Bernhard Pankok

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Porträtgrafik Bernhard Pankoks von Emil Orlik
Kunstgewerbeschule Stuttgart

Bernhard Pankok (* 16. Mai 1872 in Münster (Westfalen); † 5. April 1943 in Baierbrunn) war ein deutscher Maler, Graphiker, Architekt und Designer. 1901 heitatete er Antonette (Toni) Coppenrath (1870 -1920) eine Schwester vom Landschaftsmaler Ferdinant Florenz Coppenrath. 1924 heiratete er Marianne Geyer (1891–1941).[1]

Seine Werke sind geprägt vom Übergang zwischen Jugendstil und Internationalem Stil. Er eröffnete 1892 ein Atelier in München und arbeitete als freier Künstler, Graphiker und Illustrator für die Zeitschriften PAN und Jugend. Er lebte fortan bis 1902 in München. Dort war er auch Mitbegründer der „Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk“.

Von 1902 an lehrte und lebte er in Stuttgart. 1913 wurde auf dem Stuttgarter Killesberg unter seiner prägenden Mitwirkung der Neubau der Kunstgewerbeschule, deren Direktor er im selben Jahr wurde, fertiggestellt und bezogen. (Unweit des Schulgebäudes entstand 1927 die Weißenhofsiedlung.)

Vor allem seine Möbel und seine Buchgrafiken (etwa die Darstellungen der Räume und der Katalog der Pariser Weltausstellung 1900) fanden Anerkennung.

1907 wurde er Mitglied des gerade gegründeten Deutschen Werkbundes und 1914 zählte er zu den führenden Künstlern der Kölner Werkbundausstellung. 1930 wurde er auswärtiges Mitglied der Münchner Sezession. 1932 erfolgte die Ernennung zum Ehrenmitglied des Westfälischen Kunstvereins Münster, ein Jahr später die zum Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste München. Die Akademie der bildenden Künste in Stuttgart ernannte ihn aus Anlass seines siebzigsten Geburtstags 1942 zu ihrem Ehrenmitglied. Er starb am 5. April 1943 in Baierbrunn.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [ http://www.ostendorff.de/bernhard-pankok.html Galerie Ostendorff]