Berg (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berg
Berg (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 22′ N, 11° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Hof
Höhe: 636 m ü. NHN
Fläche: 38,93 km²
Einwohner: 2163 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95180
Vorwahl: 09293
Kfz-Kennzeichen: HO, MÜB, NAI, REH, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 75 113
Gemeindegliederung: 30 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 2
95180 Berg
Webpräsenz: www.berg-ofr.de
Bürgermeister: Peter Rödel (ÜWG)
Lage der Gemeinde Berg im Landkreis Hof
Schwarzenbach an der Saale Zell im Fichtelgebirge Weißdorf Trogen (Oberfranken) Töpen Stammbach Sparneck Selbitz (Oberfranken) Schwarzenbach am Wald Schauenstein Rehau Regnitzlosau Oberkotzau Naila Münchberg Lichtenberg (Oberfranken) Konradsreuth Köditz Issigau Helmbrechts Geroldsgrün Gattendorf (Oberfranken) Feilitzsch Döhlau Berg (Oberfranken) Bad Steben Landkreis Kronach Hof (Saale) Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Martinlamitzer Forst-Nord Geroldsgrüner Forst Gerlaser Forst Forst Schwarzenbach a.Wald Sachsen Thüringen TschechienKarte
Über dieses Bild

Berg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt im Bayerischen Vogtland etwa zwölf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Hof an der Autobahn A 9 (Anschlussstelle 31 Berg/Bad Steben).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höchste Erhebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die höchste Erhebung im Berger Gemeindegebiet ist der 644 m hohe Hügel zwischen den Straßen nach Rothleiten und Issigau.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind:

Pottiga
(Saale-Orla-Kreis/Thüringen)
Hirschberg
(Saale-Orla-Kreis/Thüringen)
Issigau Nachbargemeinden
Naila Selbitz Köditz

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteil Eisenbühl mit dem Hausberg Gupfen (2007)

Die Gemeinde Berg ist in 30 Ortsteile (und vier weitere namentlich benannte Orte) eingeteilt:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der früheste bekannte Beleg für den Ort besteht in der lateinischen Angabe … de Monte und stammt aus dem Jahr 1234 (Näheres dazu im Abschnitt Ortsname).[3] Der Ort ist namensgebend für die Familie von Berg. Als Teil des Fürstentums Bayreuth gehörte Berg ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Berg fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gottsmannsgrün eingegliedert. Am 1. Mai 1978 kamen Bruck, Bug, Eisenbühl, Hadermannsgrün, Rudolphstein, Schnarchenreuth und Tiefengrün dazu.[4]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname ist belegt mit … de Monte (1234 und 1246; lat. für vom/von Berg), … ze dem Perge (1320), … in Monte (1347; lat. für in Berg), Pergen (1348), … zu dem Berge (1358), Perck (1430), … zum Perg (1542) und … zum Berg (1579).[3]

Der Ursprung des Namens ist das mittelhochdeutsche Wort bërc (für Berg).[3]

Die Gegend von Berg wird auch als Berger Winkel bezeichnet.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Peter Rödel (ÜWG).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[6][7]
 %
50
40
30
20
10
0
42,9 %
21,6 %
24,5 %
11,1 %
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Die letzten Kommunalwahlen führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat (n. k. = nicht kandidiert):[6]

Parteien und Wählergruppen 2002 2008 2014
CSU 6 6 6
SPD 4 4 3
Überparteiliche Wählergemeinschaft Berger Winkel (ÜWG) 4 4 3
Jugend für den Berger Winkel (JBW) n. k. n. k. 2
Summe 14 14 14

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber über grünem Dreiberg ein roter Schrägbalken.[8]

Geschichte und Bedeutung: Der Berg steht für den Ortsnamen. Der Schrägbalken ist dem Wappen der Herren von Berg (von dem Perge) entnommen, einem Geschlecht, das im 14. Jahrhundert nachgewiesen ist. Ausschlaggebend für die Wiedergabe des Wappens waren v. a. Siegel von Ott vom Berge aus den Jahren 1358 und 1381. Das Wappen wird seit 1956 geführt.[8]

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berg unterhält eine Gemeindepartnerschaft mit der Bergs kommun in der Provinz Jämtlands län in Schweden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Industrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2011 ist Berg der Sitz des internationalen Seilherstellers LIROS. Im Gemeindegebiet befindet sich zudem der Steinbruch der Firma Beyer Baustoffe GmbH.

Feuerwehr und Rotes Kreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus und Jakobuskirche (2007)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die vor Ort wirken oder gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Berg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Suchergebnis: Alle Orte in der Gemeinde Berg. Bayerische Landesbibliothek Online, abgerufen am 27. März 2016.
  3. a b c Reitzenstein, S. 36
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 687.
  5. Olympisches im Berger Winkel. Frankenpost, 25. Juli 2013, abgerufen am 27. März 2016.
  6. a b Gemeinderat. Gemeinde Berg, abgerufen am 27. März 2016.
  7. Rundungsbedingt über 100%.
  8. a b Gemeinden Bayerns - Wappen/Geschichte/Geografie: Gemeinde Berg. Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 1. April 2016.