Bernhard Patzak

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Bernhard Patzak (* 21. August 1873 in Liegnitz, Provinz Schlesien; † 31. Oktober 1933 in Bad Landeck, Landkreis Glatz[1]) war ein deutscher Kunsthistoriker, der an der Universität Breslau lehrte.[2] Seine Eltern waren Joseph Patzak, Schornsteinfeger, und Emma geb. Hoyer.[3]

Während seines Studiums wurde er 1896 Mitglied der KDStV Winfridia Breslau im CV.[4] Patzak wurde 1908 an der Breslauer Philosophischen Fakultät für das Fach Kunstgeschichte habilitiert.[5] Als Privatdozent forschte er zunächst über italienische Renaissance und Barockkunst und ab 1911 auch zur Breslauer Barockarchitektur. 1914 wurde er zum nichtbeamteten außerordentlichen Professor ernannt.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. M. Dziedzic, G. Dziedzic: Kłodzka Grupa Artystyczna 1920–1945, Wrocław 2014, s. 142
  2. Marek Hałub, Anna Mańko-Matysiak: Śląska republika uczonych, Band 2, 2004, S. 655. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search).
  3. Encyklopedia Wrocławia (Enzyklopädie der Stadt Breslau). Hrsg. v. Jan Harasimowicz, 2000
  4. Gesamtverzeichnis des C.V. Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des Cartellverbandes (C.V.) der kath. deutschen Studentenverbindungen. 1912, Straßburg i. Els. 1912, S. 96.
  5. Jenaische Zeitung, Jahrgang 235, Nr. 54, 2. Blatt, Mittwoch, den 4. März 1908. (Online)
  6. S. 56 in: Dissertation Sabine Arend (2009, HU Berlin): "Die Kunsthistorischen Institute an den (Reichs-) Universitäten Breslau und Posen und ihre Protagonisten im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik"