Bermbach (Waldems)

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Bermbach
Gemeinde Waldems
Wappen von Bermbach
Koordinaten: 50° 14′ 9″ N, 8° 18′ 45″ O
Höhe: 284 m ü. NHN
Einwohner: 1351 (1. Jan. 2018)[1]
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 65529
Vorwahl: 06126

Bermbach ist der größte Ortsteil der Gemeinde Waldems im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt in einer Talmulde im östlichen Hintertaunus des Naturpark Rhein-Taunus. Nördlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 275 und östlich die Landesstraße 3011.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorch aus dem Jahre 772 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und zwar unter dem Ortsnamen Barenbach. Der Ort ist sicherlich schon vorher besiedelt gewesen, wovon der nahegelegene Limes und das Kastell Alteburg zeugen. Die Herren von Brembach lebten von 1276 bis 1570 im Ort. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Schinderhannes in dieser Gegend.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Bermbach mit fünf weiteren Orten zur neuen Gemeinde Waldems zusammengeschlossen.[2][3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 24. Juli 1969 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden ein linkshin schreitender roter Hirsch.“[4]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Bermbach

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es einen gemeindeeigenen Kindergarten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bermbach (Waldems) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsteil Bermbach im Internetauftritt der Gemeinde Waldems, abgerufen im August 2018.
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen (GVBl. II Nr. 330-18) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 227, § 12 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 378.
  4. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Bermbach, Untertaunuskreis, Regierungsbezirk Darmstadt vom 24. Juli 1969. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1969 Nr. 32, S. 1342, Punkt 1115 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,1 MB]).