Bergkirchen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergkirchen
Bergkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Dachau
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 59,97 km2
Einwohner: 7795 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85232
Vorwahl: 08131
Kfz-Kennzeichen: DAH
Gemeindeschlüssel: 09 1 74 113
Gemeindegliederung: 24 Ortsteile[2]
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Michael-Fischer-Str.1
85232 Bergkirchen
Webpräsenz: www.bergkirchen.de
Bürgermeister: Simon Landmann
Lage der Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau
Landkreis Aichach-FriedbergLandkreis FreisingLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis MünchenLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmMünchenAltomünsterBergkirchenDachauErdwegHaimhausenHebertshausenHilgertshausen-TandernKarlsfeldMarkt IndersdorfOdelzhausenPetershausenPfaffenhofen an der GlonnSchwabhausen (Oberbayern)SulzemoosVierkirchen (Oberbayern)WeichsKarte
Über dieses Bild
Landschaft bei Bergkirchen

Bergkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung

Bergkirchen hat 24 Gemeindeteile:[3]

  • Neuhimmelreich
  • Oberbachern
  • Palsweis
  • Priel
  • Rennhof
  • Ried
  • Rodelzried
  • Unterbachern

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Eisolzried wurde zur Römerzeit vermutlich im 1. Jahrhundert nach Christus eine Ziegelei betrieben.[4] Das Urbar von Bergkirchen (842 n. Chr.) gibt Einblicke in die Organisation eines Hofes in der Mitte des 9. Jahrhunderts.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbstständigen Gemeinden Eisolzried, Feldgeding, Lauterbach und Oberbachern aufgelöst und mit Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinden Günding und Kreuzholzhausen der Gemeinde Bergkirchen zugewiesen.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchner Rathaus, im Hintergrund St. Johannes Baptist

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • CSU 5 Sitze
  • SPD 1 Sitz
  • Freie Wählergemeinschaften
    • FWG Deutenhausen/Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen 4 Sitze
    • FWG Bergkirchen 3 Sitze
    • Bürger für Bergkirchen 3 Sitze
    • FWG Feldgeding 2 Sitze
    • WG Bachern 1 Sitz
    • FWG Günding/Neuhimmelreich 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf rotem Grund auf einem mit zwei schmalen blauen Wellenbalken belegten silbernen Hügel die silberne Kirche von Bergkirchen in Seitenansicht.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchen ist Mitglied der im Februar 2011 gegründeten „Westallianz“, eines Kooperationsverbundes von sechs Gemeinden, die sich entlang der Autobahn A 8 zwischen München und Augsburg befinden.[6][7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen und Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Johannes Baptist ()
St. Johannes Baptist, Hochaltar

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama mit St. Johann Baptist von Süden

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubert Huber (1932–2017), Unternehmer, Bürgermeister und Ehrenbürger

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Mooseder: Zwei Münchner Notkirchen für Eschenried. In: Amperland, 1989, S. 213–216.
  • Gemeinde Bergkirchen (Hrsg.), Brigitta Unger-Richter (Redaktion), Reinhard Bauer (Beitrag), Stefan Bermeier (Beitrag), Hubert Eberl (Beitrag), Norbert Göttler (Beitrag), Sepp Haas (Beitrag), Gerhard Hartl (Beitrag), Wilhelm Liebhart (Beitrag), Bernhard Schütz (Beitrag): Bergkirchen. Ein Dorf mit Geschichte. Mit den Ortsteilen Bibereck, Facha und Kinaden, (anlässlich der 1200-Jahr-Feier), Bergkirchen 2014, ISBN 978-3-00-047466-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bergkirchen.de
  3. Gemeinde Bergkirchen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 27. Dezember 2017
  4. Ulrich Brandl, Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571.
  6. Seite der Westallianz über Bergkirchen unter Archivlink (Memento des Originals vom 17. Juni 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.westallianz-muenchen.de
  7. Siehe Bericht über die Gründung der „Westallianz“ unter https://www.merkur.de/lokales/dachau/odelzhausen/westallianz-steht-endgueltig-1129070.html
  8. Webseite der Neuen Werkbühne München
  9. Schlosseiche im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien