Berwang

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Berwang
Wappen Österreichkarte
Wappen von Berwang
Berwang (Österreich)
Berwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 42,69 km²
Koordinaten: 47° 24′ N, 10° 45′ OKoordinaten: 47° 24′ 28″ N, 10° 44′ 51″ O
Höhe: 1342 m ü. A.
Einwohner: 564 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 13 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6622
Vorwahl: 05674
Gemeindekennziffer: 7 08 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Berwang 82
6622 Berwang
Website: www.berwang.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Dietmar Berktold (ÖVP)
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

4 Gemeinsam fürs Berwangertal, 4 Bürgerliste, 3 Lebenswerte Heimat

Lage von Berwang im Bezirk Reutte
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Über dieses Bild
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Blick auf Berwang mit dem Thaneller
Blick auf Berwang mit dem Thaneller
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Berwang ist eine Gemeinde mit 564 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich). Ortsteile sind Brand, Bichlbächle, Gröben, Kleinstockach, Mitteregg, Rinnen, Tal. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haufendorf liegt am Abhang der Kuppe, die das Berwanger Tal (von Bichlbach aus zu erreichen) mit dem Rotlechtal verbindet. Kleinstockach und Bichlbächle sind bergbäuerlich geprägte Orte im Berwanger Tal. Brand, Mitteregg und Rinnen liegen im Rotlechtal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende acht Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Berwang (357)
  • Bichlbächle (6)
  • Brand (50)
  • Gröben (31)
  • Kleinstockach (8)
  • Mitteregg (21)
  • Rinnen (88)
  • Tal (3)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reutte Heiterwang Bichlbach
Nachbargemeinden Lermoos
Namlos Tarrenz Nassereith

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich von ber (Bären) und wang (Wiese) ab. Der Ort wurde von Imst aus besiedelt und kam 1266 zu Tirol, blieb verwaltungsmäßig aber noch bei Imst. Ab 1430 unterstand es dem Gericht Ehrenberg (bei Reutte). 1949 ging in Berwang der erste Skilift in Betrieb. Durch den Tourismus änderte sich die Struktur der ehemals armen Gemeinde, viele Landwirtschaftsbetriebe wurden aufgegeben.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2004 Dietmar Berktold (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 1955 verliehene Gemeindewappen zeigt auf grünem Schildfuß in Silber einen aufgerichteten schwarzen Bären. Es symbolisiert als redendes Wappen den Ortsnamen („Bärenwiese“).[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Berwang
  • Katholische Pfarrkirche Berwang hl. Jakobus der Ältere mit ersten Ursprüngen aus dem Jahr 1430
  • Pension Bergheim in Berwang, projektiert und gebaut durch den Architekten Siegfried Mazagg im Jahr 1932, mit sehr gelungener Restaurierung und Umnutzung seit 2015[3]
  • Dorfbrunnen in Berwang aus dem Jahr 1988/89
  • die Filialkirchen in den Ortschaften Bichlbächle (18. Jhdt.) und Kleinstockach (19. Jhdt.)
  • sechs Kapellen und ein Bildstock

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berwang ist über die Berwang-Namloser Straße (L 21) angebunden, die in Bichlbach von der Fernpassstraße (B 179) abzweigt und über Berwang und Namlos ins Lechtal führt, wo sie bei Stanzach in die Lechtalstraße (B 198) mündet. Rund 5 km entfernt im Gemeindegebiet von Bichlbach liegt der Bahnhof Bichlbach-Berwang der Außerfernbahn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Berwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 63.
  3. Franziska Leeb: 87 und kein bisschen alt, in: Die Presse, 2. Februar 2019. 87 und kein bisschen alt. Abgerufen am 4. April 2019.