Bernhard Schäfers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bernhard Schäfers (* 26. Februar 1939 in Münster (Westfalen)) ist ein deutscher Soziologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schäfers studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er der letzte Mitarbeiter Johann Plenges war, promovierte dort 1967 zum Dr. sc. pol. und arbeitete danach an der Sozialforschungsstelle an der Universität Münster in Dortmund. 1970 erfolgte ebendort seine Habilitation. In den Jahren 1971 bis 1977 war er außerordentlicher Professor für Soziologie an der damaligen Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz. Dem folgte eine außerordentliche Professur für Soziologie an der Universität Göttingen in den Jahren 1977 bis 1983.[1]

Als Nachfolger Hans Lindes wurde Schäfers im Sommersemester 1983 Lehrstuhlinhaber und Leiter des Instituts für Soziologie an der Universität Karlsruhe. Seit 1985 war er auch Mitglied der dortigen Fakultät für Architektur, an der er Veranstaltungen zu den Themen Stadtentwicklung und Architektursoziologie anbot. 1991–92 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. 2007 wurde er als Professor der Universität Karlsruhe emeritiert.

Schäfers’ wissenschaftliche Schwerpunkte sind Sozialstrukturanalysen moderner Gesellschaften, Jugend-, Gruppen, Stadt- und Techniksoziologie und Vergleich europäischer Sozialstrukturen.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hg. im Auftrag der DGS): Soziologie in Deutschland, Leske + Budrich, Opladen 1995
  • (Hg. mit G. Wewer): Die Stadt in Deutschland, Opladen 1996.
  • Politischer Atlas Deutschlands. Gesellschaft, Wirtschaft, Staat, Bonn ²1998 (auch engl. u. frz.)
  • (Hg.): Einführung in die Gruppensoziologie, UTB 996, Heidelberg/Wiesbaden ³1999
  • Jugendsoziologie. Eine Einführung, 7. überarb. Auflage, UTB 1131, Opladen 2001
  • (Hg. mit Wolfgang Zapf): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, Opladen ²2001
  • (Hg. mit Hermann Korte): Einführungskurs Soziologie, 4 Bde.
  • Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 7. überarb u. erw. Auflage, UTB 2186, Stuttgart 2002
  • (Hg.): Grundbegriffe der Soziologie, 8. aktualisierte Auflage, UTB 1416, Opladen 2003
  • Einführung in die Soziologie, Wiesbaden 2013.
  • Architektursoziologie. Grundlagen - Epochen - Themen, 3., aktualisierte und erw. Aufl., Springer VS, Wiesbaden 2014.
  • Sozialgeschichte der Soziologie. Die Entwicklung der soziologischen Theorie seit der Doppelrevolution, Wiesbaden 2016.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. soziologie.uni-karlsruhe.de, abgerufen am 16. Juni 2016