Berg (Landshut)

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Karte der Stadtteile (rot) und Gemarkungen (schwarz) der Stadt Landshut
Adelmannschloss in Berg ob Landshut

Berg ist ein Stadtteil, eine Gemarkung und ein Gemeindeteil von Landshut in Niederbayern. Diese drei Raumkonzepte sind nicht deckungsgleich.

Der ehemals selbstständige Luftkurort wurde am 1. April 1928 zusammen mit der Gemeinde Achdorf eingemeindet.[1] Der Umfang der ehemaligen Gemeinde Berg entspricht etwa der heutigen Gemarkung Berg mit einer Fläche von 226 Hektar. In der Gemarkung Berg befinden sich die Burg Trausnitz, eine Grundschule, ein Kindergarten, die Pfarrkirche Heilig Blut[2], die Wallfahrtskapelle Maria Bründl[3], das Adelmannschloss, das Dräxlmaierschlösschen, das Herzogsschlösschen im Herzogsgarten und der Burgstall Steppach. Die Burg Trausnitz galt bis 1962 als eigener Gemeindeteil. Ansonsten gab es neben dem Pfarrdorf Berg keine weiteren Gemeindeteile in der früheren Gemeinde Berg. Auf amtlichen Karten jedoch tauchen noch die Ortsnamen Annaberg und Hofberg auf.[4]

Der Stadtteil Berg, vulgo Hofberg, einer von 11 Stadtteilen Landshuts, hat eine Fläche von 539 ha und ist damit weiter gefasst als die gleichnamige Gemarkung. Zum Stadtteil Berg gehören auch die Gemarkungen (bzw. auf die Stadt Landshut entfallenden Gemarkungsteile) Hohenegglkofen (mit den Gemeindeteilen Bartreith, Berggrub, Hagrain, Sallmannsberg, Schopperhof auf einer Fläche von 137 Hektar), Götzdorf (mit dem Weiler Salzdorf und einer Fläche von 84 Hektar) und Niederkam (44 Hektar, Gemeindeteile Englberg und Ehrnstorf). Nach dem Stand vom 31. Dezember 2009 leben dort insgesamt 4434 Menschen, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 823 Menschen pro Quadratkilometer. Der Stadtteil gilt als das Reichenviertel Landshuts. Auch der Hofgarten gehört zum Stadtteil Berg, jedoch nicht zur Gemarkung Berg, sondern zur Gemarkung Landshut (Altstadt).

Berg war eine Hofmark.[5] Das Dorf ist Sitz der Pfarrei Heilig Blut.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
  2. Pfarrkirche (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heiligblut.de
  3. heiligblut.de: Maria Bründl (Memento des Originals vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heiligblut.de
  4. Bayernviewer (Memento des Originals vom 29. April 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geodaten.bayern.de
  5. Max Siebert: Königreich Bayern topographisch-statistisch, München 1840, Seite 106
  6. Pfarrei Heilig Blut – Landshut

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Berg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 31′ 39″ N, 12° 9′ 41″ O