Bergkirchen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau, für andere Orte gleichen Namens siehe Bergkirchen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergkirchen
Bergkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergkirchen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Dachau
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 59,97 km²
Einwohner: 7705 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85232
Kfz-Kennzeichen: DAH
Gemeindeschlüssel: 09 1 74 113
Gemeindegliederung: 24 Ortsteile[2]
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Johann-Michael-Fischer-Str.1
85232 Bergkirchen
Webpräsenz: www.bergkirchen.de
Bürgermeister: Simon Landmann
Lage der Gemeinde Bergkirchen im Landkreis Dachau
Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Freising Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis München Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm München Altomünster Bergkirchen Dachau Erdweg Haimhausen Hebertshausen Hilgertshausen-Tandern Karlsfeld Markt Indersdorf Odelzhausen Petershausen Pfaffenhofen an der Glonn Schwabhausen (Oberbayern) Sulzemoos Vierkirchen (Oberbayern) WeichsKarte
Über dieses Bild

Bergkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Dachau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung

Bergkirchen hat 27 Ortsteile: Als neuer Ortsteil ist das Gewerbegebiet „GADA A8“ hinzugekommen.

  • Alt Günding
  • Bergkirchen
  • Bergkirchen-Lus
  • Bibereck
  • Breitenau
  • Deutenhausen
  • Eisolzried
  • Eschenried
  • Facha
  • Feldgeding
  • Gröbenried
  • Heißhof
  • Hopfenau
  • Kienaden
  • Kreuzholzhausen
  • Lauterbach
  • Neu Günding
  • Neuhimmelreich
  • Oberbachern
  • Palsweis
  • Palsweis-Moos
  • Priel
  • Rennhof
  • Ried
  • Rodelzried
  • Unterbachern
  • GADA

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Eisolzried wurde zur Römerzeit vermutlich im 1. Jahrhundert nach Christus eine Ziegelei betrieben.[3] Das Urbar von Bergkirchen (842 n. Chr.) gibt Einblicke in die Organisation eines Hofes in der Mitte des 9. Jahrhunderts.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbstständigen Gemeinden Eisolzried, Feldgeding, Lauterbach und Oberbachern aufgelöst und mit Gebietsteilen der aufgelösten Gemeinden Günding und Kreuzholzhausen zur neuen Gemeinde Bergkirchen zusammengefügt.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchner Rathaus, im Hintergrund St. Johannes Baptist

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • CSU 5 Sitze
  • SPD 1 Sitz
  • Freie Wählergemeinschaften
    • FWG Deutenhausen/Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen 4 Sitze
    • FWG Bergkirchen 3 Sitze
    • Bürger für Bergkirchen 3 Sitze
    • FWG Feldgeding 2 Sitze
    • WG Bachern 1 Sitz
    • FWG Günding/Neuhimmelreich 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot auf einem mit zwei schmalen blauen Wellenbalken belegten silbernen Hügel die silberne Kirche von Bergkirchen in Seitenansicht.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergkirchen ist Mitglieder der im Februar 2011 gegründeten „Westallianz“, eines Kooperationsverbundes von sechs Gemeinden, die sich entlang der Autobahn A 8 zwischen München und Augsburg befinden.[5] [6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Bergkirchen

Kirchen und Schloss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Johannes Baptist ()
St. Johannes Baptist, Hochaltar

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Bildungseinrichtung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grund- und Hauptschule mit Mittagsbetreuung

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama mit St. Johann Baptist von Süden

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Mooseder: Zwei Münchner Notkirchen für Eschenried. In: Amperland, 1989, S. 213–216.
  • Gemeinde Bergkirchen (Hrsg.), Brigitta Unger-Richter (Redaktion), Reinhard Bauer (Beitrag), Stefan Bermeier (Beitrag), Hubert Eberl (Beitrag), Norbert Göttler (Beitrag), Sepp Haas (Beitrag), Gerhard Hartl (Beitrag), Wilhelm Liebhart (Beitrag), Bernhard Schütz (Beitrag), Bergkirchen. Ein Dorf mit Geschichte. Mit den Ortsteilen Bibereck, Facha und Kinaden, (anläßlich der 1200 Jahr Feier), Bergkirchen 2014, ISBN 978-3-00-047466-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Oktober 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bergkirchen.de/GemeindeundRathaus/GemeindedatenundEinwohnerentwicklung.aspx
  3. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 571.
  5. Seite der Westallianz über Bergkirchen unter http://www.westallianz-muenchen.de/westallianz/wir/bergkirchen
  6. siehe Bericht über die Gründung der „Westallianz“ unter http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/odelzhausen/westallianz-steht-endgueltig-1129070.html
  7. Webseite der Neuen Werkbühne München

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien