Bergkristall (Stifter)

Bergkristall – ist der Titel einer 1853 publizierten Erzählung von Adalbert Stifter. Sie handelt von zwei Kindern, die sich am Heiligabend nach dem Besuch der Großeltern in einem benachbarten Gebirgstal auf dem Rückweg im Schneetreiben verirren und die kalte Nacht in einer Steinhöhle überleben.
Inhalt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einleitend schildert der Erzähler ausführlich die Gebirgslandschaft und deren Bewohner: Zwei fiktive[1] Bergdörfer – Gschaid und Millsdorf – sind durch den Berg Gars voneinander getrennt, die Einwohner betrachten sich gegenseitig als Fremde. Dessen ungeachtet hat der Schuster Sebastian aus Gschaid die Millsdorfer Färberstochter Susanna geheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder, Konrad und Sanna.
Am Heiligen Abend schickt die Mutter Konrad und Sanna zu den Großeltern in Millsdorf, um ihnen Weihnachtsgrüße und -geschenke zu übermitteln. Dazu gehen die Kinder über den Pass namens „Hals“, der über den Berg Gars führt. Die Großmutter schickt ihrerseits die Kinder so rechtzeitig auf den Heimweg, dass sie vor Einbruch der Dämmerung wieder daheim sein müssten. Durch immer stärker werdenden dichten Schneefall finden sie nicht den gewohnten Wegweiser: eine rote Säule, die dort als Mahnmal für einen tödlich verunglückten Wanderer steht. Anstatt talwärts zu gehen, irren die Kinder hinauf in die nackte Fels- und Eisregion. Als es dämmert, steigen sie in eine Steinhöhle, um dort zu übernachten. Gegen die Kälte trinken sie von dem Kaffee, den die Großmutter für die Eltern eingepackt hat. Konrad, der ältere der Geschwister, ist überwältigt von den Natureindrücken. Die Kinder hören das Eis krachen; sie sehen am Nachthimmel ein Nordlicht wabern. Bei Einbruch der Morgendämmerung brechen Konrad und Sanna auf, um einen Weg talwärts zu finden.
Inzwischen sind aus beiden Dörfern, Gschaid und Millsdorf, die Männer aufgebrochen, um nach den Kindern zu suchen. Als sie gefunden sind, werden sie auf einem Schlitten heimgefahren. Im Elternhaus treffen sich alle Freunde und Nachbarn, sogar die Großmutter aus Millsdorf ist angereist. Nun kann es für die Menschen aus beiden Dörfern Weihnachten werden. Die Bewohner der beiden Bergdörfer, die sich bisher gegenseitig als Fremde angesehen und behandelt haben, versöhnen sich aufgrund dieser gemeinsamen Rettungsaktion.
Sanna: „Mutter, ich habe heute nachts, als wir auf dem Berge saßen, den heiligen Christ gesehen.“ – „O … du mein liebes… Kind,“ antwortete die Mutter… Die gemeinsame Rettung der Kinder wird zum Gesprächsstoff im Gasthaus. „Die Kinder waren von dem Tage an erst recht das Eigentum des Dorfes geworden, sie wurden von nun an nicht mehr als Auswärtige, sondern als Eingeborene betrachtet, die man sich von dem Berge herabgeholt hatte. Auch ihre Mutter… war nun eine Eingeborene von Gschaid.“[2]
Entstehungsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Erzählung erschien erstmals 1845 in der Zeitschrift Die Gegenwart unter dem Titel Der heilige Abend. Stifter ist für seine Geschichte durch ein Kinderpaar in Hallstatt, das beim Erdbeerensammeln von einem Unwetter überrascht worden war und unter einem Felsen Schutz gesucht hatte, und durch ein Aquarell Friedrich Simonys, das eine Gletscherhöhle zeigt, inspiriert worden.[3][4]
Wie aus einem Brief aus dem Jahr 1843 hervorgeht, verfolgte Stifter mit der Erzählung einen Plan, „Kindererzählungen“, Erzählungen für die Jugend zu schreiben. Ca. zehn Jahre später erhielt dieser Plan eine weitere Bedeutung: Nach den für ihn tief enttäuschenden Ereignissen der 1848er Revolution setzte er seine Hoffnung auf die Jugend, an die er sich mit seinen Dichtungen wenden wollte.[5] Die überarbeitete Fassung des heiligen Abends nahm der Autor unter dem Titel Bergkrystall (dann: Bergkristall) in die 1853 bei Gustav Heckenast in Pesth veröffentlichte Sammlung Bunte Steine auf.
Rezeption und Interpretation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bergkristall ist eine der bekanntesten Erzählungen Stifters und wird als „künstlerische[r] Höhepunkt der Sammlung Bunte Steine“ gelobt.[6] Der Autor schildert nach einer ausführlichen Beschreibung der Landschaft und der Bewohner der Gebirgsdörfer einerseits die Natur, in die die Kinder hineingeraten, und andererseits die Wirkung auf sie und für die um sie bangenden und sie suchenden Erwachsenen. Das „einfache Geschehen ist mit den sparsamsten Mitteln zu intensivster Wirkung verdichtet“. Er sucht „in klassischer Gehaltenheit alles Innerliche, Seelische durch Handlung zu gestalten.“ Die Beschreibung des Schneefalls wird als „stilistische Meisterleistung Stifters“ bewertet: Man spüre in der „Stetigkeit des fallenden Schnees und den unbeirrt in der erhabenen Einsamkeit weiterwandernden Kindern eine geheimnisvolle Einheit“.[7] Hannah Arendt bezeichnet Stifter als „Freund der Realität“ und „den größten Landschaftsmaler der Literatur“ für seine Vermeidung von Verallgemeinerungen und Eindrücken zugunsten sinnlicher Details.[8]
Die Spannung zwischen tödlicher Gefährdung und glücklicher Rettung wird von einzelnen Interpreten unterschiedlich akzentuiert:[9]
- Stifter rahmt die Handlung mit Betrachtungen über die kirchlichen Feste und baut in seine Geschichte religiöse Motive ein: Die Geschehnisse stehen bildlich für die wichtigsten Etappen des Kirchenjahres: Die Kinder kehren nach der Todesgefahr im Hochgebirge lebendig und wohlbehalten zu ihren Familien zurück, das entspricht einer Auferstehung zum Osterfest. Die Bewohner der beiden Dörfer machen sich zur gemeinsamen Rettungsaktion auf und betrachten daher einander nicht länger als Fremde: ein Beispiel für die Auswirkung von Pfingsten. Stifter erwähnt die kirchlichen Feste nur in seiner Einleitung. Die Auswirkungen auf den Charakter der Menschen schildert er ausschließlich anhand des den Naturgewalten ausgesetzten Seins. Das „Happy End“ zeigt: Die Feiern und die tätige Sorge um die in Gefahr geratenen Kinder verändern die Menschen so, dass sie einander näherkommen. Die Personen der Handlung feiern nicht nur die kirchlichen Feste, sondern erfahren deren Bedeutung mit Leib und Seele. Der erste Satz der Erzählung ist also als „Programm“ aufzufassen: „Unsere Kirche feiert verschiedene Feste, welche zum Herzen dringen“. In diesem Zusammenhang fokussiert Hankamer den Blick auf die „soziale Problematik“ und das „sittliche Thema“: „die Soziale Welt […] ist nicht nur der Raum, aus dem die weihnachtliche Erzählung hervorgeht, sie ist auch der Raum, in den das Weihnachtswunder klärend hineinwirkt“.[10]
- Nach Requad verbindet sich die Rettung der Kinder in einer Verklärungssymbolik, am mächtigsten in dem vielfarbigen Sonnenaufgang, mit der Hoffnung auf einen Neubeginn, die Stifter in seinem „Festgeschenk der nachrevolutionären Jugend übermittel[e]“. Er meine „dasselbe, was Goethe bündiger in den Worten formuliert: ‚Die jungen Leute sind neue Apercus der Natur‘“.[11]
- Die Gefährdung der Kinder wird unterschiedlich interpretiert. Auden würdigt die Art und Weise, „[w]ie Stifter es schafft, eine Geschichte dieser Art mit ihren atemberaubenden Gefahren entsetzlicher Banalitäten zu erzählen“ als eine „großartige Leistung“: „Was so leicht ein rührendes Melodram hätte sein können, wird in seinen Händen zu einer stillen und schönen Parabel über das Verhältnis von Menschen zu Orten, des Menschen zur Natur.“[12] Sein Schein-Schwiegervater Thomas Mann vermutet dagegen, im Widerspruch zu Interpreten, die sich auf Stifters Bunte-Steine-Vorwort stützen, hinter der Vermeidung der Katastrophe eine latente Gefährdung des Menschen. Er bezeichnete Stifter als „einen der außergewöhnlichsten, rätselhaftesten, heimlich kühnsten und seltsam fesselndsten Erzähler der Weltliteratur“:[13] „Hinter der stillen, innigen Genauigkeit gerade seiner Naturbetrachtung“ stehe „eine Neigung zum Exzessiven, Elementar-Katastrophalen, Pathologischen wirksam ist“[14][15]
Adaptionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hörbücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- gekürzt vorgelesen von Mila Kopp, SWR Edition, Länge: 32 Min, Format: 1 CD oder Download, 2012.
- gekürzt vorgelesen von Erich Ponto, Universal Music Family Entertainment (Deutsche Grammophon), Aufnahme: Baden-Baden, November 1953, Länge: 46 Min, Format: 1 CD oder Download, ISBN 978-3-829109-95-6.
- ungekürzt vorgelesen von Doris Kunstmann, Argon Verlag, 2006, Länge: 124 Min, Format: 2 CDs oder Download, ISBN 3-87024-057-1.
- ungekürzt vorgelesen von Detlef Bierstedt, Audible, 2014, Länge: 118 Min, Format: Download.
- ungekürzt vorgelesen von Hans Jochim Schmidt, Vorleser Schmidt Hörbuchverlag, 2009, Länge: 145 Min, Format: 1 MP3-CD oder Download, ISBN 978-3-937976-37-2.
- ungekürzt vorgelesen von Markus Pol, Audio Media Digital, 2006, Länge: 129 Min, Format: 2 CDs oder Download, ISBN 978-3-902560-15-5.
- Hörbuch mit Musik, gekürzt vorgelesen von Alexander Netschájew, Antje Uhle (Klavier), Pro Art Tonlabor, 2002, Länge: 74 Min, Format: 1 CD oder Download, ISBN 3-00-009423-7.
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Verfilmungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Den erste Film, frei nach Motiven der Erzählung, drehte Harald Reinl 1949 unter dem Titel Bergkristall (auch bekannt unter dem Alternativtitel Der Wildschütz von Tirol) ausschließlich mit Laienschauspielern.[16] Er verband die Erzählung darin mit einem Kriminalfall als Haupthandlung.
- 1954 entstand ein 50-minütiger Fernsehfilm Bergkristall unter Regie von Albert Lippert mit Hermann Kner und Emmy Percy-Wüstenhagen.[17]
- 1974 drehte Paul Stockmeier für den ORF einen Fernsehfilm mit Leopold Rudolf als Erzähler.[18]
- Eine vierte Verfilmung, erneut für den ORF, entstand 1999 unter dem Titel Bergkristall – Verirrt im Schnee, unter anderem mit Tobias Moretti. In dieser Adaption sind die Dörfer Gschaid und Millsdorf einander nicht nur fremd, sondern sogar verfeindet.
- Dieser letzte ORF-Film diente 2004 als – sehr frei verwendete – Grundlage für den Kinofilm Bergkristall von Joseph Vilsmaier, der unter anderem mit Daniel Morgenroth, Dana Vávrová und Katja Riemann sowie dem damals noch jungen François Goeske in der Hauptrolle besetzt ist. Das Besondere dieser Verfilmung ist, dass die Kinder nicht die Großeltern, sondern die Mutter besuchen, nachdem diese wegen der jahrelangen Anfeindungen durch die Gschaider wieder nach Millsdorf zurückgekehrt war. Daher führt die gemeinsame Suche nach Sanna und Konrad hier nicht nur die beiden Dörfer, sondern auch die Familie wieder zusammen.
Ballettmusik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stifters Erzählung inspirierte Sylvano Bussotti zu seiner Bergkristall-Komposition für Orchester und Ballett in einem Akt und sieben Szenen (1972). Sie wurde 1973 vom NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg unter der Leitung von Bruno Maderna konzertant uraufgeführt.
Ausgaben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Adalbert Stifter: Bunte Steine. Bd. 2. Heckenast, Wigand, Pest u. Leipzig 1853 (Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv).
- Adalbert Stifter: Bunte Steine. Erzählungen. Mit einem Nachw., einer Zeittaf. zu Stifter, Anm. und bibliogr. Hinweisen von Hannelore Schlaffer. Vollst. Ausg. (6. Aufl.), Goldmann, München 1998, ISBN 978-3-442-07547-8.
- Adalbert Stifter: Bergkristall. Erzählung. Nachwort u. Anm. v. Helmut Bachmaier, Reclam, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-15-011301-1.
- Adalbert Stifter: Bergkristall. Mit zahlreichen Fußnoten zum besseren sprachlichen und historischen Verständnis. edition:nihil.interit, Wien 2021, ISBN 979-8-481-62031-2.
Literatur (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Paul Hankamer: Adalbert Stifters „Bergkristall“. In: Theodor Steinbüchel, Theodor Müncker (Hrsg.): Aus Theologie und Philosophie. Festschrift für Fritz Tillmann zu seinem 75. Geburtstag. (1. November 1949). Patmos-Verlag, Düsseldorf 1950, S. 84–99.
- Otto Jungmair: Die Entstehung von Adalbert Stifters Meisternovelle „Bergkristall“, Oberösterreichische Heimatblätter 1968, ooegeschichte.at [PDF]
- Theo Rosebrock: Erläuterung zu Adalbert Stifters „Das Heidedorf“, „Bergkristall“. 2. Auflage. Bange, Hollfeld 1978, ISBN 3-8044-0154-6 (Königs Erläuterungen und Materialien 250).
- Hugo Schmidt: Eishöhle und Steinhäuschen. Zur Weihnachtssymbolik in Stifters „Bergkristall“. In: Monatshefte für deutschen Unterricht. 56, 1964, ISSN 0026-9271, S. 321–335.
- Egon Schwarz: Zur Stilistik in Stifters „Bergkristall“. In: Neophilologus. 38, 1, 1954, ISSN 0028-2677, S. 260–268.
- Margit M. Sinka: Unappreciated Symbol. The „Unglückssäule“ in Stifters „Bergkristall“. In: Modern Austrian Literature 16, 2, 1983, ISSN 0544-6465, S. 1–17.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bergkristall bei Zeno.org.
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Adalbert Stifter: Bergkristall: Mit zahlreichen Fußnoten zum besseren sprachlichen und historischen Verständnis. edition:nihil.interit, 2021, ISBN 978-3-7546-0930-9, S. 13 (google.at [abgerufen am 10. Januar 2022]).
- ↑ Zitate nach der Goldmann-Ausgabe der „Bunten Steine“, 6. Auflage 1998, S. 183f.
- ↑ https://phaidra.univie.ac.at/o:31402
- ↑ Brief des Malers Simony vom 19. August 1871 an den Stifter-Biographen Emil Kuh über den Besuch des Schriftstellers in Hallstatt. (https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0102_A.pdf S. 17): „… im nächsten Augenblicke tauchte ein bausbäckiges, freundlich blickendes Kinderpaar, mit riesigen Filzhüten auf den kleinen Köpfen und mit regendurchtränkten Grastüchern über dem Rücken, hinter den Steinblöcken hervor, uns Erdbeeren zum Kaufe anbietend. Stifter ging auch alsogleich auf den Handel ein, mit dem Bedeuten, dass die Kinder sich mit uns unter den nahen Bretterschoppen verfügen, die Erdbeeren selbst essen und uns erzählen sollen, von wo sie kämen und wo sie während des Wetters gewesen seien. Sie waren am Morgen nach der Wiesalpe gegangen, um dem ‚Aehndl‘ (Grossvater) von der Mutter ‚Kost‘ zu bringen, dann sammelten sie Erdbeeren im Holzschlag am Ursprungkogel, wie aber das Wetter gar so ‚garstig gethan‘ habe, seien sie hinter einen ‚Palfen‘ (überhängenden Fels) gekrochen, bis es nicht mehr donnerte und ‚jetzt sind wir da‘ […] Eine Erwähnung der periodischen, mit dem Gange des täglichen und jährlichen Schmelzens der Dach steingletscher zusammenhängenden Oscillationen des Waldbaches gab den Anstoss, von meinem ersten winterlichen Besuche des Karls-Eisfeldes zu sprechen und dabei eine Eishöhle zu schildern, durch welche es mir gelungen war, unter dem Gletscher eine bedeutende Strecke vorzudringen. […] Plötzlich sagte er: ‚Ich habe mir jetzt das Kinderpaar von gestern in diesen blauen Eisdom versetzt gedacht; welch’ ein Gegensatz wäre dies liebliche, aufknospende, frisch pulsirende Menschenleben zu der grauenhaft prächtigen, starren, todeskalten Umrahmung! […] Vielleicht stehl' ich Ihnen einmal dieses Bild, wenn Sie nicht vorziehen, es selbst unter die Leute zu bringen.‘ – Er hat es später auch im ‚Bergkrystall‘ unter die Leute gebracht und so unnachahmlich schön, dass es kein Mensch schöner hätte fertig bringen können. […] Vor Allem reizend war an dem Abend die Schilderung des Kinderpaares, welches uns am Tage zuvor auf dem Gange nach dem Waldbachstrub begegnet war. Er zeichnete dasselbe mit einer Liebe, welche uns Allen sagte, dass ihm Kinder das Liebenswertheste dünken, was man unter den Menschen finden könne.“
- ↑ Max Stefl: Nachwort. In: Adalbert Stifter: Bunte Steine. Späte Erzählungen. Adam Kraft Verlag Augsburg, 1960, S. 761.
- ↑ Kindlers Literaturlexikon im dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag München, 1974, Bd. 4, S. 1458.
- ↑ Kindlers Literaturlexikon im dtv. Deutscher Taschenbuch Verlag München, 1974, Bd. 4, S. 1458.
- ↑ zitiert in: Cecilia Sjöholm: Ästhetik mit Arendt machen: Wie man Dinge sieht. Columbia University Press, 2015.
- ↑ John Whiton: Symbols of Social Renewal in Stifter’s „Bergkristall“. The Germanic Review: Literature, Culture, Theory, 47(4), 1972, 259–280. https://doi.org/10.1080/19306962.1972.11754955
- ↑ Paul Hankamer: Adalbert Stifter, „Bergkristall“. In: Theologie und Philosophie, Festschrift für Fritz Tellmann zu seinem 75. Geburtstag. Hrsg.: Theodor Steinbüchel und Theodor Müncker. Düsseldorf, 1950, S- 88–89.
- ↑ Paul Requad: Stifters Bunte Steine als Zeugnis der Revolution und als zyklisches Kunstwerk. in: Adalbert Stifter, Studien und Interpretationen, Gedenkschrift zum 100. Geburtstage. Hrsg.: Lothar Stiehm, Heidelberg, 1968, S. 166 f.
- ↑ W. H. Auden: Prosa 1939-1948. Bd. 2. Edward Mendelson (Hrsg.) 1996, S. 254
- ↑ zitiert in: Peter Watson: The German Genius: Europe's Third Renaissance, the Second Scientific Revolution, and the Twentieth Century. Harper Collins New York, 2010, S. 296.
- ↑ Thomas Mann: Die Entstehung des Doktor Faustus. Bermann-Fischer Verlag Amsterdam, 1949.
- ↑ Dieser Aspekt wird von Struc an einem Vergleich des Schnee-Erlebnisses Konrads und Sanas mit Hans Castorps Schneetraum in Thomas Manns Der Zauberberg untersucht: Roman S. Struc: The Threat of Chaos: Stifter's Bergkristall and Thomas Mann's „Schnee“. Modern Language Quarterly, 1963, Bd. 24 (4), S. 323–332.
- ↑ Harald Reinl: Bergkristall. Abgerufen am 8. Juli 2018.
- ↑ Albert Lippert: Bergkristall. Abgerufen am 8. Juli 2018.
- ↑ Paul Stockmeier: Bergkristall. 1974, abgerufen am 8. Juli 2018.