Berliner Dom

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Berliner Dom
Berliner Dom

Berliner Dom

Daten
Ort Berlin
Architekt Julius Raschdorff
Bauherr Wilhelm II.
Baustil Neorenaissance, Neobarock
Baujahr 1894–1905
Höhe 98 m

Der Berliner Dom (offiziell: Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin)[1] am Lustgarten auf der Museumsinsel ist eine evangelische Kirche und dynastische Grabstätte im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff im Stil der Neorenaissance und des Neobarocks errichtet, ist der denkmalgeschützte[2] Bau die größte evangelische Kirche Berlins[3] und Deutschlands[4] sowie eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas[5].

Seit dem Abriss der Denkmalskirche im Norden 1975 besteht der Berliner Dom aus der großen Predigtkirche in der Mitte, der kleineren Tauf- und Traukirche im Süden sowie der Hohenzollerngruft, die fast das gesamte Untergeschoss einnimmt. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde er außen bis 1984 vereinfacht und innen bis 2002 originalgetreu wiederaufgebaut. Aktuell wird er neben Gottesdiensten auch für Staatsakte, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.

Maße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich war der Dom 114 Meter lang, 73 Meter breit, 116 Meter hoch und bot 2100 Sitzplätze[6]. Aufgrund der abgerissenen Denkmalskirche, der vereinfacht wiederaufgebauten Kuppel und der in die Predigtkirche versetzten Prunksarkophage ist er heute 90 Meter lang, 98 Meter hoch[7] und bietet 1390 Sitzplätze[8]. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 33 Metern[9].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Dom 1536–1747[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte eines Doms auf der Spreeinsel reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Im gerade fertiggestellten Schloss wurde 1450 die Erasmus-Kapelle als Hofkirche geweiht. Das bei ihr angesiedelte Kollegiatstift wurde 1465 von Papst Paul II. bestätigt.

Nachdem Joachim II. im Jahr 1535 Kurfürst geworden war, ließ er die südlich des Schlosses gelegene Dominikanerkirche zur neuen Hofkirche umbauen. Die mittelalterliche Backsteinkirche der Dominikaner im gotischen Stil wurde ausgebaut, reich ausgestattet, es wurden fürstliche Begräbnisstätten eingerichtet und ein Glockengeläut installiert. Der neue Dom wurde 1536 geweiht. Im Jahr 1539 trat Joachim II. zum lutherischen Glauben über: Aus dem katholischen Dom wurde ein evangelischer Dom. 1608 wurde auch das Domkapitel aufgelöst, der Dom wurde zur obersten Pfarrkirche Cöllns.

Der Übertritt des Kurfürsten Johann Sigismund und seines Hofes zum reformierten Bekenntnis am Weihnachtstag 1613[10] im Dom und seine folgende Umgestaltung im reformierten Sinn hatten Konflikte mit den Ständen und der lutherischen Kirche der Kurmark zur Folge. Sie entluden sich im April 1615 in Berlin und Cölln seitens der Einwohner im Kalvinistenrummel mit schweren Tumulten und Plünderungen der Wohnhäuser der kalvinistischen Hofgeistlichen.[11]

Barockdom, Schinkeldom und Neubaupläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Backsteinkirche in den folgenden Jahrhunderten baufällig geworden war, ließ Friedrich II. zwischen 1747 und 1750 einen barocken Neubau am Lustgarten, dem heutigen Standort des Doms, errichten und nach der Überführung der kurfürstlichen Särge in den Neubau den alten Dom abreißen. Architekten dieses am 6. September 1750 geweihten Neubaus waren der aus den Niederlanden stammende Johann Boumann, der eine sehr nüchterne Konzeption des Barocks hatte, sowie Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.[12]

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts gestaltete Karl Friedrich Schinkel den Dom in einer schlichten Variante des damals modernen Klassizismus um, das Innere in den Jahren 1816/1817, das äußere Erscheinungsbild in den Jahren 1820/1821.[13] Leitender Bauingenieur (Regierungsbaukondukteur) beim Umbau war der Schinkelschüler und spätere Mecklenburg-Strelitzer Hofbaumeister Friedrich Wilhelm Buttel.

Während des 19. Jahrhunderts wurde diskutiert, ob der bestehende bescheidene Schinkel-Dom, der ein Umbau der unter Friedrich dem Großen errichteten barocken Domkirche war, den Repräsentationsansprüchen der Monarchie noch länger gewachsen sei. Auf Betreiben von König Friedrich Wilhelm IV. wurde beschlossen, eine neue, prunkvollere Domkirche zu bauen, die als zweitürmige Basilika mit einem dreischiffigen Langhaus nach italienischem Vorbild errichtet werden sollte. Die Entwürfe lieferte Friedrich August Stüler, ein Schüler Schinkels. Mit ersten Bauarbeiten wurde begonnen. Die Grundmauern mit den sich abzeichnenden Apsiden wurden in der Spree errichtet. Ebenso wurden neben dem Dom bereits die hohen Mauern der geplanten königlichen Begräbnisstätte und Hohenzollern-Grablege, des von König Friedrich Wilhelm IV. sogenannten Campo Santo errichtet. Das an dieser Stelle befindliche königliche Waschhaus war zuvor abgerissen worden. Die Revolution von 1848 hatte die Bauarbeiten zunächst unterbrochen. In der folgenden Reaktionsära ließ das öffentliche Interesse am Basilika-Projekt zugunsten eines Kuppelbau-Projektes nach. Hinzu kam, dass der Hof 1854 durch die Fertigstellung der Schlosskuppel eine neue, prachtvolle Hofkirche bekommen hatte. Inzwischen bestimmte in Preußen das Abgeordnetenhaus über den Staatshaushalt. Dessen Mehrheit war unwillig, die ambitionierten Bauprojekte des Königs zu finanzieren. Damit waren die Bauarbeiten im Jahr 1848 für Jahrzehnte zum Erliegen gekommen.

Domneubau 1894–1905[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berliner Dom auf einer Postkarte um 1900, davor der Lustgarten
Ansicht der Westfassade bei Nacht, Zustand seit dem vereinfachten Wiederaufbau

Nach der Reichsgründung erneuerte sich der Ruf nach einem repräsentativen Gotteshaus, das sich mit den großen Kirchen der Welt messen konnte. 1885 legte der Architekt Julius Raschdorff, Professor an der Technischen Hochschule Charlottenburg, Pläne für einen Neubau vor. Aber erst Wilhelm II. veranlasste in seiner Eigenschaft als König und Summus Episcopus in Preußen den Abriss des Schinkel-Doms und den Bau eines neuen Doms nach Raschdorffs Plänen, die von einer eklektizistischen Anverwandlung von Bauformen der italienischen Hochrenaissance und des Barock geprägt waren.

Die Grundsteinlegung dieses Baus erfolgte am 17. Juni 1894, mit der Zielstellung, das Bauwerk im Jahr 1900 einweihen zu können. Bauverzögerungen führten jedoch dazu, dass dies erst am 27. Februar 1905 erfolgen konnte. Die Bauplanung und spätere Bauausführung lagen in den Händen von Julius Raschdorff (seit dem 2. Juli 1892 Dombaumeister) sowie seinem Sohn Otto, wobei Wilhelm II. während der gesamten Bauzeit Einfluss auf die Gestaltung des Doms ausübte. Insbesondere nahm Anton von Werner die Ausmalung des Innenraums der Predigtkirche nach den persönlichen Wünschen Wilhelms II. vor. Erster Bauführer war zwischen 1894 und 1896 Raschdorffs Mitarbeiter Moritz Korn.

Der Hauptaltar aus dem Vorgängerbau, geschaffen von Friedrich August Stüler (1850), fand im Neubau seinen Platz. Carl Joseph Begas hatte das Altarbild der Tauf- und Traukirche gestaltet.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Dom zunehmend größere Schäden. Zunächst wurden bei einem Luftangriff auf die benachbarte Burgstraße sämtliche Altarfenster zerstört, in den Kuppeln der Ecktürme kam es zu größeren Rissen. Später, bei einem der stärksten Luftangriffe auf Berlin am 24. Mai 1944, traf es dann die Kuppel mit ihrer Laterne schwer. Ein Kanister, gefüllt mit Flüssigbrandstoff, setzte die Holzverschalung unter der Kupfereindeckung in Brand. Die anrückenden Löschtruppen konnten den Brandherd nicht erreichen. Daraufhin stürzte die gesamte Kuppellaterne in das Dominnere hinab, durchschlug mit ihrem enormen Gewicht den Boden der Predigtkirche und beschädigte große Teile der darunterliegenden Hohenzollerngruft.

Nachdem die Predigtkirche unbenutzbar geworden war, versammelte die Domgemeinde sich erstmals zu Pfingsten 1944 in der Krypta unter der Denkmalskirche. Umgebaut zur Domgruftkirche diente sie, von einer Unterbrechung von Frühjahr bis September 1945 abgesehen, und seit 1946 mit der Schuke-Orgel ausgestattet, den Gottesdiensten der Domgemeinde. Bis zu seinem Ruhestand 1960 predigte hier der Oberdomprediger Bruno Doehring jeden Sonntag vor rund eintausend Gläubigen. Im Jahr 1971 nach notdürftiger Wiederherstellung der Tauf- und Traukirche geschlossen, wurde die verkleinerte Domgruftkirche noch einmal in den Jahren 1975–1980 während der Restaurierungsarbeiten in der Tauf- und Traukirche benutzt.

Die Kuppel hatte sich in ihrer Form erhalten können, nun klaffte aber ein großes Loch an der Stelle ihrer Spitze. Die Predigtkirche, schon durch Staub und Trümmer schwer geschädigt, erlitt weitere Schäden durch die folgenden Wettereinflüsse, ebenso die Kuppelmosaiken. Um das Dominnere zu schützen, kam daher nur eine schnellstmögliche Schließung der Kuppel in Frage. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss deshalb 1949 eine Soforthilfe, sodass die notwendigen Arbeiten bis 1953 abgeschlossen werden konnten.

Im Jahr 1975 begann schließlich der Wiederaufbau des Doms. Dabei wurden jedoch die Unterfahrt am Südwestturm sowie die Denkmalskirche an der Nordseite aus ideologischen Gründen von der DDR-Regierung abgerissen, obwohl beide Gebäudeteile den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden hatten. Außerdem wurden der marmorne Bismarck-Sarkophag von Reinhold Begas bis auf den Kopf zerstört[14] und die Prunksarkophage der Hohenzollern in die nun verkleinerte Gruftkirche verlegt. Immerhin 204 Fassadenelemente der Denkmalskirche konnten gerettet und in ein Depot in Ahrensfelde verbracht werden, wo sie bis heute liegen.[15] Die Hauptkuppel und die vier Turmabschlüsse wurden nicht gemäß den ursprünglichen Plänen, sondern in stark vereinfachter Form sowie um jeweils 16 Meter in der Höhe reduziert wiedererrichtet. Besonders auffällig waren auch die Entfernung sämtlicher Abschlusslaternen und die Schaffung eines völlig neuen Kuppelkreuzes. 1983 waren diese Arbeiten so weit fortgeschritten, dass bis 1993 die aufwendige Rekonstruktion der Innenräume durchgeführt wurde. Sowohl das kaiserliche Treppenhaus als auch die zentrale Predigtkirche wurden nach Raschdorffs Originalplänen wiederhergestellt. Weiterhin erhielt das Südportal die bronzene Versöhnungstür von Siegfried Krepp. Anschließend folgten der Einbau der farbigen Chorfenster sowie die Restaurierung der Kuppelmosaiken, deren letztes Teilstück 2002 feierlich enthüllt wurde. In diesen Zusammenhang gehörte auch die umfassende Reinigung der Sauer-Orgel.

Kuppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Kuppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell der ursprünglichen Turmabschlüsse von Otto Lessing

Die Demontage des Kuppelkreuzes beflügelte eine Diskussion darüber, ob die fünf Kuppellaternen, wie sie vor dem Krieg das Bauwerk zierten, wieder aufgesetzt werden sollten. Kritiker des Kuppelkreuzes aus DDR-Zeiten bemängeln insbesondere, dass die ursprünglich umgesetzten Proportionen des Bauwerks mit der reduzierten Lösung nur unzureichend wiedergegeben werden. Entsprechend setzte sich insbesondere der Evangelische Kirchenbauverein für eine Rekonstruktion des Urzustandes ein und erhielt hierfür auch Unterstützung von der Gesellschaft Historisches Berlin. Im Streit hierüber wurden die Kritiker jedoch von der Domgemeinde abgewiesen, die diesem Ansinnen ablehnend gegenüberstand.[16] Erschwerend für eine Rekonstruktion wirkt sich auch der Umstand aus, dass der derzeitige Zustand unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die historische Kuppelkonstruktion des Unterbaus hingegen wurde 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Kuppelkreuz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ohne Kuppelkreuz
Demontiertes Kuppelkreuz neben dem Dom

Anfang Dezember 2006 wurde die 1981 im Zuge des Wiederaufbaus auf die Domkuppel gesetzte Laternenbekrönung abgenommen. Das Dombaubüro hatte Statiker eingeschaltet, nachdem im August 2006 Rostschäden unter der vergoldeten Kupferblechverkleidung entdeckt worden waren. In den Gutachten wurde festgestellt, dass die Standfestigkeit des 12,5 Tonnen schweren und 15 Meter hohen Kuppelkreuzes bei Stürmen nicht mehr gewährleistet sei.[17] Da die Konstruktion aus hohlen Stahlformen von innen und außen vollständig zerfressen war, konnte sie nicht restauriert werden.

Die Schäden waren auf Bimetallkorrosion zurückzuführen, die bei der Kombination von unterschiedlich edlen Metallen (hier: Kupfer und Stahl) entsteht und zur Korrosion des jeweils unedleren Metalls (hier: Stahl) führt. Dem verwendeten KT-Stahl (korrosionsträger Stahl, Cortenstahl) wurden in den 1970er Jahren günstigere Materialeigenschaften zugetraut. Aufgrund des Schadensbildes mussten auch andere Dachaufbauten mit vergleichbaren Materialkombinationen auf Schäden untersucht werden, z. B. die Kugeln auf den vier Ecktürmen sowie der kupfergetriebene Figurenschmuck.[18]

Die Rekonstruktion des Kuppelkreuzes in der Fassung von 1981 übernahm die Metallbaufirma Breidenbach aus dem oberbayerischen Peiting. Das neue Kreuz wurde anschließend von Berliner Spezialisten mit 1,5 Kilogramm Blattgold belegt. Am 19. August 2008 wurde es von einem 500-Tonnen-Kran auf die Domkuppel gehoben. Von 1,2 Millionen Euro Kosten, die bei den Sanierungsmaßnahmen am Berliner Dom entstanden, entfielen 700.000 Euro auf das neue Kuppelkreuz.[19]

Das alte Kuppelkreuz wurde – allerdings ohne die Kuppelkrone – auf den Friedhof der Oberpfarr- und Domkirche an der Liesenstraße umgesetzt.

Rund um die Kuppel zieht sich ein Kranz, auf dem in regelmäßigen Abständen 20 kupferne Engelsfiguren thronen. Diese wurden anlässlich der Reparaturen 1978–1981 von der Kunstschmiede Berlin aufgearbeitet, auch zu Teilen komplett erneuert.

Innenausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in die Kuppel mit zentralem Heiliggeistfenster, Mosaiken der Seligpreisungen und Reliefs der Apostelgeschichte an den Pendentifs
Originalgetreu wiederaufgebautes Kaiserliches Treppenhaus mit Gemälden Albert Hertels

Im Zentrum der Kuppel befindet sich ein Rundfenster, das die Heiliggeist­taube im Strahlenkranz zeigt. Darunter sind acht großformatige Mosaiken zu sehen, die die Seligpreisungen der Bergpredigt darstellen. Geschaffen wurden sie von Anton von Werner, von dem auch die Mosaiken der vier Evangelisten in den Nischen der Gewölbepfeiler stammen. Die Altarraumfenster, die Jesu Geburt, Kreuzigung und Auferstehung sowie Engel mit den Symbolen von Tod, Glaube, Liebe und Hoffnung darstellen, wurden ebenfalls von ihm geschaffen. Auf den Gesimsen der Halbsäulen im Kirchenraum stehen an der Altarseite Sandsteinstatuen der vier Reformatoren Calvin, Luther, Melanchthon und Zwingli, auf der gegenüberliegenden Seite, um die Kaiserloge, die der vier weltlichen Herrscher Albrecht von Preußen, Joachim II., Friedrich der Weise und Philipp der Großmütige, die Förderer der Reformation waren. Jeweils zwischen zwei Figuren über den konchenartigen Nischen zeigen vier Flachreliefs von Otto Lessing Szenen aus der Apostelgeschichte (Steinigung des Stephanus, Bekehrung des Paulus, Petrus in Athen, Heilung eines Lahmen).[20]

Unter der Orgelempore sind barocke Prunksarkophage für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm und seine zweite Gemahlin Dorothea aufgestellt sowie ein bronzenes Tischgrabmal für Kurfürst Johann Cicero und ein Grabdenkmal für Friedrich III. Unter der Südempore befinden sich zwei vergoldete Prunksärge für König Friedrich I. und Sophie Charlotte. Diese wurden von Andreas Schlüter geschaffen. Schlüter entwarf auch das Adlerpult von 1701 vor dem Altarraum. Das vergoldete Original dieses Lesepults befindet sich im Dommuseum.

Der Altartisch aus weißem Marmor und gelblichem Onyx, von Friedrich August Stüler geschaffen, stellt eine Mischung aus lutherischem Blockaltar und reformiertem Tischaltar dar und verbildlicht damit den Zusammenschluss der beiden Kirchen zur Unierten Kirche in Preußen.[20] Hinter dem Altar hat die Chorschranke des alten Doms als Altarwand Aufstellung gefunden. Sie besteht aus vergoldeter Bronze und ist mit Kopien der Apostel­figuren des Nürnberger Sebaldusgrabes verziert. Vor dem Altar stehen zwei Kandelaber aus vergoldetem Eisen. Sie stammen wie die Apostelschranke von Karl Friedrich Schinkel. Der Entwurf für die aus Eichenholz geschnitzte Kanzel stammt von Otto Raschdorff, dem Sohn des Dombaumeisters, der auch den Orgelprospekt entwarf.[20] Über der Orgel zeigen Kartuschenbilder Jesus Christus als Weltenrichter in einer Engelsglorie. Die Stuck­kartuschen über den anderen Emporen waren ebenfalls für Bilder gedacht, sind aber aus Kostengründen schmucklos geblieben.

Für feierliche Anlässe besitzt der Berliner Dom ein Vortragekreuz des bayerischen Künstlers Helmut Ulrich. Das Kreuz besteht aus Rosenquarz, Bergkristall sowie gelbem Aragonit. Da Vortragekreuze in evangelischen Gemeinden, oft zur Abgrenzung zur katholischen Liturgie, eine Seltenheit geworden sind, stellt dieses Kreuz eine Besonderheit des Berliner Doms dar.[21][22]

Die prächtigste Empore der Kirche ist die Kaiserloge. An deren Brüstung ist ein Wappen mit Reichsadler angebracht, das von einer Krone mit Kreuz bekrönt wird und so die Verbindung von Kirche und Staat darstellt.

Das Innere der Predigtkirche mit Orgel, Kanzel und Altar

Orgeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sauer-Orgel

Sauer-Orgel von 1905[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel in der Predigtkirche stammt aus der Orgelbauwerkstatt Sauer, der Orgelprospekt von dem Bildhauer Richard Moest. Das Instrument wurde zeitgleich mit dem Dom entworfen und realisiert.[23]

Die Technik entspricht dem Stand von 1905 und wurde zuletzt im Jahr 2006 grundlegend saniert. 1932 wurde das Rückpositiv durch Domorganist Fritz Heitmann neu disponiert, für die Mensuration dabei zeichnete Hans Henny Jahnn verantwortlich.[24] Bei der Restaurierung 1988–1993 wurde die Orgel auf den Stand von 1905 zurückgeführt.

Mit ihren 7269 Pfeifen (113 Register, vier Manuale zuzüglich Pedal) ist sie die größte vollpneumatische hochromantische Orgel und war seinerzeit die größte Domorgel in Deutschland.

I Hauptwerk C–a3
01. Prinzipal 16′
02. Majorbass 16′
03. Prinzipal 08′
04. Doppelflöte 08′
05. Prinzipal amabile 08′
06. Flûte harmonique 08′
07. Viola di Gamba 08′
08. Bordun 08′
09. Gemshorn 08′
10. Quintatön 08′
11. Harmonika 08′
12. Gedacktquinte 0513
13. Oktave 04′
14. Flûte octaviante 04′
15. Fugara 04′
16. Rohrflöte 04′
17. Oktave 02′
18. Rauschquinte II
19. Grosscymbel III
20. Scharff III–V
21. Kornett III–IV
22. Bombarde 16′
23. Trompete 08′
24. Clairon 04′
II Manual C–a3
25. Prinzipal 16′
26. Quintatön 16′
27. Prinzipal 08′
28. Doppelflöte 08′
29. Geigenprinzipal 08′
30. Spitzflöte 08′
31. Salicional 08′
32. Soloflöte 08′
33. Dulciana 08′
34. Rohrflöte 08′
35. Oktave 04′
36. Spitzflöte 04′
37. Salicional 04
38. Flauto Dolce 04′
39. Quinte 0223
40. Piccolo 02′
41. Mixtur IV
42. Cymbel III
43. Kornett III
44. Tuba 08′
45. Klarinette 08′
III Schwellwerk C–a3
46. Salicional 16′
47. Bordun 16′
48. Prinzipal 08′
49. Hohlflöte 08′
50. Gemshorn 08′
51. Schalmei 08′
52. Konzertflöte 08′
53. Dolce 08′
54. Gedeckt 08′
55. Unda maris 08′
56. Oktave 04′
57. Gemshorn 04′
58. Quintatön 04′
59. Traversflöte 04′
60. Nasard 0223
61. Waldflöte 02′
62. Terz 0135
63. Mixtur III
64. Trompete 08′
65. Cor anglais 08′
Tremulant
Glockenspiel

III Rückpositiv C–a3
66. Flötenprinzipal 08′
67. Flöte 08′
68. Gedackt 08′
69. Dulciana 08′
70. Zartflöte 04′
IV Schwellwerk C–a3
71. Lieblich Gedackt 16′
72. Prinzipal 08′
73. Traversflöte 08′
74. Spitzflöte 08′
75. Lieblich Gedackt 08′
76. Quintatön 08′
77. Aeoline 08′
78. Voix céleste 08′
79. Prestant 04′
80. Fernflöte 04′
81. Violine 04′
82. Gemshornquinte 0223
83. Flautino 02′
84. Harmonia aetheria III
85. Trompete 08′
86. Oboe 08′
87. Vox Humana 08′
Tremolo zu Vox humana
Tremulant
Pedal C–f1
088. Prinzipal 32′
089. Untersatz 32′
090. Prinzipal 16′
091. Offenbass 16′
092. Violon 16′
093. Subbass 16′
094. Gemshorn 16′
095. Liebliche Gedackt 16′
096. Quintbass 1023
097. Prinzipal 08′
098. Flötenbass 08′
099. Violoncello 08′
100. Gedackt 08′
101. Dulciana 08′
102. Quinte 0513
103. Oktave 04′
104. Terz 0315
105. Quinte 0223
106. Septime 0227
107. Oktave 02′
108. Mixtur III
109. Contraposaune 32′
110. Posaune 16′
111. Fagott 16′
112. Trompete 08′
113. Clairon 04′

Die Nummerierung entspricht nicht der Reihenfolge am Instrument.

  • Koppeln: II/I, III/I, IV/I, Super I/I, III/II, IV/II, Super II/II, IV/III, I/P, II/P, III/P, IV/P.
  • Spielhilfen: Registercrescendo, 3 freie Kombinationen, Mezzoforte, Forte, Tutti, Rohrwerke, Piano-Pedal, Jalousieschweller III. Manual, Jalousieschweller IV. Manual, Jalousieschweller Vox humana, Handregister ab, Rückpositiv ab.

Schuke-Orgel von 1946[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

In der Tauf- und Traukirche befindet sich eine Schuke-Orgel aus dem Jahr 1946, die ursprünglich in der Domgruftkirche aufgestellt war.[25]

I Hauptwerk C–f3
1. Rohrflöte 08′
2. Quintadena 08
3. Prinzipal 04′
4. Waldflöte 02′
5. Mixtur IV 0113
II Hinterwerk C–f3
06. Gedackt 08′
07. Nachthorn 04′
08. Prinzipal 02′
09. Quinte 0113
10. Sesquialter II
11. Scharff III 01′
12. Oboe 08′
Pedal C–f1
13. Subbass 16′
14. Oktave 08′
15. Pommer 04′
16. Posaune 16′

Glocken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Glocken des Berliner Doms in der Nord-West-Kuppel

Im Nordwestturm hängt ein dreistimmiges Bronzegeläut. Es besteht aus drei unterschiedlichen Glocken. Sie hängen in einem dreifeldrigen Stahlstuhl (große Glocke in der Mitte). Die kleine Glocke hängt am Holzjoch, die übrigen an Stahljochen.[26]

Die mit drei Tonnen schwerste Glocke heißt Neue Wilsnacker Glocke und wurde 1929 von der Glockengießerei Lauchhammer gegossen; ihr Schlagton ist h0. Als Zier trägt sie den Gekreuzigten und den Auferstandenen. Sie ersetzte die Glocke der Wilsnacker Wunderblutkirche aus dem Jahr 1471, die sich seit 1552 in den Vorgängerbauten des Berliner Doms befunden hatte. Sie war 1921 durch einen Sprung unbrauchbar geworden, wurde repariert und kam, 1928 erneut gesprungen, nach Lauchhammer. Dort rettete sie 1930 in letzter Stunde das Märkische Museum vor dem Einschmelzen und stellte sie 1935 in der Kirchenhalle des Museums auf.[27]

Nr. Name Gussjahr Gießer, Gussort Gewicht (kg) Nominal Inschrift, Anmerkungen
1 Neue Wilsnacker Glocke 1929 Glockengießerei Lauchhammer 3000 h0
2 Brandenburger Glocke 1913 Glockengießerei M & O Ohlsson (Lübeck) 2128 d1 Findet zum täglichen Betzeitläuten Gebrauch.
3 Osterburger Glocke 1532 Hinrik van Kampen 1752 e1 Glockenzier: Mutter Gottes auf der Mondsichel.

Denkmalskirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die apsisförmige Denkmalskirche im Norden des Doms enthielt die Prunksarkophage der Hohenzollern und den Zugang zur gleichnamigen Gruft. Sie war 24 Meter lang, 24 Meter breit und 21 Meter hoch[28]. Ein hoher Sockel mit Fenstern, das Hauptgeschoss mit Risaliten sowie eine niedrige Attika mit Kuppel gliederten den Bau. Mächtige Säulen und Pilaster, ein kräftiges Gebälk sowie sich abwechselnde Dreiecks- und Segmentgiebel hoben das Hauptgeschoss besonders hervor. Außerdem schmückten Rahmen, Fenster und Skulpturennischen die Fassade. Von Norden her wirkte die Denkmalskirche ähnlich wie das Pantheon in Rom, an dem Raschdorff sich bei der Planung orientierte.

Ein eigenes Portal am Nordwestturm führte ins Innere der Denkmalskirche, das aus einem Vorraum, dem großen Hauptraum mit den fünf Kapellen sowie einem Treppenraum zur Hohenzollerngruft am Nordostturm bestand. Hohe Säulen mit einem breiten Gebälk, auf dem ein stuckverziertes Tonnengewölbe mit runder Lichtöffnung ruhte, beherrschten den Hauptraum. Rundbögen verbanden ihn mit den Kapellen, die niedrige Pilaster und schlichte Kreuzgratgewölbe schmückten. Darin standen von links nach rechts die Prunksarkophage von König Friedrich I. und Königin Sophie Charlotte, Kaiser Friedrich III., Kurfürst Friedrich Wilhelm I. und Kurfürstin Dorothea sowie Kurfürst Johann Cicero. In der Bodenmitte des Hauptraums, von dem aus auch eine Tür zur Predigtkirche führte, lag die Gruftöffnung zum Herablassen von Sarkophagen ins Untergeschoss. Zudem befanden sich das Bismarck-Grabdenkmal von Reinhold Begas sowie die Skulpturen „Kreuzabnahme Christi“ von Michael Lock und „Osterengel am Grabe“ von Emil Graf von Görtz im Inneren der Denkmalskirche.

Im Zweiten Weltkrieg nur leicht beschädigt, wurde die Denkmalskirche 1975 aus ideologischen Gründen von der DDR-Regierung abgerissen[29]. Dadurch verlor der Dom einen wesentlichen Bestandteil, die Sarkophagsammlung ihren Ausstellungsraum und die Hohenzollerngruft ihren Zugang. Arbeiter retteten jedoch 204 Fassadenteile, die seitdem in einem Depot in Ahrensfelde liegen. Rüdiger Hoth bezeichnet das Fehlen des Gebäudes als einen Makel[30]. Neben dem ehemaligen Dombaumeister fordert auch der Dombauverein eine Rekonstruktion der Denkmalskirche[31].

Hohenzollerngruft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fast das gesamte Untergeschoss des Berliner Doms einnehmende Hohenzollerngruft ist die wichtigste dynastische Grabstätte Deutschlands. Sie zählt zusammen mit der Kapuzinergruft in Wien, der Kathedrale von Saint-Denis bei Paris und dem Kloster El Escorial bei Madrid zu den bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas. In ihr fanden insgesamt 94 Mitglieder des Hauses Hohenzollern von Ende des 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts ihre letzte Ruhe. Dazu gehören auch Kurfürsten und Könige, die die Geschichte Brandenburgs und Preußens maßgeblich prägten. Gemeinsam mit den Prunksarkophagen in der Predigtkirche, die ursprünglich in der 1975 abgerissenen Denkmalskirche standen, zeugen die Särge von 500 Jahren europäischer Grabkultur. Neben teils aufwändigen Stein- und Metallsarkophagen, die alle Kunststile ab der Spätgotik vertreten, enthält die Hohenzollerngruft auch besonders seltene Holzsärge, die mit Textilien wie Samt oder Brokat bespannt sind. Während des Zweiten Weltkriegs beschädigten Bombentreffer die Gruft schwer und zerstörten einige Särge fast vollständig. Seit der Wiedereröffnung 1999 verzeichnet die Hohenzollerngruft rund 720.000 Besucher im Jahr.[32] Derzeit plant der Bund eine umfangreiche Sanierung und Weiterentwicklung der Grabstätte.[33]

Die Prunksarkophage in der Predigtkirche sind als Kenotaphe König Friedrich I. und Königin Sophie Charlotte, Kaiser Friedrich III., Kurfürst Johann Cicero, Kurfürst Friedrich Wilhelm I. und Kurfürstin Dorothea gewidmet.[34] Bis auf die verschollenen Gebeine von Kurfürst Johann Cicero, dessen Grabmal das älteste des Doms ist[35], befinden sich ihre sterblichen Überreste in Steinsarkophagen mit hölzernen Innensärgen in der Hohenzollerngruft.

Das älteste Grabmal des Berliner Doms – das Tischgrab Johann Ciceros von Peter Vischer und Sohn, um 1530 im Kloster Lehnin aufgestellt

In der Hohenzollerngruft sind u. a. folgende Personen bestattet (in chronologischer und familiärer Reihenfolge):

(Anmerkung: Die Nummerierung entspricht der an den Särgen angebrachten)

Domgemeinde und heutige Funktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin ist eine rund 1600 Mitglieder umfassende und seit Jahren wachsende Personalgemeinde. Sie gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte im Sprengel Berlin und nimmt in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz eine Sonderstellung ein.

Die besonderen rechtlichen Verhältnisse der Gemeinde sind in einer Ordnung der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin vom 28. November 2001 geregelt.[36] Sie ersetzte die Ordnung von 1979, die wiederum eine Ordnung von 1812 ersetzt hatte.[37]

Ihrem Leitungsgremium, dem „Domkirchenkollegium“, gehören neben acht von der Gemeinde gewählten Domkirchenräten und den Dompredigern auch vier entsandte stimmberechtigte Mitglieder an: Je ein Vertreter der Bundesregierung und des Senats von Berlin werden auf deren Vorschlag vom Rat der Union Evangelischer Kirchen (UEK) in der EKD gewählt, das Amt der UEK und die Landeskirche entsenden je einen weiteren Vertreter. Vorsitzender des Gremiums ist seit Anfang 2017 Lammert R. Wijma[38]. Die beiden Pfarrstellen der Gemeinde werden wegen der Bedeutung des Doms über die Grenzen der Landeskirche hinaus deutschlandweit ausgeschrieben. Amtierende Domprediger sind Petra Zimmermann (seit 2006), Thomas C. Müller als geschäftsführender Domprediger[39] (seit 2010) und Michael Kösling (seit 2013) sowie Birte Biebuyck (Pfarrerin im Ehrenamt [40] seit 2007).

Neben den Dompredigern halten turnusmäßig der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident des Kirchenamtes der EKD, Hans Ulrich Anke, sowie die Auslandsbischöfin der EKD, Bischöfin Petra Bosse-Huber, Gottesdienste im Dom. In loser Folge leiten zudem die übrigen Bischöfe der Gliedkirchen der EKD den Abendmahlsgottesdienst am Sonntagmorgen. Den Titel eines Ehrendompredigers führen der Bischof von London, Rt. Rev. Richard Chartres, sowie der Tübinger Theologe Eberhard Jüngel, die beide regelmäßig am Dom zu Gast sind.

Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs fanden Gottesdienste und Andachten in der Gruftkirche und ab 1980 in der wiederhergestellten Tauf- und Traukirche statt. Seit 1993 gibt es wieder tägliche Gottesdienste in der Predigtkirche.

Im Berliner Dom fanden die Staatstrauerakte für die ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau (Februar 2006), Richard von Weizsäcker (Februar 2015) und Roman Herzog (Januar 2017), ein ökumenischer Dankgottesdienst zum 50. Jahrestag der Römischen Verträge (März 2007) sowie die offizielle Trauerfeier für die drei in Afghanistan getöteten deutschen Personenschützer (August 2007) statt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR, Hauptstadt Berlin, Band I, hrsgg. vom Institut für Denkmalpflege, bearbeitet von einem Kollektiv der Abteilung Forschung (Ingrid Bartmann-Kompa, Horst Büttner, Horst Drescher, Joachim Fait, Marina Flügge, Gerda Herrmann, Ilse Schröder, Helmut Spielmann, Christa Stepansky, Heinrich Trost), Gesamtredaktion Heinrich Trost, 2., unveränderte Auflage, Berlin 1984, S. 91–109.
  • Dieter Brozat: Der Berliner Dom und die Hohenzollerngruft. Haude und Spener, Berlin 1985, ISBN 3-7759-0271-6.
  • Thomas Buske: Der Berliner Dom als ikonographisches Gesamtkunstwerk. Helms, Schwerin 2000, ISBN 3-931185-80-X.
  • Laurenz Demps: Der Berliner Dom. Berlin-Edition, Berlin 1999, ISBN 3-8148-0009-5 (Berliner Ansichten; S. 10).
  • Helmut Engel, Wilhelm Hüffmeier (Hrsg.): Der Berliner Dom – Zur Geschichte und Gegenwart der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin. JOVIS, Berlin 2001, ISBN 3-931321-67-3
  • Helmut Engel (Hrsg.): Die Gruft der Hohenzollern im Berliner Dom. Jovis, Berlin 2005, ISBN 3-936314-37-3.
  • Heinz Hoffmann: Die Versöhnungstür von Siegfried Krepp am Südportal des Berliner Domes. Hentrich & Hentrich, Berlin 2005, ISBN 978-3-938485-11-8.
  • Rüdiger Hoth: Berliner Dom. Geschichte und Gegenwart. Deutscher Kunstverlag, München 1995 (Große Baudenkmäler; S. 416).
  • Karl-Heinz Klingenburg: Der Berliner Dom. Bauten, Ideen und Projekte vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Koehler & Amelang, Berlin 1992, ISBN 3-7338-0155-5.
  • Detlef Plöse (Hrsg.): Der Berliner Dom. Geschichte und Gegenwart der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin. Jovis, Berlin 2001, ISBN 3-931321-67-3.
  • Julius Schneider: Die Geschichte des Berliner Doms. Von der Domstiftung im 15. Jahrhundert bis zum Wiederaufbau im 20. Jahrhundert. Verl. für Wiss. und Bildung, Berlin 1993, ISBN 978-3-86135-002-6.
  • Jochen Schröder: Die Baugestalt und das Raumprogramm des Berliner Doms als Spiegel der Ansprüche und Funktionen des Bauherrn Kaiser Wilhelms II. Marburg, Univ., Diss., 2002 (Digitale Ausgabe).
  • Jochen Schröder: Berliner Dom. Ein Denkmal der geeinten evangelischen Kirche in Deutschland. Johannes Herrmann J&J-Verlag, Wettenberg 2005, ISBN 3-937983-02-3.
  • Burkhard Staudinger (Hrsg.): Der Berliner Dom. Das Gotteshaus am Lustgarten. Publicon Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-927418-32-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Berliner Dom – Sammlung von Bildern

Anmerkungen und Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Als 1608 das Stiftskapitel am alten Berliner Dom aufgehoben wurde, erhielt das Kirchengebäude den neuen Namen Zur Heiligen Dreifaltigkeit. Dieser Name ging auch auf den friederizianischen und den wilhelminischen Neubau am Lustgarten über, ist aber heute außer Gebrauch (Thomas Buske: Der Berliner Dom als ikonographisches Gesamtkunstwerk. Schwerin 2000, S. 1).
  2. Liste, Karte, Datenbank / Landesdenkmalamt Berlin. Abgerufen am 28. April 2018.
  3. Berliner Dom | visitBerlin.de. Abgerufen am 28. April 2018.
  4. Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin: Informationen für Schüler & Lehrer | Berliner Dom. Abgerufen am 28. April 2018.
  5. Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin: Hohenzollerngruft | Berliner Dom. Abgerufen am 28. April 2018.
  6. Zentralblatt der Bauverwaltung, Ausgabe 1905, Nr. 17, Seite 107.
  7. Lars Eisenlöffel: Der Berliner Dom. Hrsg.: Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin. Deutscher Kunstverlag, 2007, ISBN 978-3-422-02360-4, S. 36.
  8. Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin: Sitzplan | Berliner Dom. Abgerufen am 4. Mai 2018.
  9. Berliner Dom. In: Structurae
  10. Nach gregorianischem Kalender am 4. Januar 1614.
  11. Michael Beintker: Vom Bekenntniswechsel Johann Sigismunds bis zum Edikt von Potsdam. In: Günter Wirth (Hrsg.): Beiträge zur Berliner Kirchengeschichte. Union, Berlin 1987, ISBN 978-3-372-00087-8, S. 44–62, hier S. 44–48
  12. 6. September (Jahr 1750) in: Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  13. Otto Friedrich Gruppe: Karl Friedrich Schinkel und der neue Berliner Dom
  14. Bauarbeiter retteten den Kopf vor der Zertrümmerung. Siehe dazu Ester Sophia Sünderhauf, (Hrsg.): Begas. Monumente für das Kaiserreich. Eine Ausstellung zum 100. Todestag von Reinhold Begas (1831–1911), Sandstein Verlag, Dresden 2010, S. 274, 334, mit Abbildungen S. 275, 334
  15. Anne Golling: Ahrensfelde: Die Spur der Domsteine. In: Berliner-Kurier.de. (berliner-kurier.de [abgerufen am 21. April 2018]).
  16. Streit um die Kuppel des Berliner Doms. In: Die Welt Online, 1. Januar 2008
  17. Berliner Dom: Kuppelkreuz wird auf Schäden untersucht. In: Berliner Morgenpost, 7. Dezember 2006, abgerufen am 14. November 2014.
  18. Streit um die Kuppel des Berliner Doms. Auf welt.de, 1. Januar 2008, abgerufen am 14. November 2014.
  19. Das Kreuz krönt jetzt wieder den Berliner Dom. In: Die Welt (Online-Ausgabe), 19. August 2008; Endlich: Das Kreuz leuchtet über Berlin. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. August 2008.
  20. a b c Lars Eisenlöffel: Der Berliner Dom. Deutscher Kunstverlag, S. 44, 59, 49.
  21. Augsburger Allgemeine: Die Macht des Raumes im Kreuz verkörpert. In: Augsburger Allgemeine. (augsburger-allgemeine.de [abgerufen am 26. Mai 2017]).
  22. Kirchliche Nachrichten - Berliner Dom. In: www.berlinerdom.de. Archiviert vom Original am 2. Februar 2018; abgerufen am 26. Mai 2017. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.berlinerdom.de
  23. Vgl. auch die Darstellung auf der Website des Berliner Doms
  24. Richard Voge, Elisabeth Heitmann: Fritz Heitmann – Das Leben eines deutschen Organisten. Merseburger, Berlin 1963
  25. Die Orgel auf OrganIndex
  26. Vgl. auch eine Videoaufnahme der Glocken
  27. Dazu Walter Stengel in der Chronik des Märkischen Museums der Stadt Berlin. In: Eckart Hennig, Werner Vogel (Hrsg.): Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte. 30. Band, Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V. (gegr. 1884), Berlin 1979, S. 7–51, hier S. 31. Zur Geschichte der alten Glocke siehe Renate Veigel: Die Kirchen- und Rathausglocken im Stadtmuseum Berlin. In: Generaldirektor des Stadtmuseums Berlin Reiner Güntzer (Hrsg.): Jahrbuch Stiftung Stadtmuseum Berlin, Bd. VI 2000, Henschel Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89487-375-2, S. 93–101
  28. Zentralblatt der Bauverwaltung, Ausgabe 1905, Nr. 17, Seite 107.
  29. Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin: Denkmalskirche | Berliner Dom. Abgerufen am 5. Mai 2018.
  30. Katja Schnitzler: "Am liebsten hätten sie alle Kreuze verschwinden lassen". In: sueddeutsche.de. 6. Juni 2013, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 5. Mai 2018]).
  31. Ulrich Athmer: Berliner Dombau Verein - Ziele des Vereins. Abgerufen am 5. Mai 2018.
  32. Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin: Hohenzollerngruft | Berliner Dom. Abgerufen am 4. Mai 2018.
  33. Projekt Hohenzollerngruft. Abgerufen am 4. Mai 2018 (deutsch).
  34. Lars Eisenlöffel: Der Berliner Dom. S. 77.
  35. Domgruft in diegeschichteberlins.de, abgerufen am 14. November 2014.
  36. Ordnung der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin vom 28. November 2001 (Memento des Originals vom 13. November 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/berlinerdom.de, abgerufen am 13. November 2017
  37. Rechtsverhältnisse am Berliner Dom. In: Axel von Campenhausen, Christoph Thiele (Hrg.): Göttinger Gutachten II: Kirchenrechtliche Gutachten in den Jahren 1990-2000. Tübingen: Mohr-Siebeck 2001 (= Jus Ecclesiasticum ISSN 0449-4393 69), S. 241–261
  38. Berliner Dom - Kontakt. Abgerufen am 15. April 2017.
  39. Berliner Dom - Kontakt. Abgerufen am 15. April 2017.
  40. Berliner Dom - Kontakt. Abgerufen am 15. April 2017.


Koordinaten: 52° 31′ 9″ N, 13° 24′ 4″ O