Berliner Brücke (Duisburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Abschnitt der Berliner Brücke über die Ruhr
Ehemalige Doppelplastik „Begegnungen“ an der Berliner Brücke, abmontiert im Jahre 2007

Die Berliner Brücke in Duisburg zählt mit einer Länge von 1.824 Metern zu den längsten Straßenbrücken Deutschlands.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willy Brandt als damaliger Regierender Bürgermeister von West-Berlin eröffnete die Berliner Brücke am 6. September 1963 nach dreijähriger Bauzeit als Teil der Nord-Süd-Straße, einer innerstädtischen Schnellstraße, heute ein Teilstück der Bundesautobahn 59.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nördliche Rampe beginnt in Duisburg-Meiderich. Die Brücke überquert das Gebiet der Duisburg-Ruhrorter Häfen, den Rhein-Herne-Kanal und die Ruhr. Somit verbindet sie den nördlichen mit dem südlichen Teil Duisburgs auf der rechten Rheinseite. In Duisburg-Duissern befindet sich die südliche Rampe.

Das Bauwerk wird amtlich als mehrere Brücken geführt (von Nord nach Süd):

Brücke Länge in m Konstruktionsart
Stadtparkbrücke 328,15 Spannbeton
Bahnhofsbrücke 314,34 Stahl
Hafenbrücke 274,17 Stahl
Industriebrücke 316,32 Spannbeton
Kanalbrücke 219,13 Spannbeton
Ruhrbrücke 347,30 Stahl
Deichbrücke 024,97 Stahlbeton

Der Teil, der den Rhein-Herne-Kanal überquert, die Kanalbrücke, wurde als Kastenträger mit Spannbeton errichtet. Die Stützweiten über dem Kanal betragen 67,65 + 84,80 + 66,68 m, die Breite beträgt für jeden Überbau 12,25 m.

Der Ruhrabschnitt der Brücke liegt bei Ruhrkilometer 4,316 und 4,324. Er ist ein Kastenträger aus den Baustählen St52 und St37. Die Stützweiten betragen über der Ruhr 89,91 + 150 + 105,55 m. Über der Ruhr ist die Brücke 13,25 m und 13,75 m breit. Die Durchfahrtshöhen an der Ruhr betragen 8,92 m und 9,37 m.

Die Brücke wurde im Rahmen der Bauarbeiten zur Verbreiterung der A 59 renoviert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 27′ 2″ N, 6° 46′ 44″ O