Berge (Gardelegen)

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Berge
Koordinaten: 52° 33′ 15″ N, 11° 22′ 3″ O
Höhe: 45 m ü. NN
Fläche: 28,12 km²
Einwohner: 281 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 39638
Vorwahl: 03907
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Lage der Ortschaft Berge in Gardelegen
Berge (Sachsen-Anhalt)
Berge
Berge
Lage von Berge in Sachsen-Anhalt

Berge ist eine Ortschaft sowie ein Ortsteil der Hansestadt Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 3 km nördlich der Altstadt von Gardelegen an der in Richtung der Kreisstadt Salzwedel führenden B 71.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur ehemaligen Gemeinde gehörten die Ortsteile Ackendorf und Laatzke, sowie der Wohnplatz Ziegelei. Diese sind Teil der nun bestehenden Ortschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1420 bis 1813 war Berge im Besitz der Herren von Alvensleben.

Auf dem Ortsfriedhof von Berge erinnert eine Grabstätte mit Gedenktafeln an acht namentlich unbekannte Häftlinge des KZ Dora-Mittelbau, die im April 1945 bei einem Todesmarsch von Mieste nach Gardelegen von SS-Männern ermordet wurden.

Die Gemeinde Berge gehörte zur Verwaltungsgemeinschaft Gardelegen Stadt und lag im Altmarkkreis Salzwedel. Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Berge am 11. November 2008, dass die Gemeinde Berge in die Hansestadt Gardelegen eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.[1][2]

Nach Eingemeindung der bisher selbstständigen Gemeinde Berge wurden Ackendorf, Berge und Laatzke Ortsteile der Hansestadt Gardelegen. Für die eingemeindete Gemeinde wurde die Ortschaftsverfassung nach den §§ 86 ff. Gemeindeordnung Sachsen-Anhalt eingeführt. Die eingemeindete Gemeinde Berge und künftigen Ortsteile Berge, Ackendorf und Laatzke wurden zur Ortschaft der aufnehmenden Hansestadt Gardelegen. In der eingemeindeten Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Berge wurde ein Ortschaftsrat mit neun Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 1/2009 Seite 8-10
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste