Beringstedt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Beringstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beringstedt hervorgehoben

Koordinaten: 54° 7′ N, 9° 32′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Mittelholstein
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 14,29 km2
Einwohner: 756 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 25575, 24819
Vorwahl: 04874
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 015
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 15
24594 Hohenwestedt
Website: www.beringstedt.de
Bürgermeister: Sönke Rohwer (CDU)
Lage der Gemeinde Beringstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Beringstedt (niederdeutsch: Bernste) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Ostermühlen liegt im Gemeindegebiet.[2]

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beringstedt liegt etwa 30 km westlich von Neumünster und etwa 30 km östlich von Heide in waldreicher, ländlicher Umgebung. Der Ort ist Bahnstation der von der Nordbahn bedienten Bahnstrecke Neumünster–Heide.

Die Nordostgrenze der Gemeinde bildet der Fluss Haaler Au. Dort liegen Teile des NATURA 2000-Gebietes FFH-Gebiet Haaler Au und des europäischen Vogelschutzgebietes Haaler Au im Gemeindegebiet.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologische Funde belegen, dass das Gemeindegebiet schon seit der Steinzeit besiedelt ist. Der Ort gehört zu den holsteinischen Urdörfern.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl im Mai 2013 vier Sitze, die Wählergemeinschaft KWG drei und die Wählergemeinschaft AWG zwei Sitze.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silberner aufrecht stehender Findling, darüber ein goldenes Ulmenblatt mit links und rechts je einem goldenen Eichenblatt.“[5]

Der Findling war ursprünglich der Deckstein eines Großsteingrabes. Er wurde umgearbeitet zu einem Denkmal für den ersten deutschen Kaiser des Deutschen Reiches und steht heute in der Dorfmitte (Lage).[6]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt, es gibt jedoch auch Gewerbebetriebe, Wohnsiedlungen und Tourismus. Pendler arbeiten vorwiegend in Itzehoe, Neumünster und Rendsburg.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmale in Beringstedt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Beringstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2020 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Aasbüttel - Bordesholm. In: Wolfgang Henze (Hrsg.): Schleswig-Holstein-Topographie : Städte und Dörfer des Landes. Band 1. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2001, ISBN 3-926055-58-8, S. 292.
  3. Managementplan EGV 1823-402 Haaler Au. (PDF; 1600 kB) Karte 2b - Biotop- und Lebensraumtypen im FFH-Gebiet 2006. In: Landesportal Schleswig-Holstein. Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, 1. Januar 2009, abgerufen am 23. Januar 2022.
  4. Ergebnisse der Kommunalwahlen 2013. amt-mittelholstein.de. Abgerufen am 27. Mai 2013.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  6. Das Wappen