Berthold von Schweinfurt

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Berthold II. von Schweinfurt (auch Bertoldus; * unbekannt; † 15. Januar 980) wird 960 als Graf im Radenzgau, 961 Graf an der unteren Naab, 973 Graf im Volkfeld genannt. 976 wird er – nach erfolgreichen Kämpfen gegen Böhmen und Ungarn – als Markgraf (Nordgau / Schweinfurt) genannt, 980 als Graf des östlichen Franken. Da es als gesichert gilt, dass Leopold/Luitpold I. von Bayern (verstorben 994), Sohn des Pfalzgrafen von Bayern Arnulf II. (gefallen 954) und Enkel Herzog Arnulfs "des Bösen", 976 Markgraf des östlichen Bayern (später Österreich genannt) Bruder oder Neffe "Bertholds" war, kann es sich bei diesem nur um Berthold I. handeln: er war der Bruder von Pfalzgraf Arnulf II. und Onkel von dessen Sohn Leopold/Luitpold. Berthold II war demzufolge Cousin des Leopold/Luitpold I., 976 Markgraf des Östlichen Bayern (Österreich). Es war nun auch Berthold II. der für König Otto 964 in Bamberg König Berengar II von Italien bewachte. Im Jahr 973 beteiligte Berthold II. sich an der Niederschlagung des Aufstands des bayrischen Herzogs Heinrich "der Zänker".nur um Berthold I. handeln:

Er wird bislang mit seinem Vater "zusammengezogen". Bei diesem handelt es sich um:

Berthold I (nach der de.wiki "Stammliste der Babenberger" mit den Luitpoldinger Vorfahren, verstorben 954), Sohn des Herzogs Arnulf (der Böse) von Bayern. Berthold I wurde 941 Comes genannt, als er bis 942 den gefangenen Grafen Lothar II von Walbeck im Auftrag des Königs Otto bewachte. Lothar gab nicht ihm, sondern seinem Sohn Berthold II. danach seine Tochter Eilika zur Frau, der die Ehe mit ihr 976 schloss. Sie stiftete das Benediktiner Kloster Schweinfurt.

Berthold II. hatte zwei Kinder mit seiner Gemahlin Eilika von Walbeck:.

Bertholds Herkunft ist umstritten. Als wahrscheinlichste Theorie gilt, dass er ein Sohn (oder auch Enkel) Arnulfs des Bösen, Herzog von Bayern ist. Damit würde er den Luitpoldingern entstammen. Eine andere Theorie sieht ihn als Sohn von Arnulfs Bruder Berthold von Bayern. Wieder eine andere Theorie setzt ihn in die Familie der Popponen. Als sicher gilt, dass sein Bruder, oder Neffe Luitpold I., Markgraf von Österreich, Stammvater der

Dem 941 erwähnten Comes Bertoldus wurde von König Otto I. der gefangene Graf Lothar von Walbeck zur Bewachung anvertraut, der nach einem Jahr begnadigt worden war und freigelassen wurde. Anschließend gab ihm Lothar seine Tochter Eilika (auch Eila oder Eiliswintha genannt; † 19. August 1015) zur Frau, in deren Auftrag später das Münster von Schweinfurt erbaut wurde, und in dem sie auch begraben liegt.

Im Jahr 964 wurde ihm erneut ein Gefangener Ottos anvertraut, diesmal König Berengar II. von Italien, den er in

Im Jahr 973 beteiligte sich Berthold an der Niederschlagung des Aufstands des bayerischen Herzogs Heinrich der Zänker. Berthold und Eilika hatten mindestens zwei Kinder:

Darüber hinaus wird Eilika, 1010 Äbtissin des Klosters Niedernburg in Passau, als Tochter des Paares vermutet.