Berufsvorbereitungsjahr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ist ein schulischer Bildungsgang in allen Bundesländern Deutschlands (außer Brandenburg[1]), der der Berufsvorbereitung dient. In Brandenburg entspricht dem BVJ das Berufsgrundbildungsjahr. Das BVJ wurde für Schüler erdacht, die nach der Beendigung oder dem Abbruch der Schule weder einen Ausbildungsplatz finden noch weiterführende Schulen besuchen, aber noch der Schulpflicht unterliegen. Das Berufsvorbereitungsjahr findet an berufsbildenden Schulen statt. Die Anzahl der Schüler im Berufsvorbereitungsjahr wird vom Statistischen Bundesamt in "Bildung und Kultur - Berufliche Schulen" jährlich dokumentiert[2].

Die Schüler können durch das BVJ ihre Schulpflicht erfüllen und gleichzeitig unter Umständen den Hauptschulabschluss erwerben. Im BVJ wird berufliches Grundwissen in einer oder mehreren Berufsgruppen vermittelt: Es dient somit auch der beruflichen Orientierung, neben der Erweiterung der Allgemeinbildung und dem Erwerb von grundlegenden Schlüsselqualifikationen, die zu einer (verbesserten) Ausbildungsreife führen sollen. Mit dem einjährigen Besuch des BVJ endet die Schulpflicht, auch wenn die Abschlussprüfung nicht bestanden wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschulen und Tabelle 2/2: Schüler im Berufsgrundbildungsjahr und Berufsvorbereitungsjahr 1995 und 1996 (PDF, 13,4 kB) beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
  2. Statistisches Bundesamt (2017): Berufliche Schulen, Fachserie 11 Reihe 2, Schuljahr 2015/2016, Tabellen S. 8-11 (PDF, 4 MB) beim Statistischen Bundesamt