Bernis (Gard)

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Bernis
Bernis (Frankreich)
Bernis
Region Languedoc-Roussillon
Département Gard
Arrondissement Nîmes
Kanton Vauvert
Gemeindeverband Communauté d'agglomération Nîmes Métropole.
Koordinaten 43° 46′ N, 4° 17′ O43.7655555555564.286111111111126Koordinaten: 43° 46′ N, 4° 17′ O
Höhe 16–101 m
Fläche 12,80 km²
Einwohner 3.209 (1. Jan. 2012)
Bevölkerungsdichte 251 Einw./km²
Postleitzahl 30620
INSEE-Code
Website http://www.bernis.fr/

Kirche Saint-André

Bernis ist eine Gemeinde mit 3209 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) im Département Gard in Frankreich.

Geographie[Bearbeiten]

Bernis grenzt im Nordosten an die Gemeinde Milhaud, im Osten an Aubord und im Westen an Uchaud.

Naturraum und Agrargeographie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Bernis umfasst die naturräumlichen Landschaftseinheiten Garrigues de Nîmes und die alluviale Ebene der Vistrenque, welche vom Vistre durchflossen wird. Zwischen Bernis und Aubord beginnt das weitläufige Mündungsdelta des Vistre, das bei Vauvert in die Petite Camargue übergeht. Aufgrund dieser Nähe zum Vistre wird Bernis periodisch von Überschwemmungen heimgesucht.

Agrargeographisch wird Bernis vom Weinbau geprägt (→Costières de Nîmes), weiterhin gibt es noch die ersten Manades (Camarguetierzucht und Camarguepferdezucht), die in den Feuchtgebieten des Vistre gelegen sind. Daneben gibt es noch etwas Spargelanbau.

Human- und Wirtschaftsgeographie[Bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung von Bernis ist beachtlich. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten 30 Jahren fast verdreifacht, und zwar von 929 (1962) auf 2657 im Jahre 1999. Bernis gehört der Communauté d'agglomération Nîmes Métropole an. Die beachtliche Bevölkerungsentwicklung von Bernis ist vor allem auf den wirtschaftlichen Aufstieg von Nîmes in den letzten zwanzig Jahren zurückzuführen.

Bevölkerungsentwicklung
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
929 1081 1480 2220 2502 2657 3021

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die romanische Pfarrkirche Saint-André aus dem 12. und 13. Jahrhundert wurde am 31. Mai 2006 als Monument historique eingetragen.[1] Eine Vorgängerkirche wurde das erste Mal 1095 in einer päpstlichen Bulle erwähnt. Der Turm wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtet. Dessen Spitze wurde 1854 ergänzt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gilles Martin-Raget und Jacques Maigne: De garrigues en Costières. Paysages de Nîmes Mêtropole. Arles (Actes Sud) 2005, ISBN 2-7427-5692-2 .

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bernis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten]

  1. Ministère de la Culture (France)