Bergkirchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergkirchen
Bergkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergkirchen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 22′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Dachau
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 59,97 km2
Einwohner: 7770 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km2
Postleitzahl: 85232
Vorwahl: 08131
Kfz-Kennzeichen: DAH
Gemeindeschlüssel: 09 1 74 113
Gemeindegliederung: 24 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Michael-Fischer-Str.1
85232 Bergkirchen
Website: www.bergkirchen.de
Bürgermeister: Simon Landmann
Lage der Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau
Landkreis Aichach-FriedbergLandkreis FreisingLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis MünchenLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmMünchenAltomünsterBergkirchenDachauErdwegHaimhausenHebertshausenHilgertshausen-TandernKarlsfeldMarkt IndersdorfOdelzhausenPetershausenPfaffenhofen an der GlonnSchwabhausen (Oberbayern)SulzemoosVierkirchen (Oberbayern)WeichsKarte
Über dieses Bild
Landschaft bei Bergkirchen

Bergkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat 24 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindeteil Eisolzried wurde zur Römerzeit vermutlich im 1. Jahrhundert nach Christus eine Ziegelei betrieben.[3] Das Urbar von Bergkirchen (842 n. Chr.) gibt Einblicke in die Organisation eines Hofes in der Mitte des 9. Jahrhunderts.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbstständigen Gemeinden Eisolzried, Feldgeding, Lauterbach und Oberbachern aufgelöst und mit Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinden Günding und Kreuzholzhausen der Gemeinde Bergkirchen zugewiesen.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchner Rathaus, im Hintergrund St. Johannes Baptist

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 16. März 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 59,5 % zu folgendem Ergebnis:[5]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
CSU 24,5 % 5
SPD 05,9 % 1
WG Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen 24,0 % 5
Freie Wählergruppe 17,0 % 3
Freie Wählergemeinschaft Feldgeding 10,0 % 2
Wählergemeinschaft Bachern 10,3 % 2
Wählergemeinschaft Günding/Neuhimmelreich 08,3 % 2
Gesamt 100 % 20

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 2002 Simon Landmann. Bei der Kommunalwahl 2014 wurde er mit 94,9 % der gültigen Stimmen erneut im Amt bestätigt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf rotem Grund auf einem mit zwei schmalen blauen Wellenbalken belegten silbernen Hügel die silberne Kirche von Bergkirchen in Seitenansicht.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchen ist Mitglied der im Februar 2011 gegründeten „Westallianz“, eines Kooperationsverbundes von sechs Gemeinden, die sich entlang der Autobahn A 8 zwischen München und Augsburg befinden.[6][7]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Johannes Baptist ()
St. Johannes Baptist, Innen

Kirchen und Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama mit St. Johann Baptist von Süden

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubert Huber (1932–2017), Unternehmer, Bürgermeister und Ehrenbürger

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Mooseder: Zwei Münchner Notkirchen für Eschenried. In: Amperland, 1989, S. 213–216.
  • Gemeinde Bergkirchen (Hrsg.), Brigitta Unger-Richter (Redaktion), Reinhard Bauer (Beitrag), Stefan Bermeier (Beitrag), Hubert Eberl (Beitrag), Norbert Göttler (Beitrag), Sepp Haas (Beitrag), Gerhard Hartl (Beitrag), Wilhelm Liebhart (Beitrag), Bernhard Schütz (Beitrag): Bergkirchen. Ein Dorf mit Geschichte. Mit den Ortsteilen Bibereck, Facha und Kinaden, (anlässlich der 1200-Jahr-Feier), Bergkirchen 2014, ISBN 978-3-00-047466-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Bergkirchen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. September 2019.
  3. Ulrich Brandl, Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571.
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik
  6. Seite der Westallianz über Bergkirchen unter Archivlink (Memento des Originals vom 17. Juni 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.westallianz-muenchen.de
  7. Siehe Bericht über die Gründung der „Westallianz“ unter https://www.merkur.de/lokales/dachau/odelzhausen/westallianz-steht-endgueltig-1129070.html
  8. Webseite der Neuen Werkbühne München
  9. Schlosseiche im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 14. März 2018