Bernd Spier

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Das kannst du mir nicht verbieten
  DE 1 01.12.1963 (28 Wo.)
Schöne Mädchen muß man lieben
  DE 7 01.06.1964 (16 Wo.)
Memphis, Tennessee
  DE 1 01.09.1964 (20 Wo.)
Das war mein schönster Tanz
  DE 2 15.01.1965 (22 Wo.)
  AT 4 15.03.1965 (12 Wo.)
Einmal geht der Vorhang zu
  DE 15 15.08.1965 (14 Wo.)
Und dann …
  DE 13 01.12.1965 (12 Wo.)
Der neue Tag beginnt
  DE 17 01.06.1966 (12 Wo.)
Meine Träume von der Liebe
  DE 33 15.12.1966 (2 Wo.)
Pretty Belinda
  DE 22 15.07.1969 (22 Wo.)
  AT 18 15.09.1969 (8 Wo.)
Klopf dreimal
  DE 22 08.03.1971 (7 Wo.)
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Bernd Spier (* 6. April 1944 in Ludwigslust, Mecklenburg; † 30. Dezember 2017 in Ostfriesland) war ein deutscher Schlagersänger.[2]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spier war der Sohn des Musikers Robby Spier, der viele Jahre Dirigent des Hessischen Rundfunkorchesters in Frankfurt am Main war und 1955 eine Platte mit dem Titel Zwei blaue Augen besang.[3] Dort und in der Goetheschule in Dieburg besuchte Bernd Spier auch Schule und Gymnasium und machte sein Abitur. Zu dieser Zeit hatte er häufig als Backgroundmusiker die morgendliche Rundfunksendung Frankfurter Wecker, in der auch Peter Frankenfeld und Hans-Joachim Kulenkampff auftraten, begleitet. Dadurch wurde eine ansässige Plattenfirma auf ihn aufmerksam. Seine erste Platte Heut bei mir geriet jedoch zum Misserfolg. Erst mit der Veröffentlichung des von Hans Bertram produzierten Songs Das kannst du mir nicht verbieten im Dezember 1963 gelang ihm der Durchbruch am Schlagermarkt.[2] 1966 nahm er mit seinem Bruder Uwe eine Single auf.[4]

Die aufkommende „harte“ Beatmusik ließ jedoch bald die „weichen“ Lieder des sommersprossigen, mit einem wilden rötlichen Haarschopf versehenen Sängers in den Hintergrund treten, und bis auf ein kleines Comeback 1969 mit Pretty Belinda verzeichnete er kaum mehr Erfolge im Schlagergeschäft. Teilweise fungierte Charly „Caputnic“ Gottschalk als sein Manager.[5]

Bernd Spier lebte bis 2005 als gelegentlicher Produzent in Rödermark, Stadtteil Waldacker. Nach seiner Karriere als Schlagersänger arbeitete er als Immobilienmakler und baute sich eine bürgerliche Existenz auf.[6]

Er starb am 30. Dezember 2017 im Alter von 73 Jahren an den Folgen eines Herzanfalls.[7] Die letzte Ruhestätte von Bernd Spier liegt auf dem Friedhof von Ober-Roden, Stadtteil von Rödermark, im Landkreis Offenbach.[8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1968: Danke schön
  • 1970: Candida

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Unvergessene Hits
  • 1992: Ohne ein bestimmtes Ziel
Bernd Spier – Das kannst du mir nicht verbieten

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT CH
  2. a b Stephan Imming: smago! Serie Schlager Rückblick „Vor 50 Jahren“ – Teil 2: Bernd Spier („Der neue Tag beginnt“) s.S. smago.de
  3. Electrola Discografie s.S. gustavwinckler.dk (dänisch)
  4. Bernd & Uwe Spier s.S. offiziellecharts.de
  5. Frank Knittermeier: Ehepaar vermarktete einst die großen Schlager-Stars: Lena, Drafi, Howard – die Gottschalks hatten sie alle
    In: Hamburger Abendblatt, 20. Oktober 2009. Abgerufen am 27. Januar 2018.
  6. Bernd Spier – Über Nacht zum Star s.S. swr.de
  7. Jörg Ortmann: Er hatte in den 60ern drei Nr.1-Hits – Schlager-Star Bernd Spier tot! In: bild.de. Axel Springer SE, 26. Januar 2018, abgerufen am 6. September 2018.
  8. Das Grab von Bernd Spier. In: knerger.de. Klaus Nerger, abgerufen am 6. September 2018.