Bergrheinfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergrheinfeld
Bergrheinfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergrheinfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 0′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 19,87 km2
Einwohner: 5345 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 269 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97493
Vorwahlen: 09721, 09722
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 115
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 38
97493 Bergrheinfeld
Webpräsenz: www.bergrheinfeld.de
Bürgermeister: Ulrich Werner (CSU)
Lage der Gemeinde Bergrheinfeld im Landkreis Schweinfurt
SchweinfurtWürzburgLandkreis Main-SpessartLandkreis Bad KissingenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis HaßbergeLandkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis BambergNonnenkloster (Unterfranken)StollbergerforstBürgerwaldVollburgWustvieler ForstHundelshausen (gemeindefreies Gebiet)Geiersberg (gemeindefreies Gebiet)BergrheinfeldDingolshausenDittelbrunnDonnersdorfEuerbachFrankenwinheimGeldersheimGerolzhofenGochsheimGrafenrheinfeldGrettstadtKolitzheimLülsfeldMichelau im SteigerwaldNiederwerrnOberschwarzachPoppenhausen (Unterfranken)RöthleinSchonungenSchwanfeldSchwebheimSennfeldStadtlauringenSulzheim (Unterfranken)ÜchtelhausenWaigolshausenWasserlosenWerneckWipfeldKarte
Über dieses Bild

Bergrheinfeld (ostfränkisch Berch) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Das Straßendorf mit seinen traufseitigen Natursteinhäusern im Ortskern besitzt den typischen Charakter der Dörfer im südlich anschließenden Fränkischen Weinland.

Kirche Mater Dolorosa
Traufseitiges Natursteinhaus,
typisch für Bergrheinfeld

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Geldersheim, Schweinfurt, Grafenrheinfeld, Röthlein, Waigolshausen und Werneck.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Garstadt eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 3790 Einwohner, davon 279 in Garstadt
  • 1970: 4410 Einwohner, davon 299 in Garstadt
  • 1991: 4701 Einwohner
  • 1995: 4909 Einwohner
  • 2005: 4976 Einwohner
  • 2010: 5092 Einwohner
  • 2015: 5334 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Ulrich Werner (CSU) der am 12. März 2017 erstmals gewählt wurde.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat (ohne Bürgermeister) 20 Mitglieder [4].

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Interkommunale Allianz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Bergrheinfeld ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gartenhaus im Keilgarten

Seit der Renovierung des Zehnthauses im Jahr 1986 gewinnt das kulturelle Leben in der Gemeinde an Bedeutung. Besonders hervorzuheben ist die seit 1996 jährlich nach den Pfingstferien stattfindende Kulturwoche im und um das Zehnthaus. Neben der Gemeinde und der Bibliothek gestalten die zahlreichen Vereine ein vielseitiges Angebot mit.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus
  • Zehnthaus
  • Maria-Schmerz-Kirche
  • Kirche St. Michael in Garstadt

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NSG Altmainschleife Süd

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Altmainschleife Süd bildet das Naturschutzgebiet Alter Main bei Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld. Mit seinen Röhrichtbeständen, Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und Ufergehölzen ist es ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Wasservögel.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der überregionalen Entwicklungsachse WürzburgSchweinfurt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berlin ist über zwei gleichlange Autobahnrouten via A 70 und A 71 zu erreichen
Stabbogenbrücke zwischen Bergrheinfeld (li.) und Grafenrheinfeld (2008/2009) hinter Vorgängerbrücke

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkshochschule-Außenstelle, Bibliothek, Mediathek

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zwei Kindergärten
  • Grund- und Mittelschule
  • Musikschule

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im näheren Umfeld des 2015 stillgelegten Kernkraftwerks Grafenrheinfeld, das sich auch auf Bergrheinfelder Gebiet erstreckt, befindet sich einer der wichtigsten deutschen Leitungsknoten der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Er bleibt bestehen und wird seit Anfang 2015 weiter ausgebaut, als ein Ende der geplanten Stromtrasse Suedlink, als erstes Großprojekt in Erdverkabelung.[5][6]

Siehe auch: Grafenrheinfeld#Leitungsknoten

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bergrheinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/200302&attr=OBJ&val=1751
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  4. http://bergrheinfeld.de/Gemeinderat_Gemeinderat_207_kkmenue.html
  5. TV Touring Schweinfurt: SuedLink – TenneT veröffentlicht mögliche Trassenverläufe, 27. September 2016.
  6. Der Spiegel: Hier soll die neue Energieautobahn verlaufen. 5. Februar 2014.