Bergpartei, die Überpartei

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bergpartei, die überpartei
Logo der Bergpartei
Partei­vorsitzende Yanachasca Laso Solari
General­sekretär Jan Theiler (alias Pastor Leumund)
Stell­vertretende Vorsitzende Katja Alvim Faria Da Silva
Entstehung entstanden am 1. April 2011 durch Fusion der bergpartei, gegründet am 21. Juli 2005 im Palast der Republik in einer Berg-Installation und der „ÜberPartei“, gegründet am 15. Juli 2005 im Haus der Demokratie und Menschenrechte.
Gründung Juli 2005
Gründungs­ort Berlin
Jugend­organisation Flugschnecken
Farbe(n) türkis, schwarz
Staatliche Zuschüsse keine
Mitglieder­zahl 169 (Stand Juli 2021)
Mindest­alter 16
Website bergpartei.de

bergpartei, die überpartei (Kurzbezeichnung: B*, Zusatzbezeichnung: ökoanarchistisch – realdadaistisches sammelbecken) ist eine deutsche Kleinpartei und Künstlergruppe aus Berlin.

Die Bergpartei stellt ihre Plakate selbstständig per Hand her. Mit ihnen beteiligt sie sich seit ihrer Gründung 2005 an Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, Bundestagswahlen und an Volksentscheiden.

Sie interveniert mit Versammlungen in der Öffentlichkeit, wie Wasserschlacht, Satire-Demonstrationen im Villenviertel Grunewald oder Reptiloiden-Kundgebungen gegen Verschwörungsgläubige.

Am 9. Juli 2021 wurde die B* erneut zur Bundestagswahl 2021 zugelassen.[1][2]

Aktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aktionen der Bergpartei – Versammlungen – haben einen satirischen Charakter und erinnern an die Spassguerilla und Kommunikationsguerilla.

Wasserschlacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bergpartei richtete bis zuletzt 2013 die Gemüseschlacht auf der Oberbaumbrücke aus.

Antifaschismus gegen Verschwörungstheorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem Motto „Antifa ist Liebe“ demonstrierte sie 2019 für die Anerkennung der Opfer rechter Gewalt.[3]

Am 22.April 2020 veranstaltete sie unter dem Motto „#reclaimrosaluxemburgplatz“, die erste legale Versammlung unter Freien Himmel nach dem 1. Lockdown. Unter dem Motto „Keine Diskriminierung von Reptilienmenschen“ findet wöchentlich eine Demonstration mit 20 Teilnehmern gegen die sog. Hygiene-Demo auf dem Rosa-Luxemburg-Platz.[4][5][6] „Ohne Pause“ leitet die Bergpartei laut Berlin-gegen-Nazis[7] Aktionsbündnisse gegen Corona-Leugner.[8] Am sogenannten Sturm auf den Reichstag am 29. August 2020 wird aufgrund der Überzahl an Rechtsextremen zur Vorsicht bei der Teilnahme an den Gegenprotesten der Bergpartei gemahnt.[9] Bei Ballwegs dritter Großdemonstration, im süddeutschen Konstanz am 3.10., schrieb die Polizei in ihrer Pressemitteilung: „Am Bodanplatz fand eine Versammlung der Bergpartei mit etwa 80 Teilnehmern statt“.[10] Am 5.12. gelang es mit der Veranstaltung „entschwurbelt euch“ in Bremen[11] auch eine „europaweite Megademo“ ins Wasser fallen zu lassen.

Zu Großdemonstrationen in Berlin werden „reptiloide“ Fahrradkorsos veranstaltet, wie am 6. Juni 2020[12], 1. August 2020 (#b0108), 29. August 2020[13] („sturm auf den reichstag“), 31. Oktober 2020[14], 31. Dezember 2020[15], 21. Mai 2021[16]

Inhaltliches Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aktionistische B* ist dem alternativen linken Rand zuzurechnen. Die Partei trägt offiziell die Zusatzbezeichnung „ökoanarchistisch-realdadaistisches sammelbecken“ und bezeichnet sich des Weiteren als „utopisch solidarischer flügel, radikalfeministischer arm, sektion der postidentitären antinationalen, antisubstanzistische aktion“. Sie hat ihre Wurzeln in der Berliner Hausbesetzer-Szene und beruft sich auf die Tradition anarchistischer Parteien.[17] Ziel ist es laut Satzung, dass alle ihre Ideale frei ausleben können und somit das abstrakte Partei-Sein überflüssig wird.[18]

Sie zeigt sich in Aktionen solidarisch mit dem mexikanischen Zapatismus, der japanischen DIY-Bewegung Shirōto no Ran (jap. 素人の乱, „Aufstand der Amateure“) und dem Projekt einer nichtstaatlichen Gesellschaft in Rojava (Syrien).

Die Bergpartei war 2005 die erste deutsche Partei, die das bedingungslose Grundeinkommen, damals Existenzgeld, in ihrem Programm verankerte.[19] Ihr eigenes Modell nennt sie „Begründungsloses Dingseinkommen“.

Weitere Ziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den sozialen Medien gibt die Partei lediglich die „klassenlose Gesellschaft“ als ihr Ziel an.[20] Gegenüber der ARD sagte ein Mitglied, das Ziel der Bergpartei wäre die „absolute Minderheit“.[21] Im Grundsatzprogramm wird ausdrücklich betont, dass die Bergpartei nicht gewählt werden will. Es werden weitere Ziele formuliert:

  1. „dem allgemeinen kanon der wachstumsgläubigen mit plakaten und aktionen entgegenzutreten“[22]
  2. neoliberale Strukturen zu verlassen, bevor das System zusammenbricht[23]
  3. „die Basis von Isolation und Konditionierung zu untergraben und das System der Sonnenuntergangs-Mentalität zu durchleuchten und zu recyceln.“[24]
  4. Die selbstzerstörende Vereinigung „der Massen (zu Revolutionszwecken)“[25]

Des Weiteren beschreibt das Grundsatzprogramm ein ambivalentes Verhältnis zu diesen Zielen. Es wird betont, dass der Weg und der Wille, ihn zu gehen, wichtiger wären als die reine Intention. Auf der gleichen Seite wird der Schriftsteller Franz Kafka mit dem Satz zitiert:

„Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern.“

Grundsatzprogramm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„esst die reichen, nicht tierleichen“, Schlesisches Tor, Berlin 2017

Das Parteiprogramm weist eine radikal ökologische und sozialrevolutionäre Note auf. Es verbindet freudo-marxistische Analysen mit poetischen Utopien und ironischen Kulturpessimismus. Es lässt sich als fundamentale Zivilisations- und Herrschaftskritik lesen, die alle Bereiche des modernen Lebens kritisch dekonstruiert. Ein ganzes Kapitel ist der Kritik an dem liberalen Begriff von „Freiheit“ gewidmet. Die Bergpartei hat für ihr Programm Illustrationen von NO!art – Künstler Seth Tobocman übersetzt und es im Gedenken an Carlo Giuliani geschrieben.

Wahlprogramm Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B* verspricht in ihrem Wahlprogramm (in Originalschreibweise):[26]

  • wahlrecht für alle, die hier wohnen
  • grenzen auf für alle, die nicht hier wohnen
  • raus aus der nato, rein ins vergnügen
  • geschenkt bekommen statt kaufen
  • abhängen bildet, schulen zu lerngruppen
  • inter*trans*formations-tanz
  • konzerne zu genossenschaften und syndikaten
  • lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit, sed do eiusmod tempor
  • menschenrechte auch für mutant_innen und tiere und pflanzen und substanzen
  • finderlohn um 300 % erhöhen
  • liebe, kitsch und sehnsucht
  • erhalt des raw
  • öffentliche kostenfreie steckdosenleistenlounges
  • fahrräder brennen nicht
  • begründungsloses dingseinkommen
  • mentalverschiebung gegen zentralverriegelung
  • klein, aber langsam
  • inhalte, inhalte, inhalte
  • morgen 16h revolution
  • keine aktion vor vier

Weitere Wahlparolen zur Bundestagswahl 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017: „fick dein großprojekt – mentalverschiebung gegen zentralverriegelung“
  • Naturgesetze verschärfen!
  • Nachdruck zu verleihen
  • Mentalverschiebung gegen Zentralverriegelung
  • konzentriert euch
  • wir sind Friedlichshain was seid ihr?
  • unter Bakunin hätte es das nicht gegeben
  • fick dein Großprojekt
  • her mit dem antifaschistischen Verfassungsschutz
  • einatmen ausatmen
  • euer Katalog log
  • es ist nie zu spät für eine glückliche Pubertät
  • das recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar
  • gut sein lassen
  • liebe deinen nächsten wie dein auto

Zu den Wahlparolen der Bergpartei zählten:[27]

  • Wunder ohne Wirtschaft
  • Kompetenz als Maske
  • Zahnersatz für alle
  • Misstrau der Tagesschau
  • Wir überlegen noch
  • Pinocchio würde SPD wählen
  • Nur Schweine können fliegen
  • Erfolg als Bedrohung

Die ÜberPartei verwendete:[28]

  • Eine mögliche Welt ist anders
  • Sein wir unmöglich und realisieren das Versuchende
  • Zeit ist relativ – Träume sind wichtig
  • Gegen Zahlen, Zeit und Zaster
  • Esst die Reichen, nicht Tierleichen!
  • Tritt in den Widerstand, gehe in den Untergrund, werde was du suchst, gründe Kollektive

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kandidaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B* konnte u. a. bekannte Persönlichkeiten als Kandidaten gewinnen: den Musiker P.R. Kantate, Sängerin und BGE-Aktivistin Bernadette la Hengst, den Architekten Benjamin Förster-Baldenius, Cobra-11-Schauspieler Niels Kurvin, Manta-Manta-Schauspielerin Beatrice Manowski und die Klarträumerin und BGE-Aktivistin Alice Grinda.

Im Prenzlauer Berg traten der Performance-Künstler Michael Schmacke[29] und Stadtteil-Aktivist Dr. Holger Berg[30] mehrmals für die Bergpartei an. Annette Köhn aus der Musenstube, heute Jaja Verlag in Neukölln.

2016 wurde die Landesliste zur Abgeordnetenhauswahl von Spitzenkandidatin Andrea Kirschtowski angeführt.

Als erste Kanzlerkandidatin der Partei wurde zur Bundestagswahl 2017 Rhaffi Hadizadeh Kharazi vorgestellt.[31][32] Fares Al Hassan[33] war als Direktkandidat für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg der chancenreichere Kandidat.

Aktivisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Friedrichshainer Lokalmatador Hauke Stiewe[34] gilt als Galionsfigur. Er "streitet mit dem Konterfei von „Hasi Hase“ in der alternativen „Bergpartei“ für soziale Forderungen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder das unantastbare Recht auf ein gescheitertes Leben."[35]

Der Gründer und dadaistische Rapper Pastor Leumund wird mit der Bergpartei identifiziert. Von der TAZ gefragt, welchen Ort er in Berlin am meisten während der Corona-Pandemie vermisse, antwortete er: "Das polizeifreie Viertel. Mit professionellem Awareness-Team natürlich."

Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"klein aber langsam", Großstellwand zur Bundestagswahl 2017

Engagement in der Kleinparteien-Szene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Feministische Partei Die Frauen und die ökosozialistische Ökologische Linke spricht die B* Wahlempfehlungen aus.[36] Neben einem offenen Brief an die OSZE-Wahlbeobachtungsmisson (siehe unten) mit der APPD und der Verbraucherschutzpartei arbeitet die B* eng mit anderen kleinen Parteien und parteilosen Kandidaten zusammen. Am 25. August 2017 veranstaltete die Bergpartei eine Podiumsdiskussion, an der sich 11 Parteien und 2 Direktkandidaten beteiligten. Ziel war es, zur Landtagswahl in Brandenburg 2019 zusammen eine Liste zu bilden, wozu es aber nicht kam.[37] Die Bergpartei ist mit dem Landesverband der Piraten Berlin Gründungsmitglied im Dach- und Interessenverband Bundesverband Gemeinwohldemokratie.[38]

Am 23. Juni 2018 folgten 12 Parteien der Einladung der Bergpartei, die Überpartei zu einer bundesweiten Kleinparteien – Konferenz. Ziel war es, zur Bundestagswahl 2021 ein Wahlbündnis zu schmieden.[39]

Bündnisse (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bündnisse, in denen die B* oder ihre Vorläuferorganisationen aktiv beteiligt sind oder waren:

2017: „fahrräder brennen nicht“ vor dem Axel-Springer-Haus

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergpartei, die Überpartei entstand am 1. April 2011 aus der Fusion der Bergpartei (B) mit der „ÜberPartei“ Deutschlands (ÜPD).[54] Die beiden Parteien hatten sich im Juli 2005 unabhängig voneinander gegründet.

„ÜberPartei“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer „2004 im Zuge der Studierendenproteste im Jahr 2004 gebildet, manifestierte sich die ÜberParlamentarischen Disposition (ÜPD) 2005 in der “ÜberPartei” Deutschlands.“[55] Die „ÜberPartei“ Deutschlands – ebenfalls ÜPD – gründete sich offiziell am 15. Juli 2005 im Haus der Demokratie und Menschenrechte nach einem Vortrag Warum wir den Staat los werden sollten der Bibliothek der Freien. Die ÜPD brachte den Ökoanarchismus – und damit den Großteil des Programms – in die gemeinsame Partei. Gegründet wurde sie bereits mit der Idee, alle Kleinparteien zu vereinen.

2017: „werbung nervt. jede*n“ – für das Volksbegehren Berlin-werbefrei

Die Bergpartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergpartei gründete sich während der Zwischennutzung des asbestsanierten Palasts der Republik am 21.Juli 2005 und kämpfte im Palastbündnis[56] für den Erhalt und die kulturelle Umnutzung[57] des Palastes.

Seit 2006 tritt die Bergpartei kontinuierlich bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin an. Auch zum Volksentscheid zum Erhalt des Tempelhofer Felds und dem Bürgerentscheid Mediaspree Versenken, sowie zum Volksentscheid Berlin werbefrei intervenierte die Partei mit Plakaten.[58]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Global[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Global war die Antiglobalisierungsbewegung, welche 1992 in Chiapas mit dem Aufstand der EZLN begonnen hatte nach ihrem Höhepunkt im WTO-Protest in Seattle 1999 durch die Schlacht von Genua 2001 ins Stocken geraten und drohte in reformistische Organisationen wie Attac zu gerinnen.

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das politische Klima in der Bundesrepublik war 2004 geprägt von bundesweiten Studierendenproteste gegen den Bolognia-Prozess, die auf andere Teile der Bevölkerung übergriffen. Im Gründungsjahr 2005 verlor Gerhard Schröder ein Misstrauensvotum, das er selbst gestellt hatte und es kam zu vorgezogenen Neuwahlen. Im Januar 2005 hatte sich die WASG (später Linkspartei) gegründet, aber die Piratenpartei bestand noch nicht.

Regional[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berlin beteiligten sich die Vorläufer-Organisation der ÜberPartei und bergpartei sich an Besetzungen und Zwischennutzungen während die Partei "die Linke" an einer Regierung mit Thilo Sarazzin (Finanzminister) beteiligt war.[59]

Kommunal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gebietsreform 2001 waren die Ost- und West-Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg gegen den Willen der Bevölkerung zusammengelegt worden. Dem Bezirk drohte durch Gentrifizierung das gleiche Schicksal wie zuvor Mitte und Prenzlauer Berg; zu einem angesagten Tourismus-Hotspot zu werden. Die erfolgreiche Besetzung des späteren Künstlerhaus Bethanien durch das ehemalige, alternative Hausprojekt Yorck59 am 11. Juni 2005 ging den Parteigründungen voraus.

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergpartei ist seit dem 1. April 2011 Rechtsnachfolgerin sowohl der Bergpartei, von der sie den Namen und das Kürzel übernahm, als auch der Überpartei, die ihr Logo und ihre Parteifarben einbringen konnte. Das gemeinsame Programm setzt sich aus den beiden Programmen und dem Bergpartei-Manifest zusammen. Ausschlaggebend für die Fusion war die gemeinsame Erfahrung der Nicht-Anerkennung der Partei-Eigenschaft 2005 und 2009[60], sowie ideologische Nähe (autonome Bewegung) und persönliche Sympathie. Das Konzept der Überpartei zur Zusammenarbeit von Kleinparteien stieß schon 2008 "auf offene Ohren" bei der Bergpartei.[61] Durch den Gründer der Bergpartei, den Wanderprediger Pastor Leumund und ihren Spitzenkandidaten und Lokalmatador Hauke Stiewe wurde die B* über die Grenzen Berlins hinaus bekannt.

Gründungs-Installation der Bergpartei im Plenarsaal des Palasts der Republik 2005

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namensähnlichkeit mit der Bergpartei der französischen Revolution, den Montagnards, ist rein zufällig.[62] Die Bergpartei benannte sich nach einer Installation im zwischengenutzten Palast der Republik. Sie ist demnach das letzte Gremium, das in dem Plenarsaal des zuletzt demokratisch gewählten DDR-Parlaments tagte.

Kleinschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergpartei, die Überpartei hat sich der Kleinschreibung verpflichtet.

Spaßpartei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bergpartei wird regelmäßig als Spaßpartei bezeichnet. Sie behauptet aber in ihrem Programm von sich, keine Spaßpartei zu sein, sondern (in Eigenschreibweise) „der versuch, mitglieder einer entpolitisierten spaß/party/kunst-gesellschaft wieder für aktuelle politische entscheidungen zu sensibilisieren. und zwar vor allem mit hilfe von spaß, party und kunst.“

Der Kandidat für Pankow, Performance-Künstler Michael Schmacke gab während der Abgeordnetenhauswahl 2006 dazu auf Abgeordnetenwatch bekannt: „was uns von den anderen spassparteien unterscheidet ist, das wir es ernst meinen. wir polarisieren themen basisdemokratisch, die sonst von bevölkerungsgruppen beachtet werden, die nicht wählen.“

Der gelernte Historiker, der als Kaugummiautomatenaufsteller arbeitet, fügt hinzu: „wir werden ereignisse nach uns ziehn, von denen stuttgart und münchen nur träumen können.“[63]

Wahlteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partei trat bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011 erstmals gemeinsam an.[64][65][66] Sie kandidierte dabei nur mit einer Bezirksliste in Friedrichshain-Kreuzberg sowie mit drei Direktkandidaten in Friedrichshain-Kreuzberg und zwei Direktkandidaten in Pankow.[67] Bereits 2005[68] und 2009[69] hatten die beiden Vorgängervereinigungen erfolglos versucht, bei der Bundestagswahl anzutreten.[70] Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2006 war die Bergpartei mit vier Direktkandidaten angetreten und erreichte mit Hauke Stiewe 6,5 % in Wahlkreis 5.[71]

Anerkennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"träumt weiter!" Wahlkampfmobil 2013 vor der Oberbaumbrücke

Die Parteien wurden 2005 und 2009 vom Bundeswahlausschuss nicht zur Bundestagswahl zugelassen. Sie verfassten daraufhin 2009 gemeinsam mit der Anarchistischen Pogo-Partei (APPD) und der Verbraucherschutzpartei einen offenen Brief an die OSZE-Wahlbeobachtungs-Mission,[72] in dem die Zusammensetzung des Bundeswahlausschusses – ausschließlich aus Vertretern der Parlamentsparteien – sowie die fehlenden Zulassungskriterien und die Möglichkeit der Anfechtung seiner Beschlüsse bemängelt wurde. Die OSZE griff diese Punkte in ihrem Bericht auf[73] und das Wahlgesetz wurde dahingehend geändert, dass nun auch Juristen dem Ausschuss beisitzen und es eine Einspruchsmöglichkeit gibt. Bis zur Fusion mit der „ÜberPartei“ traten die Kandidaten der bergpartei 2005 und 2009 noch parteilos zur Bundestagswahl an.

Bezirksverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: 0,6 % der Erststimmen (Direktkandidat Hauke Stiewe) in Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg-Ost[77] (nur Bergpartei, offiziell parteilos)
  • 2013: 0,4 % der Erststimmen (Direktkandidat Benjamin Richter) in Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg-Ost[78]
  • 2017: 0,4 % der Erststimmen (Direktkandidat Fares Al-Hassan) in Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg-Ost[79] und 0,48 ‰ der Zweitstimmen (911, im endgültigen Ergebnis) in Berlin[80]

Europawahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlmobil im Wahlkampf 2017 mit Spitzenkandidatin Rhaffi am Steuer

Die Partei beteiligt sich nicht an Europawahlen.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen ein Bundesverband, ein Landesverband in Berlin (mit zwei weiteren Gebietsverbänden) und ein Landesverband in Brandenburg.[81]

Landesverband Landesvorsitzende Ergebnis der letzten Wahl des Landesparlaments[82]
Berlin Berlin Sarah Strickrodt[83] 0,1 % (2016)
Brandenburg Brandenburg Sara Preißel n. a. (2019)

Legende: n. a. – nicht angetreten

Parteifinanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die B* ist nicht anspruchsberechtigt auf Zahlungen aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Sie sammelt Geld über Crowdfunding und Soliparties[84][85][86] und ist zunehmend auch auf Spenden angewiesen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. wahlausschuss 2021 zulassung und protest der bergpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021 (deutsch).
  2. Zulassungsstatus der Parteien zur Bundestagswahl 2021. Abgerufen am 29. Juli 2021.
  3. Antifa ist Liebe (Demo u. a. für Silvio Meier), Stressfaktor @ 2019-12-23 16:00:00. In: radar.squat.net. Abgerufen am 2. Juli 2020.
  4. Erneut Hunderte Teilnehmende bei „Hygiene-Demo“. Abgerufen am 2. Juli 2020.
  5. Proteste gegen rechtsoffene Versammlungen um den Rosa-Luxemburg-Platz. In: Berlin gegen Nazis. 6. Mai 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.
  6. Versammlungen im Land Berlin. 4. Juni 2021, abgerufen am 22. Juli 2021.
  7. Versammlungsverbot am 31.12./01.01. & Verbot verschwörungs-ideologische Versammlungen am 30.12. In: Berlin gegen Nazis. 17. Dezember 2020, abgerufen am 22. Juli 2021.
  8. Suchergebnisse für „bergpartei“. In: Berlin gegen Nazis. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  9. Verschwörungsideologische Kundgebung im Regierungsviertel und Aufrufe von Rechtsextremen. In: Berlin gegen Nazis. 14. November 2020, abgerufen am 22. Juli 2021.
  10. POL-KN: (Konstanz) Versammlungen in Konstanz verlaufen friedlich. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  11. bremen und silvester – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  12. aktuelle infos zur hygiene-demo – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  13. tätervolk sucht opferrolle – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  14. schluss mit der toleranz! – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  15. Versammlungsverbot am 31.12./01.01. & Verbot verschwörungs-ideologische Versammlungen am 30.12. In: Berlin gegen Nazis. 17. Dezember 2020, abgerufen am 22. Juli 2021.
  16. der sieg der repitloiden revolution ist umfassend – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. Juli 2021.
  17. Rolf G. Landmesser mit Ergänzungen von das beni: Anarchistische Parteinahmen. bergpartei, die überpartei, 2016, abgerufen am 5. Mai 2017.
  18. Satzung der bergpartei, die überpartei in der Sammlung des Bundeswahlleiters (PDF; 8,2 MB)
  19. grundeinkommen-ist-wählbar.de Suchergebnis bergpartei, abgerufen am 18. September 2017.
  20. Bergpartei, die überpartei. In: Facebook. Abgerufen am 25. Januar 2020.
  21. Wenn Parteien die „Absolute Minderheit“ wollen. In: ard-hauptstadtstudio.de. 7. Juli 2017, archiviert vom Original am 25. Januar 2020; abgerufen am 27. September 2021.
  22. programm der bergpartei, die überpartei. (pdf; 9,3 MB) In: uepd.de. 21. Februar 2017, S. 3, abgerufen am 27. September 2021.
  23. programm der bergpartei, die überpartei. (pdf; 9,3 MB) In: uepd.de. 21. Februar 2017, S. 30, abgerufen am 27. September 2021.
  24. programm der bergpartei, die überpartei. (pdf; 9,3 MB) In: uepd.de. 21. Februar 2017, S. 14, abgerufen am 27. September 2021.
  25. programm der bergpartei, die überpartei. (pdf; 9,3 MB) In: uepd.de. 21. Februar 2017, S. 33, abgerufen am 27. September 2021.
  26. bergpartei, die überpartei: wahlprogramm 2017. (pdf; 310 kB) In: eupd.de. 21. August 2017, abgerufen am 26. August 2017.
  27. Plakate-Galerie auf Bergpartei.de
  28. Selbst-Dokumentation auf uepd.de (Memento vom 24. September 2011 im Internet Archive)
  29. Michael Schmacke – Profil bei abgeordnetenwatch.de. Abgerufen am 12. Juli 2020.
  30. Holger Berg – Profil bei abgeordnetenwatch.de. Abgerufen am 12. Juli 2020.
  31. Kandidatinnen und Kandidaten der Bergpartei. xhain.info, abgerufen am 23. August 2016.
  32. heiße phase – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 22. August 2017.
  33. Fares Al-Hassan – Profil bei abgeordnetenwatch.de. Abgerufen am 12. Juli 2020.
  34. Mitzeitung.allgirls-berlin.org, abgerufen am 24. Dezember 2013.
  35. Berliner Zeitung: Friedrichshain: Der Lovelite-Club kommt zurück. Abgerufen am 12. Juli 2020 (deutsch).
  36. pastor leumund und das beni: was wählen? versuch einer empfehlung. bergpartei, die überpartei, 17. September 2016, abgerufen am 5. Mai 2017.
  37. Nantke Garrelts im Tagesspiegel: Kleinparteien stellen sich vor, abgerufen am 18. September 2017.
  38. https://bundesverband-gemeinwohldemokratie.de/juristische-personen/ Mitglieder des BuGem; juristische Personen
  39. chronologie 2018 – bergpartei, die überpartei. Abgerufen am 12. Juli 2020 (deutsch).
  40. Tag der sozialen Arbeit | 1. Mai im Grunewald – Miteinander. Gegen ein Gegeneinander. Abgerufen am 28. September 2019 (deutsch).
  41. 1. Mai im Grunewald – Heraus zum Tag der sozialen Arbeit! – Hinein in den Problembezirk!, bergpartei, die überpartei @ 2018-05-01 14:00:00 | radar.squat.net. Abgerufen am 28. September 2019.
  42. Liste der Unterstützenden. Abgerufen am 28. September 2019 (deutsch).
  43. #Unteilbar Afterparty. Abgerufen am 17. Oktober 2019.
  44. Bündnis – Wir entscheiden mit! (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 19. September 2017 (deutsch).@1@2Vorlage:Toter Link/wir-entscheiden-mit.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  45. CETA & TTIP stoppen! Bundesweit Großdemonstrationen in sieben Städten am 17.9. Abgerufen am 19. September 2017 (deutsch).
  46. MEGASPREE DIE ZEIT IST REIF!, abgerufen am 18. September 2017.
  47. Organisationen | Demonstration „Freiheit statt Angst!“ (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 13. Juli 2017; abgerufen am 19. September 2017 (amerikanisches Englisch). Organisationen | Demonstration „Freiheit statt Angst!“ (Memento des Originals vom 13. Juli 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.freiheitstattangst.de
  48. autofrei.de: demo-unterstützer, abgerufen am 18. September 2017.
  49. waybackmachine: Bündnisseite von Auspacken oder einpacken, abgerufen am 18. September 2017.
  50. waybackmachine: afghanistandemo.de, Unterstützerliste, abgerufen am 18. September 2017.
  51. Berlin Soundstrike. Abgerufen am 19. September 2017.
  52. oppelnerstr_28_2017_05_31_ar05 – Bizim Kiez – Unser Kiez. In: Bizim Kiez – Unser Kiez. (bizim-kiez.de [abgerufen am 19. September 2017]).
  53. Bergpartei Archive – Bizim Kiez – Unser Kiez. Abgerufen am 19. September 2017.
  54. Fusion der Bergpartei, die „ÜberPartei“, Wahlteilnahme und Anmeldung der Wasserschlacht
  55. Profil der ÜberPartei: seien wir unmöglich und realisieren das versuchende! auf der Internetplattform Crabgrass, abgerufen am 18. September 2017.
  56. BUENDNIS.PALAST. In: www.palastbuendnis.de. Abgerufen am 18. September 2016.
  57. Sophiensaele. In: www.sophiensaele.com. Abgerufen am 18. September 2016.
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  59. https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/senat/senatsgalerie/artikel.18619.php Senat Wowereit
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  85. Jan Theiler: Plakatwahlkampf der Bergpartei 2011. www.inkubato.com, abgerufen am 13. September 2016. Plakatwahlkampf der Bergpartei 2011 (Memento des Originals vom 16. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.inkubato.com
  86. Bergpartei, die 'SoliParty'. In: Resident Advisor. Abgerufen am 12. September 2016.