Bergheim (Troisdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.7751694444447.091244444444458Koordinaten: 50° 46′ 31″ N, 7° 5′ 28″ O

Bergheim
Stadt Troisdorf
Höhe: 58 m
Einwohner: 5784 (30. Jun. 2011)
Postleitzahl: 53844
Vorwahl: 0228
Siegfähre bei Bergheim

Bergheim ist eine der zwölf Ortschaften von Troisdorf im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis. Am 30. Juni 2010 gab es 5.786 Einwohner.[1] Die Bevölkerung ist in keinem anderen Ortsteil Troisdorfs so rasant angewachsen wie in Bergheim. So zählte man 1969 nur 2.571 Einwohner. Das neue Wohngebiet „Am Krausacker“ für junge Familien hat für starken Zuzug gesorgt. Es steht im Kontrast zum „alten“ Bauern- und Fischerdorf Bergheim.

Sehenswert sind das zu Bergheim gehörende Landschaftsschutzgebiet der Siegauen an der Siegmündung. Bei Hochwasser wird die Aue zu einer ausgedehnten Wasserlandschaft. In trockenen Zeiten ist die Siegaue Brutgebiet vieler seltener Vogelarten. Zahlreiche Rad- und Wanderwege laden zur Erkundung der Siegaue und des nahen Rheinufers ein. Kurz vor der Siegmündung liegt die Gaststätte Zur Siegfähre mitsamt der namensgebenden Fähre nach Bonn-Geislar. Hier war Gerhard Schröder als Bundeskanzler zu einem Interview zu Gast.

Das Fischereimuseum in Bergheim wurde 1986 von der Fischerei-Bruderschaft zu Bergheim an der Sieg errichtet und zeigt die Geschichte der Zunft und des Ortes. Es wurde 2010 erweitert und neu eröffnet.

Der Kanupolo-Klub Pirat Bergheim spielt seit der Saison 2008 in der Bundesliga.

Geschichte[Bearbeiten]

Bergheim wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. 1330 kam Bergheim mit Müllekoven zum Amt Porz. 1338 wurde in Bergheim ein Hochgericht eingerichtet, zuständig für Bergheim, Müllekoven und Mondorf. Um 1400 gehörten Bergheim und Müllekoven zum Amt Porz.[2] 1446 gehörte Bergheim mit Müllekoven und Spich zum Amt Löwenburg.[2] Im Zuge der Gemeindereform wurde am 1. August 1969 die Gemeinde Sieglar nach Troisdorf eingemeindet.[3]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Pressemitteilung Stadt Troisdorf vom 1. Juli 2010
  2. a b Heimat- u. Geschichtsverein Troisdorf: Geschichtsinformationen in Kurzform
  3.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 85.

Weblinks[Bearbeiten]