten Geschichten als eine Mischung aus Paradieswelt und futuristischer Technologie (Raketenrucksäcke, fliegende Autos) dargestellt. Die Bewohner, die Rannianer (Rannians), erscheinen meist als eine menschenähnliche, hochentwickelte Rasse, die infolge ihrer weitreichenden technologischen Errungenschaften träge und sogar steril geworden ist. Neben Adam Strange – der einen speziellen interplanetaren Lasterstrahl namens Zeta-Beam nutzt, um von der Erde nach Rann zu reisen – gehören zu den wiederkehrenden Bewohnern von Rann der Wissenschaftler Sardath, die schöne Alanna und ihre Tochter Alea sowie ein denkender Tornado. Die wilden Gebiete des Planeten werden von saurierähnlichen, riesigen Urzeitwesen bewohnt, der Planet selbst wird in einigen Geschichten mit Hilfe des sogenannten Omega-Strahls in andere Planetensysteme transportiert, was unter anderem zu kriegerischen Verwicklungen mit den Bewohnern des Planeten Thanagar führt.
  • Tamaran: Tamaran ist ein Planet, der von einer menschenähnlichen, goldgelbhäutigen Rasse mit leicht wildkatzenhaften Zügen, die sich als Tamaraner (engl. Tamaraneans) bezeichnet, bevölkert wird. Der Planet wurde erstmals in den 1980er Jahren von Autor Marv Wolfman und Zeichner George Peréz in der Serie Teen Titans vorgestellt. Dort erscheint er als ein futuristischer Planet, der mit künstlichen Mitteln zu einer tropischen Paradieswelt gemacht worden ist. Tamran, das von mehreren – sich zum Teil bekriegenden – Herrscherfamilien regiert wird, wird schließlich im Zuge eines Bürgerkrieges zerstört. Die überlebenden Tarmaraner besiedeln in späteren Comics einen neuen Planeten namens Karna als Tarmaran II. Die Religion der Einheimischen huldigt einer Göttin namens X'Hal. Die Bewohner werden größtenteils als sehr temperamentvolle, emotionsgesteuerte und kriegerische Wesen dargestellt. Zu den bekannten Bewohnern zählt Koriand'r, genannt Starfire, eine ehemalige Prinzessin von Tarmaran und eine der Hauptfiguren der Titans-Comics, sowie ihre Schwester Komand'r oder Blackfire, die ihre Familie im Bürgerkrieg an die feindliche Dynastie der Citadel verrät und so deren Niederlage herbeiführt, sowie ihre Eltern Myand'r und Luand'r und ihr Bruder Ryand'r.
  • Thanagar: Herkunftsplanet von Hawkman.

Auf der Erde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bathöhle (engl. Batcave): natürliche Höhle unter dem Wayne-Anwesen in Gotham City, in der Batman seine Ausrüstung lagert und seine Planungen erstellt.
  • Blüdhaven: Die Stadt Blüdhaven war über Jahre hinweg der Schauplatz der Serien Nightwing, Robin und Batgirl. Die Stadt wurde erstmals in US-Nightwing #1 von 1996 von Autor Chuck Dixon und Zeichner Scot MacDaniel vorgestellt. Sie liegt an der Ostküste der USA des DC-Universums, nördlich von Gotham City. In seiner Situation als „vergessene Stadt“ im Schatten einer Weltmetropole (Gotham) weist Blüdhaven Ähnlichkeit mit realen amerikanischen Städten wie Newark, Atlantic City, Camden und Gary auf, die im Schatten ihrer bedeutenden Nachbarn stehen. Die geographische Lage, die Blüdhaven in den Comics einnimmt, entspricht in etwa der der realen Städte Brigantine Island oder Atlantic City. In der Nightwing-Serie wird die Stadt in der Mitte der fiktiven Bezirke Haven und Avalon verortet. Als Wurzeln der Stadt wird eine alte Walfängersiedlung angegeben. In den Robin-, Batgirl- und Nightwinggeschichten, die in Blüdhaven spielen, wird sie als Hochburg der Kriminalität und Korruption dargestellt. Als Erklärung wird dabei die desolate wirtschaftliche Situation der Stadt angegeben, die sich aus dem gescheiterten Versuch der Stadtoberen ergeben habe, zu einem Herstellungs- und Verschiffungszentrum zu werden. Die Nightwing Comics in Blüdhaven handeln dementsprechend von den Anstrengungen Nightwings, das kriminelle Kartell des Schurken Blockbuster, das Blüdhaven beherrscht, zu zerschlagen. Nachdem die ersten 100 Ausgaben der Nightwing-Serie von Nightwings langwierigen Privatkrieg gegen Blockbusters Organisation handeln, findet dieser Handlungsknoten schließlich mit dem Tod Blockbusters ein Ende. Nightwing, der an diesem nicht ganz unschuldig ist, verlässt die Stadt daraufhin, um anderswo mit seinem Gewissen ins Reine zu kommen. Um die „Lücke“ seines Weggangs zu schließen, übernehmen danach zeitweise die Titelhelden der Serien Batgirl und Robin den Schutz der Stadt. Noch später wird Blüdhaven durch die terroristische Organisation Secret Society of Super Villains verwüstet (US-Infinite Crisis #4), die das aus hochgiftigen Chemikalien bestehende Monstrum Chemo über ihr abwirft, wobei mehr als 100.000 Menschen sterben. Blüdhaven, nun nichts weiter als eine giftverseuchte Ruinenstadt, wird daraufhin von der US-Regierung als „Gefahr für die allgemeine Gesundheit“ zum Notstandsgebiet erklärt und mit einem Sperrgürtel umgeben. Superman reagiert darauf, indem er Chemo ins Weltall schleudert, andere Helden bergen Überlebende und evakuieren die Stadt, bevor diese als Kriegsgebiet zum Schauplatz langer Machtkämpfe unterschiedlichster Parteien wird (Baron Black Lord, Titans, Freedom Fighters, Nuclear Family, Atomic Knights). Captain Atom setzt diesem Zustand schließlich ein Ende, indem er die Stadt mit einer Kernexplosion ausradiert. Von Blüdhaven bleibt nichts außer einem großen radioaktiven Krater.
  • Blue Valley: Blue Valley ist eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Nebraska[3] des DC-Universums. Die Stadt war verschiedentlich Schauplatz von Geschichten der Serien The Flash und Stars and S.T.R.I.P.E.S. Sie geht ursprünglich auf den Autor John Broome und den Zeichner Carmine Infantino zurück, die Blue Valley im Dezember 1959 in dem Heft US-The Flash #110 erstmals verwendeten. In diesem Heft wird die Stadt als Heimat von Wally West, dem Neffen von Linda West, der Verlobten von Barry Allen, der in seiner zweiten Identität als Superheld Flash der Titelheld der Serie ist, vorgestellt. West wird durch einen Unfall bald darauf zu Flashs Juniorpartner Kid Flash und verlässt daraufhin Blue Valley, um seinem Mentor bei seinen Einsätzen in Central City beizustehen. Zu den weiteren Bewohnern zählen Courtney Withmore und Douglas Whitmore alias Stargirl und S.T.R.I.P.E.
  • Central City: Central City ist eine Stadt in den Vereinigten Staaten des DC-Universums. Während sie in den 1970ern in Ohio verortet wurde, wurden später u. a. Florida (US-The Flash #2 von 1987) und Missouri als Standorte angegeben. Central City war der Hauptschauplatz der Comics um den Superhelden The Flash in den 1950er bis 1980er Jahren. Erstmals vorgestellt wurde die Stadt von Autor Gardner Fox und Zeichner Murphy Anderson in dem Comicheft US-Showcase #4 vom September/Oktober 1956. In US-The Flash (Vol. 2) #2 wird die Bevölkerungszahl auf 290.000 beziffert. Der Atlas of the DC Universe (1990) zählt indessen 750.000 Einwohner. Die Stadt zerfällt in je eine obere und untere East und West side, sowie die Downtown. Wiederkehrende Schauplätze innerhalb der Stadt sind das Flash-Museum sowie die Räumlichkeiten der Picture News. Central Citys Zwillingsstadt ist Keystone City.
  • Coast City: Coast City ist eine Stadt an der Westküste der Vereinigten Staaten des DC-Universums. Die Stadt ist seit den 1950er Jahren – mit Unterbrechungen – der Hauptschauplatz der Comicserien über den Superhelden Green Lantern (alias Hal Jordan). Die Lage an der kalifornischen Küste schwankte dabei im Laufe der Jahrzehnte ständig: Mal nahm Coast City den Raum ein, an dem sich in der Realität Los Angeles befindet, mal den von San Diego und mal zwischen San Francisco und dem fiktiven Star City.[4] In jüngerer Zeit wird es nördlich von San Francisco verortet. Die Stadt wird erstmals in US-Showcase #22 vom September/Oktober 1959 genannt (Autor: John Broome). Zu den markanten Örtlichkeiten der Stadt zählt das Gelände von Ferris Aircraft, eines Unternehmens, das sich auf die Entwicklung und den Bau von Flugzeugen spezialisiert hat und für das der Titelheld Green Lantern in seiner Geheimidentität als Testpilot Hal Jordan tätig ist. Weitere Mitarbeiter der Ferris-Werke sind die Managerin Carrol Ferris und der Mechaniker Thomas Kalmaku. In der Geschichte Herrschaft der Supermen von 1993 wird die Stadt von dem Außerirdischen Mongul zerstört, der sie erst dem Erdboden gleichmacht und danach auf ihren Trümmern die sogenannte Engine City errichtet. Engine City soll ihm dabei als Keimzelle für die Transformation der Erde in eine riesige metallene Kampfstation (Kriegswelt) dienen. Danach ist das Ruinenfeld zeitweise eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die 7 Millionen Toten des Angriffs und dann zeitweise „Parkplatz“ der fliegenden Stadt Haven. Später (in den Green Lantern Comics von 2005) wird die Stadt durch die Magie des Spectres in ihren Grundzügen wieder errichtet und im Auftrag des (fiktiven) US-Präsidenten Jonathan Vincent Horne neu besiedelt. Jordan arbeitet nun als Testpilot auf der Militärbasis außerhalb der Stadt. Aufgrund des Mutes der neuen Bewohner der neuen Coast City, die sich trotz des grausamen Schicksals der Bewohner ihrer Vorgängerstadt bereitgefunden haben, dort zu leben, wird die Stadt auch „The City Without Fear“ genannt.
  • Fawcett City: Fawcett City ist die Stadt, in der die Abenteuer des magischen Superhelden Captain Marvel spielen. Sie befindet sich im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten des DC-Universums,[5] entweder im US-Bundesstaat Wisconsin,[6] oder in Indiana. Die Stadt ist nach dem Verlag Fawcett Comics benannt, bei dem die Captain-Marvel-Geschichten erschienen, bevor DC die Rechte an der Figur übernahm. Das Stadtbild (Gebäude, Autos etc.) und die gesamte Atmosphäre der Stadt wirken auffällig altmodisch. Dies wird innerhalb der Comics mit einem Zauberspruch des Magiers Ibis erklärt, der die Stadt in den 50ern mit einem Spruch belegt habe, der sie in der Ästhetik der Zeit festfriere. Obwohl der Bann, der Fawcett vor dem Eindringen der Gefahren der Außenwelt schützen sollte, schließlich gebrochen werden kann (US-Power of Shazam #11), modernisiert sich die im Stil des Art déco gehaltene Stadt nur sehr langsam. Zu den wichtigsten Gebäuden der Stadt, die für ihre unvorhersehbare Gewitteraktivität berühmt ist (bei denen es allerdings meist nur zu Donnergrollen und Blitzeinschlägen kommt, ohne dass es regnet), zählt der Radiosender Whiz, für den Captain Marvels Alter Ego Billy Batson arbeitet.
  • Gotham City: Eine Stadt an der Nordostküste der Vereinigten Staaten des DCU. Gotham City ist der Hauptschauplatz der Abenteuer von Batman sowie von einigen anderen Serien wie Azrael, The Demon, Hitman, Robin oder Zatanna.
  • Happy Harbor: Happy Harbor ist eine Stadt im US-Bundesstaat Rhode Island der Vereinigten Staaten des DC-Universums. Happy Harbor war über Jahre hinweg einer der Hauptschauplätze der Comicserie Justice League of America sowie später der Serie Young Justice. Die Stadt wurde in US-The Brave an the Bold #28 vorgestellt, in dem die Justice League eine Höhle, die sich außerhalb der Stadt, in einer aus Bergen und Klippen bestehenden Landschaft in unmittelbarer Küstennähe, als Hauptquartier bezieht. Dieses Hauptquartier (Justice Mountain oder auch Secret Sanctuary) dient der Liga in den folgenden Jahren als Planungszentrum und Ausgangspunkt für ihre Operationen. Später dient die Höhle dem Zeitreisenden Hourman als Refugium, und noch später der Young Justice, einem Team aus jugendlichen Superhelden, als Klubhaus bzw. Hauptquartier. Der Martian Manhunter, ein Mitglied der JLA, errichtet in einer Geschichte von 2005, zum Andenken an die verstorbenen Mitglieder der Liga, ein die Toten darstellendes, aus Felsgestein gefertigtes Denkmal oberhalb des Berges, in dem sich das alte Höhlenversteck der Liga befindet. Der Magier Mxyzptlk „beschenkt“ bei einem Besuch in Happy Harbour (US-Young Justice #3) die Stadt mit einem Freizeitpark, dessen „Leitthema“ er, Mxyzptlk, ist. Zu den bekannten Bewohnern von Happy Harbor zählt der junge Snapper Carr, das langjährige Maskottchen der Justice League.
  • Ivy Town: Ivy Town ist eine Universitätsstadt in den Vereinigten Staaten des DC-Universums. Die Stadt ist seit den 1960er Jahren (mit Unterbrechungen) der Schauplatz der Geschichten um den Miniatursuperhelden The Atom. Ivy Town wurde vom Autor Gardner Fox und dem Zeichner Gil Kane geschaffen, die die Universitätsstadt – deren Name eine Anspielung auf die elitären Ostküstenuniversitäten der sogenannten „Ivy League“ ist – erstmals 1961 als Handlungsort einsetzten. In den ersten Jahren der Comics über Atom wurde es als Handlungsprämisse etabliert, dass Ray Palmer, das Alter Ego von Atom, als Professor an der Physikalischen Fakultät der Universität von Ivy Town tätig ist. Der Titelheld der neuen Atom-Comics ist indessen ein Student in der Stadt. In den 1970er Jahren wurde die Stadt im US-Bundesstaat Connecticut verortet, in den 1980ern in der Region der Finger Lakes im Süden von New York. Als Ivy Towns Nachbarstadt wurde zu dieser Zeit die Stadt Calvin City im Norden von Pennsylvania vorgestellt, in der Al Pratt (Atom I), der Held der Atom-Comics der 1940er lebt.
  • Keystone City: Keystone City ist der Schauplatz der Geschichten um den Superhelden Flash. Die Stadt wurde erstmals in den 1940er Jahren vorgestellt und war bis in die frühen 1950er der Handlungsort der Geschichten um den ersten Flash-Charakter (Jay Garrick). Nachdem die Geschichten um den zweiten Flash, Barry Allan, in den 1950er bis 1980er Jahren in Central City angesiedelt waren, ist Keystone City seit den 1980er Jahren wiederum als Heimat von Flash III, Wally West, Schauplatz der Flash Comics. Die Stadt, die den Spitznamen „the blue collar capital of the United States“ führt, wird meistens in Pennsylvania, Kansas (US-The Flash #188, 2002) oder Ohio (US-JSA #16, 2000) verortet. Manchmal ist auch von einem Keystone State die Rede. Die Stadt ist über eine Brücke mit ihrer Nachbarstadt Central City verbunden, die am gegenüberliegenden Ufer eines Flusses liegt. Außerhalb der Stadt liegt das Gefängnis Iron Heights, in dem die meisten Gegner des Flashs nach ihrer Ergreifung verwahrt werden. Die Stadt selbst beheimatet den Fernsehsender WKEY-TV, für den Linda Park, die Verlobte von Wally West, arbeitet, sowie Unternehmen der Schwerindustrie und die Wilson High School.
  • Leesburg: Eine Kleinstadt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten des DCU. Leesburg war der Hauptschauplatz der Supergirl-Serie der Jahre 1996 bis 2003.
  • Midway City: Midway City ist eine Stadt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten des DCU. Midway war in den 1940er bis 1980er Jahren der Schauplatz der Serien Hawkman und Hawkgirl. Die Stadt basiert lose auf der realen Stadt Chicago, das innerhalb des DCU jedoch auch als eine eigenständige, von Midway verschiedene, Stadt existiert. Bob Rozakis verortete Midway in US-Detective Comics #470 vom Juni 1977 im US-Bundesstaat Michigan in der Nähe von Sault Ste. Marie. In anderen Publikationen wurde dieser Status indessen revidiert. Später wurde unter anderem Illinois als Schauplatz der Stadt angegeben.
  • Opal City: Opal City ist die Heimatstadt des Helden Starman. Der erste Starman war Mitglied der Justice Society of America (JSA). Es gibt mehrere Inkarnationen von Starman, auch als weibliche Version Stargirl, welche aktives Mitglied der JSA ist.
  • Smallville: Eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Kansas der Vereinigten Staaten des DC-Universums. Smallville ist die Stadt, in der Clark Kent (Superman) seine Jugend verbringt.
  • Star City: Star City ist seit den 1950er Jahren der Schauplatz der Abenteuer von Green Arrow und Black Canary. In den neuesten Comics wird die Stadt an der Nordküste des US-Bundesstaates Kalifornien der USA des DC-Universums verortet. In älteren Heften wurde sie an den Großen Seen (1960er[7]) und am Massachusetts Bay (70er und 80er), selten auch in Connecticut, lokalisiert. Die Stadt besteht dem Kanon des DC-Comics nach seit knapp 200 Jahren, ist eine Hochburg bohemer Künstler und verfügt über einen Hafen. In einer Geschichte von 2007 wird Star City von den Kriminellen Merlyn und Doctor Light bei einem Sprengstoffanschlag zu einem Drittel zerstört („Amsterdam Avenue Disaster“). Bald danach übernimmt Oliver Queen (Green Arrow) das Amt des Bürgermeisters. Zu den früheren Bürgermeistern zählt Thomas „Stelclaw“ Bolt. Nachbarstädte sind Triangle und Lamb Valley. Wiederkehrende Stadtbezirke sind das South End, die Glades, die Adams Höhen (Adams Height) und die Orchid Bay, zu den wiederkehrenden Einrichtungen zählen das Grell Museum und das Papp Stadium. Die Einwohnerzahl wird auf 5 Millionen beziffert.[8] In der für den Sender The CW produzierten Actionserie Arrow wurde die Stadt in Starling City umbenannt.
  • St. Roch: St. Roch ist eine Stadt, die sich im US-Bundesstaat Louisiana der Vereinigten Staaten des DC-Universums befindet. Die Stadt ist Schauplatz der jüngeren Comics über Hawkman und Hawkgirl. Sie ist der realen Stadt New Orleans nachempfunden, innerhalb der Comics existieren aber beide Städte gesondert nebeneinander, St. Roch ist dort allerdings Teil der Orleans Parish. Ein wichtiger Handlungsort innerhalb der Stadt ist das Stonechat House, ein Museum, das von Carter Hall (Hawkman) geführt wird und in dem er Erinnerungsstücke aus allen seinen früheren Leben (er wird den Comics zufolge nach seinem immer wiederkehrenden Tod als andere Person reinkarniert) verwahrt.

Andere Dimensionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bizarro World (dt. Bizarro-Welt): Bizarro World ist eine skurrile Welt in einer anderen Dimension, in der die Bizarro-Wesen angesiedelt wurden. Das wohl bekannteste und zugleich erste dieser Wesen ist der Bizarro-Superman.
  • Fünfte Dimension, auch Zrfff: Herkunftsdimension des Superman-Gegners Mr. Mxyzptlk.

Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DC-Universum beherbergt eine unübersehbar große Anzahl an Figuren, Gruppierungen und Organisationen. Einige davon sind in den folgenden Hauptartikeln zusammengefasst:

Darüber hinaus sind in den Artikeln zu einzelnen Charakteren und Comic-Serien dort auftretende Nebenfiguren aufgeführt (siehe hierzu: Kategorie:DC Comics).

Gegenstände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Gegenstände spielen eine besondere Rolle und tauchen häufig auf bzw. sind bei den Lesern der Comics besonders beliebt (Auflistung nicht vollständig):

  • Amazonium: Dieses Metall befindet sich nur auf der Heimatinsel Themiskyra der Amazonen und wird für eine extrem widerstandsfähige und leichte Rüstung verwendet. Die Armbänder von Wonder Woman bestehen aus einer Amazonium-Legierung.
  • Batmobil: Das Batmobil ist ein Fahrzeug von Batman, es hatte im Laufe der Zeit in Comics und Filmen unterschiedliches Aussehen.
  • Kosmische Tretmühle: Von Flash (Barry Allen) entwickeltes Gerät, das es ihm und später auch seinem Neffen Wally West erlaubte, Zeit- und Dimensionsreisen zu unternehmen.
  • Kryptonit: Dieses Gestein spielt in den Geschichten über Superman und andere Kryptonier (vor allem auch Supergirl und Superboy) eine bedeutende Rolle. Es entstand bei der Verschmelzung von Elementen im Kern des Planeten Krypton, wurde während dessen Explosion ins All geschleudert und ist radioaktiv.

Artefakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Crossover JLA/Die Rächer werden von den Helden zwölf Objekte der Macht, je sechs aus dem DC- und dem Marvel-Universum, benötigt, um beide Universen zu retten. Die Artefakte, die auch oft in anderen DC-Comics auftauchen, sind dabei:[9]

  • Zu einem Objekt zusammengefasst die grüne Glocke von Uthool, das silberne Rad von Nyorlath und der rote Krug von Calythos. Sie debütierten in US-JLA #10 (März 1962) und sind in der Lage, die drei Dämonen und Brüder Abnegazar, Rath und Ghast (gemeinsam die Demons Three) heraufzubeschwören.
  • Das magische Buch der Ewigkeit stammt ursprünglich aus der US-Serie The Demon und gehörte einst dem Zauberer Merlin. Es enthält jeden Zauberspruch, den es je gab und befindet sich im Besitz der türkischen Heldin Janissary. Dieses Buch ist nicht zu verwechseln mit dem Buch, das Destiny an seinem Handgelenk festgekettet trägt.
  • Die Medusa-Maske befindet sich im Besitz des Schurken namens Psycho-Pirat und verleiht ihm die Fähigkeit, die Emotionen anderer Menschen zu manipulieren.
  • Ras Sphäre verwandelte den Forscher Rex Mason in das Wesen namens Metamorpho und war in der Folgezeit in der Lage, diesen zu schwächen. Die Sphäre befindet sich im Besitz von Metamorphos Erzfeind Simon Stagg.
  • Der Speer des Schicksals wurde der Legende nach vom römischen Hauptmann Longinus benutzt, um den am Kreuz hängenden Jesus Christus in die Seite zu stechen, wodurch der Speer enorme mystische Macht erlangt haben soll. Der Speer gelangte in den Besitz von Adolf Hitler, der damit den europäischen Kriegsschauplatz im Zweiten Weltkrieg vor Zugriffen der US-amerikanischen Superhelden abschirmte. Während des Jüngsten Gerichts sollte der Speer gegen den Spectre eingesetzt werden, der sich jedoch mit Hal Jordan verbunden hatte und den Speer ins Weltall schleuderte.
  • Die Energie-Batterie ist die Energiequelle der Green Lanterns und wird von ihnen benutzt, um ihre Ringe wieder aufzuladen. Ihre Macht beziehen die Batterien aus der von den Wächtern des Universums auf dem Planeten Oa geschaffenen Zentralbatterie, mit der sie verbunden sind.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Scott Beatty u. a., Die DC Comics Enzyklopädie, Panini Verlags GmbH, Stuttgart März 2005, 1. Auflage
  • Alex Irvine u. a., Die Vertigo Enzyklopädie, Panini Verlags GmbH, Stuttgart Dezember 2008, 1. Auflage

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gotham: Neue Serie im Batman-Universum. mann.tv, 27. September 2013, abgerufen am 3. Oktober 2013.
  2. Panini Comics: H'El auf Erden: Kryptons verlorener Sohn. In: Superman Sonderband. Band 54, 2013.
  3. Paul Kupperberg: Atlas of the DC Universe, 1990 (engl.); dort ist angegeben, die Stadt sei „in der nordöstlichen Ecke von Nebraska gelegen“. Andere Hefte platzieren die Stadt südwestlich von Sioux Falls in Süddakota.
  4. Paul Kupperberg: Atlas of the DC Universe, 1990 (engl.).
  5. US-Captain-Marvel-Serie der 1970er Jahre (engl.).
  6. US-Power of Shazam (engl.).
  7. Der Atlas of the DC Universe, 1990 (engl.), verortet die Stadt später auf der Südseite des Michigansees, etwa an der Stelle, an der sich in der realen Welt die Stadt Gary in Indiana befindet.
  8. City Walls, Teil 3 (engl.).
  9. JLA/Die Rächer #1 bis 4 bzw. JLA/Die Rächer Collection (Sammelband), Panini Comics, Nettetal-Kaldenkirchen 2004.

Achtung: Der Sortierungsschlüssel „DC Universum“ überschreibt den vorher verwendeten Schlüssel „Dcmultiversum“. Kategorie:DC Comics Kategorie:Fantasy-Welt

Marvel Comics (WL von Marvel-Universum)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marvel Entertainment, LLC
Logo
Rechtsform Teil von Marvel Entertainment
Gründung 1939 (als Timely Comics)
Sitz 417 5th Avenue, New York, USA
Leitung C. B. Cebulski (Chefredakteur)[1]

Joe Quesada (C.O.O.)
Dan Buckley (President)
Alan Fine (Executive Producer)

Umsatz 125,7 Mio. US$ (2007)[2]
Branche Verlagswesen
Website www.marvel.com

Marvel Comics (eigentlich Marvel Entertainment, LLC) ist ein US-amerikanischer Comicverlag mit Sitz in New York City. Er zählt neben DC Comics zu den weltweit größten Verlagen dieses Genres.

Zu den bekannten Titeln zählen Spider-Man, Die Fantastischen Vier (The Fantastic Four), Die Rächer (The Avengers), Hulk, Daredevil, Captain America, Iron Man, Thor, Punisher, Blade, Ghost Rider, wie auch die erfolgreichste amerikanische Comic-Serie der 1990er Jahre: Die X-Men. Viele der Comics wurden in den letzten Jahren verfilmt, weitere Verfilmungen sind derzeit in Produktion und werden in den nächsten Jahren in die Kinos kommen.

Nach einer Ankündigung am 31. August 2009 übernahm Disney Marvel Entertainment für 4 Mrd. Dollar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marvel ging aus dem 1939 von Martin Goodman gegründeten Verlag Timely Publications (später umbenannt in Timely Comics) hervor, der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges die Abenteuer von Superhelden wie Captain America, Human Torch, Namor dem Sub-Mariner sowie Patsy Walker in Serien veröffentlichte. Während des Zweiten Weltkrieges gab es insgesamt 160 verschiedene Superheldentitel von mehr als zwei Dutzend Verlagen mit einer Gesamtauflage von 300 Millionen Heften und einem jährlichen Umsatz von 30 Millionen Dollar.

Nach dem Hoch, das Comics in den USA in den 1930er und 1940er Jahren erlebt hatten, wurden die Zeiten auch für Timely in den 1950er Jahren schlechter. McCarthyismus und insbesondere Fredric Werthams Buch „Seduction of the Innocent“ beschuldigten Comics, einen schädlichen Einfluss auf Kinder auszuüben. In jener Zeit wurde auch die Comic Code Authority (CCA) gegründet, die eine Zensurbehörde für Comics darstellte. Als Atlas bzw. Timely/Atlas brachte der Verlag, wie viele dieser Zeit, vor allem Monster-, Science-Fiction- und Romantikcomics heraus.

In den frühen 1960er Jahren setzte der Verlag, inspiriert von DC Comics Aufschwung durch die Wiederbelebung von Superhelden wie dem Flash, ebenso auf eine Superheldenrenaissance und lag damit goldrichtig. The Fantastic Four von Stan Lee und Jack Kirby war ein großer Erfolg und wurde bald von einer Flut von Superheldentiteln begleitet. Auch einige der Monstercomics wurden kurzerhand zu Superheldentiteln umfunktioniert, namentlich waren das Tales of Suspense (mit den Abenteuern von Iron Man und später Captain America) sowie Tales to Astonish (das zuerst Giant-Man und die Wasp als Hauptfiguren hatte, später jedoch vom Hulk und dem Sub-Mariner abgelöst wurde). Weitere Titel der Anfangszeit von Marvel waren The Amazing Spider-Man, The Avengers, The Hulk, Daredevil, Journey Into Mystery (Thor), Strange Tales (zunächst Human Torch, später Dr. Strange sowie Nick Fury: Agent Of S.H.I.E.L.D.), The X-Men und einige andere. Neben Lee, der die meisten dieser Titel selbst schrieb, und Kirby waren Steve Ditko, Werner Roth, Bill Everett, John Romita Sr. und Don Heck die frühen kreativen Mitarbeiter des jungen Verlags Marvel Comics. Der erste Autor neben Lee sollte Roy Thomas werden, der 1971 in der Serie Avengers mit dem Kree-Skrull-War aufwartete, auf den bis heute in Marvel Comics Bezug genommen wird.

In den 1970er Jahren ließ das Interesse der Öffentlichkeit an Superhelden wieder nach und Marvel konterte mit einem erhöhten Veröffentlichung von Horrorcomics wie Tomb of Dracula, Man-Thing oder Werewolf by Night. Außerdem reduzierte Stan Lee sein Arbeitspensum und gab die meisten der von ihm geschriebenen Serien an andere Autoren ab. In dieser Dekade verdienten auch einige Meister des Fachs der Comic-Kunst ihre ersten Sporen bei Marvel, Jim Starlin und Steve Gerber seien als Beispiele genannt. Mitte der 1970er Jahre trat auch Chris Claremont auf den Plan und übernahm die marode X-Men-Serie, der er neues Leben einhauchte. Gegen Ende der Dekade hatten er und John Byrne die ehemals kurz vor der Einstellung stehende Serie zum Flaggschifftitel Marvels gemacht, was sie bis heute ist.

1978 wurde der junge Jim Shooter Editor in Chief bei Marvel und reformierte die eingefahrenen Strukturen des Verlages gründlich. Obwohl von der Belegschaft nicht immer geliebt, schaffte Shooter es, die Qualität der vom Verlag produzierten Serien auf ein nie erreichtes Niveau zu steigern. Er führte auch jährliche Crossover-Events ein, bei denen Geschichten quer durch viele Serien laufen und den Leser so zum Kauf zusätzlicher Titel animieren. Diese Praxis wurde erst vor wenigen Jahren aufgegeben.

Nachdem Frank Miller 1981 mit der Serie Daredevil einen dunkleren, erwachsenen Ton anschlug, gab es ab Ende der 1980er Jahre einen wahren Ansturm auf grimmige Vigilantensuperhelden. Wichtigster Vertreter dieser als „grim and gritty“ bezeichneten Richtung war bei Marvel der Punisher, der 1985 seine erste Miniserie bekam.

1988 wurde Marvel von Ron Perelman gekauft, der das Unternehmen an die Börse brachte und während der Comic-Spekulationsblase der frühen 1990er den Titelausstoß vervielfachte. In jene Zeit fällt auch der Exodus einiger Star-Zeichner Marvels (Todd McFarlane, Erik Larsen, Jim Valentino und Marc Silvestri), die den Verlag Image Comics gründeten. 1994 kaufte Marvel Malibu Comics auf, hauptsächlich um die innovative Computerkolorierungstechnik des Verlages nutzen zu können. Die Spekulationsblase platzte schließlich und Mitte der 1990er stand Marvel vor dem Bankrott. Ebenfalls während der 1990er Jahre brachte Marvel die Comicserie zu den MTV-Comicfiguren Beavis and Butthead heraus, die in Deutschland im Dino Verlag erschien.

Schließlich landeten die Geschicke der Firma in den Händen von Isaac Perlmutter, der sich zusammen mit Avi Arad, Bill Jemas und Joe Quesada an die Spitze des Unternehmens setzte. Anfang des neuen Jahrtausends begann Marvel unter hohem Erfolgsdruck neue Konzepte zu probieren und landete damit den einen oder anderen Erfolg, wodurch sich die seit Mitte der 1990er ständig im Sinken begriffenen Verkaufszahlen schließlich stabilisierten. Insbesondere die Ultimate Comics, die moderne Neuinterpretationen klassischer Marvelhelden lieferten und das Marvel Knights Label, das die 'street-level'-Helden Marvels ins Rampenlicht stellte, waren große Erfolge. Der Comics Code wurde 2001 von Marvel zugunsten eines eigenen Ratingsystems aufgegeben.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Avi Arad gelang es, viele der Comichelden für Filme zu lizenzieren und dank des Erfolgs von Spider-Man, X-Men und einigen anderen, steht Marvel finanziell derzeit recht gut da. 2003 wurde der kontroverse Bill Jemas gefeuert und durch Dan Buckley ersetzt, was eine Rückbesinnung Marvels auf traditionelle Werte einleitete. Dieser Schritt wurde von Arad veranlasst, nachdem ein bekannter Hollywoodschauspieler eine Rolle in einer Marvelverfilmung abgelehnt hatte, nachdem er ein kontroverses Marvelcomic des Briten Garth Ennis in die Hände bekommen hatte. Zuletzt erregt Marvel mit dem Crossover „Civil War“ Aufsehen, einer Geschichte, die sich sehr nah an der realen US-amerikanischen Politik bewegt. In dem Ereignis geht es um einen sogenannten Superhero Registration Act, der nach einem tragisch endenden Superhelden-Einsatz, bei dem über 600 Menschen zu Tode kommen, von der Regierung verabschiedet wird, und alle Superhelden zwingt, sich bei der Regierung registrieren zu lassen.

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: "im Moment"
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Die Verkaufszahlen, die durch diese Geschichte erreicht wurden, sind die besten seit den 1990er Jahren und haben zumindest im Moment das Interesse in der US-amerikanischen Öffentlichkeit für Comics wieder deutlich gesteigert.

Dem „Civil War“ folgten die Crossover „World War Hulk“ (2007), Secret Invasion (2008) und Dark Reign (2009), was jedoch mehr eine Beschreibung des Status quo im hiesigen Marvel-Universum war, und „Siege“ (2009–2010). Aktuell laufen die Marvel-Titel unter dem Titel „Heroic Age“, die Comics dieses Ereignisses sind jedoch noch nicht alle in Deutschland erschienen.

Eine Augmented-Reality-App ergänzt die Marvel-Comics um weitere Geschichten für Smartphone- und Tablet-nutzer.[3]

Satirische Selbstdarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den späten 1970ern und den frühen 80ern erschien der Verlag zeitweise in seinen eigenen Comics (speziell in den Comics über die Marvel-Superhelden). In diesen Selbstdarstellungen zeigt sich der Verlag als eine Art Zeitungsverlag, der die Abenteuer der meisten Superhelden in Comicform vermarktet. Ein paar Male hat der Verlag aber auch mit Begegnungen von diversen Superhelden oder -schurken zu leiden, die die Büros verwüsten, weil sie ihre Darstellung nicht als besonders geschmackvoll empfanden. Diese Autokarikatur war jedoch nicht die Regel und verschwand nach und nach aus der Praxis.

In besonderem sind unter diesem Zusammenhang folgende Comictitel zu benennen:

  • Fantastic Four #176 (1976)
  • Uncanny X-Men Annual (1st series) #7 (1983)
  • The Thing #7 (1984)
  • Sensational She-Hulk #51 (1993)

Marvel-Comics in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im deutschsprachigen Raum wurden Marvel-Comics von folgenden Verlagen veröffentlicht:

Verfilmungen und Fernsehserien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: "Liste unvollständig"
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Im Laufe der Zeit wurden einige Superhelden und andere Comicvorlagen von Marvel und deren Imprints verfilmt oder als Fernsehserie ins Fernsehen gebracht:

Jahr Original-Titel Deutscher Titel
1944 Captain America in Deutschland nicht erschienen
1978 The Incredible Hulk Der unglaubliche Hulk
1979 Captain America Captain America
1986 Howard the Duck Howard – Ein tierischer Held
1989 The Punisher The Punisher
1990 Captain America Captain America
1994 Fantastic Four Fantastic Four
1998 Blade Blade
1998 Nick Fury: Agent of S.H.I.E.L.D. Agent Nick Fury – Einsatz in Berlin
2000 X-Men X-Men
2002 Blade II Blade II
2002 Spider-Man Spider-Man
2003 Daredevil Daredevil
2003 X2 X-Men 2
2003 Hulk Hulk
2004 The Punisher The Punisher
2004 Spider-Man 2 Spider-Man 2
2004 Blade: Trinity Blade: Trinity
2005 Elektra Elektra
2005 Fantastic Four Fantastic Four
2006 X-Men: The Last Stand X-Men: Der letzte Widerstand
2007 Ghost Rider Ghost Rider
2007 Spider-Man 3 Spider-Man 3
2007 Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
2008 Iron Man Iron Man
2008 The Incredible Hulk Der unglaubliche Hulk
2008 Punisher: War Zone Punisher: War Zone
2009 X-Men Origins: Wolverine X-Men Origins: Wolverine
2010 Iron Man 2 Iron Man 2
2010 Kick-Ass Kick-Ass
2011 Thor Thor
2011 X-Men: First Class X-Men: Erste Entscheidung
2011 Captain America: The First Avenger Captain America – The First Avenger
2012 Ghost Rider: Spirit of Vengeance Ghost Rider: Spirit of Vengeance
2012 The Avengers Marvel’s The Avengers
2012 The Amazing Spider-Man The Amazing Spider-Man
2013 Iron Man 3 Iron Man 3
2013 Thor: The Dark World Thor – The Dark Kingdom
2013 The Wolverine Wolverine: Weg des Kriegers
2013 Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.
2013 Kick-Ass 2 Kick-Ass 2
2014 Captain America: The Winter Soldier The Return of the First Avenger
2014 The Amazing Spider-Man 2 The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
2014 Marvel One-Shot: All Hail the King in Deutschland nicht erschienen
2014 X-Men: Days of Future Past X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
2014 Guardians of the Galaxy Guardians of the Galaxy
2015 Big Hero 6 Baymax – Riesiges Robowabohu
2015 Marvel's Agent Carter Marvel’s Agent Carter
2015 Marvel’s Daredevil Marvel’s Daredevil
2015 Marvel's Avengers: Age of Ultron Marvel’s Avengers: Age of Ultron
2015 Ant-Man Ant-Man
2015 Fantastic Four Fantastic Four
2015 Marvel’s Jessica Jones Marvel’s Jessica Jones
2016 Deadpool Deadpool
2016 Captain America: Civil War The First Avenger: Civil War
2016 X-Men: Apocalypse X-Men: Apocalypse
2016 Doctor Strange Doctor Strange
2016 Marvel’s Luke Cage Marvel’s Luke Cage
2017 Legion Legion
2017 Logan Logan – The Wolverine
2017 Marvel’s Iron Fist Marvel’s Iron Fist
2017 Marvel's Inhumans Marvel's Inhumans
2017 Guardians of the Galaxy Vol. 2 Guardians of the Galaxy Vol. 2
2017 Spider-Man: Homecoming Spider-Man: Homecoming
2017 Thor: Ragnarok Thor: Tag der Entscheidung
2017 Marvel's The Defenders Marvel's The Defenders
2017 Marvel's The Punisher Marvel’s The Punisher
2018 Black Panther Black Panther (Film)

Videospiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine große Bandbreite an Marvel-Charakteren tritt auch in Videospielen verschiedener Publisher und Genres auf.

Titel Jahr Charakter(e) Plattform Publisher
Spider-Man 1982 Spider-Man Atari 2600 Parker Brothers
Howard the Duck 1986 Howard the Duck Commodore 64, MSX, CPC, ZX Spectrum Activision
Silver Surfer 1990 Silver Surfer NES Arcadia Systems
The Punisher: Ultimate Payback 1991 The Punisher Game Boy LJN
Wolverine 1991 Wolverine NES LJN
Spider-Man: The Video Game 1991 Spider-Man Arcade Sega
X-Men 1992 X-Men Arcade, PlayStation Network, Xbox Live Arcade, iOS, Android Konami
Wolverine: Adamantium Rage 1994 Wolverine Sega Mega Drive/Genesis, SNES Acclaim Entertainment
X-Men: Children of the Atom 1994 X-Men Arcade, Sega Saturn, PC, PlayStation Capcom
Marvel Super Heroes 1995 Verschiedene Arcade, Sega Saturn, PlayStation Capcom
Marvel vs. Capcom: Clash of Super Heroes 1999 Verschiedene Arcade, PlayStation, Dreamcast Capcom
Blade 2000 Blade Game Boy Color, PlayStation Activision
Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes 2000 Verschiedene Arcade, Dreamcast, PlayStation 2, Xbox Capcom
Spider-Man 2: Enter Electro 2001 Spider-Man PlayStation Activision
X-Men: Next Dimension 2002 X-Men PlayStation 2, Xbox, GameCube Activision
Spider-Man 2 2004 Spider-Man Nintendo GameCube, Xbox, PC, Mac OS X, PlayStation 2, PlayStation Portable, Game Boy Advance, Nintendo DS, N-Gage Activision, MacPlay, Taito
X-Men Legends 2004 X-Men PlayStation 2, GameCube, Xbox, N-Gage Activision
Fantastic Four 2005 Fantastischen Vier PlayStation 2, Xbox, Nintendo GameCube, Microsoft Windows, Game Boy Advance Activision
The Incredible Hulk: Ultimate Destruction 2005 Hulk PlayStation 2, Xbox, GameCube Sierra Entertainment
Marvel: Ultimate Alliance 2006 Verschiedene PlayStation 2, PlayStation 3, Xbox 360, Wii, Game Boy Advance, PSP, PC, Xbox Activision
Iron Man 2008 Iron Man PlayStation 2, PlayStation 3, PlayStation Portable, Wii, Nintendo DS, Xbox 360, Mobile, PC Sega
Marvel Super Hero Squad 2009 Verschiedene Nintendo DS, Wii, PlayStation 2, PlayStation Portable THQ
Marvel Pinball 2010 Verschiedene Nintendo 3DS, PlayStation 3, PlayStation Vita, Xbox 360 Zen Studios
Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds 2011 Verschiedene PlayStation 3, Xbox 360 Capcom
Thor: God of Thunder 2011 Thor PlayStation 3, Xbox 360, Nintendo DS, Wii, Nintendo 3DS Sega
The Amazing Spider Man 2013 Spider-Man Xbox 360, PlayStation 3, Nintendo Wii, Nintendo 3DS, Nintendo DS, Windows Activision Blizzard Deutschland
Marvel Heroes 2013 Verschiedene Windows, OS X Gazillion Entertainment
Deadpool 2013 Deadpool PlayStation 3, Xbox 360, Windows High Moon Studios (Activision)
Lego Marvel Super Heroes 2013 Verschiedene Xbox 360, PlayStation 3, Wii U, Nintendo DS, Nintendo 3DS, PlayStation Vita, Windows, PlayStation 4, Xbox One Warner Bros. Interactive Entertainment
The Amazing Spider Man 2 2014 Spider-Man Xbox 360, PlayStation 3, Wii U, Nintendo 3DS, Windows, PlayStation 4 Activision Blizzard Deutschland
Marvel's Guardians of the Galaxy The Telltale Series 2017 Guardians of the Galaxy Xbox One, Playstation 4, Windows, Nintendo Switch Telltale Games
Spider Man 2018 Spider-Man Playstation 4 Sony Interactive Entertainment

Im Januar 2014 sind einige Lizenzabkommen zwischen Marvel und verschiedenen Publishern, darunter Activision und Capcom, abgelaufen. Dies hatte zur Folge, dass alle Titel dieser Publisher mit einem Bezug auf Marvel nicht mehr als Downloadversionen in sämtlichen Onlinemärkten zur Verfügung stehen. Die Retail-Versionen sind nicht betroffen.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Marvel Comics – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marvel Entertainment Appoints C.B. Cebulski as New Marvel Comics Editor-in-Chief, 17. November 2017
  2. ANNUAL REPORT PURSUANT TO SECTION 13 OR 15(d) OF THE SECURITIES EXCHANGE ACT OF 1934. For the fiscal year ended December 31, 2007. Marvel Entertainment, Inc., 24. März 2008, S. 27, archiviert vom Original am 26. März 2009; abgerufen am 25. Februar 2014 (pdf (904 kB), englisch).
  3. Augmented Reality: App erweckt Marvel-Comics zum Leben, Netzwelt, 12. März 2012. Abgerufen am 17. März 2012.
  4. activision:deadpool-und-andere-marvel-titel-online-nicht-mehr-erhaeltlich. In: games.de. 6. Januar 2014, abgerufen am 19. Februar 2014.

Kategorie:Comicverlag (Vereinigte Staaten) Kategorie:Verlag (New York City) Kategorie:Disney-Tochterunternehmen Kategorie:Gegründet 1939



DE DC Extended Universe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Fan erstelltes Logo zur Filmreihe

DC Extended Universe (DCEU) ist die inoffizielle Bezeichnung eines Film-Franchises über das fiktive Universum von DC Comics, die durch grundlegende Handlungselemente und -schauplätze, die Besetzung und die Figuren untereinander verbunden sind und dessen erster Film Man of Steel war, der 2013 erschienen ist. Die Filme stellen eine Reihe von Superheldenfilmen dar, die von DC Entertainment eigenständig produziert werden und auf Figuren von DC Comics basieren, jedoch vom Comicuniversum unabhängig sind.

Derzeit (Stand: Januar 2018) wurden fünf Filme des Franchises veröffentlicht. Bis 2020 sind vier weitere Filme angekündigt.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Planung eines gemeinsamen filmischen DC-Universum begann im Jahr 1998, als Kevin Smith und Tim Burton versuchten, Superman Lives zu verfilmen. Die Rolle Supermans, der im geplanten Film von Doomsday getötet werden sollte, sollte von Nicolas Cage verkörpert werden. Die Planungen wurden später jedoch verworfen.[1]

Einen weiteren Versuch für einen Beginn eines gemeinsamen filmischen Universums stellt der 2011 veröffentlichte Film Green Lantern dar. Die Autoren Michael Green und Marc Guggenheim schrieben bereits am Drehbuch zu einem Film über The Flash, der ebenfalls Teil des Filmuniversums werden sollte. Da der Film jedoch vorwiegend negative Rezensionen erhielt und die Einnahmen hinter den Erwartungen zurück blieben, brach Warner Bros. den Versuch eines filmischen Universums ab.[2]

Nach dem Erfolg des Marvel Cinematic Universe hat Warner Bros. die Pläne für ein filmisches Universum wieder aufgenommen und diesen mit Man of Steel begonnen.

Nach der Veröffentlichung von Batman v Superman gab Warner eine Anpassung seiner Pläne bekannt: Der Starttermin von Wonder Woman wurde vom 23. Juni 2017 drei Wochen nach vorne verlegt, sowie zwei unbekannte Filme für den 5. Oktober 2018 und 1. November 2019 angekündigt.[3] Im Dezember 2016 wurde bekannt, dass der unbekannte Film für 2018 der neue Starttermin für Aquaman sein werde und somit vom 27. Juli 2018 um 10 Wochen nach hinten verschoben wurde.[4] Später wurde Starttermin für Aquaman auf den 21. Dezember 2018 verschoben. Im November 2017 wurde der ursprüngliche Starttermin der angekündigten Wonder-Woman-Fortsetzung vom 23. Dezember 2019 auf den November-Starttermin vorverschoben.[5]

Die federführende Aufsicht über die Entwicklung des DCEU haben die Produzenten Jon Berg und Geoff Johns.

In Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund schlecht koordinierter Öffentlichkeitsarbeit, gab es bisher viele Missverständnisse und Mutmaßungen bezüglich angeblich feststehender Veröffentlichungen von Filmen des -Franchise-Universums, wie z.B. „Cyborg“, „Green Lantern Corps“, „Gotham City Sirens“,[6]Nightwing“, „Dark Universe[7], oder auch „Batgirl“.[8]

Die bisher offiziell bestätigten kommenden Veröffentlichungen sind: „Aquaman“, „Shazam!“, „Wonder Woman 2“ und „Suicide Squad 2“ sowie „Flashpoint“ (ursprünglicher Arbeitstitel: „The Flash“)[9] und „The Batman“.[10]

Filmreihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Premiere Titel Regie Drehbuch
14. Juni 2013 Man of Steel Zack Snyder David S. Goyer, Christopher Nolan (Story)
19. Mär. 2016 Batman v Superman: Dawn of Justice Chris Terrio, David S. Goyer
05. Aug. 2016 Suicide Squad David Ayer David Ayer
02. Juni 2017 Wonder Woman Patty Jenkins Allan Heinberg
16. Nov. 2017 Justice League Zack Snyder, Joss Whedon (unaufgeführt) Chris Terrio, Joss Whedon, Zack Snyder (Story)
In Produktion befindliche Filme[11]
21. Dez. 2018 Aquaman James Wan Will Beall
15. Apr. 2019 Shazam! David F. Sandberg Henry Gayden

Chronologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitleiste der Filme aus dem DC Extended Universe
Jahr der Handlung → 1914–1918 1980 1981 1992 1997 2013–2015 2016
Film ↓
Man of Steel 1 2 3 4 Handlung
Batman v Superman: Dawn of Justice 5 6 Handlung
Suicide Squad Handlung
Wonder Woman Handlung 7

Legende: Titel = Kinofilm; Quelle: [12][13][14]

Anmerkungen:

  1. Kal-El alias Clark Kent/Superman wird als Sohn von Jor-El und Lara Lor-Van auf dem fernen Planeten Krypton geboren und auf die Erde geschickt, kurz bevor sein Heimatplanet zerstört wird.
  2. Jonathan und Martha Kent entdecken auf ihrem Bauernhof ein abgestürztes UFO mit einem kleinen Jungen, den sie adoptieren und den Namen Clark geben.
  3. Clark zeigt seine Kräfte, indem er einen verunglückten Schulbus aus dem Wasser rettet. Jonathan zeigt Clark das abgestürzte Kinder-Raumschiff und zeigt ihm, dass er ein Außerirdischer ist.
  4. Jonathan Kent wird durch einen Tornado getötet.
  5. Diana Prince/Wonder Woman, 1918 auf einem Kriegsschauplatz in Belgien.
  6. Todestag der Eltern von Bruce Wayne/Batman.
  7. Diana Prince bekommt das Foto von 1918 von Bruce Wayne geschickt.
  • Die Länge der grauen Balken spiegelt die Dauer des Handlungszeitraums nur näherungsweise wider.

Einspielergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gesamteinspielergebnis des DC Extended Universe beläuft sich auf über 3,76 Milliarden US-Dollar (Stand: Dezember 2017), womit sie sich in der Liste der erfolgreichsten Filmreihen der Kinogeschichte auf Platz 12 befindet. Der erfolgreichste Film an den Kinokassen ist Batman v Superman: Dawn of Justice mit einem Umsatz über 870 Millionen Dollar.

Film Veröffentlichung
(Deutschland)
Einspielergebnisse
in US-Dollar
USA/Kanada[15] D-A-CH-Raum Weltweit[15]
Man of Steel 20. Juni 2013 291,05 Mio. 11,12 Mio.[16] 668,05 Mio.
Batman v Superman: Dawn of Justice 24. Mär. 2016 330,36 Mio. 24,27 Mio.[17] 873,26 Mio.
Suicide Squad 18. Aug. 2016 325,10 Mio. 21,60 Mio.[18] 745,60 Mio.
Wonder Woman 15. Juni 2017 412,56 Mio. 11,50 Mio.[19] 821,85 Mio.
Justice League 16. Nov. 2017 229,01 Mio. 09,30 Mio.[20] 657,81 Mio.
Gesamt 1.588,08 Mio.0 77,42 Mio.0 3.766,56 Mio.0

Potentielle Crossover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie Arrow und ihre Spin-offs sowie Supergirl spielen nicht in diesem Universum, sondern im Arrowverse. Somit haben Ereignisse aus den Serien keinen Einfluss auf die Filme und umgekehrt. Kevin Smith gab im Januar 2016 an, dass es Pläne für potenzielle Crossover zwischen dem Arrowverse und dem DC Extended Universe gäbe.[21]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „DC Extended Universe“ wurde von DC Entertainment bisher nie offiziell als Namen für das Filmuniversum verkündet und verbreitete sich laut anderer Medien, durch einen Journalisten, der sich die Bezeichnung „DCEU“ als Witz einfallen lassen haben soll. Bis heute ist er im Umlauf, weil Warner Bros. Entertainment bisher keinen eigenen Namen für sein Kino-Universum mit Superheldenfilmen anbietet.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kevin Spacey and Courtney Cox in „Superman Lives“?. In: SupermanHomepage.com. 4. März 1998. Abgerufen am 9. November 2014.
  2. Jason Motes: Leaked Script For ‚The Flash‘ Movie Reveals A Surprise Cameo. In: ScienceFiction.com. 1. Januar 2014. Abgerufen am 9. November 2014.
  3. Jamie Lovett: Wonder Woman Movie Gets Moved Up, Two Untitled DC Films Get Release Dates. 6. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  4. ‚Aquaman‘ Release Date Set by Warner Bros. 2. Dezember 2016, abgerufen am 3. Dezember 2016.
  5. Wonder Woman 2 Gets November 2019 Release. In: screenrant.com, abgerufen am 20. Januar 2018.
  6. David Ayer, Margot Robbie Reteam for All-Female DC Villains Movie ‚Gotham City Sirens‘. 13. Dezember 2016, abgerufen am 23. April 2017 (englisch).
  7. Dark Universe: Doug Liman inszeniert die „Justice League Dark“-Realverfilmung. In: PC GAMES. (pcgames.de [abgerufen am 16. Mai 2017]).
  8. Batgirl: who is she, & where will she fit in the DCEU? 5. April 2017, abgerufen am 23. April 2017 (englisch).
  9. Sebastian Lorenz: DCEU: Flashpoint wird womöglich Teamfilm – inklusive Wonder Woman. 5. August 2017, abgerufen am 24. August 2017.
  10. a b Kino.de – Warner soll endlich Konsequenzen aus dem DC-Chaos ziehen
  11. Russ Fischer: DC Comics Movies Announced: ‚Suicide Squad‘, ‚Wonder Woman‘, ‚Justice League‘, ‚The Flash‘, ‚Aquaman‘. In: SlashFilm.com. 15. Oktober 2014. Abgerufen am 9. November 2014.
  12. DC Extended Universe Timeline DC-Zeitleiste in Verbindung mit Jahresangaben in den jeweiligen Filmen.
  13. DC Extended Universe Timeline Explained DC-Zeitleiste in Verbindung mit Jahresangaben in den jeweiligen Filmen.
  14. DC Cinematic Universe Entire Timeline Including 'Arrow' and 'Gotham' TV Shows DC-Zeitleiste in Verbindung mit Jahresangaben inklusive 'Arrow' und 'Gotham'.
  15. a b DC Extended Universe. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 13. März 2018.
  16. Man of Steel – International Box Office Results. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 26. Juni 2017.
  17. Batman v Superman: Dawn of Justice – International Box Office Results. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 26. Juni 2017.
  18. Suicide Squad – International Box Office Results. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 26. Juni 2017.
  19. Wonder Woman – International Box Office Results. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 20. Dezember 2017.
  20. Justice League – International Box Office Results. In: BoxOfficeMojo.com. Abgerufen am 12. März 2018.
  21. Kevin Smith Teases An Eventual Crossover Between The DC Films And TV Properties, abgerufen am 11. Februar 2016.

Kategorie:Filmreihe Kategorie:DC Comics



DE Arrowverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arrowverse ist eine informelle Bezeichnung eines Franchises über das fiktive Multiversum von DC Comics, die durch grundlegende Handlungselemente und -schauplätze, die Besetzung und die Figuren untereinander verbunden sind. Häufig werden Teile des Franchises auch als Arrowverse (nach Arrow, der ersten Serie des Multiversums) bezeichnet. Das Franchise stellt eine Reihe von Superheldenserien dar, die von DC Entertainment produziert werden und auf Figuren von DC Comics basieren, jedoch vom Comicuniversum unabhängig sind.

Das Arrowverse beinhaltet mehrere Universen, in welchen die Haupthandlungen der Serien stattfinden. Die Universen sind von anderen durch ein Wurmloch erreichbar. In der Episode Willkommen auf Erde Zwei (OT: Welcome to Earth-2) der Serie The Flash ist zudem ein Bild des Flash aus der Serie Flash – Der Rote Blitz zu sehen.[1] Neben den bisher fünf Realserien existieren mit Vixen und Freedom Fighters: The Ray zwei animierte Webserien, für 2018 ist eine weitere animierte Webserie geplant. Zu einem Teil der Serien erschienen zudem Comicgeschichten (Stand: Dezember 2017).

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serienpremiere Serienfinale Deutscher Titel Originaltitel Sender Deutscher Sender Staffel (Episoden)
10. Oktober 2012 Arrow Arrow The CW VOX
RTL Crime
6 (123+)
7. Oktober 2014 The Flash The Flash ProSieben Fun
ProSieben
4 (77+)
24. Oktober 2014 13. Februar 2015 Constantine NBC (ProSiebenSat.1 Media) 1 (13)
25. August 2015 18. November 2016 Vixen[Anm. 1] CW Seed 2 (12)
26. Oktober 2015 Supergirl Supergirl CBS (Staffel 1)
The CW (ab Staffel 2)
ProSieben 3+ (50+)
21. Januar 2016 Legends of Tomorrow DC’s Legends of Tomorrow The CW 3+ (41+)
8. Dezember 2017 Freedom Fighters: The Ray CW Seed 1 (6)
2018[2] Constantine 1

Crossover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehsaison Episoden
Supergirl The Flash Arrow Legends of Tomorrow
2014/15 Staffel 1, Episode 8
Flash vs. Arrow (2. Dez. 2014)
Flash vs. Arrow (1) (12. Mär. 2015)
Staffel 3, Episode 8
The Brave and the Bold (3. Dez. 2014)
Blitzschnell (2) (23. Apr. 2015)
2015/16 Staffel 2, Episode 8
Legends of Today (1. Dez. 2015)
Legenden der Gegenwart (1) (28. Apr. 2016)
Staffel 4, Episode 8
Legends of Yesterday (2. Dez. 2015)
Legenden der Vergangenheit (2) (21. Apr. 2016)
Staffel 1, Episode 18
Worlds Finest (28. März 2016)
Blitzbesuch (19. Juli 2016)
Staffel 2, Episode 18
Versus Zoom (19. Apr. 2016)
Zoom schlägt zurück[Anm. 2] (7. Juli 2016)
2016/17 Staffel 2, Episode 8
Medusa (28. Nov. 2016)
Projekt Medusa (1) (10. Mai 2017)
Staffel 3, Episode 8
Invasion! (29. Nov. 2016)
Invasion! (2) (10. Mai 2017)
Staffel 5, Episode 8
Invasion! (30. Nov. 2016)
Invasion! (3) (2. Mai 2017)
Staffel 2, Episode 7
Invasion! (1. Dez. 2016)
Invasion! (4) (10. Mai 2017)
Staffel 2, Episode 16
Star-Crossed (20. Mär. 2017)
Belogen und betrogen (1) (5. Juli 2017)
Staffel 3, Episode 17
Duet (21. Mär. 2017)
Die Macht der Liebe (2) (13. Juli 2017)
2017/18 Staffel 3, Episode 8
Crisis on Earth-X (27. Nov. 2017)
- (1)
Staffel 4, Episode 8
Crisis on Earth-X (28. Nov. 2017)
- (3)
Staffel 6, Episode 8
Crisis on Earth-X (27. Nov. 2017)
- (2)
Staffel 3, Episode 8
Crisis on Earth-X (28. Nov. 2017)
- (4)

Comics und Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Serien Arrow erschienen bislang drei (Arrow Volume 1 2012/13, Arrow: Season 2.5 2014/15 und Arrow: The Dark Archer 2016), zu The Flash eine Comicreihe (The Flash: Season Zero 2014/15). Die erste Arrow-Serie umfasst 13, alle weiteren Serien 12 US-Ausgaben. Die deutschsprachigen Ausgaben brachte der Panini Verlag heraus.[3][4][5]

Panini veröffentlichte zudem einen Roman[6] und ein Nachschlagewerk[7] zur Serie Arrow.

Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Kevin Smith könnte es hinter den Kulissen Überlegungen für Crossover zwischen dem Arrowverse und dem DC Extended Universe gegeben haben.[8]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die ersten zwei Staffeln der Serie Vixen wurde im Mai 2017 als ein zusammengeschnittener Film namens Vixen: The Movie auf DVD, Blu-ray und in Digital HD veröffentlicht und beinhaltet 15 Minuten zusätzlicher Animationen.
  2. In dieser Episode landet Barry Allen / The Flash auf der Erde 38 von Supergirl. Der Crossover-Auftritt findet nur in Blitzbesuch statt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Flash“ Teases DC TV Future, Retro Continuity with Multiple Surprise Cameos. www.cbr.com, 2. September 2016, abgerufen am 13. April 2017 (englisch).
  2. ‚Constantine‘ Animated Series at CW Seed. The Hollywood Reporter, 8. Januar 2017, abgerufen am 8. Januar 2017 (englisch).
  3. Arrow 1. Panini Comics, 2013, abgerufen am 13. April 2017.
  4. Arrow Staffel 2.5: Band 1. Panini Comics, 2015, abgerufen am 13. April 2017.
  5. The Flash: Staffel Null 1. Panini Comics, 2015, abgerufen am 13. April 2017.
  6. Oscar Balederrama, Lauren Certo: Arrow: Vergeltung. Panini Comics, 2016, abgerufen am 13. April 2017.
  7. Nick Aires: Arrow: Helden und Schurken. Panini Comics, 2016, abgerufen am 13. April 2017.
  8. Kevin Smith Teases An Eventual Crossover Between The DC Films And TV Properties. www.comicbookmovie.com, 23. Januar 2016, abgerufen am 11. Februar 2016 (englisch).

Kategorie:DC Comics



DE Babylon-5-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Babylon 5, kurz B5, ist der Name einer fiktiven Raumstation, die Schauplatz der gleichnamigen Science-Fiction-Fernsehserie von Joseph Michael Straczynski („JMS“) ist. Diese Serie sowie die zugehörigen Fernsehfilme, Ableger und Romane spielen in einem eigenen fiktiven Universum.

Das Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Babylon-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Babylon-Projekt wurde ursprünglich schon mit der ersten Babylon-Station begonnen, wobei das eigentliche Projektziel der Menschheit eine Raumstation war, in der sich alle Völker treffen, um gemeinsam Handel betreiben und friedlich miteinander kommunizieren zu können (ähnlich der Städtebauideen von Alexander dem Großen, mit der Abweichung, dass die Babylonstation ursprünglich nur friedlich genutzt werden sollte). Dazu wurde die Lage in einem ungefähren galaktischen Kreuzungspunkt zwischen den Territorien der wichtigsten raumfahrenden Zivilisationen gewählt, um die Station als Handels- und Diplomatentreffpunkt zu etablieren.

Nachdem die ersten drei Versuche, eine Raumstation zu bauen, sabotiert wurden und die vierte Babylonstation nur 24 Stunden nach deren Inbetriebnahme verschwunden war, konnte erst die fünfte Babylonstation ihren Dienst wie vorgesehen aufnehmen und die vorgesehene Aufgabe von ihrer Inbetriebnahme 2257 bis zu ihrer Außerdienststellung und Sprengung im Jahre 2281 erfüllen.

Die Raumstation Babylon 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Raumstation Babylon 5 ist eine 5 Meilen (rund 8 km) lange Hohlkörper-Konstruktion, die Schwerkraft durch Rotation generiert. Das Prinzip beruht auf der Idee der Bernal-Sphäre, einer zylindrischen Hohlkörperkonstruktion, auf deren Innenseite eine Biosphäre angelegt wird. Die Station ist – abgesehen von einigen Steuertriebwerken – bewegungsunfähig und hat einen stabilen Orbit nahe dem dritten Planeten im Epsilon-Eridani-System.

Im Inneren der Station herrscht größtenteils eine Sauerstoff-Stickstoff-Atmosphäre, die der Erde nachempfunden ist. Es gibt jedoch auch einzelne abgegrenzte Bereiche mit außerirdischen Atmosphären, die es nicht-menschlichen Spezies ermöglicht, in den eigenen Sektoren ohne spezielle Atemgeräte zu leben.

Die einzelnen Bereiche der Raumstation sind durch Farbmarkierungen eingeteilt und so eindeutig zuzuordnen:

  • Blau: Kommando, Personal, Militär, Docks
  • Rot: Geschäfte, Wohnungen
  • Grün: Botschafter, Diplomatie
  • Grau: Industrie
  • Gelb: Fusionsreaktor
  • Braun: Lebenserhaltung, Abfallverwertung, mehrere nicht ausgebaute Bereiche

Jeder Sektor ist zudem in weitere, nummerierte Ebenen unterteilt. Die Sektoren Grün und Blau unterliegen besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Die Sektoren Grau und Gelb sind nur technischem Personal zugänglich. Die Sektoren Rot und Braun stehen allen Besuchern, Einwohnern und Mitarbeitern offen. Die einzelnen Bereiche sind durch begehbare Korridore, Aufzüge sowie eine Hängeschienenbahn verbunden. Weiterhin gehören auch einige frei schwebende Versorgungs- und Lagerplattformen zur Station, die im Verlauf der Geschichte aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Zu Beginn der Serie hat Babylon 5 nur eine geringe Bewaffnung, die eher dem Abschuss von Asteroiden oder Weltraumschrott als einer effektiven Verteidigung dient. In der zweiten Staffel wird Babylon 5 dann von der Erde mit Waffenanlagen ausgestattet, um sich selbst schützen zu können. Die Hauptverteidigung der Station liegt allerdings bei ihren Jägerstaffeln, die aus eigenen Hangars starten und eine große Operationsreichweite haben.

Völker und Gruppierungen im Babylon-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Babylon 5 wurde ein Universum mit einer Vielzahl unterschiedlicher Völker mit unterschiedlichsten Historien, Eigenarten und diplomatischen Verflechtungen geschaffen. Die Handlung konzentriert sich im Wesentlichen auf die Völker der Menschen, Minbari, Centauri, Narn (junge Rassen) sowie Schatten und Vorlonen (alte Rassen), jedoch spielen etliche weitere Völker und Gruppierungen für die Handlung bedeutende Nebenrollen.

Figuren im Babylon-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachen im Babylon-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anders als bei vielen anderen Science-Fiction-Serien wie beispielsweise Andromeda haben die einzelnen Völker ihre eigenen Sprachen. Bei der Umsetzung wurde jedoch eine Lösung gefunden, die lange Untertitelpassagen unnötig macht. Unterhalten sich Gesprächspartner in der gleichen Sprache oder können diese sich verstehen, sind ihre Sätze in klarem Englisch bzw. Deutsch abgefasst. Spricht dagegen zum Beispiel ein Minbari zu einem Menschen und kann dieser ihn nicht verstehen, hört man auch nur „unverständliche“ Worte und die Übersetzung wird untertitelt. Einige Rassen verwenden auch diverse Übersetzungsgeräte, um zu kommunizieren. Für die Kommunikation mit unbekannten Spezies gibt es eine einfach strukturierte Sprache namens Interlak. Bei Erstkontakten wird den Fremden zusammen mit einer Grußbotschaft in Interlak auch ein Übersetzungsschlüssel übermittelt.

Technik und Physik im Babylon-Universum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Thema Technik und Physik wird im Babylon-5-Universum auf besondere Art und Weise umgegangen. Anders als in vielen Science-Fiction-Fernsehserien, wie beispielsweise den neueren Star-Trek-Serien, wird futuristische Technologie zwar gezeigt, ist jedoch meist nicht zentraler Gegenstand von weiterführenden Erläuterungen. Durch diese Vorgehensweise soll nicht von den Hauptaspekten der Handlung abgelenkt werden. Für das überlichtschnelle Reisen wird ein fiktiver Hyperraum genutzt, der durch sogenannte Sprungtore oder einen nicht näher erklärten Sprungantrieb erreicht werden kann. Die überlichtschnelle Kommunikation wird über Tachyonsender realisiert. Die Bewegung von Raumschiffen im All ist stark an die Realität angelehnt – insbesondere wenn Jäger wenden und Gegenschub geben müssen. Laserwaffen überbrücken analog zu Lichtstrahlen augenblicklich große Distanzen und werden nicht – wie sonst im Genre üblich – als in der Länge begrenzte, sich vergleichsweise langsam bewegende längliche Geschosse dargestellt. Eine Ausnahme stellt ebenfalls die durch Animationen unterlegte, detaillierte Beschreibung der Mensch-Maschine-Schnittstellen der Schattenschiffe dar.

Im Gegensatz zur Technik wird das Psi-Corps ausführlich thematisiert, inklusive eingebundener Werbespots, bei denen subliminale Botschaften wie „The Psi Corps is your friend. Trust the Corps“ eingebaut wurden. In den 1990er Jahren wurde diese Technologie für das Fernsehen verboten, was von der Serie aufgegriffen und problematisiert wird.

Fernsehserie, Fernsehfilme und Ableger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Babylon 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Babylon 5

Der Handlungsbogen der 110 Episoden (und des Pilotfilms „Die Zusammenkunft“) umfassenden Fernsehserie umfasst im Kern eine Zeitspanne von etwa fünf Jahren, die auf die vorhandenen fünf Staffeln gleichmäßig verteilt wurden. Jede Staffel deckt somit etwa ein Jahr der Geschichte der Raumstation Babylon 5 ab, wodurch sich dieser zeitliche Verlauf auch ungefähr mit den Erstausstrahlungsterminen in den USA deckt. Die Fernsehfilme behandeln verschiedene Epochen und Ereignisse vor, während und nach dem Zeitraum der Serie. Drei Spin-off-Serien mit unterschiedlichen Hintergründen, die an die ursprüngliche Geschichte anknüpfen sollten, scheiterten bereits in ihren Anfängen.

Crusade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Crusade (Fernsehserie)

Ursprünglich als Spin-off mit fünf Staffeln konzipiert, wurde die Produktion 1999 nach nur 13 Folgen noch vor Ausstrahlung der ersten Episode abgebrochen. Die Serie spielt zeitlich zwischen den letzten beiden Folgen von Babylon 5.

Fernsehfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Babylon 5: Der erste Schritt“ („In the Beginning“) thematisiert hauptsächlich die Geschichte des Erde-Minbari-Krieges im Rückblick und knüpft so an viele Handlungselemente der Serie an. „Das Tor zur 3. Dimension“ („Thirdspace“) und „Der Fluss der Seelen“ („The River of Souls“) bilden eigene abgeschlossene Handlungsbögen, deren Verlauf in die Zeit der Serie fallen. „Waffenbrüder“ („A Call to Arms“) schließt inhaltlich an die fünfte Staffel der Serie an und bildet die Überleitung zur Spin-off-Serie Crusade.

Die vier Babylon-5-Fernsehfilme wurden in den USA während der Ausstrahlung der fünften und letzten Staffel der Fernsehserie Babylon 5 und nach dem Ende der Serie im Winter 1998/1999 erstmals ausgestrahlt.

Neben diesen vier Filmen gibt es den 1993 erstmals ausgestrahlten und 1998 überarbeiteten Pilotfilm Die Zusammenkunft und aus dem Jahr 2002 den Film Legende der Ranger, der Pilotfilm für eine weitere Spin-off-Serie sein sollte, die jedoch nie in Produktion ging.

The Lost Tales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. Oktober 2006 teilte Straczynski mit, dass ursprünglich drei Mini-Filme – nun unter dem Produktionstitel „Babylon 5: The Lost Tales“ (TLT) bekannt – geplant waren. Aufgrund der Komplexität eines der Themen wurde dieses jedoch verschoben. Es wurden also zunächst nur zwei „Lost Tales“ mit Geschichten rund um die Charaktere John Sheridan, Elizabeth Lochley und Galen gedreht. Zeitlich ist die Handlung nach den Geschehnissen im Rahmen der Serie Babylon 5 angesetzt. Das Projekt war als „Direct-to-DVD“ konzipiert, sollte aber auch im US-Fernsehen ausgestrahlt werden. Einen wirtschaftlichen Erfolg des Projektes vorausgesetzt stellte Straczynski eine ganze Reihe weiterer „Lost Tales“ in Aussicht.[1]

Die erste „The Lost Tales“-DVD ist in Deutschland im August 2007 unter dem Namen „Vergessene Legenden – Stimmen aus dem Dunkel“ erschienen. Der Erfolg der DVD rechtfertigte für das Produktionsstudio Warner Brothers keine Erhöhung des Budgets (2 Millionen Dollar) und so gab Straczynski dann Mitte Juli 2008 bekannt, dass es keine weitere „Lost-Tales“-DVD mehr geben werde, da die Filme mit diesen Mitteln nicht die von ihm gewollte Qualität erreichen würden.[2]

Computerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Serie 1998 ihr Ende fand, gab es verschiedene Bemühungen, ein PC-Spiel in diesem Universum zu erschaffen. Die aussichtsreichste Entwicklung eines Weltraum-Shooters, Babylon 5: Into the Fire von Sierra Entertainment, wurde 1999 eingestellt. Seitdem versuchen viele private Entwickler und Fans, eigene Spiele zu realisieren. Dabei wird größtenteils auf die Modifikation bereits vorhandener Spiele gesetzt. Es werden Grafiken, Sounds, Texte und nicht zuletzt die Musik dem Babylon-5-Universum angepasst. Ein Beispiel hierfür ist das auf der Freespace-2-Engine beruhende The Babylon Project.

Es existieren jedoch auch einige wenige eigenständige Spiele. Alle Projekte sind kostenlos verfügbar.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht ins Deutsche übersetzt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jane Killick: Season by Season:
  • Andy Lane:

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht ins Deutsche übersetzt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Comics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Whoniverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Whoniverse bezeichnet das Serienuniversum der britischen Science-Fiction-Kultserie Doctor Who. Die Hauptserie, die mit Unterbrechung bereits seit 1963 ausgestrahlt wird, hält als erfolgreichste Serie der Welt unter anderem einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Serie um eine Vielzahl offizieller Ableger ergänzt; in Form von Filmen, Spin-Off-Serien, Hörspielen und Hörbüchern, Comics, Romanen etc. Diese blieben der fiktiven Welt der Mutterserie derart treu, dass sie problemlos miteinander verknüpft werden können, zahlreiche erfolgreiche Crossover zeugen von diesem Umstand. Im folgenden Artikel soll eine Übersicht über die Bestandtteile des stetig wachsenden Doctor-Who-Serienuniversums sowie ihre zahlreichen Überschneidungen gegeben werden.

Der Name setzt sich zusammen aus Who, also der Frage nach dem tatsächlichen Namen des Doktors, und Universe (dt. Universum). Who als Abkürzung des Serientitels findet sich auch beispielsweise in der Selbstbezeichnung der Fangemeinde als Whovians.

Der Begriff Whoniverse wird verwendet, um Charaktere, Ideen oder Gegenstände aus verschiedenen Medien miteinander zu verknüpfen. Beispiele sind neben dem Doktor seine ehemaligen Begleiter Sarah Jane Smith (Auftritte in Doctor Who, K-9 and Company, The Sarah Jane Adventures u.a.), Captain Jack Harkness (Doctor Who, Torchwood u.a.) und K-9 (Doctor Who, K-9 and Company, The Sarah Jane Adventures, K-9 u.a.) Seit der erfolgreichen Wiederbelebung der Serie im Jahr 2005 (nach einer 15-jährigen Sendepause) hat die Bezeichnung auch vermehrt Eingang in die Presse gefunden.[3][4]

Anders als andere Science-Fiction-Franchises bezieht die BBC nicht Stellung hinsichtlich eines offiziellen Kanon („Gültigkeit“ einzelner Ableger), einzelne Produzenten äußerten sich stark abgeneigt gegenüber dieser Idee.[5] Auch Fanfiction steht das Unternehmen und die Schöpfer der Serie äußerst positiv und sogar unterstützend gegenüber. Obwohl ein offizieller Kanon von der BBC nicht begrüßt wird, werden einige Aspekte der Serie, so zum Beispiel die „Nummerierung“ der Inkarnationen des Doktors, in „kanonisch“ (Doktor 1–13 und Kriegsdoktor) und „außer-kanonisch“ unterteilt, um die Hauptserie von Parodien und Benefiz-Specials abzugrenzen, die nicht in die weitere Handlung integriert wurden. So stellte beispielsweise Rowan Atkinson (Mr. Bean) 1999 in einem BBC-Kurzfilm zum Red Nose Day die Hauptfigur dar, keine der späteren Inkarnationen erinnert sich jedoch an dieses Abenteuer oder an Atkinsons Doktor. Wie die Darsteller anderer Comedy-Specials zählt er daher nicht zu den „kanonischen“ Doktor-Darstellern. Auch beispielsweise David Bradley, der seit einigen Jahren den 1975 verstorbenen Darsteller des ersten Doktors, William Hartnell, für vereinzelte Gastauftritte als erster Doktor ersetzt, zählt nicht zu den kanonischen Darstellern. Wie oben erwähnt, bezieht sich der Gebrauch des Begriffes „kanonisch“ jedoch nicht auf rechtliche Beschlüsse über die Gültigkeit der Darstellung durch die BBC, sondern hauptsächlich auf die allgemeine Handhabung durch Produzenten, Darsteller und Fangemeinde.

The Whoniverse is the non-narrative name given to the fictional setting of the television series Doctor Who,[6] Torchwood,[7] The Sarah Jane Adventures and Class as well as other related media.[8][9][10] The word, a portmanteau of the words "Who" and "universe", has also been used to describe the show's production and fanbase.[11] The term is used to link characters, ideas or items which are seen across multiple productions, such as Sarah Jane Smith from Doctor Who, K-9 and Company (1981) and The Sarah Jane Adventures (2007-2011),[12] Jack Harkness from Doctor Who and Torchwood as well as K-9 from Doctor Who, K-9 and Company, The Sarah Jane Adventures, and K-9.Vorlage:Citation needed

The Whoniverse has given rise to a wide variety of lifeforms, including the Time Lords,[13] the Daleks,[14][15] and the Cybermen,[16] as well as the Sontarans,[17] Silurians,[18] Ice Warriors,[19] and the Weeping Angels, who have appeared in several episodes.[20] Due to the time travelling nature of the show, the Whoniverse setting has been covered across points from its formation in a big bang event (in 1983's Terminus and the 1985 audio drama Slipback),[21] to its heat death in the year "100 trillion" ("Utopia" 2007).[22] Important events shown include the Time War, the formation of the Earth[23] and its eventual destruction in the year "5 billion" ("The End of the World" 2005),[24] and the destruction and recreation of the universe ("The Pandorica Opens"/"The Big Bang").Vorlage:Citation needed

Alternate usage


In his 1983 book Doctor Who: A Celebration; Two Decades Through Time and Space, Peter Haining called his final chapter "The Whoniverse".[11] The section assembled factual information about all the episodes to date, but also gave information about fan clubs and ancillary entertainments related to the programme. Thus, the term "Whoniverse" referred to everything connected with the programme behind-the-scenes. In this meaning, standing exhibitions, discussions about the filming of episodes and even fandom itself were considered part of the "Whoniverse". The term "Whoniverse" is still used with this definition today,[25][26][27][28] including as the name of a Doctor Who convention in Australia.[29][30]

Franchise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der ursprünglichen Fernsehserie gingen nicht nur eine Vielzahl von Ablegern unterschiedlicher Medien hervor, sondern auch ein großer Markt an Merchandise-Objekten. Letztere reichen von Spielfiguren und Postern über Kleidung und Dekorationen zu Autoaufklebern, Schreibwaren und vielem mehr. Dieser Artikel konzentriert sich allerdings auf den medialen Aspekt des Franchise, also die im Whoniverse angesiedelten Bücher und Comics, Filme und Serien, Hörspiele und Hörbücher.

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Torchwood
Hauptartikel: The Sarah Jane Adventures
Hauptartikel: xyz

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figuren aus dem Whoniversum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis

Die Liste Figuren aus dem Whoniversum beschreibt die bekanntesten Figuren aus dem Doctor-Who-Universum. Es sind fiktive Personen und Gruppen, die in Fernsehserien, Hörspielen, Comics und Romanen der Hauptserie und ihrer Ableger auftreten. Die Anzahl der Figuren, die tatsächlich existieren, beläuft sich auf mehrere tausend. Viele sind jedoch eher unbedeutend und tauchen in diesem Wiki nicht auf.

HIER ÜBERSCHNEIDUNGSTABELLE EINFÜGEN

Der Doktor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Der Doktor

Captain Jack Harkness[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. JMSNews.com, Further B5:TLT update from jms, 26. Oktober 2006
  2. fictionBOX:, Keine weiteren „Lost Tales“, 14. Juli 2008
  3. Ryan Morrison: Battle of Flowers: Cybermen and Dalek for Battle. 12. Juli 2007.
  4. Peter Capaldi's Multiple Appearances In The Whoniverse To Be Explained By An Old Russell T Davies Idea. 29. September 2013.
  5. Russel T. Davies: Doctor Who Magazine. In: Doctor Who Magazine. Nr. 356, 2005.
  6. Fraser McAlpine: 'Doctor Who' Science Fact: Five Whovian Things That Exist In Real Life. 2 August 2012.
  7. Vorlage:Citation
  8. Kistler (2013) Page 224
  9. Lofficier (1992) Foreword
  10. Take the Quiz: Who - or What - in the Whoniverse Are You?.
  11. a b Haining 1983
  12. Vorlage:Citation
  13. Doctor Who Classic Episode Guide - The origins of the Time Lords. and Doctor Who - A Brief History of Time Lords.
  14. Doctor Who Classic Episode Guide - The first history of the Daleks. and Doctor Who Classic Episode Guide - The second history of the Daleks.
  15. Kistler (2013) Page 33
  16. Doctor Who, Series 7 Part 2 - Cybermen. and Cult Television - Doctor Who - The Classic Series - Characters - The Cybermen.
  17. Doctor Who, Series 6 - Sontarans.
  18. Doctor Who, Series 5 - Silurians.
  19. Doctor Who, Series 7 Part 2 - The Ice Warriors.
  20. Doctor Who, Series 7 Part 1 - Weeping Angels.
  21. Doctor Who, Season 20, Terminus, Part 3, Terminus: Part 3. 22 February 2013.
  22. Doctor Who, Series 3, Utopia. and Doctor Who - Utopia - Episode Guide.
  23. Vorlage:Citation
  24. Doctor Who, Series 1, The End of the World.
  25. Vorlage:Citation
  26. Vorlage:Citation
  27. Doctor Who - #Save The Day.
  28. Jessica Simpson to Enter the Whoniverse?. 7 February 2007. Archiviert vom Original am 15 August 2007.
  29. Whoniverse. 2011.
  30. Whoniverse: The Doctor Is In - Australia 2014 Convention.

!Whoniversum !Figuren Doctor Who, Figuren


Kategorie:Fernsehserie (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Science-Fiction-Fernsehserie Kategorie:Doctor Who Kategorie:Fernsehserie der 1960er Jahre Kategorie:Fernsehserie der 1970er Jahre Kategorie:Fernsehserie der 1980er Jahre Kategorie:Fernsehserie der 1990er Jahre Kategorie:Fernsehserie der 2000er Jahre Kategorie:Fernsehserie der 2010er Jahre


Blade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Blade

Blade ist halb Vampir und halb Mensch und bekämpft mit diversen Klingen- und Feuerwaffen Vampire.

Ant-Man[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Ant-Man

Dr. Henry „Hank“ Pym ist ein Biophysiker, der eine Substanz entdeckt hat, mit der er seine Größe variieren kann (Tales to Astonish #27, 1962). Er startet mit dieser Entdeckung eine Superheldenkarriere, zuerst als Ant-Man (in geschrumpfter Form) und später als Giant-Man, Goliath und Yellowjacket. Er ist auch unter dem Aliasnamen Dr. Pym, the Scientific Adventurer bekannt.

Pym und seine spätere Frau Janet van Dyne werden zu Gründungsmitgliedern der Avengers, doch Selbstzweifel und Fehler – darunter die Erschaffung des schier unbesiegbaren Roboters Ultron – lassen Pym aus den Avengers ausscheiden. Er wird Mitglied der West Coast Avengers und gründet später in seiner alten Identität als Giant-Man die Avengers Academy, nachdem er durch eine traumatische Zeitreiseerfahrung zu der Ansicht gekommen ist, dass es seine Pflicht sei, die jungen Rekruten vor einem Leben als Superschurken zu bewahren.

Die Identität des Ant-Man überlässt Pym dem ehemaligen Dieb und Elektrotechniker Scott Lang, der einst den Anzug gestohlen hatte, um seiner todkranken Tochter Cassandra „Cassie“ Lang zu helfen, und seitdem zu einem hochgeschätzten Mitglied der Marvel-Superheldenwelt avanciert ist. Lang erhielt sein Debüt in den Comics The Avengers #181 (1979) und Marvel Premiere #47 (1979).

Andere Medien

Im Juli 2015 kam eine Verfilmung von Ant-Man in die Kinos, die aber von der ursprünglichen Comic-Geschichte abweicht. Michael Douglas übernahm die Rolle des Hank Pym, Paul Rudd spielte Scott Lang/Ant-Man und Corey Stoll Darren Cross/Yellowjacket.[1] Paul Rudd verkörperte Ant-Man erneut im 2016 erschienenen Film The First Avenger: Civil War. Seine nächsten Auftritte hat er in Avengers: Infinity War an der Seite der Avengers und der Guardians of the Galaxy und in seinem zweiten Solo-Film Ant-Man and the Wasp an der Seite von Hope van Dyne aka Wasp, dargestellt von Evangeline Lilly.

Great Lakes Avengers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Great Lakes Avengers (dt. etwa: „Rächer von den großen Seen“) (GLA), zurzeit die Great Lakes Initiative (erstmals erschienen in West Coast Avengers Vol.2 # 46) wurden als eine Comic-Relief-Truppe erschaffen, um die Marvel Comics wieder in den lockeren Ton früherer Generationen zurückzuführen.

Die Gruppe, die in Wisconsin operiert, setzt sich gegenwärtig zusammen aus Mister Immortal (einem unsterblichen Menschen, der allerdings nicht gegen Verletzungen gefeit ist), Big Bertha (einem Fotomodell, das enorm an Körpermasse zunehmen, diese jedoch nur durch Erbrechen wieder loswerden kann), Flatman (einem zweidimensionalen Mann, der mit seinem Aussehen und seinen Kräften eine Parodie von Mr. Fantastic darstellt), und Doorman, einem „Reichweite-10-Teleporter“, der als lebende Tür fungiert (später wird er nach seinem Tod im Einsatz zu einem Todesboten). Weitere Mitglieder schlossen Squirrel Girl und die Rächer Hawkeye und dessen Frau Mockingbird ein.

Ihren parodistischen Wurzeln treu bleibend, nannten sich die GLA zeitweise Great Lakes X-Men (nach den X-Men), Great Lakes Champions (nach den Champions), und Great Lakes Initiative (nach der Initiative aus der Civil War-Storyline), sich dem jeweiligen Zeitgeist anpassend. Bis auf Mini-Serien bzw. One Shots – im Speziellen der Titel GLA: Misassembled – hatten die Great Lakes Avengers noch keine eigene Serie.

Deadpool[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Deadpool

Deadpool, mit bürgerlichem Namen Wade Winston Wilson, erschien zuerst in „The New Mutants“ #98 (Februar 1991). Zuerst war er als Bösewicht gedacht, ging jedoch später zur X-Force über wo er ein sogenannter Antiheld wurde.

Er wurde von dem Waffe X Program (bei dem auch Wolverine war) unsterblich gemacht. Es stellte sich danach heraus, dass er Hautkrebs hat. Seitdem ist er körperlich entstellt und leidet an Schmerzen, kann aber nicht sterben. Deadpool ist psychisch labil und dafür bekannt, viel zu „quasseln“ (man nennt ihn auch „den Söldner mit der großen Klappe“). Neben seiner Fähigkeit der Selbstheilung, die der von Wolverine ähnelt, ist er ein exzellenter Scharfschütze und Nahkämpfer, dementsprechend trägt er Klingen- und Schusswaffen.

Deadpool ist außerdem der einzige Superheld, der weiß, dass er eine Comicfigur ist. Er redet in seinen Comics direkt mit dem Leser und nervt andere Helden damit. Er hat den Drang zu sterben, was aber ein Problem ist, da er unsterblich ist.

Deadpool wurde ursprünglich als Parodie auf den DC-Superschurken Deathstroke konzipiert. Dies zeigt sich auch in den Namen der beiden: Deadpool heißt mit bürgerlichem Namen Wade Wilson, Deathstroke mit bürgerlichem Namen Slade Wilson.

Andere Medien:

In der Fernsehserie Ultimate Spider-Man ist Deadpool in der Folge Ultimate Deadpool der Partner von Spider Man beim gemeinsamen Vorgehen gegen Taskmaster. Im Englischen wird er von Will Friedle gesprochen. Deadpool taucht auch im Film X-Men Origins: Wolverine (2009) auf, wo er von Ryan Reynolds gespielt wird. Dieser spielte ihn auch in dem 2016 veröffentlichten Deadpool-Kinofilm.[2] Außerdem tritt die Figur in Videospielen auf:
  • Im Jahr 2013 erschien ein Videospiel, in dem Deadpool die Hauptrolle spielt und von Nolan North gesprochen wird.
  • Deadpool tritt als spielbare Figur in Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds auf, erneut gesprochen von Nolan North
  • Deadpool ist eine spielbare Figur in Marvel Super Hero Squad Online und wird dort von Tom Kenny vertont
  • Im MMORPG Marvel Heroes stellt Deadpool ebenso einen von vielen spielbaren Figuren dar. Erneut wird er hier von Nolan North gesprochen.
  • In Marvel Contest of Champions ist Deadpool, neben vielen anderen Marvel-Figuren, erneut spielbar.
  • Im Spiel Lego Marvel Super Heroes ist er als Figur auswählbar, sobald man alle Deadpool-Bonus-Level gemeistert und alle Extras gekauft hat, die bis auf einige in den Bonuslevels als „Rote Deadpool-Steine“ gefunden werden müssen.

Wong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wong ist der langjährige Hausmeister des ehemaligen Sorcerer Supreme Doctor Strange und vollführt diese Aufgabe jetzt auch für die New Avengers. In der 2016 erschienenen Verfilmung Doctor Strange übernahm der Brite Benedict Wong diese Rolle.


Überschneidungen der Charaktere und Figuren (→EN WIKI)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Tabelle listet Wesen und außerirdische Rassen des Whoniverse chronologisch nach ihrer ersten Erwähnung auf, sofern sie in mehr als einer der folgenden Fernsehserien vorkamen:

Nach Wunsch ist die Tabelle auch alphabetisch oder nach Serie sortierbar.

Menschen und weitere individuelle Charaktere sind hier nicht aufgeführt, sie finden sich in verschiedenen Artikeln, siehe hier. Ausnahmen sind Menschen, deren Erscheinung maßgeblich von den Menschen des 21. Jahrhunderts abweicht, Beispiele sind Lady Cassandra, von der nach hunderten von Operationen nur das Gehirn und ihr Gesicht auf einem Stück gespannter Haut geblieben sind,[3] und das Gesicht von Boe, welches während seiner Lebenszeit von etwa fünf Milliarden Jahren zu einem gigantischen Kopf mutiert ist.[4]

In einigen Fällen werden – insbesondere aus der Hauptserie bekannte – Figuren/Rassen nur erwähnt oder Waffen/Einzelteile/Stimmen/Memorabilia Teil der Ablegerserien. Dies wird in der folgenden Tabelle ebenfalls mit einem entsprechenden Stichwort dargestellt. Das Stichwort Erwähnung bezeichnet sowohl mündliche oder schriftliche Erwähnung, als auch das Auftauchen von Fotografien oder Archivmaterial.

Nicht-organische, fühlende Wesen wie Gangers, Whispermen, und die körperlose Great Intelligence sind in die Liste eingeschlossen, Roboter dagegen ausgeschlossen, selbst, wenn einige von ihnen scheinbar empfindungsfähig sind (Beispiel K-9,. EN ROBOTER such as K-9, Kamelion, Kandy Man, et al. Humans are also included if their appearance and nature differ significantly from real-world humans, such as Lady Cassandra O'Brien.∆17 and the Boekind.

Nähere Informationen zu einzelnen Rassen und Wesen sind im Artikel Liste der Rassen und Einzelwesen aus Doctor Who gesammelt.

Rasse/Wesen 1.–7. K9C 8. 9.–12. TW SJA K9 CLA
Time Lord ✔ Ja Erwähnung ✔ Ja ✔ Ja Hand ✔ Ja Erwähnung ✔ Ja
Daleks ✔ Ja ✘ Nein Stimmen ✔ Ja Schießrohr Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Sensorite ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Great Old One ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Drahvin ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Monoid ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Cybermen (Mondas) ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Macra ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Cybermat ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Great Intelligence ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Ice Warrior ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Auton ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Nestene Consciousness ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Silurian ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Axos/Axon/Axonite ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein
Dæmon ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Ogron ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Alpha Centauran ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung Erwähnung ✘ Nein
Aggedor ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Sea Devil ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein Erwähnung Erwähnung ✘ Nein
Minotaur ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Wallarian Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Draconian ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Sontaran ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Dinosaurier ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Kaled ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Zygon ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein Erwähnung
Skarasen ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Osiran ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Sisterhood of Karn ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Mandragora Helix ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Kastrian ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Rutan ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Mandrel ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein
Nimon ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Mara ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Terileptil ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Eternal ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Werewolf ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Raxacoricofallapatorian ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Space Pig ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Graske ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Cybermen (Roses
Paralleluniversum)
✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja Halbe Um-
wandlung
✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Hoix ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Abzorbaloff ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Weevil ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Arcateenian ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Racnoss ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Abaddon ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Xylok ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Judoon ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Weeping Angel ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja
Uvodni ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
The Trickster ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung Erwähnung ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Verron ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein
Blowfish ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein
Oroborus ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✘ Nein ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein
Shansheeth ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Kopf ✘ Nein ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein
Skullion ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein ✘ Nein Erwähnung ✔ Ja ✘ Nein ✘ Nein


Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Doctor Who – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. cinema.de
  2. slashfilm.com, abgerufen am 21. März 2015
  3. Five billion years into the future, Lady Cassandra claims to be the last human in "The End of the World" (notwithstanding Rose Tyler's visit, and the fact that other remnants of humanity continue to exist for trillions of years, as shown in "Utopia"). After 706 surgical procedures she has become reduced to a sheet of stretched skin with a face, attached to a brain in a jar.
  4. It was strongly implied at the end of "The Last of the Time Lords" that the Face of Boe is the eventual final future appearance of Jack Harkness, though writer Russell T. Davies refused to firmly commit one way or the other in interviews thereafter.

Kategorie:Doctor Who Kategorie:Science-Fiction-Welt