Bergerhof (Hückeswagen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bergerhof
Koordinaten: 51° 9′ 25″ N, 7° 20′ 47″ O
Höhe: 291 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Bergerhof (Hückeswagen)
Bergerhof

Lage von Bergerhof in Hückeswagen

Bergerhof ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergerhof liegt nahe dem Hückeswagener Hauptort nördlich von Brücke. Weitere Nachbarorte sind Brücke, Eichen, Wüste, Böckel, Frohnhausen, Hummeltenberg und Pixberg.

Der Frohnhauser Bach fließt westlich an der Hofschaft vorbei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1596 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt: Bergerhoff ist aufgeführt in einer Sammlerliste – "Was ein jeder den Armen so zu Lennepe durch den Brand beschedigt worden gegeben. Anno 1596.". Die Schreibweise der Erstnennung war Bergerhoff.[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Bergerhof. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten acht Einwohner im Ort. 1832 gehörte Bergerhof der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit zwei Wohnhäuser und drei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 18 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 zwei Wohnhäuser mit 31 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort zwei Wohnhäuser mit 27 Einwohnern, 1905 zwei Wohnhäuser und 27 Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

  • Der Ortswanderweg ▲ vom Radevormwalder Zentrum nach Purd
  • Die Ortsrundwanderwege A1 und A2 (Frohnhauser Bachtal)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.