Berufsförderungsdienst

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Logo des BFD

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) ist ein Teil des Organisationsbereichs Personal und besteht aus 16 Regionalteams, die bundesweit den verschiedenen Karrierecentern der Bundeswehr zugeordnet sind. Die Arbeit vor Ort wird darüber hinaus von den rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zurzeit 86 Standortteams geleistet. Für seine verschiedenen Maßnahmen hat der BFD im Jahr 2016 rund 126,2 Mio. € aufgewendet.[1]

Aufgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berufsförderungsdienst ist zuständig für die schulische und berufliche Bildung der Soldatinnen und Soldaten. Seine Aufgabe ist es, die ausscheidenden Soldaten auf Zeit (SaZ) erfolgreich in einen Zivilberuf einzugliedern und ihnen die Chance zu einem beruflichen und sozialen Aufstieg mit auf den Weg zu geben.

Grundlage des Angebotes des BFD ist das Soldatenversorgungsgesetz (SVG). Es stellt allen Soldaten auf Zeit (SaZ), Berufsoffizieren im fliegerischen Dienst mit besonderer Altersgrenze (BO 41), Grundwehrdienstleistenden und freiwillig zusätzlich Wehrdienstleistenden (FWDL) eine je nach Dauer der Dienstzeitverpflichtung unterschiedlich breite Palette an Leistungen zur Verfügung, die systematisch aufeinander aufbauen.

Beratung und Betreuung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Gesprächen erörtert der BFD gemeinsam mit dem Soldaten Chancen und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Der BFD erläutert dazu die Möglichkeiten der Berufsförderung und zeigt Wege zum Erreichen des Berufszieles auf. Dabei werden Eignung, Neigung und Leistungsfähigkeit, die für das Berufsziel zu erfüllenden Voraussetzungen, aber auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigt.

Stellenbörse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stellenbörse des BFD dient als Schnittstelle zwischen ausscheidenden oder ehemaligen Soldaten und möglichen Arbeitgebern. Sie bietet für Unternehmen eine schnelle Möglichkeit, geeignetes, aus dem Dienst ausscheidendes Fachpersonal zu finden und den Soldaten eine breite Auswahl an Stellenangeboten.

Aus- & Weiterbildungsmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interne Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Zusammenarbeit mit namhaften Anbietern aus dem Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung bietet der Berufsförderungsdienst interne Maßnahmen an, die dem aktuellen Bildungsbedarf der Soldaten, den Besonderheiten des militärischen Dienstes und des Standortes, sowie den Anforderungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes entsprechen. Zu den internen Maßnahmen gehören auch die Fachschulen der Bundeswehr.

Externe Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierbei handelt es sich vornehmlich um Lehrgänge im Direktunterricht, die von privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen durchgeführt werden und für jedermann zugänglich sind nachrangig können auch Fernunterricht und Fernstudium gefördert werden.

Eingliederungshilfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eingliederungshilfen sollen eine Arbeitsaufnahme im Anschluss an das Dienstverhältnis erleichtern; dazu gehören: Berufliche Orientierungs- und Berufsvorbereitungsmaßnahmen, Bewerbungstrainingsprogramme, Kostenerstattungen sowie Einarbeitungszuschüsse für den zukünftigen Arbeitgeber. Die Maßnahmen können bis zum Ablauf von sechs Jahren nach Dienstzeitende gefördert werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Jahresbilanz des Berufsförderungsdienstes 2016. Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, Februar 2017, abgerufen am 14. April 2017 (PDF; 1,5 MB).