Berkheim

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach. Den gleichnamigen Esslinger Stadtteil findet man unter Berkheim (Esslingen am Neckar).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berkheim
Berkheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berkheim hervorgehoben
Koordinaten: 48° 3′ N, 10° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Biberach
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 25,02 km2
Einwohner: 2735 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88450
Vorwahlen: 07354, 08395
Kfz-Kennzeichen: BC
Gemeindeschlüssel: 08 4 26 019
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Coubronplatz 1
88450 Berkheim
Webpräsenz: www.gemeinde-berkheim.de
Bürgermeister: Walther Puza
Lage der Gemeinde Berkheim im Landkreis Biberach
Bayern Alb-Donau-Kreis Landkreis Ravensburg Landkreis Reutlingen Landkreis Sigmaringen Ulm Achstetten Alleshausen Allmannsweiler Altheim (bei Riedlingen) Attenweiler Bad Buchau Bad Schussenried Berkheim Betzenweiler Ummendorf (bei Biberach) Biberach an der Riß Burgrieden Dettingen an der Iller Dürmentingen Dürnau (Landkreis Biberach) Eberhardzell Erlenmoos Erolzheim Riedlingen Ertingen Gutenzell-Hürbel Hochdorf (Riß) Ingoldingen Kanzach Kirchberg an der Iller Kirchdorf an der Iller Kirchdorf an der Iller Langenenslingen Laupheim Laupheim Maselheim Mietingen Mittelbiberach Moosburg (Federsee) Ochsenhausen Oggelshausen Riedlingen Riedlingen Riedlingen Rot an der Rot Schemmerhofen Schwendi Seekirch Steinhausen an der Rottum Tannheim (Württemberg) Tiefenbach (Federsee) Ummendorf (bei Biberach) Unlingen Unlingen Uttenweiler Wain WarthausenKarte
Über dieses Bild
Kloster Bonlanden, um 1900

Berkheim ist eine oberschwäbische Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Biberach in Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim liegt fünf Kilometer westlich von Memmingen an der Iller in der Region Donau-Iller.

Zur Gemeinde gehören neben Berkheim auch die Ortsteile Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim wurde erstmals 1093 in der Gründungsurkunde des Klosters Ochsenhausen urkundlich erwähnt. Der Ort war bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 Teil des geistlichen Territoriums der prämonstratensischen Reichsabtei Rot an der Rot. 1806 wurde die Gemeinde in das Königreich Württemberg eingegliedert. Bis 1938 gehörte die Illertalgemeinde zum Oberamt Leutkirch, seitdem gehört sie zum Landkreis Biberach.

Auf dem Gemeindegebiet befinden sich drei abgegangene Burgen, Burg Berkheim, Burg Schelleneigen und der Adelssitz Illerbachen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonlanden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Bonlanden wurde erstmals urkundlich im Jahre 1128 als Bonlandin erwähnt. Am 17. April 1855 legte Faustin Mennel den Grundstein des Klosters Bonlanden, das heute das Mutterhaus der Franziskanerinnen von der Unbefleckten Empfängnis Unserer Lieben Frau ist.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in Berkheim führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[2]. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 % (2009: 54,1 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei Stimmen Sitze Ergebnis 2009
CDU 57,2 % 7 50,7 %, 8 Sitze
Unabhängige Freie Wähler 26,6 % 3 40,5 %, 6 Sitze
WIR Frauenliste 16,2 % 2 8,8 %, 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2011 wurde Walther Puza mit 91,46 % der Stimmen zum Nachfolger von Michael Sailer gewählt.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim unterhält seit 1992 eine Gemeindepartnerschaft mit der französischen Gemeinde Coubron im Département Seine-Saint-Denis.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein goldener Pilgerhut mit umlaufender goldener Kordel, vorne zweifach verknotet und in zwei Quasten endend, oben begleitet von zwei goldenen Muscheln.“

Am 18. November 1957 erhielt die Gemeinde die Erlaubnis des Innenministeriums, ein Wappen mit zwei goldenen Pilgermuscheln und dem goldenen Pilgerhut des Heiligen Willebold in Rot zu führen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim liegt an der Ostroute der Oberschwäbischen Barockstraße.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Wild 2010

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim liegt an der Bundesautobahn 7 Flensburg – Füssen mit der Ausfahrt Berkheim sowie an der Bundesstraße 312 (Memmingen – Stuttgarter Flughafen).

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berkheim verfügt über eine eigene Grundschule. Im Ortsteil Bonlanden besteht eine Förderschule.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Berkheim befindet sich der Firmensitz des bekannten Bauunternehmens Max Wild, welches sich besonders durch Abbrüche von Industrie- und Firmengebäuden, wie zum Beispiel den Teil-Abriss der alten Messe Stuttgart, im gesamten süddeutschen Raum einen Namen gemacht hat.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrhof - Ehemalige Sommerresidenz Reichsabtei Rot an der Rot (2014)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die in Berkheim lebten oder wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Berkheim (Landkreis Biberach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Kommunalwahldaten 2014 des Statistischen Landesamtes
  3. http://www.gemeinde-berkheim.de/kirchengemeinde/Der_Brunnen/Die_Legende/die_legende.html