Bergbauwanderweg Muttental

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Übersichtstafel

Der Bergbauwanderweg Muttental im Bereich des Muttentals in Witten ist ein neun Kilometer langer Rundweg südlich der Ruhr. Dieser Bergbauwanderweg wurde 1972 geschaffen und zählt zu den schönsten Wanderstrecken im Ruhrgebiet. Die Schaupunkte werden vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier betreut.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entlang des Wanderweges befinden sich Zeugnisse aus vielen Jahrhunderten Ruhrbergbau. Dazu zählen Stollen, Pingen, Fördergerüste, Halden, Verladeanlagen und mehr. Jedes Relikt wird mit einer aufwändig gestalteten Tafel erläutert.

Zu den Attraktionen des Wanderwegs zählen mehrere erhaltene bzw. restaurierte Stollenmundlöcher, ein Bethaus und das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Die umgebenden Wälder, Wiesen und der Muttenbach machen den Weg zu einem Naturerlebnis. Ein Teil des Weges verläuft durchs Naturschutzgebiet Hardenstein. Am Weg bzw. in der Nähe des Weges liegen die Ruine der Burg Hardenstein, das Schloss Steinhausen und das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia. In einiger Entfernung befindet sich nahe Herbede außerdem die Zeche Egbert, die letzte Kleinzeche des Ruhrgebietes.

Einige Gasthäuser entlang des Wanderweges laden zur Rast und Einkehr ein. Durch mehrere Parkplätze ist der Wanderweg zugänglich. Mit der Hardenstein in der Nähe der Burgruine ist der Wanderweg ebenfalls von der nördlichen Ruhrseite aus zugänglich.

Liste der Punkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild Lage Bezeichnung Nummer Bemerkungen
Nachtigallstollen mit Haspelsockel im Steinbruch Muttental, Witten 2.jpg
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Besucherstollen Zeche Nachtigall, Steinbruch Dünkelberg 1 Nachtigallstollen auch Baudenkmal Nr. 139, Steinbruch auch Bodendenkmal Nr. 8 und Naturdenkmal 2.3.20
Witten Bergbauwanderweg Infotafel 2.jpg Bommern
Muttentalstraße
Karte
Entwicklung des Steinkohlenbergbaus 2
Witten Infotafel Östlicher Tagetrieb Frielinghaus.jpg Bommern
Muttentalstraße
Karte
Östlicher Tagetrieb Frielinghaus 3
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 04 02 ies.jpg
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Karte Stollen Turteltaube 4
Witten Muttental 091010 119 20.jpg
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Bommern
Muttentalstraße 35
Karte
Bethaus der Bergleute 5 auch Baudenkmal Nr. 140
Witten Bergbauwanderweg Infotafel 6.jpg Herbede
Muttentalstraße
Karte
Halde der Zeche Hermann 6 auch Bodendenkmal Nr. 18
Herberholz.JPG
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Bommern
Muttentalstraße 30/32
Karte
Gebäude am Schacht Constanz 7 auch Baudenkmal Nr. 150 und Baudenkmal Nr. 151 und Baudenkmal Nr. 20
Witten Bergbauwanderweg Infotafel 8.jpg Karte Zeche Hermann 8
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 09 02 ies.jpg
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Haspelanlage 9
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 10 02 ies.jpg
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Verladeanlage Zeche Jupiter 10 auch Baudenkmal Nr. 142 und Bodendenkmal Nr. 10
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 11 03 ies.jpg
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Stollen Stettin 11 auch Bodendenkmal Nr. 6
Coal mining in the past (2).jpg Herbede
Muttentalstraße
Karte
Stollenzeche Maximus 12 auch Bodendenkmal Nr. 5
Muttentalbahn Loren Nachbau.jpg
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Muttentalbahn 13 auch Bodendenkmal Nr. 9
Witten Jupiter1.JPG
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Bommern
Muttentalstraße
Karte
Stollen Fortuna 14 auch Bodendenkmal Nr. 11
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 15 01 ies.jpg Bommern
Muttentalstraße
Karte
Halde Schacht Juno 15 auch Bodendenkmal Nr. 4
Zeche Renate.JPG
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Herbede
Muttentalstraße
Karte
Zeche Renate 16
Coal mining in the past - tripod elevator.jpg Karte Dreibaum 17
Gedenkstein.JPG Karte Gedenkstein für verunglückte Bergleute 18
Witten Bergbauwanderweg Infotafel 19.jpg Karte Geologischer Überblick 19
Witten Muttental 070707 021 20.jpg
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Karte Flözaufschluss 20
Mulde des Steinkohlengebirges 20a keine Station des Bergbauwanderwegs mehr
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 21 02 ies.jpg
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Karte Göpelschacht Moses 21
Am „Piärrestall“ 21a
Witten Infotafel Göpelschacht Wilhelm.jpg Herbede
Berghauser Straße
Karte
Göpelschacht Wilhelm 22
Marku05.jpg Herbede
Berghauser Straße
Karte
Mulde des Steinkohlengebirges 22a
Göpelschacht Heinrich 23
Schacht Alexander 23a
Westlicher Tagetrieb Frielinghaus Muttental.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Westlicher Tagebetrieb Frielinghaus 24 auch Bodendenkmal Nr. 13
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 25 01 ies.jpg Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Zeche Orion 25 auch Bodendenkmal Nr. 14
Witten - Muttental - Bergbauwanderweg Station 26 02 ies.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Stollen Reiger 26 auch Bodendenkmal Nr. 15
Karrenwege Zeche Carthäuser Loch.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Pingenfeld Carthäuser Loch 27 auch Baudenkmal Nr. 29
St Johannes01.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
St.-Johannes-Erbstollen 28 auch Baudenkmal Nr. 263
Witten Herbede - Herbeder Schleuse 08 ies.jpg
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Karte Wehr und Schleuse 28a
Witten - Muttental - Vereinigungsstollen 02 ies.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Vereinigungsstollen 29 auch Baudenkmal Nr. 143
Ruhrtal/Geologischer Aufschluss 29a
Nachkriegsstollen Muttental.jpg
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Herbede
Hardensteiner Weg
Karte
Nachkriegsstollen 30 auch Bodendenkmal Nr. 16
Witten Haus Auf der Marta 1.jpg
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Herbede
Auf der Martha 1/2/3/5
Karte
Tiefbauzeche Martha 31 auch Baudenkmal Nr. 16
Witten Kohlenniederlage Zeche Nachtigall.jpg Karte Kohlenniederlage Nachtigall 32 auch Baudenkmal Nr. 19
Witten Nachtigallbrücke.jpg
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Karte Nachtigallbrücke 33
Witten Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia.jpg
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Bommern
Nachtigallstraße 27/29/31/33
Karte
Zeche Theresia 34 typische Beispiele für Betriebsbauten der frühen Industrialisierungsphase, alle Typen vom Fachwerkbau des 18. Jahrhunderts über den Bruchsteinbau und den klassizistischen Sandsteinbau des frühen 19. Jahrhunderts bis zum Ziegelbau des späten 19. Jahrhunderts;[1] auch Baudenkmal Nr. 200
Witten Stollenmundloch Zeche Braunschweig Südflügel.jpg
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Karte Stollen Braunschweig Südflügel 35
Schloss Steinhausen, Witten 2.jpg
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Bommern
Auf Steinhausen 28
Karte
Haus Steinhausen 36 auch Baudenkmal Nr. 230 und Bodendenkmal Nr. 32
Witten Infotafel Meilerplatz.jpg Bommern
Muttentalstraße
Karte
Meilerplatz 37
Witten - Muttental - Zeche Hermann-Schacht Margarethe 01 ies.jpg
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Herbede
Muttentalstraße
Karte
Schacht Margarethe 38 auch Baudenkmal Nr. 141
Witten Berghauser Höfe.JPG Herbede
Altenhöfen
Karte
Berghauser Höfe 39
Witten Infotafel Pingen.jpg
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Herbede
Rauendahlstraße
Karte
Pingen 40 auch Bodendenkmal Nr. 12
Witten Fortuna ins Westen.JPG Herbede
Rauendahlstraße 166
Karte
Schacht Aurora 41 auch Baudenkmal Nr. 15
Kleinzeche Egbert01.jpg
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Herbede
Kämpenstraße 97
Karte
Schachtgerüst der Kleinzeche Egbert 42 auch Baudenkmal Nr. 3
Witten - Wetterschornstein Buchholz 02 ies.jpg
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Herbede
Waldweg
Karte
Wetterkamin 43 auch Baudenkmal Nr. 4

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Koetter: Von Flözen, Stollen und Schächten im Muttental. Ein Wanderführer durch die Bergbaugeschichte an der Ruhr. 2., veränd. Auflage. Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-612-6.
  • Gerhard Koetter: Das Bethaus der Bergleute im Muttental bei Witten. In: VOHM (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark. Band 92. Witten 1994, S. 223–234.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergbauwanderweg Muttental – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Jakel: Denkmalschutz und Denkmalpflege in Witten. In: Stadtmagazin Witten. Nr. 32, Juli 2004, S. 23 (online [abgerufen am 22. März 2017]).