Benzoesäuremethylester

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Strukturformel
Struktur von Benzoesäuremethylester
Allgemeines
Name Benzoesäuremethylester
Andere Namen
  • Methylbenzoat
  • Benzolcarbonsäuremethylester
  • Niobeöl
Summenformel C8H8O2
Kurzbeschreibung

farblose angenehm riechende Flüssigkeit[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 93-58-3
EG-Nummer 202-259-7
ECHA-InfoCard 100.002.055
PubChem 7150
Wikidata Q417328
Eigenschaften
Molare Masse 136,15 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,09 g·cm−3 (20 °C)[2]

Schmelzpunkt

−12,4 °C[2]

Siedepunkt

199 °C[2]

Dampfdruck

25 Pa (20 °C)[2]

Löslichkeit

sehr schwer in Wasser (157 mg·l−1 bei 30 °C)[2]

Brechungsindex

1,5164 (20 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: 301+312+330 [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Benzoesäuremethylester (Methylbenzoat, Niobeöl) ist eine chemische Verbindung, eine farblose Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch, die als Ester aus der aromatischen Benzoesäure bei Reaktion mit Methanol entsteht. Es handelt sich um einen Duft- und Aromastoff, der bei der Herstellung von Kosmetika und in Lebensmitteln verwendet wird. Natürlich kommt Benzoesäuremethylester u. a. in der Moschus-Erdbeere vor.[4]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benzoesäuremethylester wird aufgrund seiner Eigenschaft als schwer siedende Substanz auch als Messflüssigkeit für Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip verwendet. Eine weitere Verwendung liegt in der Nutzung als Intermedium (neben Benzoesäuremethylester zum Beispiel auch Xylol) bei der Herstellung von histologischen Präparaten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Methylbenzoat. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 29. September 2014.
  2. a b c d e f g Eintrag zu Methylbenzoat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2017 (JavaScript erforderlich).
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-340.
  4. Friedrich Drawert, Roland Tressl, Günter Staudt, Hans Köppler: Gaschromatographisch-massenspektrometrische Differenzierung von Erdbeerarten. In: Zeitschrift für Naturforschung C. 28, 1973, S. 488–493 (PDF, freier Volltext).